1.94V bei DDR2-800 MDT?

devebero

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Hallo,

mir ist eben aufgefallen, dass mein Gigabyte GA-G33M-DS2R Mainboard den Arbeitsspeicher (2x1GB MDT DDR2-800 Kit) mit 1.94V befeuert. Undervolten geht im BIOS nicht. Ich kann nur mehr Strom raufgeben, was ich natürlich nicht will.

Sind die 1.94V bedenkenlos? Oder muss ich mir da schon Gedanken in Richtung Kühlung oder RAM Kühler etc. machen?
 

Goliath110

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1,94V sind schon OK. Wie hast Du das denn ausgelesen? DDR2-RAM läuft teilweise mit 2,4V dann aber gekühlt.
 

devebero

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Mit Everest.
 

Goliath110

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Es ist mir nicht bekannt das überhaupt irgendein Tool die RAM-Spannung zuverlässig ausliest und Everest schon gar nicht.
 

ekin06

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ich glaub das geht in ordnung, mein ga-p35-ds4 gibt meinem mdt standardmäßig auch 1.87V. bis 2V kann man eigentlch bei jedem billigen speicher gehn, schliesslich muss der hersteller ja eine gewisse toleranz mit einbeziehen, denn wie man schon sieht läuft nicht jeder speicher standardmäßig mit 1,8V nach vorgabe. haste deinen schonmal übertaktet? meiner macht bis 865 mhz (mit 1.87V halt).

edit: ach ne, hab sogar 1.89V :)
 
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M

M1ckY

Gast
Ich schließe mich den anderen an.

Meine OCZ Riegel haben auch 1,9 V als Standart angegeben (Garantie bis 2,2 V :p), es scheint als schafften es die Ram-Schmieden nicht schnelle DDR2 Rams mit den spezifizierten 1,8 V herzustellen. Möglicherweise gibt das Gigabyte Board da sicherheitshalber etwas mehr Saft.
 

devebero

Commodore
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@ekin06

Ich habe meine versehentlich übertaktet. Habe des FSB der CPU angehoben und vergessen den Teiler für den RAM einzustellen. Hatte den FSB auf 375MHz und den Teiler auf 2.4 stehen.
Waren also 900MHz für den RAM.

Als ich es gemerkt hatte, habe ich das sofort korrigiert und zur Sicherheit erstmal MEMTest laufen lassen. Sind noch heil. Ein Glück.

Dann brauch ich mir wegen den 1.94V keine Gedanken machen. Danke euch.
 

ekin06

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naja, wenn du zu hohe taktung wählst macht das nichts, da startet halt das system dann nich, oder läuft nur instabil. erst wenn die spannung zu hoch wird kann das dem speicher auf dauer schaden, das würde dann bei den mdt's wohl bei mehrals die 2V liegen sicher kann man das aber net so sagen.
 

dropback

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Bei mir zeigt Everest auch 1,9V an, im Bios hab ich aber nichts erhöht, sollten also ~1,8V sein.
Erhöhe ich um +0,1V im Bios zeigt Everest immer noch 1,9V an.
Soviel also dazu;)
 

devebero

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Stellt sich nun natürlich die Frage, ob wirklich 1.94V drauf sind. Im BIOS sind 1.8V eingestellt.
Vielleicht liest Everest einfach nur falsch aus?
 

marantz

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10€ in ein Multimeter? selbst wenn ein Riegel mal die Hufe macht kann man sich für 10€ fast schon Ersatz besorgen ...

aber bis 2.0V werden die schon verkraften, von mehr ist jedoch abzuraten ist ja kein OC RAm ...

PS: habe meine auch schon mal länger mit 1,9v laufen lassen
 

rumpel01

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Es gibt viele Boards, die die Ram-Spannung ein wenig höher ansetzen. Es ist gut möglich, dass die "auto"-Spannung beim Gigabyte eben sowieso eher bei 1,9V und nicht bei 1,8V steht. Das leichte Übervolten verhindert zudem, dass unter Last die Spannung auf einen zu geringen Wert abfällt.

In jedem Fall gilt aber: 1,94V stellen für diese Riegel nicht im geringsten ein Problem dar.
 

mensch183

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Einer schrieb mal, daß bei Gigabyte Boards die 2 schnelleren Einstellungen von "performance level" nebenbei die DIMM-Spannung mit anheben würden, solange letztere im BIOS auf [auto] steht. Ka, ob da was dran ist.
 

devebero

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Danke euch. Bin dann schon beruhigt. Brauch dann auch nichts in irgendwelche RAM Kühler investieren. :D
 

Dr.Death

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Hab ebenfalls DDR2 MDT 800er RAM drin und teste ihn gerade bei 860 Mhz - bisher sieht es aber so aus, als ob ich die Spannung für die 4 1GB Module nicht erhöhen muss (Prime läuft gerade).

Eine Frage bleibt aber:
Bei meinen alten DDRI 400er Modulen von MDT waren mit niedrigeren Spannungen bessere Werte zu erreichen - ist dieses Phänomen bei DDRII RAM von MDT nicht mehr anzutreffen?
 

rumpel01

Fleet Admiral
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Mitunter ja. Einige Speicherchips skalieren kaum oder gar nicht mit der Erhöhung der Spannung. Wenn man aber den Chiptyp nicht kennt bzw. dieser nicht so einfach zu ermitteln ist, muss man das Taktungsverhalten austesten und vorsichtig mit Spannungserhöhungen umgehen.

Wer aber seinen MDT oder Aeneons 2,3V aufbrummt, ist selbst Schuld ...
 

Dr.Death

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In dieser Größenordnung möchte ich auch gar nicht arbeiten. Es geht mir darum mit geringen oder gar keinen Spannungserhöhungen den maximalen Takt herauszukitzeln... und glücklicherweise scheint mein Abit IP35 Pro den VDIMM exakt bereitzustellen: 1,81 real liegen lt. BIOS an. Werd später mal posten, wie weit ich komme.
 
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