RX 6650 XT, 6750 XT, 6950 XT im Test: Taktraten, Benchmarks (FHD, WQHD & UHD) mit und ohne RT

 2/4
Update Wolfgang Andermahr
307 Kommentare

Testsystem und Testmethodik

Zu Jahresbeginn 2022 hat ComputerBase das Testverfahren geändert, um den Ansprüchen an moderne Grafikkarten gerecht zu werden. Überarbeitet wurde unter anderem die Spieleauswahl. Zahlreiche neue Titel wie Battlefield 2042, Call of Duty Vanguard und God of War sind aufgenommen worden, andere mussten sich hingegen verabschieden. Raytracing hat in der Spielewelt mittlerweile eine deutlich wichtigere Rolle eingenommen als noch Ende 2020 oder Anfang 2021, was nicht nur schlicht mehr Benchmarks mit der Technologie bedeutet. Denn von nun an gibt es ein neues Hybrid-Rating, das Rasterizer- und Raytracing-Benchmarks vereint und somit eine Mischung beider Welten darstellt – und genau so ist auch die aktuelle Spielelandschaft. Separate Ratings für Rasterizer- und Raytracing-Spiele bleiben aber nach wie vor vorhanden, sodass jeder die Messergebnisse nach seinen eigenen Vorlieben einsehen kann. Für genaue Details zu sämtlichen Änderungen rät die Redaktion zu einem Blick in den Launch-Artikel des neuen Grafikkarten-Testsystems. Dort wird auch beschrieben, mit welchen Grafikeinstellungen die einzelnen Games laufen und wie die Benchmark-Sequenz ausschaut.

Abgesehen von der Spieleauswahl hat sich auch die Test-Hardware erneut geändert. Nach dem AMD Ryzen 9 5950X übernimmt nun ein in Spielen etwas schnellerer Intel Core i9-12900K (Werkseinstellung) mitsamt 32 GB Speicher (2 × 16 GB DDR5-5400, 40-40-40-84) das Ruder. Bei den Auflösungen bleibt es bei Full HD, WQHD und Ultra HD. Die Detailstufen der Spiele werden in 1.920 × 1.080 und 2.560 × 1.440 aufs Maximum geschraubt, in 3.840 × 2.160 dagegen für mehr FPS teilweise reduziert. Nach dem langsamen Start der Low-Level-APIs haben DirectX 12 und Vulkan mittlerweile fast vollständig das Ruder übernommen. Ausschließlich DirectX 11 gibt es nur noch in einem einzigen Spiel, alle anderen unterstützen eine Low-Level-Alternative. In den Benchmarks nutzt jede Grafikkarte immer die API, die eine bessere Leistung zeigt.

Resizable BAR ist ein Feature, das sich mittlerweile durchgesetzt hat, da sich damit die Spiele-Performance teils spürbar steigern lässt. Dafür müssen Prozessor, Mainboard, BIOS-Version, Grafikkarten-Treiber und Grafikkarten-BIOS entsprechend ausgelegt sein. Der Core i9-12900K unterstützt Resizable BAR, ebenso das eingesetzte Asus ROG Maximus Z690 Apex mit dem BIOS 0806. Ab der Radeon-RX-6000- und der GeForce-RTX-3000-Serie können alle Grafikkarten damit umgehen. Als Betriebssystem kommt Windows 11 21H2 zum Einsatz.

Wichtig sind zudem noch die Grafikkarten-Treiber. Bei AMD wurde bis zum Januar 2022 der Adrenalin 21.12.1 genutzt, bei Nvidia der GeForce 497.09. Die Ausnahme ist God of War: Bei dem Spiel sind der Adrenalin 22.1.1 und der GeForce 511.23 zum Einsatz gekommen. Die GeForce RTX 3090 Ti wurde mit dem GeForce 512.16 getestet, Radeon RX 6650 XT, Radeon RX 6750 XT und Radeon RX 6950 XT mit dem Adrenalin 22.10.

