Sammelthread Auto - Fragen zu Technik und Reparatur II (1. Beitrag beachten)

boarder-winterman schrieb:
Die Montagekosten sind gleich, egal wo der Reifen gekauft wird
Genau das bietet ja nicht jeder an, kenne aber auch einen der das ohne Umkosten macht.

Ich hab beides schon gemacht mit Vergleichen, Ersparnis war nicht wirklich vorhanden. Bei 100€ macht es schon Sinn, kann ich verstehen. Felgen hab ich zum Beispiel auch für 350€ geschossen statt die Hässlichen für 600-700€, und die gleich zu denen liefern lassen. Müssen einem ja auch gefallen.

Aber wie gesagt, wenn ich kein großes Ersparnis habe, muss ich auch nicht immer alles selber machen. Man zahlt ja auch für den Service, und lokale kleine Betriebe darf man auch mal unterstützen. Ich bring ja auch nicht die Einzelteile zum KFZler zum Einbauen :D
 
Thane schrieb:
Gesetzlich vorgeschrieben ist bei PKW kein maximales Alter der Reifen, soweit ich das weiß.

Korrekt, bei meinem Übergangs-Variant war das Reserverad von 2003 montiert, fand der TÜV nicht gut, war aber kein Mängel.
 
boarder-winterman schrieb:
Die Montagekosten sind gleich, egal wo der Reifen gekauft wird,
Mein Händler ist etwas teuer als das Netz dafür ist die Montage bei der Abnahme eines Satzes mit inbegriffen.
Wenn man jetzt nicht gerade eine Aktion erwischt kommt es im Endeffekt aufs gleiche raus.
 
$t0Rm schrieb:
Ich bring ja auch nicht die Einzelteile zum KFZler zum Einbauen
Wir machen das super oft und eigentlich schon immer, unser Schrauber hat da kein Problem mit. Er gibt seine Lieferantenpreise 1:1 weiter und wenn jemand günstiger an die Teile kommt, warum nicht, muss er nicht bestellen und kann mehr Schrauben.
Bei den Reifen das Gleiche, 50€ kostet aufziehen mit Wuchten, egal welche Größe. RDKS weiß ich hingegen nicht, mangels dessen. Wir bringen immer die Reifen mit und verkaufen die alten auch wieder, eben weil die meist noch 4.xmm Profil haben, da wäre wegwerfen ja sinnfrei.
Letztes mal scheint unsere Reifen deren Geselle aufgezogen zu haben, war m.E. unfahrbar mit der Wackellei bei 70-100 im Lenkrad. Also noch mal hin und nachwuchten lassen, nachdem er Probe gefahren ist und das auch so sah. Waren zwar nur 5 und 10 Gramm, aber was solls. Hat er 20€ für die Kaffeekasse bekommen, weil er kein Geld wollte(O-ton war Richtung"hätte schon vorher gescheit sein müssen") und ich hab mich beim Probefahren noch nett mit ihm unterhalten :)

$t0Rm schrieb:
Man zahlt ja auch für den Service
Ich finde, man sollte auch nur dafür zahlen. Als ich mitm Elektriker unser Haus neu verkabelt habe und wir etwas speziellere Steckdsoen und Schalter haben wollten, hab ich bei seinen Großhandelspreisen auch nur abgewunken und die Dinger selber bestellt. Klar müssen die Leute das auch alle mitmachen, aber ich will in der Regel immer nur eine Dienstleistung und keinen Materialkauf, natürlich nur unter der Prämisse, ich weiß, was man braucht.
 
Klar kannst du das so machen, ich habs aber auch lieber, wenn unsere Gäste im Restaurant, auch bei uns trinken, statt nur zu essen. Klar dürfen die auch nur essen und zuhause trinken, das ist natürlich denen überlassen.

Und mein KFZler macht das eigentlich auch, ich möchte das aber nicht. Genauso schaut der sich meine Karre immer umsonst an, schraubt teils auch umsonst, und wenns ne Kleinigkeit ist will der auch kein Geld dafür. Dafür lass ich ihm die Materialwahl, die wir uns zusammen am PC anschauen. Das Einzige, wo ich bis jetzt nicht bestellt hab, war ein Unterfahrschutz. Die gibts ja nur bei VW für 200€, hab dann ein eBayteil für 50€ geholt. Dazu hat er mir dann aber auch selber geraten :)
Und bei Kleinigkeiten die ich selber machen kann bekomme ich ne kostenlose Lehre, und bestell mir das Teil dann selber.

