brauche rat für druckerkauf

pocci

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hallo!

ich brauch einen neuen drucker... mein alter (lexmark) frisst mir zu viele patronen, weil er die patronen immer austrocknet, obwohl sie noch relativ neu sind und es erst 2 wochen her ist, seitdem ich sie zuletzt benutzt habe...

ich weiß auch noch nicht ob ich einen tintenstrahl oder laserdrucker haben will.

ich drucke so, wenn man es hochrechnet 10 Seiten pro woche.

Lohnt sich da schon ein laserdrucker?

Eigentlich will ich auch nicht zuviel geld für den drucker ausgeben, aber die patronen kasten ja bei den tintenstrahl druckern auch schon relativ viel.

ich hoffe ihr könnt mir in dieser angelegenheit weiterhelfen.

gruß
pocci
 

biervernichter

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Also wenn du nur S/W druckst, würd ich mir den Laser kaufen. (kommt meiner Meinung nach einfach auf die Dauer günstiger, vorallem da dann die Patronen nicht mehr austrocknen :) )


Laserdrucker CANON LBP 2900

~ 75 €

neuer Toner

~ 50 €
 

Chefkoch

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Wenn Farbe keine Rolle spielt -> auf jeden Fall einen Laser.
Ich würde dir aus eigener (guter!) Erfahrung zu einem Samsung ML2010 -> Test hier raten. Gut, schnell und günstig!
 

Rollensatz

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Hi,

bei Brother bekommt man 3 Jahre Garantie (wenn es dir wichtig ist). Bei mir im Betrieb laufen 5 Stück alles Laserdrucker sind sehr gut machen jetzt auch nach 2,5Jahren keine Probleme.

Toner kann man günstig die Rebuilddinger kaufen, die Herstellergarantie erlischt nicht und kosten ca 35€ für 6000Blatt
 

dogio1979

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Gut das Thema SW-Laser wäre durch, aber ich rekapituliere einmal die Geräte, die m.E. infrage kämen:
- Canon LBP 2900
- Brother HL-2030
Imho kommt der Samsung nicht infrage, da er für meinen Geschmack eine zu lange AUfwärmphase hat. Dort ist der Brother und insbesondere der Canon deutlich besser.

Nun, möchtest du aber weiterhin Farbe haben, würde ich aufgrund des niedrigen Druckaufkommens wieder zu einem Tintenstrahldrucker raten.
M.E. kommen zwei Hersteller für dich infrage:
- HP
- Brother
Bei HP natürlich nur jene Geräte, bei denen der Druckkopf an der patrone sitzt. Die HPs halten Standzeiten von 4 bis 6 Wochen aus ohne Einzutrocknen:
Drucker:
- HP Deskjet D4260
- HP Photosmart D5160 (dürfte inzwischen schwer zu bekommen sein)
Multifunktionsgeräte:
- HP Photosmart C4280
- HP Photosmart C5280

Brother baut nur Multifunktionsgeräte. Bei diesem Hersteller ist es so, dass er bei Nicht- und Wenig-Nutzung alle 20 Tage eine automatische Reinigung durchführt, die ein Eintrocknen des festverbauten Druckkopfes verhindert.
Geräte:
- Brother DCP-135C
- Brother DCP-350C
 

CrazyWolf

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Ich hab seit Jahren nen Canon Pixma 4000. Die Pixma Serie ist auch sehr gut, hat einzelne Farbpatronen ( das war bei HP immer ein Krampf mit einer einzelnen Farbpatrone, teurer Spaß, weiß net wies da heute aussieht ).
In meinem Bekannten und Freundeskreis haben mehrere nen Canon ( meistens 3000er Serie ) und alle super zufrieden.
Aktuell is da 3500 / 4500.
 

pocci

Cadet 2nd Year
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Vielen lieben Dank für die schnellen antworten.

Ich brauche nur einen sw drucker, farbe ist nicht nötig, zur not kann ich dafür in die uni gehen.

