GeForce RTX 3080 Ti im Test: Vollgas bei der GPU, Sparflamme beim Speicher

Wolfgang Andermahr
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GeForce RTX 3080 Ti im Test: Vollgas bei der GPU, Sparflamme beim Speicher

Die von vielen Spielern herbeigesehnte GeForce RTX 3080 Ti ist da. Nvidia platziert das „neue Topmodell für Spieler“ in der kleinen Lücke zwischen RTX 3090 und RTX 3080. Mit einer GPU-Rohleistung auf RTX-3090-Niveau wird AMDs Radeon RX 6900 XT von der Ti geschlagen, zum hohen Aufpreis gibt es aber nur 12 und nicht 20 GB.

Update 03.06.2021 14:51 Uhr

Der Verkauf der GeForce RTX 3080 Ti sowohl als Founders Edition als auch als Custom-Design startet heute um 15:00 Uhr. Die Founders Edition gibt es nur über Nvidia (respektive den Partner Notebooksbilliger*), während Custom-Designs auch über Einzelhändler wie Alternate*, Caseking*, Mindfactory* oder MediaMarkt* verkauft werden dürften.

Es ist nicht davon auszugehen, dass Ware länger als ein paar Minuten, wenn nicht abermals nur für Sekunden ab Lager verfügbar ist. Dass neben Nvidias Founders Edition noch andere Händler die GeForce RTX 3080 Ti zu Preisen von 1.199 Euro oder knapp darüber verkaufen, darf bezweifelt werden. EVGA will die Einstiegsmodelle zwar zur selben UVP in den Handel bringen, der Handel dürfte das aber anders sehen. Asus wiederum hat bereits angekündigt, die eigene ROG Strix Liquid OC für 2.014 Euro UVP verkaufen lassen zu wollen.

GeForce RTX 3080 Ti: Das Preisniveau bei Caseking
GeForce RTX 3080 Ti: Das Preisniveau bei Caseking (Bild: ComputerBase-Leser mr999)

RTX 3080 Ti zwischen RTX 3080 und RTX 3090

Das war aber eine schwere Geburt. Gerüchte über eine GeForce RTX 3080 mit 20 GB und später dann eine GeForce RTX 3080 Ti gab es über die verangenen Monate viele und zumindest einigen durchaus glaubwürdigen Leaks zur Folge hat sich die Konfiguration von Nvidias neuer High-End-Grafikkarte mehrmals verändert. Schon immer stand fest, dass es keinen neuen Chip oberhalb des GA102 geben wird, die maximale Rohleistung war mit dem Niveau der GeForce RTX 3090 gesetzt. Das große Fragezeichen stand damit hinter dem Speicher: 2 × 10 GB der 3080 = 20 GB, 1/2 × 24 GB der GeForce RTX 3090 = 12 GB und die 24 GB der 3090 standen im Raum.

Bei der GPU mehr 3090, beim Speicher mehr 3080

Seit Dienstag ist jetzt offiziell: Die GeForce RTX 3080 Ti bietet annähernd die Rohleistung der GeForce RTX 3090 und 12 GB Speicher. Dass die „Ti“ in Sachen Leistung nicht an die Vorstellung vergangener Generationen anknüpfen kann, die über 30 Prozent vor der „Non-Ti“ in Benchmarks landeten, war klar – und Nvidia hat sich in diesem Fall quasi für das maximal Machbare entschieden. 20 oder gar 24 GB zum niedrigeren Preis als bei der GeForce RTX 3090 wollte Nvidia aber offensichtlich nicht.

Die UVP der neuen GeForce RTX 3080 Ti liegt bei 1.199 Euro. Das sind 480 Euro mehr als bei der GeForce RTX 3080 und 320 Euro weniger als für die GeForce RTX 3090. Der Verkauf startet am Donnerstag, den 3. Juni um 15:00 Uhr.

Wie gut der neueste Ableger der Ampere-Generation zum aufgerufenen Preis wirklich ist, klärt ComputerBase anhand von Nvidias eigener GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition. Darüber hinaus sind auch zwei Custom-Designs im Test vertreten. Mit der MSI GeForce RTX 3080 Ti Suprim X stellt sich ein beeindruckend großes Premium-Modell den Herausforderungen und Asus schickt mit der GeForce RTX 3080 Ti Strix LC eine von der Radeon RX 6000 bereits bekannte Variante mit einer AiO-Wasserkühlung ins Rennen.