Das mit dem Elektriker kann ich auch nur halb nachvollziehen. Wenn ich etwas selber mache, dann ganz. Also hole ich mir die Teile und baue sie selber ein. Irgendwo muss man ja dran verdienen, und an den Teilen tun sie es ja auch.
Ist am Ende jedem seine eigene Entscheidung und ob die Firma es mitmacht.
 
$t0Rm schrieb:
auch bei uns trinken, statt nur zu essen
Klar, darüber macht man ja sehr einfach Gewinn, weil die Menschen nicht bereit sind, die Kosten eines Restaurants über den Preis des Essens zu zahlen.
Dennoch ich finde, das kann man nicht vergleichen, wenn, wie in unserem Fall, der Schrauber und auch der Elektriker die Einkaufspreise 1:1 durchreichen, also damit keinen Gewinn an uns machen.
Wir fahren zu unserem Schrauber ~80km einfacher Weg, das dürfte also für sich sprechen ;) Da ist also auch nicht einfach mal so aus Spass hinfahren und quatschen oder einfach mal irgendwas machen. Wir können zwar immer und jederzeit unseren Wagen hinbringen, aber mehr als einmal kurz drüber gucken ist da zeitlich auch nicht drin.

Wir kaufen z.B. ~alle 2 Jahre neue Reifen, wenn die bei Ebay 10% Rabatt haben, damit man "nur noch" zwischen grob 450 und 550€ dafür zahlt. Die Preise liegen dann eben ~50€ unter dem ansonsten günstigsten Internetangebot und deutlichst unter dem, wofür unser Schrauber die über seinen Großhändler bekommt.
$t0Rm schrieb:
Wenn ich etwas selber mache, dann ganz.
Ich bin in Prinzip bei dir, aber tatsächlich habe ich noch nie einen Hausanschluss(also das Erdstromkabel, das ins Haus rein führt) in einen anderen Raum verlegt und auch nicht in einer neuen Unterverterteilung alles neu verkabelt.
Kabel ziehen und Sachen anschließen ist ja was völlig anderes. Da wir das komplette Haus neu verkabel haben und noch reichlich mehr Steckdosen gesetzt haben, ist das in Summe dann doch aufgrund der Masse an Steckdosen, Schaltern und passenden Abdeckrahmen ein Preisunterschied von mehreren hundert Euro gegenüber dem Großhandel gewesen. Dazu kenne ich den Elektiker eben auch schon was länger ;)
 
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Scheitel schrieb:
Dazu kenne ich den Elektiker eben auch schon was länger ;)
Wie gesagt, da ändert sich die Situation dann doch ein bisschen. Genauso kenne ich meinen Schrauber auch ganz gut. Denke das macht dann immer einen Unterschied.

Aber zu Firma XY fahren und sagen: "Hey, benutz mal meine mitgebrachten Sachen!"
Kommt halt nicht so gut :D

Aber ja, verstehe dich auch. Wie gesagt, situationsbedingt, und demnach wie gut man mit einem ist, geht sowas ja schon.
 
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Hallo liebe CBler,

nach einiger Internet Rechnerche bin ich leider nicht auf die Antworten gekommen die ich suche und hoffe auf jemanden mit einem umfangreichen Verständnis für Autos bzw. Reifen.

Ich fahre einen Hyundai Kona E mit folgenden (noch) Sommerreifen mit RDKS:
215 / 55 R17

Im Moment bin ich auf der Suche nach guten, günstigen neu oder gebraucht Rädern. Leider gibt es im Moment im Berliner Raum kaum gute Angebote bei ebay Kleinanzeigen für Reifen und ich habe mich gefragt, ob auch andere Größen passen könnten. ZB 215 60 R17?

Laut dieser Seite, wobei ich nicht weiß was ich bei ET und dem Parameter davor eingeben soll:
https://www.reifen.de/reifenrechner
Geht es wohl nicht, weil der Abrollumffang über 3% beträgt?

Ich bin für jeden Tipp dankbar :)
 
@CarterIII
Passen kann vieles, du musst aber erstmal schauen, welche Größe in deinem Fahrzeugbrief zugelassen ist. Ist dies nicht der Fall, musst du jede neue Größe neu eintragen lassen (Einzelabnahme, kostet mindestens 80€), da dies als Veränderung angesehen wird. Also nicht nötig. Ist die Größe drin (was ich beim Querschnitt jetzt mal nicht denke), kannst du diese bedenkenlos kaufen. Sieht natürlich auch anders aus (Verhältnis Reifen zu Felge, Felge wirkt kleiner).