Ich hab gehört dass laserdrucker aber ziemlich teuer sein sollen...(also mind. 200 euro)
Für höchst. 120 würd ich mir dann einen laserdrucker zulegen.

ich hab vorher aber noch ein paar fragen...
was bedeutet:
Schnittstelle: USB2?
Auflösung (Horizontal) 1200 bzw.600 dpi Auflösung (Vertikal) 600 dpi,
ist das gut?
Druckvolumen (Monat) 3.000 Seiten, heißt das ich kann nur max. 3000 im monat
drucken und dann ist der toner leer???
was ist denn eine bildtrommel? bei manchen steht ber der beschreibung einweg dahinter.
muss man sich dann einen neuen drucker zulegen, wenn die trommel schrott geht, oder
kann man das ersetzen?

Ich hab auch gehört das manche laserdrucker ziemlich laut sind und der raum in dem er steht gut belüftet sein muss, da es irgendwann ziemlich stinkt, stimmt das???

schon mal danke im vorraus

gruß
pocci
 

dogio1979

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Da gibts ja einigen Aufklärungsbedarf.
Laserdrucker für den hausbedarf gibts ab etwa 100 Euro zb.
- Brother HL-2030
- HP Laserjet 1018
- Canon i-SENSYS LBP2900
- Samsung ML-2010R

Teurere Drucker haben höhere Druckgeschwindigkeiten und niedrigere Pro-Seiten-Kosten.
Oben genannte Geräre halte ich für ein Monatsaufkommen von 300- max. 500 Seiten geeignet. Wenn irgendwo steht "Druckvolumen: 3000 Seiten" dann bedutet das soviel, wie, wenn du tatsächlich soviel druckst, ist das gerät nach einem jahr schrottreif.

Die Trommel in einem Laserdrucker ist das Bauteil, dass den Toner aufs Papier bringt, so wie ein Druckkopf Tinte aufs Papier bringt. Einweg-Tro0mmel bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du den Toner wechselst, auch die Trommel mitwechselst. Ähnlich wie bei HP-Tintenpatronen mit jedem Wechsel der Druckkopf mitgetauscht wird.
Einwegtrommeln verwenden zb. HP, Canon und Samsung. Dann gibt es noch semi-permanente Trommeln. Die halten eine gewisse zeit und müssen dann getauscht werden. Auf diese Technik setzt zb. Brother. Bei dem HL-2030 hält die Trommel ca. 12.000 Seiten. Das dritte sind permanente Trommeln, dessen Tausch vom Hersteller nicht vorgesehen ist. Einsatz findet diese Technik bei Kyocera, wie eine Trommel angeblich 300.000 Seiten halten soll.

600 dpi sind Standard in der Einstiegsklasse Häufig geben Hersteller höhere aber interpolierte Werte an. Auf die DPI-Zahl musst du eigentlich nicht achten, es sei denn du willst feine Grafiken ausdrucken. 600 dpi beutet, dass der Drucker auf einer Länge von 2,52 cm 600 Punkte drucken kann.

Laserdrucker sind eigentlich fast immer lauter als Tintenstrahler. Im Stand-By-Modus läuft häufig nach ein Lüfter, da Laserdrucker eine hohe Temperatur erreichen. Je nach Hersteller ist dieser Lüfter lauter oder leiser. Im Sleep-Modus geben die meisten Geräte keinen Laut mehr von sich.

Laserdrucker haben eine gewisse Geruchsentwicklung. Das tritt im wesentlichen bei großen Druckaufträgen auf. Gesundheitlich bedenklich sind die wenigsten der aktuellen Geräte. Bei Brother kann man sich zb. den TüV-Bericht runterladen und sich selbst ein Überblick über die Emissionen verschaffen.
 

Reficul

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Hab ne frage zum SAMSUNG ML-2010 kann mri einer sagen für wie viele Seiten da ein Toner reicht, so in etwa!?
 

dogio1979

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der Toner hält nach ISO-Norm ca. 3000 Seiten
 

rchr

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Hi pocci,

Wenn du Student bist und in der Schweiz wohnst,kannst du den HP 1018 (inkl. dem "üblichen" Ersttoner) für 35.- € kaufen (selbstverständlich neu, OVP, etc.).
Der SSD macht gerade Werbung dafür.