Die GeForce RTX 3080 Ti von Asus, MSI und Nvidia im Test
Die GeForce RTX 3080 Ti von Asus, MSI und Nvidia im Test

Die am Dienstag ebenfalls angekündigte GeForce RTX 3070 Ti erscheint erst am 10. Juni 15:00 Uhr im Handel. Mit einem Test im Vorfeld ist auch in diesem Fall zu rechnen.

Das ist die GeForce RTX 3080 Ti

Gegenüber der GeForce RTX 3080 hat Nvidia durch die Wahl einer anders konfigurierten GA102-GPU die Rechenleistung und die Speicherbandbreite erhöht, bleibt beide Male aber noch minimal unter dem Niveau des Flaggschiff-Modells. Statt 10 gibt es jetzt 12 GB Speicher über ein 384 Bit breites Interface: 20 Prozent mehr als bei der RTX 3080, aber 25 Prozent weniger als bei den drei großen Radeon RX 6000 und 50 Prozent weniger als bei der GeForce RTX 3090. Nvidia rechtfertigt das implizit erneut mit deren Fokus auf professionelle Anwender, wenn die GeForce RTX 3080 Ti als die beste Ampere-Grafikkarte für Spieler bezeichnet wird. Die GeForce RTX 3090 als GeForce und nicht als Titan gebracht zu haben, erweist sich abermals als Argumentationsproblem.

Nvidia nennt als Zielgruppe der neuen Ti den Enthusiasten, der derzeit noch auf eine GeForce RTX 2080 Ti setzt. Bis dato hatte der als gedanklichen direkten Nachfolger die offiziell über 1.500 Euro teure GeForce RTX 3090 im Blick. Ob er jetzt in Zukunft eher zur GeForce RTX 3080 Ti schielen sollte, oder die viel vernünftigere Wahl die GeForce RTX 3080 bleibt, wird der Test zu beantworten haben.

Aber auch AMDs wiedererstarkte GPU-Sparte hat ein Wörtchen mitzureden: Die Radeon RX 6900 XT (Test) mischt, wen auch ebenso schwer zu vernünftigen Preisen verfügbar, in der Leistungsklasse ebenso munter mit und die GeForce RTX 3080 Ti muss versuchen das zu schaffen, was der GeForce RTX 3080 nicht gelang: AMDs schnellste Grafikkarte in klassischen Rasterizer-Spielen, immer noch die große Mehrzahl am Markt, zu schlagen. Vorerst geht es aber noch ins Detail.

Die technischen Eckdaten der GPU im Detail

Mehr Rechenleistung und mehr Speicherbandbreite als bei der GeForce RTX 3080 – was bedeutet das? Wie auf 3080 und 3090 kommt auf der 3080 Ti die große GA102-GPU zum Einsatz und damit die gleiche Ampere-Architektur mit denselben Features, einzig die Konfiguration des 628 mm² Chips ist unterschiedlich.

Denn während auf der GeForce RTX 3080 „nur“ 68 Streaming Multiprocessors aktiviert sind und auf der GeForce RTX 3090 deren 82 SMs, kommt die neue GeForce RTX 3080 Ti mit 80 SMs und mit 10.240 FP32-ALUs daher. Der Basis-Takt der Grafikkarte beträgt 1.365 MHz, der durchschnittliche Boost ist mit 1.665 MHz angegeben. Das ist etwas geringer als bei RTX 3080 (1.710) und RTX 3090 (1.700 MHz).

Allerdings darf sich die GeForce RTX 3080 Ti unter Volllast wie die RTX 3090 350 Watt genehmigen, das sind 30 Watt mehr als bei der RTX 3080. Die Rechenleistung dürfte deshalb am Ende sehr nahe an der GeForce RTX 3090, fast schon auf demselben Niveau liegen, auch wenn das Datenblatt immerhin vier Prozent Rückstand suggeriert.

GA102-GPU
GA102-GPU (Bild: Nvidia)

Auch beim Speicherinterface ist die GeForce RTX 3080 Ti mehr 3090 als 3080. Denn für 384 Bit kommen alle zwölf 32-Bit-Speichercontroller der GA102-GPU, während die GeForce RTX 3080 es mit 10 Controllern bei 320 Bit belässt. Damit die GeForce RTX 3090 auch in diesem Punkt zumindest auf dem Papier schneller bleibt, taktet der GDDR6X-Speicher nicht mit 9.750 MHz, sondern nur mit 9.500 MHz und damit so hoch wie bei der GeForce RTX 3080 – das sind auf dem Datenblatt 2,5 Prozent Unterschied.