Wenn du das Auto noch lange haben solltest, was spricht gegen einen Neukauf? Hast du denn schon Felgen?

ET (in mm) ist die Einpresstiefe deiner Felgen: Steht auf der Felge, und ist bei jeder Felge anders. Entscheidet darüber, wie weit die Felge von der Radnabe aus absteht. Weniger ET, Felge steht weiter raus.
Die Zahl davor ist deine Felgenbreite.

Auf deiner Felge sollte Folgendes stehen (Beispiel):
KBA Nummer (für ABE oder Teilegutachten)
7x17 (Felge ist 7" breit von innen und der Durchmesser von aussen beträgt 17")
ET (weiß jetzt nicht) deine Einpresstiefe der Felgen

Auf dem Reifen steht (in deinem Fall):
215 (Reifenbreite in mm)
55 (Reifenquerschnitt in mm)
R17 (Felgengröße)

Noch ein kleiner Tipp: 205er und 225er kosten in der Regel weniger als 215er, da diese seltener produziert werden.
 
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also wenn 215/55 R17 die Serienbereifung ist darf eine andere Reifengröße sich max. 2-3% im umfang ändern.
danach wird eine Tachojustierung/Eichung nötig sein, ausser dein Tacho geht +3%, neue Reifen haben -3% = 0 resultat dein Tacho läuft genau.
Ab Werk laufen alle Tachos so um den Dreh +2-3%. (bei angezeigten 103, färhst GPS gemessen 100...

aber um deine Reifenfrage leichter zu gestalten, welche Reifengrößen sind für das Fahrzeug freigegeben?
s lässt sich leicht herausfinden Betriebsanleitung oder Reifendrucktabelle, da sind alle Reifengrößen aufgelistet die für das Fahrzeug (ohne Eintragung/änderung) gefahren werden dürfen,
Welche Felge du benötigst (Lochkreis und ET) da würde ich mich an den Orig Radsatz richten, oder Felgen die für dein Fahrzeug EIntragungsfrei sind, das dann auch Plug and play

EDIT:
zwischen 215/55 R17 und 215/60 R17 liegen +3,2%. somit wird das keine plug and play lösung sein!
wenn dann 215/60 R16...
man muss halt mit Reifenbreite / Querschnitt und Felgendruchmesser spielen.

Umfang 215/55R17 = 202 cm von hier aus darfst dich max. +/-3% bewegen

RDKS muss nicht vom Hersteller gekauft werden, die kannst auch aus dem Zubehör (vom Zulieferer kaufen), Conti, VDO, HUF usw.
VDO hat ne schöne kompatiblitätsliste....
https://www.vdo.de/media/746526/2019-10_tpms-oe-sensors_application-list.pdf
dann mit der passenden Teile Nr. auf Ebay auf die suche gehen, dann kostet ein RDKS Sensor nur noch ~30€
 
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Hallo,

erstmal vielen Dank für eure schnelle Hilfe :)

Ich hoffe ich habe alles richtig verstanden, wenn nicht seht es mir bitte nach.
Es spricht nichts gegen einen Neukauf, da es sich aber um ein Leasingfahrzeug für nur 2 Jahre handelt möchte ich für Winterreifen nicht unendlich viel Geld ausgeben.
Mein Plan war es eigentlich gute gebrauchte Räder wie zB diese hier zu kaufen:
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...15-55-r17-98v-bridgestone/1556333685-223-7964
Und sie dann bei ATU tauschen zu lassen, dort gibt es als Service den Reifenwechsel inkl wuchten für 83 Euro. Ist dieser dann mit der vollen funktionalität von dem RDKS? Als Felgen wollte ich die originalen behalten da ich keine anderen besitze. Ist das eine gute Idee oder kennt ihr bessere Alterenativen?

In meinem Fahrzeugschein steht unter 15.1 und 15.2 lediglich 215/55R17 94V. Heißt das ich kann keine anderen nehmen wie zB 225er Reifen, wenn diese billiger wären?