Gruss

Christoph

Edit: @Dogio:
Das mit den Trommeln kann man zumindest bei HP nicht so pauschalisieren. HP bietet Geräte mit Einweg-, Semipermanent- und Permanenttrommeln an.
 
Zuletzt bearbeitet:

JeGe

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Weiß zufällig jemand ob der Canon i-SENSYS LBP2900 - auch wie der HP LaserJet 1020 - auf der Geräte-Rückseite einen Ausschalter hat?
Im hier örtlichen Saumarkt steht leider nur der 1020 und der Verkäufer konnte mir diese Frage nicht beantworten (konnte ich mir aber schon fast denken :D ) Und auf der Canon HP ist leider kein Foto von der Rückseite... :(

Danke :)
 

dogio1979

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Nilssonvenjan

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Hallo

Ich suche auch einen Drucker und zwar um Bewerbungen zu drucken und für meinen Bruder, wenn er mal ein Referat halten muss. Es wird also nur wenig gedruckt, Geschwindigkeit ist auch egal.

Könnt ihr mir einen günstigen Drucker empfehlen?
 

dogio1979

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@supergulu
erstes ist das etwas zu pauschal und zweitens ist es auch nicht korrekt.
ZB. ein Canon IP3500 oder auch ein HP OfficeJet K5400 haben niedige Druckkosten und kosten deutlich unter 150 Euro.

Selbst bei Multifunktionsgeräten stimmt das nicht. Gute Geräte wie der Canon MP520 oder der Brother DCP-350C kosten deutlich unter 150 Euro.

@Nilssonvenjan
wenn ihr überwiegend Text druckt, dann schau dir mal den HP Deskjet D4260 oder den neuen D5360 an. Letzterer hat auch noch Duplex.
Link 1

Als Multi wären der C4280 oder C5280 eine gute Wahl. Im Gegensatz zu den Single-Druckern sind hier im Lieferumfang sogar schon die XL-Patronen enthalten:
Link 2
 

DJMadMax

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Toner kann man günstig die Rebuilddinger kaufen, die Herstellergarantie erlischt nicht und kosten ca 35€ für 6000Blatt
Voooooooorsicht:

Bei allen mir bekannten Druckerherstellern, dabei ist es egal ob Farbband, Tinte oder Toner gilt folgendes:

Offiziell garantiert kein Druckerhersteller für den fehlerfreien Betrieb in Verbindung mit einem Verbrauchsmaterial von Drittherstellern. Sollte ein Fehler innerhalb der Garantiezeit auftreten und dieser auf das Verbrauchsmaterial eines Drittherstellers zurückzuführen sein, so übernimmt der Hersteller keinerlei Kosten für eventuell anfallende Reparaturen, zudem erlischt die Herstellergarantie.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man jetzt gleich um seinen Canon-Drucker angst haben muss, der das Papier nicht mehr einzieht und man ihn mit Fremdpatronen betreibt (welche bei der Einsendung zum Repaircenter bzw. Verkäufer ja eingesetzt bleiben MÜSSEN (!), da sonst die Druckköpfe austrocknen, was ebenfalls bei allen Tintenstrahlern mit separaten Druckköpfen der Fall ist). Sofern der Fehler mit dem Papiereinzug (das ist nur beispielhaft) also nicht auf die fremden Tinten zurückzuführen ist (komplett ausgelaufen, Rollen und Walzen alle komplett eingewutzt), dann braucht man da auch keine Angst zu haben.

Ich möchte hier nur generell vor der "Geiz ist Geil" Denkweise warnen, das kann nämlich schnell nach hinten losgehen.