Die getesteten Grafikkarten
AMD Nvidia
Radeon RX 580, 1.340 MHz GeForce GTX 1060, 1.835 MHz
Radeon RX Vega 64, 1.329 MHz GeForce GTX 1080, 1.772 MHz
Radeon RX 5600 XT, 1.742 MHz GeForce RTX 2060, 1.788 MHz
Radeon RX 5700 XT, 1.759 MHz GeForce RTX 2070 Super FE, 1.890 MHz
Radeon RX 6600, 2.468 MHz
Radeon RX 6600 XT, 2.510 MHz GeForce RTX 3060, 1.782 MHz
Radeon RX 6650 XT, 2.601 MHz
Radeon RX 6700 XT, 2.428 MHz GeForce RTX 3060 Ti FE, 1.884 MHz
Radeon RX 6750 XT, 2.623 MHz
Radeon RX 6800, 2.122 MHz GeForce RTX 3070 FE, 1.905 MHz
Radeon RX 6800 XT, 2.151 MHz GeForce RTX 3080 FE, 1.758 MHz
GeForce RTX 3080 12 GB, 1.733 MHz
Radeon RX 6900 XT, 2.168 MHz GeForce RTX 3080 Ti FE, 1.702 MHz
XFX Radeon RX 6900 XT XTXH, 2.455 MHz Asus GeForce RTX 3090 Strix OC, 1.789 MHz
Radeon RX 6950 XT, 2.290 MHz GeForce RTX 3090 Ti, 1.950 MHz
Taktraten-Durchschnitt nach 20 Minuten Aufheizen für weitere 10 Minuten in Doom Eternal, Ultra HD, maximale Details

Die durchschnittlichen Taktraten unter Last

Alle drei RDNA-2-Refreshs takten rund 50 bis 200 MHz höher als die Originalmodelle. So arbeitet die Radeon RX 6650 XT im Testparcours mit durchschnittlich 2.601 MHz, während die Radeon RX 6600 XT auf 2.552 MHz (+2 Prozent) kommt. Bis zu 2.668 MHz hat die Redaktion während der Tests gesehen, entsprechend wird die Grafikkarte nur geringfügig durch das Power-Limit ausgebremst – meistens kann die kleine Navi-23-GPU ziemlich frei agieren.

So taktet die Radeon RX 6650 XT in Forza Horizon 5 in Full HD zum Beispiel mit 2.649 MHz und ist damit nur geringe 19 MHz vom Maximum entfernt. Und auch einige andere Spiele dringen in vergleichbare Taktbereiche vor. Die geringsten Frequenzen liegen dann in Metro Exodus Enhanced Edition an. Mit 2.519 MHz ist der Takthunger der Grafikkarte aber auch nur geringfügig eingebremst, mit manuell erhöhten Power-Limits lässt sich zudem durchweg in den maximalen Bereich kommen. Erwähnt werden muss dabei noch, dass die GPU in WQHD mehr Energie als in Full HD benötigt. Dort sind die Taktraten entsprechend etwas niedriger, bleiben aber nach wie vor hoch.

Auch die RX 6750 XT darf ziemlich frei schalten und walten

Die Radeon RX 6750 XT taktet dann noch einmal höher als die Radeon RX 6650 XT, im Durchschnitt arbeitet die Grafikkarte in 2.560 × 1.440 mit 2.683 MHz. Das sind 151 MHz mehr als bei der Radeon RX 6700 XT, was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Den höchsten Takt zeigt das Modell in Marvel's Guardians of the Galaxy mit 2.722 MHz, während in Resident Evil Village mit 2.640 MHz die niedrigsten Werte anliegen. Der geringe Unterschied von weniger als 100 MHz macht in Kombination mit dem höchsten Takt von 2.789 MHz während der Testreihen deutlich, dass auch die Radeon RX 6750 XT nur geringfügig vom Power-Limit ausgebremst wird und die GPU ziemlich frei agieren kann. Mit einem manuell erhöhten Power-Limit sind auch hier die maximalen Taktraten durchweg zu erreichen.