Im kurz gesuchten Handbuch konnte ich leider keinen Hinweis auf erlaubte Radgrößen finden, kann aber morgen gern in das originale schauen.
https://www.elektromobilitaet-forum.de/attachment/236-bedienungsanleitung-hyundai-kona-pdf/

Vielen Dank für eure Hilfe :)
 
Sasi Black schrieb:
ausser dein Tacho geht +3%, neue Reifen haben -3% = 0 resultat dein Tacho läuft genau.
Genau das wäre aber auch nicht erlaubt. Der Tacho muss immer voreilen!

@CarterIII: Schau mal in dein CoC-Dokument. Dort müssten alle möglichen Größen gelistet sein.

Ich verstehe aber nicht, wieso du da jetzt sparen willst, wenn du dir ein Elektroauto leistest.
 
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@CarterIII

Bei zwei Jahren sprechen wir von welcher Laufleistung? Wie viel fährst du denn? Eventuell könntest du auch Ganzjahresreifen kaufen, und diese in den kommenden 2 Jahren nicht wechseln. Würde ich jetzt so machen, statt paar mal umzustecken, wenn dir die Karre bald eh nicht mehr gehört. Gerade bei nicht vorhandenem zweiten Satz Felgen. Da musst du ja irgendwann andere Felgen kaufen, kostet wieder Geld. Ständiges ummontieren der Winter- und Sommerreifen bei gleicher Felge ist sinnfrei und nicht empfehlenswert.

Du kannst auch 205er fahren, da diese schmaler sind. Bietet sich im Winter auch gut an.

Wie gesagt, wenn 225er nicht im Fahrzeugschein stehen, musst du die eintragen lassen. Kannst ja ausrechnen was dich jetzt mehr kostet, Eintragung oder Reifen.

Was ich dir empfehle:
-Allwetterreifen auf die aktuellen Felgen stecken, am besten einfach 215er kaufen (lieber bei einem Reifenprofi oder einer freien Werkstatt, bitte keine Discounterketten)
-Sommerreifen gebraucht verkaufen
-2 Jahre sorgenfrei fahren ohne Wechsel
-Auto zurückgeben
 
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Allwetterreifen haben nur ein Problem. Sie sind im Winter scheiße und sie sind im Sommer scheiße. Und dazwischen auch.

Sorry aber wer schonmal mit Allwetterreifen im Sommer oder bei glattem Wetter ordentlich gebremst hat weiß wie viel länger die Bremsdistanz ist. Hier machen 4-5m echt viel aus. Und bei Schnee und Glätte sind die Dinger nur marginal besser als Sommerreifen.

Einfach ordentliche Winterreifen kaufen und auf günstige Felgen ziehen. Sieht nicht gut aus, aber im Notfall wird man es dann doch wertschätzen. Letztendlich sind das gegenüber einem Gebrauchtkauf wieviel? 200-300€ die man in seine Sicherheit investiert? Eigentlich ein no brainer.
 
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Sommerreifen verkaufen ist bei vielen Leasingverträgen keine gute Idee, da der Wagen oft auf Sommerreifen zurückgegeben werden muss.
Da unbedingt vorher in den Vertrag schauen.

@Humptidumpti kann ich so nicht bestätigen, gute Ganzjahresreifen sind inzwischen in unseren Breitengraden insbesondere im Flachland in der Lage Sommer- und Winterreifen zu ersetzen.
Ich würde hier einen Ganzjahresreifen empfehlen, der auf einem Sommerreifen basiert, diese haben in 95% der Fälle (außer geschlossener Schneedecke und auf Eis) eine gute Performance und sind auch auf Schnee und Eis nicht mehr so schlecht, wie vor ein paar Jahren.
Wenn man in den paar Tagen im Jahr vorsichtiger fährt oder das Auto ganz stehenlässt, ist doch alles in Butter.
Für den Berliner Stadtverkehr braucht man jedenfalls meiner Meinung nach keine Winterreifen.

Ich habe bezüglich Ganzjahresreifen gute Erfahrungen mit dem Bridgestone A005 Reifen gemacht, gute Performance im Sommer und auch beim Fahrsicherheitstraining auf der Glattfläche eine gute Bremsleistung.
 
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Humptidumpti schrieb:
Allwetterreifen haben nur ein Problem. Sie sind im Winter scheiße und sie sind im Sommer scheiße. Und dazwischen auch.
Kommt wohl drauf an, wo man wohnt und was man für ein Wetter hat. Hier im Ruhrpott ists im Winter super oft nur knapp unter zweistellig und nass, da bringen Winterreifen gegenüber Allwetterreifen bei ner Bremsung keinen Vorteil. Wenns bei den Temps trocken ist, sind die Winterreifen ja noch schlechter.
Klar würde ich es auch vom Fahrstil und Profil abhängig machen, ob man Allwetterreifen fährt.
Als Winterersatz (hier) finde ich die Bridgestone Weathercontrol A005 ziemlich gut. Im Sommer aber keine Option für uns.
 
