E-Auto mit Balkonkraftwerk laden?

HerrAbisZ schrieb:
Das Problem mit der Wallbox ist, das es der Stromlieferer erlauben muss und dann darf man mit Maximal 8 A laden derzeit
Ist das eine Bestimming in Österreich? Das finde ich als ziemliche Beschränkug, vor allem wenn du einem Auto mit großen Akku (meiner z.B. 95kW/h netto) hast.

Hier in D muss man eine Wallbox nur melden dass sie da ist (bis 16A je Phase), 32A je Phase muss man sich vom Netzbetreiber genehmingen lassen, das ist ja schon eine andere Hausnummer.
 
Sylar schrieb:
Habts ihr gelesen, dass er eine (Eigentums)WOHNUNG hat und kein Haus?
Keiner sagt, er soll eine große PV Anlage bauen, sondern aus der Erfahrungsberichten soll untermauert werden, warum ein BKW es nicht schafft ein Auto zu laden.
 
TR2013 schrieb:
Ich denke die Grundlast der Wohnung liegt im Sommer bei rd. 300 Watt und wenn man die Klimaanlage (typischerweise eh bei großer Sonneneinstrahlung) auf kleinster Stufe laufen lässt kommen nochmal ca. 550 dazu. Schon da macht das Balkonkraftwerk Sinn. Und für sonstige Einsparungen dann halt doch mit Speicher, den ich früher vom Preis/leistungsverhältnis nicht so sinnvoll fand.
Schon deswegen ist Deine Idee unsinnig. Selbst wenn Du die Leistung gezielt in Dein E-Auto steuern würdest (was nicht so ohne weiteres geht), dann fehlt sie Dir bei der Grundlast.
Deine ganze Idee ist also eine Michmädchenrechnung. Ein Balkonkraftwerk lässt Du am besten einfach laufen, und macht Dir nicht viele Gedanken drum, es verringert die Stromrechnung. Ein kleiner Batteriespeicher erhöht die Effektivität etwas, da manche Verbraucher wie Kühlschrank oder Klimaanlage in Intervallen laufen.
Das Stromnetz funktioniert immer komplett billanziell, egal ob in Deiner Wohnung oder im größeren Rahmen. D.h. Verbrauch = Einspeisung - Entnahme.
Das funktioniert auch phasenübergreifend, daher können Balkonkraftwerke ohne weiteres einphasig einspeisen.

Bei größeren PV Anlagen kann man gezielt E-Autos überschussladen, aber das macht halt nur Sinn wenn die PV mehr Leistung liefert, als die Grundlast des Gebäudes. Bei einem Balkonkraftwerk kann das rechnerisch zwar kurzzeitig auch mal sein, aber da macht es wirklich mehr Sinn, den Überschuss zu speichern.

Bei all diesen Überlegungen muss man immer berücksichtigen, dass der Strom ja nicht nach Leistung, sondern nach elektrischer Arbeit abgerechnet wird (Leistung * Zeit, daher kWh). Es ist also nicht die Spitzenleistung (800W) des BKWs interessant, sondern die gelieferte Arbeit in kWh. Nur wenn die höher ist als die durch die Grundlast verursachte Arbeit, macht es Sinn über gezielte Verbrauchssteuerung nachzudenken.

Deine 300W Grundlast (sofern die stimmen) sind immerhin 7,2kWh am Tag.

Bevor Du weitere Milchmädchenrechnungen machst:
Was erwartest Du denn für eine jährliche Fahrleistung mit Deinem E-Auto

KnolleJupp schrieb:
Beispiel mal wieder der VW ID.4 mit 77kWh Akku (nutzbare Kapazität).
Die 77kWh Batterie ist aber schon keine Durchschnittsbatterie mehr, sondern gehört schon zu den Größeren.
Entscheidend für das heimische Laden ist allerdings nicht so sehr die Kapazität, sondern die durchschnittliche Fahrleistung.
Wenn der TE wirklich nur geringe Fahrleistung hat, würde ich ein Auto mit kleinerer Batterie empfehlen, die Ersparnis beim Kaufpreis ist um ein vielfaches höher, als jegliche Experimente bei den Ladekosten einsparen kann.

Wenn man keine Möglichkeiten für Dach PV hat, sollte man sich dynamische E-Auto Tarife anschauen, das macht mehr Sinn.
 
