News Amazon Echo: Smart-Home-Standard Matter wird per Update unterstützt

Xpect

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Es gibt doch schon mindestens Z-Wave und Zigbee als übergreifende Standards. Die Frage hier ist nun, kann ich meine Z-Wave Geräte dort mit einbinden?
 

H1deAndSeek

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Matter ist also in dem Sinne nur ein Protokoll / Schnittstellendefinition?
Also sollte es im Grunde komplett Software-Seitig sein.


Thread ist allerdings ein Funkstandard - der ähnlich zu Bluetooth funktioniert?
 

Mickey Mouse

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mal ganz ehrlich, ich habe gerade wieder einen RIESIGEN Hass auf die Alexas hier im Haus.
es funktioniert so ziemlich GAR NICHTS!
wenn ich den Wecker für morgen früh stelle, dann ertönt für ca. 30s Musik und Alexa verstummt wieder. Sage ich: "Alexa, spiele Absolut Relax auf der Überall Gruppe" dann antwortet sie höflich: "Absolut Realx von TuneIn, es läuft auf der Überall-Gruppe", nur leider ertönt KEINE Musik, nirgends! Sage ich: "Alexa, was läuft gerade?", kommt: "Absolut Relax". Sage ich: "Alexa, stoppe die Wiedergabe" dann fängt sie auf einmal an Musik abzuspielen (nur auf dem Gerät "in Reichweite").
steige ich aus dem Bett und sage zu einer anderen Alexa: "spiele ..." dann ertönt Absolut Relax von TuneIn tatsächlich auf allen Alexas.

Das ist nur EIN Beispiel von ganz vielen, was bei mehr als einer Alexa völlig in die Hose geht.

jetzt frage ich mich: wenn Amazon es absolut nicht ansatzweise gebacken bekommt mehr als eine Alexa in einem Konto so zu programmieren, dass etwas auch nur halbwegs brauchbares heraus kommt, wie soll das denn im Zusammenspiel mit anderen Herstellern und Standards werden?!?

ICH mache mir da absolut keine Hoffnung, dass man das außer auf gestellten Demos "produktiv" nutzen kann...
 

Frank

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Artikel-Update: Wie Amazon ComputerBase mitgeteilt hat, werden nur der Echo (1. Generation), Echo Dot (1. Generation) sowie Echo Tap keine Matter-Unterstützung erhalten. Alle anderen Echo-Geräten sollen somit mit einem entsprechenden Update den neuen Smart-Home-Standard unterstützen.
 
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-equal-

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Vielleicht kann ich ja dann endlich den FireTv 4K mit dem Echo Dort (3.gen) per Sprache steuern. Ich kann die Lampen, Kaffemaschine, Saugroboter, etc. von Drittanbieter easy steuern doch per Sprachbefehl den TV anschalten geht nicht.
 

flappes

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Zitat von -equal-:
Vielleicht kann ich ja dann endlich den FireTv 4K mit dem Echo Dort (3.gen) per Sprache steuern. Ich kann die Lampen, Kaffemaschine, Saugroboter, etc. von Drittanbieter easy steuern doch per Sprachbefehl den TV anschalten geht nicht.

Hab dafür eine IP-Steckdose, die die gesamte Anlage mit "Alexa, TV an" einschaltet.
 
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M@tze

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Zitat von Mickey Mouse:
Sage ich: "Alexa, spiele Absolut Relax auf der Überall Gruppe" dann antwortet sie höflich: "Absolut Realx von TuneIn, es läuft auf der Überall-Gruppe", nur leider ertönt KEINE Musik, nirgends! Sage ich: "Alexa, was läuft gerade?", kommt: "Absolut Relax". Sage ich: "Alexa, stoppe die Wiedergabe" dann fängt sie auf einmal an Musik abzuspielen (nur auf dem Gerät "in Reichweite").
steige ich aus dem Bett und sage zu einer anderen Alexa: "spiele ..." dann ertönt Absolut Relax von TuneIn tatsächlich auf allen Alexas.

Ich glaube das liegt nicht an Alexa, ich habe auf meinen Homepods auch seit einiger Zeit mit TuneIn Problem, genau die selben wie Du. Bei caschy stand auch was, dass TuneIn Probleme hat...
 

