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Meine beiden Autos laden MINIMAL mit 1,3 und 1,6kWh.
Bei weniger stoppt der Ladevorgang.
D.h. Du könntest in Deiner Energie-Management-Software die Minimal-Leistung einstellen, das Auto würde den Minimal-Satz laden und davon würden 800W von der Solar-Anlage kommen.
Ich schätze nicht, dass das Auto mit "nur" 800W beladen werden kann.
Wurde Auto-Marke und Typ schon genannt?
Bei den aktuellen Kosten pro kWh ist der Unterschied zwischen 6-12 und 10-20 kWh jetzt auch nicht wirklich entscheidend. Außerdem haben die beiden Bereiche doch sowieso auch eine Schnittmenge.
In Deutschland kommen die Energieversorger da nicht hinterher. Ich werde mein PV Konstrukt sehr wahrscheinlich wieder ändern, wenn die das endlich mal haben und auf das Thema dynamische Tarife und Co umstellen. Aktuell kann das der Energieversorger gar nicht, aber genau das ist notwendig, damit wir das Netz stabil halten.
Aber ich hab gehört, dass wenn man ein Balkonkraftwerk anmeldet, man ganz schnell einen Smart Meter erhält. Muss aber Mal schauen ob das bei der erst zu kaufenden Wohnung überhaupt so schnell geht.
Aber ich hab gehört, dass wenn man ein Balkonkraftwerk anmeldet, man ganz schnell einen Smart Meter erhält. Muss aber Mal schauen ob das bei der erst zu kaufenden Wohnung überhaupt so schnell geht.
Ein Smartmeter einbauen ist kein großer Akt. Die Netzbetreiber mögen keine Solaranlagen an ganz alten Zählern, die nicht mal eine Rücklaufsperre haben.
Ich wohne in einer Wohnung mit Garagenstellplatz. Demnächst kaufen wir die Wohnung und wollen vielleicht bald mal als Vorbereitung eine Wallbox installieren lassen, fürs nächste Auto.
Gleichzeitig möchte ich ein Balkonkraftwerk installieren (in Österreich max. 800 Watt erlaubt).
Kann man so eine Wallbox sagen sie soll super langsam laden (und nur in den Sonnenstunden)? Sollte ja für den Akku positiv sein. Und das Auto ist bei uns eher Wochenendvergnügen, somit könnte es die ganze Woche durch laden und wäre dann wieder voll, schätze ich.
Naja, ein Balkonkraftwerk (ohne Speicher?) sorgt vor allem dafür, dass das tägliche "Grundrauschen" im Bezug auf den Strom"verbrauch" egalisiert wird. Da sollte es eigentlich unerheblich sein, welcher der Verbraucher den produzierten Strom aufnimmt, es sei denn, du hättest einen separaten "Auto-Strom"-Vertrag mit deinem Versorger abgeschlossen.
Bei unserem Fahrzeug kann die maximale Ladeleistung für das AC-Laden so eingestellt werden, dass der Aufnahmestrom begrenzt ist.
Bei einer Wallbox (unsere kommt erst noch) sollte die Ladeleistung einstellbar sein, aber AFAIK gibt es einen Minimalwert bei der Ladeleistung, die, die wir in den Blick genommen haben, soll einen Mindestladestrom von 6A verlangen.
Alles ohne Gewähr, meine Frau und ich fuchsen uns gerade erst in die Alltagsthemen ein...
Ergänzung ()
TR2013 schrieb:
Ich denke die Grundlast der Wohnung liegt im Sommer bei rd. 300 Watt und wenn man die Klimaanlage (typischerweise eh bei großer Sonneneinstrahlung) auf kleinster Stufe laufen lässt kommen nochmal ca. 550 dazu. Schon da macht das Balkonkraftwerk Sinn.
Was soll denn noch überbleiben, wenn der Wechselrichter max. 800W generiert und du 850W im Sommer und mit Klimaanlage benötigst?