Bei GPU-Rohleistung, TGP und Speicherinterface stehen sich RTX 3080 Ti und RTX 3090 also richtig nahe, den großen Unterschied macht mit 12 zu 24 GB das Speichervolumen.

Die technischen Spezifikationen der GeForce RTX 3080 im Überblick
RTX 3090 RTX 3080 Ti RTX 3080 RTX 3070
Architektur Ampere
GPU GA102 GA104
Prozess Samsung 8 nm Custom-Prozess
Chipgröße 628 mm² 393 mm²
Transistoren 28 Mrd. 17,4 Mrd.
GPC 7 6 6
SM 82 80 68 46
FP32-ALUs pro SM 128
FP32-ALUs 10.496 10.240 8.704 5.888
RT-Kerne 82 2nd Gen 80 2nd Gen 68 2nd Gen 46 2nd Gen
RT-Kerne + ALUs synchron Ja
Tensor-Kerne 328 3rd Gen 320 3rd Gen 272 3rd Gen 184 3rd Gen
Basis-Takt 1.400 MHz 1.365 MHz 1.440 MHz 1.500 MHz
Boost-Takt 1.700 MHz 1.665 MHz 1.710 MHz 1.730 MHz
FP32-Leistung 35,7 TFLOPS 34,1 TFLOPS 29,8 TFLOPS 20,4 TFLOPS
FP16-Leistung 35,7 TFLOPS 34,1 TFLOPS 29,8 TFLOPS 20,4 TFLOPS
FP16-Leistung über Tensor 143 TFLOPS
285 TFLOPS (Sparsity)
136 TFLOPS
273 TFLOPS (Sparsity)
119 TFLOPS
238 TFLOPS (Sparsity)
82 TFLOPS
163 TFLOPS (Sparsity)
Textureinheiten 328 320 272 184
ROPs 112 96 96
Speicher 24 GB GDDR6X 12 GB GDDR6X 10 GB GDDR6X 8 GB GDDR6
Speicher-Geschwindigkeit 19,5 Gbps 19,0 Gbps 14,0 Gbps
Speicher-Interface 384 Bit 320 Bit 256 Bit
Speicher-Bandbreite 936 GB/s 912 GB/S 760 GB/s 448 GB/s
L2-Cache 6 MB 5 MB 4 MB
TDP 350 Watt 320 Watt 220 Watt
Slot-Anbindung PCIe 4.0
UVP 1.549 Euro 1.199 Euro 719 Euro 519 Euro

Nvidia GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition im Detail

Nvidia setzt für die GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.199 Euro an. Die Grafikkarte wird für diesen Preis ab dem 3. Juni bei Nvidia respektive über den deutschen Partner NBB erhältlich sein. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Vorrat lange hält. Selbst wenn fallend Kurse von Cryptowährungen und die neue ETH-Bremse Mining-Farmen-Betreiber abschrecken, bleibt der Bedarf an neuen Grafikkarten durch Spieler enorm.

Optik, Haptik und Kühlung wie von der 3080 bekannt

Nvidia setzt bei der GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition auf den gegenüber der RTX 3090 FE kleineren Kühler der RTX 3080 FE. Im Ergebnis sind GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3080 Ti abseits der Beschriftung nicht voneinander zu unterscheiden.

Damit einher geht auch in diesem Fall die sehr hochwertige Verarbeitung inklusive absolut erstklassiger Optik und Haptik, die auf diesem Niveau ansonsten von keiner einzigen anderen Grafikkarte geboten wird, solange der 12-Pin-Stromkabel nicht aus der Seite ragt. Und wer RGB haben möchte, wird enttäuscht: Der Schriftzug an der Seite leuchtet nur weiß.

Nvidia nennt als offizielle Taktraten der GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition einen Basis-Takt von 1.365 MHz und einen durchschnittlichen Turbo-Takt von 1.665 MHz. Der 12 GB große GDDR6X-Speicher von Micron arbeitet mit 9.504 MHz. Die TDP wurde gegenüber der Nicht-Ti-Variante um 30 Watt auf 350 Watt erhöht und wer möchte, kann das Power Limit manuell auf bis zu 400 Watt setzen. Die Stromversorgung wird durch den eigens entwickelten 12-Pin-Stromstecker gewährleistet, für den ein Adapter auf zwei klassische 8-Pin-Stecker mitgeliefert wird.