Tawheed

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c0773ct0r

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Zitat von -equal-:
Vielleicht kann ich ja dann endlich den FireTv 4K mit dem Echo Dort (3.gen) per Sprache steuern.
Ich hab den FireTV-Stick und den Echo Dot 3. Gen, damit klappt das wunderbar. Ich sag einfach "Alexa, spiel XXX ab" und sie schaltet den TV ein und fängt an das abzuspielen, was ich ihr gesagt hab. Manchmal fragt sie nach wenn etwas bei mehreren Streamingdiensten verfügbar ist, aber das kann ich mit "Alexa, spiel XXX von Netflix ab" umgehen. Der TV ist ein ca. 10 Jahre alter LG. Kommandos wie "Alexa, Pause" oder "Alexa, Wiedergabe fortsetzen" funktionieren ebenfalls.
 

markox

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Zitat von -equal-:
Vielleicht kann ich ja dann endlich den FireTv 4K mit dem Echo Dort (3.gen) per Sprache steuern.
Ich meine das ging in genau der Kombination bei mir schon seit ich an Weihnachten den Echo gekauft hatte. Mittlerweile habe ich auf den Cube the upgraded. "Echo schalte den Fernseher an" und der Fernseher sowie der AV-Receiver gehen an. Wobei ich mir mit der Bedienung gerade nicht mehr sicher bin ob auch Einschalten schon mit dem Stick ging da der Cube ja den externen Infrarotsender besitzt. Aber wenn alles an ist konnte ich auf jeden Fall mit dem ECHO den Stick steuern. Besonders toll finde ich auch dass ich über den Echo den AV-Receiver Eingang wechseln kann zu PC oder Satellit.
 

Gorasuhl

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Von den zig Protokollen für SmartHome Anwendungen halte ich rein gar nichts. Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen. Selbst wenn sich jetzt einige zusammenschließen und den gleichen Standard nutzen ändert das trotzdem nichts an der Tatsache, dass das Protokoll keiner Norm unterliegt.
Die IEC hat es bis heute nicht hinbekommen einen Standard einzuführen an den sich alle Hersteller richten sollten.
MQTT besitzt seit über 5 Jahren eine IEC Norm (ISO/IEC 20922:2016). Das Protokoll wird seit Jahren in der Industrie für Sensoren/Aktoren genutzt. MQTT ist schlank und besitzt bei Bedarf auch Open-SSL Verschlüsselung. Alles was für SmartHome Anwendungen noch fehlt wären die individuellen Schnittstellen der Hersteller, von denen die offenen in ihrer API definiert werden.

Ich verfolge die Entwicklungen schon seit einiger Zeit und mehr als Spielereien sehe ich in der Mehrheit aller SmartHome Lösungen nicht. Die Hersteller geben vor was und wie lange etwas unterstützt wird und ab wann man zu einer neuen Generation genötigt wird.

Die "Smarten" Heizsysteme, welche auch gerne mit Alexa oder Google Home verbunden werden, sehr ich sehr skeptisch. Beim Einsatz in Mietwohnungen fehlt die Anbindung zur Zentralen Regelung. Wenn die, meist älteren, wärmeliebenden Bewohner mal einen Tag oder länger weg sind wird der zentrale Speicher immer noch auf die gleiche Temperatur vorgeladen, obwohl dies dann nicht mehr notwendig wäre. Der Verlust liegt dabei nicht in der Speichervorhaltung, diese ist fast zu vernachlässigen. Die wesentliche Leistung geht beim Erzeugen verloren. Gängige Wärmeerzeuger sind zur Zeit meist Wärmepumpen. Bei diesen ist die Leistungszahl stark von der benötigten Vorlauftemperatur abhängig, sodass jedes zusätzlich benötigte Grad unverhältnismäßig mehr elektrische Energie benötigt und damit mehr Geld kostet. Bei der Warmwassererzeugung auf 60°C (für sicheren Schutz vor Legionellen notwendig!) sinkt der COP auf weit unter 3. Da können die Hersteller nichts dran ändern, das ist physikalisch bedingt (Stichwort: Clausius Rankine Prozess).
Und selbst bei Systemen (bspw. Tado) mit Anbindung an die Kesselregelung werden meist nur Basisbefehle übertragen (Warmwasseraufheizung starten, Nachtabsenkung an/aus). Dazu kommen die ständigen Batteriewechsel und die verbrutzelte Energie der Basisstation. Das ist alles andere als Umweltfreundlich.
Ein paar normale Thermostatköpfe mit vernünftig eingestellter Begrenzung bringen in Mietwohnungen wesentlich mehr, aber die Menschen sind halt zu bequem um beim Verlassen die Thermostate zu schließen und beim Wiederkehren diese wieder bis zur eingestellten Begrenzung aufzudrehen und die 15-20 Minuten zu warten bis der Raum ein angenehmnes Temperaturniveau erreicht.
Bei Eigenhäusern ist das sogar noch einfacher, da dort nur die Heizzeiten an der Therme entsprechend angepasst werden müssen und die Einstellung der Thermostate ganzjährlich gleich bleiben kann.

Ich habe es aufgegeben auf eine Norm zu warten und bin es leid, dass jeder Hersteller für sein System eine eigene Basisstation benötigt. Ich Entwickle seit ein paar Jahren an meiner eigenen Lösung mit MQTT als Kommunikationsprotokoll. Systemkritische Komponenten wie bspw. Einbruchmeldeanlage werden in eine getrennte Verbindung ausgelagert.
 