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Hallo vielen Dank für die vielen Antworten, tolles Forum!

Erstmal zur Frage zum sparen wollen: Das Auto kostet lediglich 160 Euro in der monatlichen Rate und ich fahre es nur 10.000km pro Jahr. Klar sind selbst neue Reifen mit neuen Felgen billiger als die von Autohaus (ca. 1000 Euro) aber ich empfinde ca 500€ immernoch als viel Geld für die Fahrleistungen, oder meint ihr da darf man auf keinen Fall sparen?

Im Grunde hatte ich ähnliches vor wie $t0Rm beschrieben hat. Und meine erste von 3 Optionen ist:

1. Gebraucht Winter oder Alljahresreifen kaufen plus umrüsten mit RDKS auf die originale Felge und im besten Fall die Sommerreifen nach 2 Jahren verkaufen. Diese dann 2 Jahre fahren und die originalen Sommerreifen bei mir einlagern. Macht ohne Verkauf ca 80 Euro für Reifen und 100 Euro für die Umrüstung, Summe 180 Euro.

2. Winter oder Alljahresreifen neu kaufen zB diese hier
https://geizhals.de/nexen-winguard-...95v-xl-15482nxk-a1649836.html?hloc=at&hloc=de
Diese dann wieder umrüsten lassen und die originalen für die gesamte Zeit einlagern lassen.
Kosten ca. 250Euro für die Reifen und 100 Euro für die Umrüstung, Summe 350 Euro.

3. Autohaus Neukauf und Einlagerung, ca 1000 Euro.

Würdet ihr die 170 Euro von Option 1 zu 2 ausgeben im Hinblick auf die Sicherheit oder habe ich eine Alternative vergessen?

Vielen Dank wieder für eure Hilfe :)
 
Ich denke auch, dass es von der Region und der Reifenwahl abhängt. Wenn das auch im Winter meistens nicht permanent unter 0 Grad hat, dürften Ganzjahresreifen sogar der bessere Kompromiss sein. Bei Nässe oder trockener Strecke sind viele Winterreifen sogar schlechter als ein (guter) Ganzjahresreifen. So viel zur Sicherheit.
Wie immer gilt bei den Reifen aber, nicht an der falschen Stelle sparen. Die billigen Vertreter haben meistens alle einen längeren Bremsweg gemeinsam.
Wir haben auf dem X1 nun auch die Michelin Crossclimate+ drauf. Schnee und vor allem eine geschlossene Schneedecke hast du in dieser Region auch eher selten.
 
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Humptidumpti schrieb:
Allwetterreifen haben nur ein Problem. Sie sind im Winter scheiße und sie sind im Sommer scheiße. Und dazwischen auch.
Das hängt von Fahrstil und von Region ab. Wenn du in Bayern oder Österreich in den Bergen wohnst würde ich auch lieber Winterreifen kaufen. Aber in ner normalen Mittelregion, wo es mittlerweile kaum noch Minusgrade gibt, muss es nicht umbedingt sein. Es hängt auch vom Fahrstil und vom Einsatzgebiet ab. Als Schei*e würde ich sie defintiv nicht bezeichnen. Auf meinen GTI würde ich sowas jetzt auch nicht umbedingt wollen, weil ich halt schon sehr sportlich und auch viel Autobahn zügig fahre. Ich kenne viele, die auf Allwetterreifen umgerüstet haben und zufrieden sind.
Das kann man nur individuell beantworten, und es ist schon ein einfacherer Kompromiss.

Den Winguard 2 hatte ich selber, fand den ganz gut. Konnte mich nicht beschweren. Klar kannst du auch das ganze Jahr Winterreifen fahren. Bedenke aber, dass dieser sich besonders schnell bei hohen Temperaturen abfährt.

Bei 10.000km im Jahr musst du selbst entscheiden, ob du beides fahren möchtest oder nur Ganzjahresreifen. 10.000 sind für mich so die Grenze, wo es sich halt lohnt, zur Saison zu switchen.

Wie gesagt als einzige Verschwendung sehe ich halt den Kauf von Felgen für 2 Jahre. Das ist halt ne Menge Geld.
 
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