News AMD Epyc 2: 64-Kern-Prozessor Rome wird schneller

Volker

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#1

onkel-foehn

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#3
Hoffe das in diesem Sektor AMD ebenfalls weiter "Boden" gut macht.
Weiter so ...

MfG, Föhn.
 

ron89

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#4
Dann warten wir mal auf Threadripper 3000x :D
 
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#5
Das könnte sehr, sehr interessant werden. Ein einzelner Sockel für 64 Kerne bietet für viele Server definitiv gewisse Lizenzersparnisse (da dort oftmals pro Sockel bezahl werden muss), dazu kommt eine einfachere Infrastruktur (erneut: Nur ein Sockel) und damit auch niedrigere Anschaffungskosten.
Oder man hat gleich 128 echte Kerne auf einem Dual-Sockel System.
 
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#6
Wenn das/Rome ein Server-Vorbote fuer die HEDT- und Mainstream-Serien von AMD waere, dann kann man sich auch noch auf einen Leistungssprung fuer eben Castle Peak und Matisse Prozessoren einstellen/freuen bis zur Veroeffentlichung.

Einen Hype will ich damit lieber nicht ausmalen, sondern nur die Moeglichkeit andeuten, dass die Zen2-Praesentation Lisa Sus zur 2019er CES trotz Cinebench vielleicht etwas tief gestapelt war ;).
 

Faust2011

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#9
Ok, AMD ist mit Architektur und Lithographie ca. 15% schneller. Und wie stehts um die Energieeffizienz? Ich konnte dazu keine Aussage finden.

Hoffentlich schlägt auch hier bei Epyc der Vorteil der 7nm Lithographie so gut ein wie gestern beim Cinebench-Vergleich zwischen Ryzen 3000 und Intels i9-9900k. Das war schon beeindruckend, wieviel weniger elektrische Leistung das AMD-System verbraten hatte.
 
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#10
Es wäre schlimm, wenn AMD mit 7nm nicht gegen Intels 14nm ankommt.
Wer weiß, was am Ende noch rauskommt.
 

Faust2011

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#11
Na, bei Intels 10nm Fail wird nicht mehr viel kommen... wie viele Jahre kämpfen sie nun schon mit 10nm? :D ;)

Der Vorteil liegt derzeit klar bei AMD: In der Architektur aufgeholt, Energieeffizienz mindestens ebenbürtig, modulares Design (Chiplets, Infinity Fabric) und besten, derzeit verfügbaren Produktionsprozess mit 7nm bei TSMC. Alles richtig gemacht, würde ich da mal sagen :daumen:
 
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#12
Wenn das/Rome ein Server-Vorbote fuer die HEDT- und Mainstream-Serien von AMD waere, dann kann man sich auch noch auf einen Leistungssprung fuer eben Castle Peak und Matisse Prozessoren einstellen/freuen bis zur Veroeffentlichung.
Ein gewisser Vorbote ist es ganz klar! Ich bin aber gespannt, wie AMD die neuen HEDT Prozessoren umsetzen wird. Durch das neue Chiplet Design sind sie ja noch viel flexibler!

Threadripper könnte natürlich wieder ein umgelabelter Rome sein, Threadripper könnte aber auch anders aufgebaut sein. Ich bin gespannt. Ich glaube aber nicht, dass wir bei Threadripper 3000 einen Desktopprozessor mit 64 Kernen sehen werden. Ich schätze, dass das größte Modell 48 Kerne haben wird, um sich für Zen2+ etwas in der Rückhand zu behalten.

Ich bin aber auch auf die kleineren Modelle mehr als gespannt. Ich schätze der kleinste Threadripper 3000 wird ein 16 Core. Auch Taktraten etc. werden spannend. Bis Intel mit 10nm kontert, wird AMD wohl ein recht ruhiges leben leben können. Die neuen Xeons sollen ja erst Mitte 2020 auf den Markt kommen. AMD hat also einen guten Vorsprung rausgearbeitet. Im HEDT und Server Bereich wird man also zumindest die Leistungskrone für ca. ein Jahr haben.

@Faust2011 Da muss sich zwangsläufig einiges getan haben, wenn man die Kernzahl verdoppeln konnte. Wie genau das ganze aussieht, kann man noch nicht ganz abschätzen, aber an der Effizienz muss sich einiges getan haben
 
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#13

Faust2011

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#14
Du kennst doch das Managment von denen. Vorallem die PR-Abteilung versagt oft...
Das ist richtig, aber die technischen Voraussetzungen für ein gutes Produkt liegen jetzt vor. :) Für Vega war es genau andersrum: Fast 2 Jahre lang wurde die Werbetrommel gerührt und dann war beim Launch die Enttäuschung doch riesig. Jetzt müssen sie halt mal beides unter einen Hut bekommen.
 
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#15
Das könnte sehr, sehr interessant werden. Ein einzelner Sockel für 64 Kerne bietet für viele Server definitiv gewisse Lizenzersparnisse (da dort oftmals pro Sockel bezahl werden muss)
Da die entsprechenden Unternehmen dafür keine Zahlen veröffentlichen, hat man dafür leider keine Statistik, aber ich glaube dieses Problem wird sehr stark überschätzt: einfach weil bei den wirklich großen Schuppen viel automatisiert ist und die größte Manpower (und damit die meisten Meinungen dazu) in individuelleren Unternehmen mit quantitativ weniger Hardware existieren.