550W für die Klimaanlage finde ich "sportlich"..., wieviele Endgeräte sind denn da am Außengerät?
@AmDati
Also ~500W für die Klima sind durchaus im realistischen Bereich, vor allem während einer aktiven Kühlungsphase. Beim Idlen sind bei uns auch 250W drin, aber da muss man eigentlich schon aufpassen wegen Takten.
Unabhängig davon ist jetzt gerade mein Speicher ebenfalls vollgelaufen. Obwohl mein HomeAssistant automatisiert die bis dahin ausgeschalteten Splitklimas eingeschaltet hat. Muss wohl an meinen Automatisierungen nochmal Hand anlegen. Aber: 1,8 kWp bei 1,92 kWh Speicher.
Ich würde kein Balkonsolar ohne Speicher machen, aber muss jeder selbst wissen. Ob sich der Speicher nach 2 Jahren oder erst 5 Jahren "gerechnet" hat, spielt m.M.n. keine große Rolle. Bei den niedrigen Preisen und den Zyklen wird er das so oder so irgendwann tun, solange man eine typische 1-2 Personenhaushalt-Grundlast hat.
@AmDati
Also ~500W für die Klima sind durchaus im realistischen Bereich, vor allem während einer aktiven Kühlungsphase. Beim Idlen sind bei uns auch 250W drin, aber da muss man eigentlich schon aufpassen wegen Takten.
Du meinst wahrscheinlich nicht "PV", sondern "Speicher"?
Wir werden unsere PV-Anlage (5,2 kWP mit 10kWH-Speicher, SW-Lage) um ein Balkonkraftwerk (4x 450W mit 800W Wechselrichter) an der Stirnseite unseres Hauses (dann Nord-Ost -> Süd-Ausrichtung) ergänzen, die das Grundrauschen von ca. 7-15 Uhr abfängt, das ist aber eher ein spezieller Fall.
Grundsätzlich bin ich jedoch deutlich bei dir, es geht beim Thema Solar mehr und mehr darum, die Kostenreduktion (jenseits von Klimathematiken) dadurch zu kreieren, dass der Stromverbrauch möglichst lange aus eigener Produktion bestritten oder teilbestritten werden kann, so dass wenig(er) Strom hinzugekauft werden muss; zzgl. lindern naturgemäß Speicher den Eintrag ins das Stromnetz dann, wenn alle Strom produzieren.
In Ö wurde eine Strompreisbremse per Gesetz schon festgelegt, damit es nicht mehr so teuer wird im Falle des Falles. Ich gehöre nämlich auch noch zu den 3%
Und eigentlich wissen wir das E-Auto vom TE noch gar nicht. Oder habe ich das übersehen ?
Wichtige Info. Ob die Wallbox denn überhaupt am gleichen Stromkreis wie die Wohnung hängen wird, ist also fraglich. Ich kenne das nämlich als separaten Stromkreis mit eigenem Zähler. Und dass in diesem Falle das BKW sich an eben diesen Strompreis koppeln lässt, ist zudem fraglich.
Aber ansich auch völlig egal, denn wie bereits festgestellt: bei optimaler Ausnutzung von Grundlast und PV-Ertrag über ein BKW mit Speicher "akkumuliert" sich der Verbrauch am Ende über die Stromrechnung.
Wie gesagt: ich kenne das so. Kenn zwar nicht viele Fälle aus erster Hand, aber nach dem, was ich bisher gesehen und gelesen habe, hängen die Wallboxen von Mehrfamilienhäusern i.d.R. an einem eigenen Stromkreis, ähnlich wie beispielsweise der Gemeinschaftsstrom zum Keller. Klar, technisch machbar ist jede Lösung, nur hängt das vermutlich auch an der WEG. Oftmals streitet man sich ja schon mir der, um überhaupt eine Wallbox zu bekommen.
Welches Interesse soll die WEG an einem extra Zähler für die WB haben? Das macht allenfalls Sinn, wenn du als Nutzer unterschiedliche Tarife nutzen willst.