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TR2013 schrieb:
Wir haben eine LuftWärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung, bald eine Klimaanlage und das nächste Auto wird höchstwahrscheinlich ein E. Also wäre wohl ein Balkonkraftwerk mit Speicher sowieso eine gute Investition. Vielleicht warte ich noch ein Bisschen ob sich die Regeln für Balkonkraftwerke verbessern, was die Ausbeute angeht.
Wieso denn dann nicht direkt eine größere Anlage, um die Klimaanlage und die Lüftung im Sommer zu versorgen? Und warum eine extra Klimaanlage? Kann die Lüftungsanlage nicht zum Kühlen nachgerüstet werden? Car to grid wäre auch toll…

Never mind… hab nicht zuende gelesen. Bei dem Ganzen muss die Eigentümergemeinschaft zustimmen, beim Balkonkraftwerk vermutlich nicht
 
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SavageSkull schrieb:
Keiner sagt, er soll eine große PV Anlage bauen, sondern aus der Erfahrungsberichten soll untermauert werden, warum ein BKW es nicht schafft ein Auto zu laden.
Für mich hat sich die Option PV Anlage doch ganz am Anfang ausgeschloßen, weil er ja eine Eigentumswohnung haben wird und diese nicht bauen kann. Ich denke er weiß selber, dass die 800W recht wenig ist fü rein E-Auto.

Keiner ist auch falsch, da gabs 1-2 Post dazu, dass eine PV Anlage aufs Dach bauen soll zB 😉
-MK schrieb:
Oder halt gleich richtig PV aufs Dach. Das kommt nach dem BKW sowieso kurz danach, weil's süchtig macht 😜
 
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Photovoltaik am Dach geht eher nicht. Balkonkraftwerk muss auch zugestimmt werden, sollte aber kein Problem sein.

Wärmepumpe zum Kühlen nicht vorbereitet aber ich weiß auch nicht ob ich im Sommer immer einen kühlen Boden haben will. Dann lieber Klima.
 
Hab Wallbox und E-Auto. Minimal gehen 6A. Bei 3 phasig sind das schon 4,1kW, bei einphasig dann 1,3kW.
Mit 800W bekommst das Auto nicht zum Laden.
Du brauchst also wesentlich mehr. Und mit 1,3W lädst du selbst einen "kleinen" 60kWh Akku in mindestens 46h auf. Das wird sicherlich keinen Spaß machen. Dann lieber noch nen Batteriespeicher. Ich hab hier im Haus 65kWh Akku. Damit kann ich gut das Auto nachladen und am Tag dann den Akku vom Haus wieder voll machen.

Hier der 32kWh Akku gerade beim Aufbau, 16x 628Ah/3,2V:
IMG_20260618_120226.jpg
 
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Aus energetischer Sicht dem Gedanken in allen Ehren, gleicht aber dem Beispiel, einen See mit einer Gießkanne auffüllen zu wollen.
 
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Es ist doch völlig egal, dass man das E-Auto nicht direkt mit dem Balkonkraftwerk laden kann.

Im Endeffekt braucht das E-Auto X KW zum Laden, während das Balkonkraftwerk Y KW zur Verfügung stellt.

Braucht das Auto z.B. mindestens 5 KW zum Laden, während das Balkonkraftwerk in der Zeit durchgehend 0,8 KW liefert, heißt das halt, dass entsprechend nur noch 4,2 KW aus dem Netz gezogen und bezahlt werden müssen.

Je langsamer man laden kann und je länger die Energie des Balkonkraftwerks genutzt werden kann, desto mehr spart man sich. Der Punkt ist halt, dass die Ersparnis alleine durch das Balkonkraftwerk relativ gering ist, aber es ist halt auch nicht "nichts". 800W sind 800W die man eben nicht bezahlen muss, wenn sie gerade zur Verfügung stehen.

Deswegen verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht die negativen Reaktionen. Man holt sich doch ein Balkonkraftwerk nicht, um damit irgend ein Gerät aktiv und exklusiv zu betrieben oder zu laden. Es ist doch nur ein Faktor, der die Stromkosten reduzieren soll, indem man einen Teil des Stroms den man gerade verbraucht regenerativ selbst erzeugt, nicht mehr und nicht weniger. Wäre das beim Laden eines E-Autos sinnfrei, dann wäre ein Balkonkraftwerk ja grundsätzlich immer sinnfrei. Und das ist natürlich nicht der Fall. Natürlich ist es sinnvoll, sich bis zu 800W zu sparen, wenn die Sonne scheint. Man muss sich halt nur im klaren sein, dass man das E-Auto damit nicht exklusiv laden kann. Aber das sollte ja klar sein.

Ich finde den Gedanken trotzdem nicht verkehrt, sich ein Balkonkraftwerk anschaffen zu wollen, wenn man durch ein E-Auto künftig einen höheren Stromverbrauch hat. Der Gedanke ist ja nicht verkehrt, nur ob sich das Balkonkraftwerk lohnt hat praktisch halt nichts mit dem E-Auto zu tun. Das ist ne Frage die man sich eigentlich unabhängig davon stellen sollte. Denn wenn ich Strom verbrauche und einen Teil davon regenerativ erzeuge, drücke ich nunmal die Stromkosten. Sowohl mit als auch ohne E-Auto. Entscheidend ist die Bilanz und nicht, ob der Strom vom Balkonkraftwerk beim E-Auto landet oder im Kühlschrank...
 