Alleine in unserer Uni werkeln weit mehr als 1000 Server und für Neubestellungen sind afaik größtenteils AMD Epyc vorgesehen.

Supercomputer haben schnell mal an einer Location mehr Server als ein ganzer DAX-Konzern insgesamt (vielleicht mittlerweile ausgeschlossen Automobil und Luftfahrt, weil die ja seit 2017/18 endlich auch mal in Machine Learning selbst mit einsteigen und nicht mehr zu 100% jegliches Know-How nur kaufen).

Und die richtig großen Schuppen, Google, die AWS-Cloud von Amazon u.v.m. sind da ja noch nicht mal mit drin.

Diese Use-Cases, nicht zuletzt wegen immer mehr Forschung+Entwicklung, Machine Learning, usw. dürften mittlerweile bestimmt einen weitaus größeren Marktanteil haben, als die typischen Verwaltungsserver von Unternehmen XY.

Der springende Punkt: in all diesen professionellen Use-Cases läuft Linux. Google baut sich da ja sogar seine eigenen Distributionen. Zum Speichern von Daten haben sie auch eigene Lösungen, setzen ansonsten stark auf MariaDB, No-SQL-Lösungen oder teils auch auf etablierte Formate wie HDF5, was ursprünglich mal von NASA & Co. kam.
D.h. kein Microsoft, kein Oracle, ... -> keine Lizenzkosten für Hardware.

Wie gesagt, da die alle aus "Geschäftsgeheimnisgründen" keine offiziellen Zahlen veröffentlichen, kann man das nur schlecht mit einer Statistik untermauern...aber wenn man die Größenordnungen betrachtet, in denen Unis, Forschungsinstitute, Supercomputer und die Big Player wie Google mittlerweile Hardwareressourcen einsetzen (und das ja immer mit Linux & Co.) dann sind die Zeiten glaube ich vorbei, in dem die Masse des Marktes für CPU-Kerne oder -Sockel Lizenzgebühren bezahlen musste und das dementsprechend ein wichtiges Kriterium war.

Für die neuen Märkte, wo ewig viel Hardware benötigt wird, ist eher möglichst viel RAM, möglichst viel Bandbreite, möglichst viele Kerne, möglichst gute Parallelisierung, ... interessant.
 

Salutos

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#17
15% schneller ist ein Tick mehr als das Verhältnis 56 zu 64 Cores ;)
Bei deutlich weniger Energieverbrauch :D
Energieverbrauch ist ja ein kein geringes Thema bei großen Cloudanbietern.
ca. doppelte Rechnenleistung im Datacenter bei gleichem Verbrauch, was auch bedeutet bei gleicher Kühlleistung.
 
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#18
Die 60 CUs wundern mich aber kein Stück. Beim frühen 7nm Prozess wird die Yield Rate noch etwas geringer sein und so wird man die Teildefekten Chips auch gut los. Vega in 7nm dürfte soweit der erste High Performance Chip in TSMC 7nm sein, den es zu kaufen gibt, wenn ich das richtig überblicke. Bisher hat man damit ja fast nur Smart Phone SoCs gesehen.
Ergänzung ()

15% schneller ist ein Tick mehr als das Verhältnis 56 zu 64 Cores ;)
Bei vielen Spielen sind Vega 56 und 64 bei gleichem Takt auch gleich Schnell, da das Frontend limitiert. Gibt einen test bei Gamers Nexus, da lag der Unterschied bei gleichem Takt in den meisten spielen bei ~4%. Man muss nur ne Vega 56 mit Samsung HBM erwischen.
 

Kenshin_01

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#19
Die nächsten Server werden mit AMD bestückt. Ich hoffe das HP und Dell & Co da mal was ordentlich anbieten werden.

Die erste Generation war ja nicht zu bekommen.
Da möglicherweise (Spekulatius) evtl. vorhandene "spezielle" Deals mit anderen CPU-Lieferanten langsam auslaufen werden, könnten bei denen auch die grauen Zellen anlaufen und feststellen, das im Bereich AMD ein großer Markt vohanden ist.

Bis Intel mit 10nm kontert, wird AMD wohl ein recht ruhiges leben leben können.
Und das wäre ein rabiater Fehler. Genau mit dem Druck (vielleicht etwas weniger) müssen sie schauen das sie weiter machen.
 
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#20
Und das wäre ein rabiater Fehler. Genau mit dem Druck (vielleicht etwas weniger) müssen sie schauen das sie weiter machen.
Ich habe nicht gesagt, dass sie sich ausruhen sollen, so wie Intel, sondern wenig Angst vor konkreten Konkurrenzprodukten für einen gewissen Zeitraum haben müssen, wodurch durch aggressives Marketing viel Boden gut gemacht werden kann!

R&D ist davon selbstverständlich ausgenommen und Lisa hat ja ganz gut anklingen lassen, dass man für die nächsten Jahre einiges in Planung hat. Bis Ende 2019 / Anfang - Mitte 2020 wissen sie aber, dass Intel maximal wieder nur einen aufgewärmten 14nm++++ Skylake Refresh im Desktop bringen kann und man mit 7nm Zen2 das bessere Produkt abliefern kann. Und genau das ist das wichtige, was man dem Kunden auch zeigen muss. Damit lässt sich langfristig mehr gewinnen, als mit Verkauf von maximal wenigen Kernen bei kleiner Marge.
 
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