Acer Predator Helios 300: Das meistverkaufte Gaming-Notebook wird schneller

Nicolas La Rocco 14 Kommentare
Acer Predator Helios 300: Das meistverkaufte Gaming-Notebook wird schneller
Bild: Acer

Das meistverkaufte Gaming-Notebook im Sortiment von Acer ist das Predator Helios 300. Deshalb erneuert Acer die Serie zur Jahrespressekonferenz in New York mit neuen Core-Prozessoren von Intel und Turing-Grafikkarten von Nvidia. Optisch wird das Notebook mit blauen Akzenten an die anderen Modelle der Predator-Familie angepasst.

Das Predator Helios 300 gab es bei Acer erstmals vor zwei Jahren zu sehen, damals aber noch mit Intel-Prozessoren der siebten Generation und Pascal-Grafikkarten von Nvidia ausgerüstet. Zwischenzeitlich hatte es ein Update auf die achte Intel-Generation gegeben, die erneuerte Hardware steckte aber weiterhin in einem Gehäuse mit roten Akzenten, das mittlerweile nicht mehr zum aktuellen Design von Acer passt.

Nun steckt die Hardware in einem neuen Metallgehäuse mit blauen Akzenten, das sich dadurch besser in die aktuelle Predator-Familie integriert. Neu ist aber auch die Hardware selbst, wenngleich aufseiten der CPU noch offizielle Details fehlen, da Intel die neuen Core-i7-Prozessoren der neunten Generation für Notebooks noch gar nicht vorgestellt hat. Offiziell sind bislang lediglich die Desktop-Ableger Core i7-9700K und Core i7-9700KF.

Nvidia GeForce RTX 2070 Max-Q

Auf die neuen Prozessoren lässt Acer diesmal auch neue Grafikkarten folgen, wo statt der Kepler- nun die Turing-Architektur zum Einsatz kommt, wie sie zuletzt von Acer zur CES 2019 im Predator Triton 500 und 900 gezeigt wurde. Genauer gesagt steckt im Predator Helios 300 eine GeForce RTX 2070 im Max-Q-Design, die ein wenig der Leistung einer normalen RTX 2070 opfert, um auch in flachen Gaming-Notebooks verbaut werden zu können. Die weitere Hardware setzt sich aus bis zu 32 GB DDR4-RAM, bis zu zwei PCIe-NVMe-SSDs im optionalen RAID0 sowie einer zusätzlichen HDD zusammen.

Das Predator Helios 300 will Acer ab Juni zu unverbindlichen Preisen ab 1.499 Euro in zwei Größen anbieten: 15,6 Zoll und 17,3 Zoll. Abseits der Größe gibt es keine Unterschiede zwischen den Bildschirmen, die jeweils Full HD darstellen und eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bieten. Die Reaktionszeit soll wie beim neuen Predator Helios 700 nur 3 Millisekunden betragen, was sich vermutlich auf den Grau-zu-Grau-Wechsel bezieht. Nur Nvidias G-Sync-Technologie fehlt in der unteren Preisklasse.

Ausgeklügelte Lüfter verbessern den Luftstrom

Von den teureren Modellen erbt das Predator Helios 300 aber die in vier Zonen aufgeteilte RGB-Beleuchtung der Tastatur samt Hotkeys für die Übertaktung und Überwachung der Temperaturen der Hardware. Eine im Vergleich zum Vorgänger vergrößerte Leertaste und konkave WASD-Tasten sollen beim Spielen von Vorteil sein. Selbiges gilt für die nach dem Predator Helios 700 auch für das 300 verbauten AeroBlade-3D-Lüfter der vierten Generation, die mit nur noch 0,1 Millimeter dünnen Lüfterblättern, gezahnten Kanten, Winglets entlang der Ober- und Unterseite sowie gebogenen Finnen an der Innenseite den Luftstrom um 45 Prozent verbessern sollen, was die Taktraten von CPU und GPU bei längeren Spiele-Sessions hoch halten soll.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Acer unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungszeitpunkt. Die Bereitstellung dieser Materialien ging einher mit der Teilnahme an Acers Jahrespressekonferenz Mitte April in New York City. Die Kosten für An-, Abreise und Hotel wurden von Acer getragen.