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Juice booster oder ähnliche sind eine gute preiswerte Lösung für 200€.
Mit Balkonsolar Anlage E Auto laden, geht macht aber wenig bis gar keinen Sinn.
Ich lade meinen bmw i3 mit dem Ladeziegel mit 2200 Watt, wenn die Sonne scheint. Meine pv anlage 8,4kwp liefert von9 bis 16 uhr genügend Strom. Also lade ich pro std 5%.
Das heist, wenn nahezu leer (20-30%) braucht es 2- 3 Tage.
Juice booster ginge auch, würde dann mit 3,8 kw laden. Weil ich bei sonnenschein nur 4,5 bis 7 kw erzeuge. Dann ist der bmw in weniger als 2 Tagen voll 9 bis 16 uhr.
 
Mimir schrieb:
Es ist doch völlig egal, dass man das E-Auto nicht direkt mit dem Balkonkraftwerk laden kann.

Im Endeffekt braucht das E-Auto X KW zum Laden, während das Balkonkraftwerk Y KW zur Verfügung stellt.

Braucht das Auto z.B. mindestens 5 KW zum Laden, während das Balkonkraftwerk in der Zeit durchgehend 0,8 KW liefert, heißt das halt, dass entsprechend nur noch 4,2 KW aus dem Netz gezogen und bezahlt werden müssen.

Je langsamer man laden kann und je länger die Energie des Balkonkraftwerks genutzt werden kann, desto mehr spart man sich. Der Punkt ist halt, dass die Ersparnis alleine durch das Balkonkraftwerk relativ gering ist, aber es ist halt auch nicht "nichts". 800W sind 800W die man eben nicht bezahlen muss, wenn sie gerade zur Verfügung stehen.

Deswegen verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht die negativen Reaktionen. Man holt sich doch ein Balkonkraftwerk nicht, um damit irgend ein Gerät aktiv und exklusiv zu betrieben oder zu laden. Es ist doch nur ein Faktor, der die Stromkosten reduzieren soll, indem man einen Teil des Stroms den man gerade verbraucht regenerativ selbst erzeugt, nicht mehr und nicht weniger. Wäre das beim Laden eines E-Autos sinnfrei, dann wäre ein Balkonkraftwerk ja grundsätzlich immer sinnfrei. Und das ist natürlich nicht der Fall. Natürlich ist es sinnvoll, sich bis zu 800W zu sparen, wenn die Sonne scheint. Man muss sich halt nur im klaren sein, dass man das E-Auto damit nicht exklusiv laden kann. Aber das sollte ja klar sein.

Ich finde den Gedanken trotzdem nicht verkehrt, sich ein Balkonkraftwerk anschaffen zu wollen, wenn man durch ein E-Auto künftig einen höheren Stromverbrauch hat. Der Gedanke ist ja nicht verkehrt, nur ob sich das Balkonkraftwerk lohnt hat praktisch halt nichts mit dem E-Auto zu tun. Das ist ne Frage die man sich eigentlich unabhängig davon stellen sollte. Denn wenn ich Strom verbrauche und einen Teil davon regenerativ erzeuge, drücke ich nunmal die Stromkosten. Sowohl mit als auch ohne E-Auto. Entscheidend ist die Bilanz und nicht, ob der Strom vom Balkonkraftwerk beim E-Auto landet oder im Kühlschrank...
Erfasst. Hab mich vielleicht schlecht ausgedrückt aber das war die Idee dahinter.
 
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Ich war anfangs auch so naiv, dass ich dachte ein BKW bringt was beim e Auto laden. Dann habe ich mal die Größenordnung verglichen.

ABER wenn man einen potenten Verbraucher hat, dann lohnt sich eher ein Speicher. Der Vorteil ist, dass der direkt mit den 2000Wp gefüllt wird. Somit "erntet" man 1200W mehr. Auch wenn nur 800 W abgegeben wird steigert man deutlich den Eigenverbrauch und damit verkürzt man die Amortisation.
 
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Der CCS-Standard kennt leider keine Ladeströme unter 6A, daher ist das Auto prinzipiell allein mit dem Balkonkraftwerk nicht zu laden.