Die tatsächlichen durchschnittlichen Taktraten im Phanteks Enthoo Evolv X
Spiel (kein Raytracing) AMD RX 6950 XT
Ultra HD
AMD RX 6750 XT
WQHD
AMD RX 6650 XT
Full HD
Maximaler Takt in Spielen 2.656 MHz 2.789 MHz 2.668 MHz
Assassin's Creed Valhalla 2.479 MHz 2.706 MHz 2.630 MHz
Battlefield 2042 2.356 MHz 2.674 MHz 2.566 MHz
CoD Vanguard 2.350 MHz 2.650 MHz 2.630 MHz
Cyberpunk 2077 2.433 MHz 2.692 MHz 2.622 MHz
Deathloop 2.387 MHz 2.651 MHz 2.621 MHz
Diablo II: Resurrected 2.346 MHz 2.702 MHz 2.612 MHz
Doom Eternal 2.318 MHz 2.675 MHz 2.636 MHz
F1 2021 2.317 MHz 2.658 MHz 2.556 MHz
Far Cry 6 2.461 MHz 2.711 MHz 2.645 MHz
Forza Horizon 5 2.361 MHz 2.684 MHz 2.649 MHz
God of War 2.377 MHz 2.662 MHz 2.608 MHz
Halo Infinite 2.393 MHz 2.693 MHz 2.615 MHz
Hellblade: Senua's Sacrifice 2.343 MHz 2.651 MHz 2.597 MHz
Jurassic World Evolution 2 2.424 MHz 2.691 MHz 2.547 MHz
Kena: Bridge of Spirits 2.332 MHz 2.664 MHz 2.531 MHz
Life is Strange: True Colors 2.443 MHz 2.697 MHz 2.620 MHz
Marvel's Guardians of the Galaxy 2.437 MHz 2.722 MHz 2.620 MHz
Metro Exodus Enhanced Edition 2.330 MHz 2.647 MHz 2.519 MHz
Resident Evil Village 2.287 MHz 2.640 MHz 2.569 MHz
The Riftbreaker 2.443 MHz 2.650 MHz 2.620 MHz
Durchschnitt 2.392 MHz 2.683 MHz 2.601 MHz

Die RX 6950 XT wird mehr durch das Power-Limit eingebremst

Bei der Radeon RX 6950 XT schaut dies anders aus, denn der deutlich größere Navi-21-Chip benötigt für hohe Taktraten schlicht viel mehr Energie als die zwei kleineren GPUs. Im Durchschnitt arbeitet die Radeon RX 6950 XT im Testparcours mit 2.392 MHz, was zusätzlich 200 MHz gegenüber der Radeon RX 6900 XT entspricht (+9 Prozent). Damit liegt der Takt aber noch 122 MHz unter der speziell selektierten Radeon RX 6900 XT mit XTXH-GPU (-5 Prozent), die aber eben auch mehr Energie dafür aufbringen darf.

Mit 2.479 MHz taktet die Radeon RX 6950 XT in Assassin's Creed Valhalla am höchsten. Den niedrigsten Takt gibt es in Resident Evil Village, das noch mit 2.287 MHz arbeitet. Damit liegt die Spanne zwischen der höchsten und der niedrigsten Durchschnittsfrequenz bei 192 MHz, was verdeutlicht, dass die Radeon RX 6950 XT mehr vom Power-Limit eingebremst wird als die zwei anderen Modelle.

Das zeigt sich auch daran, dass der maximal mögliche Takt mit 2.656 MHz noch ein gutes Stück entfernt ist. Da AMDs neues Grafikkarten-Flaggschiff aber auch ein deutlich höheres Power-Limit zulässt, das sich um 20 Prozent erhöhen lässt, können die Taktraten ordentlich gesteigert werden. Aber selbst dann ist es nicht möglich, das theoretische Maximum durchweg zu erreichen.

Taktverlauf – Ultra HD, Doom Eternal
2.2002.3002.4002.5002.6002.700MHz 11002003004005006007008009001.0001.1001.2001.3001.4001.5001.6001.7001.800Sekunden

Benchmarks mit und ohne Raytracing in Full HD

In 1.920 × 1.080 liefert die Radeon RX 6650 XT im Durchschnitt 3 Prozent mehr AVG-FPS und 3 Prozent mehr Perzentil-FPS als die Radeon RX 6600 XT. Damit kann die Grafikkarte den Vorsprung gegenüber der GeForce RTX 3060 auf 12 Prozent ausbauen, die GeForce RTX 3060 Ti bleibt mit 18 Prozent höherer Performance aber klar schneller.

In Raytracing-Spielen platziert sich die neue Radeon dann wieder 3 Prozent vor dem alten Modell, sodass die GeForce RTX 3060 in dieser Disziplin weiterhin um 11 Prozent die Nase vorn hat. In manchen Raytracing-Titeln liegt die Radeon zwar auch mal vorne, in anderen dagegen klar zurück.