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Warhead

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Zitat von M@tze:
Ich glaube das liegt nicht an Alexa, ich habe auf meinen Homepods auch seit einiger Zeit mit TuneIn Problem, genau die selben wie Du. Bei caschy stand auch was, dass TuneIn Probleme hat...
richtig, erstmal mit anderen sachen testen, bevor man wegen dem einen gleich wieder auf alles generell schimpft...ich hab selten mit den echos probleme, solche schon gar nicht...

tunein spielt gern irgendwelchen rotz, den man gar nicht wollte. letztens erst gehabt mit einem radiosender, den sie dann auch angeblich genauso abgespielt hat. die musik passte nur rein gar nicht zu deslbigem und entsprach auch nicht dem aktuellen programm.
keine ahnung was die also öfters machen, scheint jedenfalls vorn und hinten nicht zu passen
 
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cloudman

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@Gorasuhl - Ich bin auch ein Fan von MQTT aber damit lösen sich die Probleme doch gar nicht.
An welches topic muss ich welche Payload senden um eine Lampe zu steuern?

Mit mqtt alleine ist es eben nicht getan weil du eben noch einen einheitlichen Layer mehr brauchst so wie es homeassistant oder homie machen.
MQTT alleine ist nicht die Antwort auf die interop Probleme.
Ich hoffe wirklich das matter sich durchsetzt weil es vieles erleichtern würde.
Deiner Analyse stimme ich übrigens zum großen Teil zu.
.. nur ein klein bisschen optimistischer

Ergänzung: wirklich smart wäre für mich statt jeden Abend 'Alexa Licht 70%' zu rufen wenn das Licht angeht wenn ich mich zum Lesen auf das Sofa setze und dazu das passende Licht bekomme 🙂
 
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Gorasuhl

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@cloudman
Es muss ja auch nicht zwingend MQTT sein, ich habe das nur als Beispiel genannt, da dies ein freies Protokoll mit optionaler Verschlüsselung ist welches eine IEC Norm besitzt.
Natürlich müsste man das das dann noch entsprechend erweitern, dass die Benutzer im Idealfall nur eine Taste an der Basisstation drücken und anschließend nochmal eine an dem jeweiligen Gerät das verbunden werden soll. Dann werden die Benötigten Daten ausgetauscht und der Broker eingerichtet. Gleiches Verfahren dann noch zum Verbinden der Basisstation/Bridge mit den Steuerungen (Handy, Echo, usw.).
Ähnlich wie bei DECT. Telefon einschalten in den Einstellungen "Anmelden" oder vergleichbar auswählen und an der DECT Basisstation auf die DECT-Taste drücken.
Die Software muss dann anhand der Geräte die möglichen Funktionen kennen und der Benutzer kann diese dann über Handy/Computer/Basisstation wie gehabt individuell einrichten.

Es geht mir halt nur um den Fakt, dass Matter keiner Norm unterliegt und Herstellerseitig nach belieben entwickelt wird. Wenn die Hersteller das Protokoll bei einer neuen Gerätegeneration überarbeiten/verändern kann es sein, dass Geräte mit der alten Version auf einmal inkompatibel werden.
Bleiben wir bei Lampen. Nehmen wir mal an, du hast im Wohnzimmer Lampen der ersten Matter-Generation mit der passenden Bridge und einem Echo (passender Skill vorhanden). 2 Jahre später möchtest du auch Ambilight im Büro und kaufst dir neue der zweiten Generation. Da diese nicht mit der alten Bridge kompatibel sind brauchst du die passende zur zweiten Generation. Das alte Echo erhält nicht die neue Matter Version, also musst du noch ein neues Echo kaufen. Das neue Echo ist aber nicht mehr abwärtskompatibel zu Geräten der ersten Generation. Also müsstest du dir beide Echo hinstellen oder die tadellos funktionierenden Lampen im Wohnzimmer mit samt der Bridge ebenfalls ersetzten.
Und jetzt übertrage das Szenario von vergleichsweise günstiger Beleuchtungselektronik zu kostspieligen Heizungsregelungen, Sicherheitssystemen, Multimedia- und Haushaltsgeräten.
Ich sehe hier die ISO/IEC in der Verantwortung einen vernünftigen (oder überhaupt erst mal irgendeinen) Rahmen vorzugeben an den die Hersteller sich einheitlich orientieren müssen. Auch gerne mit Einbezug der Hersteller.
 
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cloudman

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Ein ISO, W3C... Standard wäre super.
Für matter wohl leider kein Thema zur Zeit. Mal abwarten eine Verbesserung zum Status quo ist es auf jeden Fall mal.
Was mich im Moment wirklich stört ist, dass die Protokoll Beschreibung nicht öffentlich ist.
Nach was ich in
https://github.com/project-chip/connectedhomeip gesehen habe fehlt noch einiges. Ich finde zum Beispiel nichts um Thermostate zu steuern.

Dass nicht mehr jeder mit seinen eigenen Gateway ankommt ist schon mal ein Fortschritt. Gerade wenn Tuya wirklich mitmacht und damit nicht mehr alle Daten nach China gehen.

Mal abwarten ob ich zu optimistisch bin...
 
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