Bildvergleich: Die Nvidia GeForce RTX 3080 Ti FE Die AMD Radeon RX 6900 XT

Die GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition bietet drei DisplayPort-1.4-Anschlüsse mit DSC-Kompression und einmal HDMI 2.1.

Angabe in Gramm
Nvidia GeForce RTX 3060 Ti Founders Edition 1.028 g
Nvidia GeForce RTX 3070 Founders Edition 1.034 g
Nvidia GeForce RTX 3080 Founders Edition 1.348 g
Nvidia GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition 1.363 g

Asus GeForce RTX 3080 Ti Strix LC

Asus hat mit der GeForce RTX 3080 Ti Strix LC das Flaggschiff-Modell ins Rennen geschickt, das nicht auf eine reine Luft-, sondern auf eine AiO-Kühlung setzt. Das Kühlsystem ist bereits von der Asus ROG Radeon RX 6800 XT Strix Liquid OC (Test) und anderen Big-Navi-Grafikkarten von Asus bekannt. Die UVP der GeForce RTX 3080 Ti Strix LC hat Asus bei 2.014 Euro angesetzt.

Die Grafikkarte setzt auf einen 240er-Radiator mit zwei 120 mm Lüfter, die mit RGB beleuchtet sind. Der Radiator ist über zwei 60 cm lange, relativ gut biegbare Schläuche mit der Grafikkarte verbunden, deren 2,6 Slot breiter Kühlkörper zwar nicht sonderlich lang, aber doch sehr hoch ist. Der Kühler auf der Grafikkarte kühlt über den AiO-Kreislauf GPU und Speicher. Um auch die VRMs auf Temperatur zu halten, bedient sich Asus darüber hinaus eines 75 mm breiten Radial-Lüfters.

Die eingesetzte Lüftersteuerung kann alle drei Lüfter steuern, sodass auf dem Windows-Desktop sämtliche Lüfter stillstehen. Die eingesetzte Pumpe bleibt aber als Geräuschquelle bestehen.

2 BIOS-Versionen für lauter und leiser

Asus nennt bei der Grafikkarte einen durchschnittlichen Boost-Takt von 1.830 MHz, der damit 165 MHz über dem Niveau der Founders Edition liegt. Wem das nicht ausreicht, der kann den Boost mit dem OC-Modus in Asus eigener GPU-Tweak-III-Software auf 1.860 MHz anheben. Schon ab Werk um 50 auf 400 Watt angehoben hat Asus die TGP, im OC-Modus werden 450 Watt daraus. Damit das klappt, sind auf der GeForce RTX 3080 Ti Strix LC gleich drei 8-Pin-Stromstecker verbaut.

Darüber hinaus gibt es zwei BIOS-Versionen. Das Performance-BIOS ist werksseitig aktiviert, das alternative Quiet-BIOS ist mit einer auf Lautstärke optimierten Lüftersteuerung versehen – die Taktraten sind identisch.

Monitore können über drei DisplayPort-1.4-DSC-Anschlüsse angesteuert werden, darüber hinaus gibt es noch zwei HDMI-2.1-Anschlüsse. RGB gibt es nicht nur bei den zwei Lüftern des Radiators, auch die Vorderseite der Grafikkarte selbst leuchtet. Die Beleuchtung fällt also umfassend aus, Quantität schlägt in dem Fall aber klar Qualität. Auch sonst sind Optik und Haptik der GeForce RTX 3080 Ti Strix LC mit der Kunststoff-Kühlerabdeckung nur unterdurchschnittlich.

Bildvergleich: Die Nvidia GeForce RTX 3080 Ti FE Die Asus GeForce RTX 3080 Ti Strix LC im Test

MSI GeForce RTX 3080 Ti Suprim X im Detail

Auch MSI hat mit der GeForce RTX 3080 Ti Suprim X das Flaggschiff in den Test geschickt. Und dieses ist, wenig verwunderlich, optisch absolut identisch zur bereits getesteten GeForce RTX 3090 Suprim X (Test) des Herstellers, mit der die neue Modellreihe eingeführt wurde. Überzeugen konnte der Kühler damals nicht.

Für Optik und Haptik bedeutet der Griff zum Kühler erst einmal erneut nur Gutes, denn er sieht mit den eingesetzten Materialien nicht nur hochwertig aus, sondern fühlt sich auch so an. MSI verzichtet zwar nicht gänzlich auf Kunststoff, in Verbindung mit der hochwertigen und schicken RGB-Beleuchtung bekommt der Kunde aber etwas fürs Auge geboten. Dezent und schlicht wie die FE ist die MSI Suprim X nicht mehr.