Cya, Mäxl
 
Zuletzt bearbeitet:

rchr

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Hi Mäxl,

Ja, du hast absolut recht: Wenn innerhalb der Garantiezeit ein Defekt an einem Drucker auftritt und wenn dann der Hersteller tatsächlich beweisen kann, dass der Defekt eindeutig auf den Gebrauch von Fremdmaterial zurückzuführen ist (diese Beweisführung will ich dann aber sehen; bisher hat es noch niemand geschafft), dann kann der Hersteller jegliche Garantieleistungen verweigern.

ABER:

In diesem Augenblick, in dem die o.g. Beweisführung tatsächlich so abgelaufen und abgeschlossen ist, tritt die Produkthaftpflicht des Drittherstellers in Kraft.
Das heisst, wenn die Tinte eines Drittherstellers nachweislich den Drucker zerstört oder beschädigt hat, muss der Dritthersteller (der Tinte) für den Schaden aufkommen (da ja eben sein Produkt deine Ware zerstört hat).

Von daher: keine Angst beim Kauf von Drittherstellertinte.

Allerdings gilt auch hier wie immer: Kein Hersteller wird für die Dummheit der Kunden gerade stehen. Falls also der Originalhersteller beweisen kann, dass die Fremdtinte den Fehler verursacht hat und der Dritthersteller ebenso eindeutig beweisen kann, dass seine Tinte den Fehler versursacht hat, weil der Anwender einfach zu dumm war, das Produkt richtig zu benutzen, dann muss auch der Dritthersteller nicht mehr haften.

Gruss

Christoph
 

dogio1979

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Stopp, stopp, stopp.

Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers und findet zu den Bedingungen statt, die der Hersteller festlegt. Das heisst, der Hersteller kann bereits die Garantie auf jene Teile auschließen, die direkt mit der Tinte zutun haben, sofern Fremdtinte verwendet wird. Dort bedarf es keiner haargenauen Beweisführung. Garantie bedeutet ja, dass der Hersteller unter bestimmten Voraussetzungen die Funktionsfähigkeit seiner Geräte garantiert. Diese Voraussetzungen sind zb. der Einsatz von Originaltinte. Bei dem Einsatz von Fremdtinte kann der Hersteller die Funktionstüchtigkeit nicht mehr garantieren. Demnach sind auch bereits mögliche Schäden nicht abgedeckt, egal ob sie tatsächlich von der Tinte hervorgerufen wurden.

Wenn ich der Meinung bin meinen hochgezüchteten TDI-Motor mit Salatöl zu "füttern" und der dann kaputt geht, kann weder der Hersteller des Motors, noch der Hersteller des Öls was dafür.
Gesuinder Menschenverstand hilft manchmal weiter. Tinte für 50Ct./Patrone kann nicht die gleiche Qualität haben wie Tinte für 5EUR/Patrone.
 

rchr

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Ok, jetzt kommen wir wieder in den Bereich, in dem ich mich nicht so gut auskenne: die äusserst verwirrende deutsche Rechtsprechung mit "Garantie", "Gewährleistung", "Beweispflicht", etc.
In der Schweiz ist das alles halt ein klein wenig einfacher und kundenfreundlicher ausgeführt: Es gibt Garantie. Punktum. Die Garantie (so etwas wie Gewährleistung, etc. gibt es hier nicht) dauert nach Gesetzgeber 12 Monate und in dieser Zeit hat der Hersteller herzlich wenig zu sagen, wofür er gerade stehen will oder nicht. Das wird fast alles vom Gesetzgeber geregelt (resp. es ist einfach so geregelt, dass das Gerät 12 Monate laufen muss, falls der Kunde das Gerät nicht grobfahrlässig zerstört hat und der Hersteller dies mit völliger Klarheit nachweisen kann). Nach Ablauf der 12 Monate kann der Hersteller oder der Verkäufer (in der Schweiz eigentlich üblich) freiwillig noch länger Garantie geben. Dann kann der Verkäufer oder eben der Hersteller die Bedingungen natürlich selbst definieren.

Gruss

Christoph

PS: es gab schon mehr als einen Fall, in dem der Hersteller versucht hat, die Garantie aufgrund von Fremdtinte-Einsatz zu verweigern. Durchgekommen ist bisher noch keiner...
 
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