Performancerating 1.920 × 1.080
Performancerating 1.920 × 1.080 – Rasterizer, AVG-FPS
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      95,3
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      94,7
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      93,7
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      91,6
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      91,0
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      86,0
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      83,7
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      81,8
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      79,5
    • AMD Radeon RX 6800
      70,7
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      64,9
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      64,0
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      60,6
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      57,0
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      48,2
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      47,6
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      46,9
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      45,6
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      43,0
    • AMD Radeon RX 6600
      41,0
    • AMD Radeon RX 5600 XT
      36,9
    • AMD Radeon RX Vega 64
      35,6
    • Nvidia GeForce RTX 2060
      35,4
    • Nvidia GeForce GTX 1080
      35,0
    • Nvidia GeForce RTX 3050
      30,9
    • AMD Radeon RX 580
      21,8
    • Nvidia GeForce GTX 1060
      20,0
Einheit: Prozent

In den einzelnen Spielen beträgt der Vorsprung der Radeon RX 6650 XT zur Radeon RX 6600 XT 1 bis 5 Prozent. Bringt die zusätzliche Speicherbandbreite nichts und wird die Radeon RX 6600 XT nicht durch das geringere Power-Limit eingebremst, ist die Radeon RX 6650 XT auch nicht schneller.

Erwähnenswert ist noch, dass die Radeon RX 6650 XT in einigen Spielen an dem nur 8 GB großen Speicher in Verbindung mit den reduzierten 8 PCIe-4.0-Lanes leidet. Deathloop, Forza Horizon 5 und Halo Infinite zeigen eine verhältnismäßig schlechte Leistung, während die Radeon RX 6700 XT mit 12 GB die Probleme nicht hat. Auch Nvidia-Grafikkarten mit 8 GB sind davon nicht tangiert, da die GeForce-Probanden bei VRAM-Mangel ein besseres Speichermanagement haben und zudem über die vollen 16 PCIe-Lanes angebunden sind. Noch etwas kritischer wird das Problem bei der Radeon, wenn das eigene System nicht den aktuellen PCIe-4.0-Standard, sondern nur PCIe 3.0 unterstützt.

1.920 × 1.080
Assassin's Creed Valhalla – 1.920 × 1.080
  • FPS, Durchschnitt:
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      146,9
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      146,2
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      140,1
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      126,2
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      122,6
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      122,4
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      114,0
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      109,1
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      109,0
    • AMD Radeon RX 6800
      108,6
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      107,5
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      101,2
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      93,8
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      85,0
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      83,9
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      82,3
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      78,6
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      71,9
    • AMD Radeon RX 6600
      71,1
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      65,0
    • AMD Radeon RX Vega 64
      60,1
    • AMD Radeon RX 5600 XT
      57,6
    • Nvidia GeForce RTX 2060
      56,4
    • Nvidia GeForce GTX 1080
      56,3
    • Nvidia GeForce RTX 3050
      47,6
    • AMD Radeon RX 580
      39,5
    • Nvidia GeForce GTX 1060
      36,4
  • FPS, 1% Perzentil:
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      116,9
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      116,7
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      112,4
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      101,1
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      97,2
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      97,1
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      92,3
    • AMD Radeon RX 6800
      89,7
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      88,9
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      88,3
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      88,2
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      77,6
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      77,6
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      65,2
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      64,1
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      62,4
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      59,1
    • AMD Radeon RX 6600
      52,7
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      51,2
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      49,2
    • AMD Radeon RX 5600 XT
      43,3
    • AMD Radeon RX Vega 64
      40,8
    • Nvidia GeForce RTX 2060
      39,8
    • Nvidia GeForce GTX 1080
      39,5
    • Nvidia GeForce RTX 3050
      33,3
    • AMD Radeon RX 580
      25,5
    • Nvidia GeForce GTX 1060
      25,3

Benchmarks mit und ohne Raytracing in WQHD

Die Radeon RX 6750 XT kann sich in WQHD dann um 6 Prozent von der Radeon RX 6700 XT absetzen, sodass der Rückstand zur GeForce RTX 3070 zwar auf 3 Prozent verkürzt wird, die GeForce schlussendlich aber knapp vorne bleibt. Die GeForce RTX 3060 Ti wird dagegen klar um 11 Prozent geschlagen. Bei den Perzentil-FPS-Messungen sieht es genauso aus, dort gibt es keine nennenswerten Abweichungen zu den AVG-FPS-Werten.

In Raytracing-Games kann die GeForce RTX 3070 den Vorsprung ausbauen. Dieser liegt dann bei 21 Prozent, an dem klaren Ergebnis ändert auch die Mehrleistung von 6 Prozent gegenüber der Radeon RX 6700 XT nichts. Anders schaut es derweil gegenüber der GeForce RTX 3060 Ti aus, denn die Radeon RX 6750 XT kann den Rückstand auf 6 Prozent verkürzen.