Gute Optik und Haptik mit viel Kühlmaterial

Der eingesetzte „Tri Frozr 2S“-Kühler kommt auf eine breite von 2,7 Slot und ist ordentliche 33,5 cm lang. Spätestens das Gewicht von satten 1,9 Kg macht deutlich, dass MSI nicht an Kühlmaterial gespart hat. Auf der GPU liegt eine plane vernickelte Bodenplatte auf, die zwei großen Alu-Kühler werden über sieben Heatpipes miteinander verbunden. Auch die VRAM-Kühler weisen zwei separate Heatpipes auf, um die Temperatur vom VRAM weiter zu senken.

Drei im Durchmesser 95 mm breite Axial-Lüfter sorgen für die nötige Frischluft, auf dem Windows-Desktop stehen diese für einen lautlosen Betrieb still. Neben dem werksseitig aktiven Gaming-BIOS kann ein alternatives Silent-BIOS aktiviert werden. Beide unterscheiden sich ausschließlich bei der Lüftersteuerung.

Bis zu 450 Watt bei 3 Stromsteckern

Auch MSI nennt für die GeForce RTX 3080 Ti Suprim X einen durchschnittlichen Boost-Takt von 1.830 MHz, 165 MHz mehr als bei der Founders Edition. Der 12 GB große GDDR6X-Speicher arbeitet mit den normalen 9.504 MHz. Die TDP der Grafikkarte ab Werk beträgt 400 Watt, 450 Watt lassen sich maximal einstellen. Drei 8-Pin-Stromstecker werden für den Betrieb benötigt. Asus und MSI nehmen sich in diesen Punkten also nichts.

Monitore können von drei DisplayPort-1.4-DSC-Anschlüsse angesteuert werden, darüber hinaus gibt es noch einen HDMI-2.1-Anschluss.

Bildvergleich: Die Nvidia GeForce RTX 3080 Ti FE Die MSI GeForce RTX 3080 Ti Suprim X

Technische Details von Asus, MSI und Nvidia im Vergleich

Die Custom-Designs der Asus GeForce RTX 3080 Ti Strix LC und der MSI GeForce RTX 3080 Ti Suprim X unterscheiden sich von Nvidias GeForce RTX 3080 Ti Founders Edition. Die genauen Unterschiede zeigt die folgende Tabelle.

Merkmal Nvidia GeForce RTX 3080 Ti
Founders Edition
Asus GeForce RTX 3080 Ti
Strix LC
MSI GeForce RTX 3080 Ti
Suprim X
Karte PCB-Design Nvidia Asus MSI
Länge, Breite 28,5 cm, 11,0 cm 29,5 cm, 14,5 cm 33,5 cm, 14,0 cm
Stromversorgung 1 × 12-Pin
Adapter auf 2 × 8-Pin
3 × 8-Pin
Kühler Design Founders Edition, 2,0 Slot Strix LC, 2,6 Slot Tri Frozr 2S, 2,9 Slot
Kühlkörper Vapor Chamber
Alu-Kern/Radiator
Alu-Kern/Radiator
AiO-Wakü
240er Radiator
Alu-Kern/Radiator
7 Heatpipes
Lüfter 2 × 85 mm (axial) 1 × 75 mm (Radial) 3 × 95 mm (axial)
Lüfter abgeschaltet (2D) Ja
Anlaufdrehzahl 1.000 Umdrehungen 950 Umdrehungen 900 Umdrehungen
Takt
(Stromsparmodus)
GPU-Basis 1.365 (210) MHz
GPU-Durchschnitt 1.665 MHz 1.830 MHz
GPU-Maximum 1.965 MHz 2.055 MHz 2.025 MHz
Speicher 9.504 (405) MHz
Speichergröße 12 GB GDDR6X, Micron
Leistungsaufnahme Standard TDP 350 Watt 400 Watt
Maximale TDP 400 Watt 450 Watt
Anschlüsse 3 x DisplayPort 1.4 DSC
1 x HDMI 2.1
3 x DisplayPort 1.4 DSC
2 x HDMI 2.1
3 x DisplayPort 1.4 DSC
1 x HDMI 2.1
Bildvergleich: Die Asus GeForce RTX 3080 Ti Strix LC im Test Die MSI GeForce RTX 3080 Ti Suprim X

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