Auch bringen 800W nicht viel, wenn man dafür die Ladezeit des Autos ausdehnen und einphasig laden muss. Die Ladeverluste steigen durch den belasteten Neutralleiter, außerdem kann sich die Elektronik des Autos je nach Modell beim Laden auch schon mal 400W genehmigen. Gegenüber dem Drehstromladen mit 11 kW hat das Balkonkraftwerk dann kaum noch einen Effekt.
 
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Khorneflakes schrieb:
So im Bereich von 5-10kWp mit 10-20kWh Speicher.
Das ist aber auch keine wirklich sinnvolle Konstellation. Kriegste im Winter nicht voll, im Sommer nicht leer... Kurz: Speicher zu groß -> Geldverschwendung. Das Geld lieber anlegen oder mehr Module kaufen.
Grobe Orientierung bei 5-10 kwp sind eher so 6-12 kwh Speicher.
 
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Vor allem sind module einfach decks billig.
Habe 10 zu viel gekauft und nutze sie jetzt an den seltsamsten Stellen im Garten um esps und pumpen zubetreiben
 
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KnolleJupp schrieb:
Ein 800W Balkonkraftwerk liefert sehr grob ungefähr 2-3kWh pro Tag, ja nach Jahreszeit, Wetter, Ausrichtung usw.
Im Jahresschnitt stimmt das vielleicht.

Meine Eltern haben die absolute Sparversion. Zwei Module + 800W WR. Da kommen von Mai bis September locker 4kWh am Tag runter bei Sonnenschein.

Zum Thema: Die 800W beschreiben ja nur die maximale Einspeisung, nicht jedoch die maximale Modulleistung.
Eine Kombination aus 2.000Wp, 6 - 8kWh Speicher und 800W WR wäre für das Szenario denkbar, insofern Platz für 4 - 5 Solarmodule vorhanden ist. Dann kann man locker 6kWh pro Tag für die Ladung des Autos verwenden. Muss sich aber bewusst sein, dass dann parallel auch immer mind. 600W vom Netzbetreiber bezogen werden, wegen der 1,4kW Mindestleistung.

Steuern könnte man das Ganze mit einer smarten Steckdose, die den Strom nur bei entsprechendem Überschuss freigibt. z.B. wenn BKW Speicher SoC mind. 50%

Allerdings hat der TE eine recht hohe Grundlast. Da genügt eigentlich bereits ein BKW Speicher. Der wird dann jeden Tag voll und wieder leer. Es wird dann auch nichts verschenkt. Ich habe "nur" 250W Grundlast und selbst damit ist der 6kWh Speicher morgens immer leer.
Je nach Leistung der PV Module sollte dann der Speicher dimensioniert werden. Bei 2 Modulen reichen eigentlich 2kWh. Darüber dann 4kWh. Wäre die Grundlast nicht so hoch würden auch 6kWh voll werden mit 2kWp.
 
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Wenn du das Auto den ganzen sonnigen Tag lang zuhause stehen lassen kannst, solltest du mal über einen variablen Stromtarif nachdenken.
Damit kannst du in Niedrigpreisphasen für Netzentgelt laden, das sind dann rund 15 Cent pro kWh.
Die PV Leistung speist du in so einem Szenario am besten in einen Speicher ein, mit dem du die teureren Zeiten deckelst. Zusätzlich kannst du den Speicher natürlich auch aus dem Netz nachladen.

Der Haken: Man muss dieses System mal aufs ganze Jahr durchrechnen, weil es im Winter durch weniger PV Strom (dafür i.d.R. mehr Windenergie) im Netz natürlich anders aussieht. Ein zweiter Stromzähler mit zweiter Grundgebühr fürs Auto rechnet sich meistens schon nicht mehr. Um ~15€ zusätzliche Grundgebühr einzusparen, musst du pro Monat ~100kWh zu 15 Cent weniger verbolzen um erstmal bei wieder auf gleichem Niveau zu sein, erst dann beginnt die Ersparnis.

Und, wenn du all diese Karten auf dem Tisch hast, dann kannst du eigentlich auch ne fette PV-Anlage bauen.
 
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Das geht in Oesterreich eigentlich noch einfacher, da brauchst gar keinen variablen Tarif. Man kann einer Energiegenossenschaft beitreten. Dort ist der Strompreis prinzipiell guenstiger, als bei den Normaltarifen.
Zusaetzlich zahlt man weniger Abgaben auf den Strom, und die Netzgebuehr ist auch geringer.

Wenn man da also im Sommer das E-Auto laedt (ich lade z.b. mit 11kw), dann beziehe ich trotzdem 100% dieses Stroms aus der Energiegenossenschaft. Und den Rest (so ab 18-19 Uhr), halt wieder vom Standard Stromanbieter. Geht halt im Fruehling und Herbst nicht immer zu 100%, vor allem bei Bewoelkung, und im Winter siehts dann duester aus.
 
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