Performancerating 2.560 × 1.440
Performancerating 2.560 × 1.440 – Rasterizer, AVG-FPS
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      94,7
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      94,0
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      93,2
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      90,6
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      89,6
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      86,2
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      81,4
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      81,1
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      78,6
    • AMD Radeon RX 6800
      69,2
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      62,4
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      60,3
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      57,1
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      54,2
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      45,9
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      44,0
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      42,7
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      42,0
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      40,2
Einheit: Prozent

In den einzelnen Spielen wechseln sich Radeon RX 6750 XT und GeForce RTX 3070 des Öfteren ab. So ist zum Beispiel in Assassin's Creed Valhalla, F1 2021 und Halo Infinite die Radeon RX 6750 XT klar schneller, in unter anderem Deathloop, Diablo II: Resurrected und Life is Strange: True Colors dagegen die GeForce RTX 3070.

2.560 × 1.440
Assassin's Creed Valhalla – 2.560 × 1.440
  • FPS, Durchschnitt:
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      114,7
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      113,2
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      110,2
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      101,0
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      99,6
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      98,1
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      94,7
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      90,7
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      88,2
    • AMD Radeon RX 6800
      83,7
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      80,5
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      73,9
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      72,9
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      62,9
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      60,5
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      59,1
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      58,5
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      55,8
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      48,3
  • FPS, 1% Perzentil:
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      93,9
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      92,4
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      90,2
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      81,3
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      81,1
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      80,5
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      78,2
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      73,3
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      71,8
    • AMD Radeon RX 6800
      71,4
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      67,0
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      60,9
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      60,9
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      49,4
    • AMD Radeon RX 6650 XT
      48,3
    • AMD Radeon RX 6600 XT
      46,2
    • AMD Radeon RX 5700 XT
      45,3
    • Nvidia GeForce RTX 2070 Super
      36,5
    • Nvidia GeForce RTX 3060
      34,8

Benchmarks mit und ohne Raytracing in UHD

Die Radeon RX 6950 XT erkämpft sich in Ultra HD dann einen Vorsprung von 6 Prozent zur Radeon RX 6900 XT (Referenz zu Referenz), sodass die neue Grafikkarte im Bereich der Messungenauigkeit gleichauf in Rasterizer-Spielen und 1 Prozent hinter der Radeon RX 6900 XT mit selektierter XTXH-GPU in Raytracing-Titeln liegt – ob mehr Rechenleistung (RX 6900 XT XTXH) oder mehr Speicherbandbreite (RX 6950 XT) von Vorteil ist, entscheidet darüber, wer sich an die Spitze setzt.

Das bedeutet zugleich aber auch, dass die GeForce RTX 3090 Ti unangefochten an der Spitze des Testfeldes liegt. In Rasterizer-Spielen und UHD ist die Nvidia-Hardware 8 Prozent schneller. In WQHD schrumpft der Abstand zusammen, in Full HD übernimmt dann die Radeon knapp die Führung. Die GeForce RTX 3080 Ti muss sich der Radeon RX 6950 XT um 4 Prozent geschlagen geben und damit ist AMDs aktuelles Grafikkarten-Flaggschiff auch flotter als eine GeForce RTX 3090 – erst ein von Haus aus übertaktetes Custom-Design kann gleichziehen oder sich knapp davorsetzen.

Performancerating 3.840 × 2.160
Performancerating 3.840 × 2.160 – Rasterizer, AVG-FPS
    • Nvidia GeForce RTX 3090 Ti
      98,0
    • Asus GeForce RTX 3090 Strix OC
      93,1
    • XFX Radeon RX 6900 XT XTXH
      91,4
    • AMD Radeon RX 6950 XT
      91,0
    • Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
      87,8
    • AMD Radeon RX 6900 XT
      86,1
    • Nvidia GeForce RTX 3080 12 GB
      82,1
    • Nvidia GeForce RTX 3080
      79,3
    • AMD Radeon RX 6800 XT
      78,7
    • AMD Radeon RX 6800
      67,3
    • Nvidia GeForce RTX 3070
      57,8
    • AMD Radeon RX 6750 XT
      56,9
    • AMD Radeon RX 6700 XT
      53,5
    • Nvidia GeForce RTX 3060 Ti
      50,2
Einheit: Prozent