Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

hallo7 schrieb:
Sie haben gefunden wie man das System das vor Betrug schüzten soll umgehen kann. Wahrscheinlich sogar mehrmals, deswegen die direktiven mit zusätzlichen Sensoren etc.

Wo hast du das gelesen?
 
Das ist meine Erklärung. Kommt leider als Fakt rüber, ist es aber natürlich nicht ;)
 
hallo7 schrieb:
Das ist meine Erklärung. Kommt leider als Fakt rüber, ist es aber natürlich nicht ;)
Ach so, hab ich falsch verstanden. Wenn es aber so wäre (kann ja sein) dann wäre es aber auch kein Fehler es auch zu kommunizieren. Mercedes hat mit dem Lenkrad auch etwas gefunden was nicht genau definiert war 🤷‍♂️

Das ist halt die Formel 1. Grauzonen ausloten und Dinge probieren die nicht explizit verboten sind
 
Aus der Perspektive hab ich die Steilkurve gar nicht richtig erkannt

Sie (die Strecke) ist aber sehr schnell
 
Die FIA hat nicht unbedingt die nötige Ausstattung wie die entsprechenden Prüfstände, um die Motoren und ihre Funktionsweise bis ins letzte Detail zu analysieren.
Daher will man sich das nicht antun. Weil man im Zweifel nicht alles stichhaltig beweisen könnte. Und wenn irgendwelche Interna von Ferrari den entscheidenden Hinweis gaben, wäre das auch nicht in einem Prozess verwertbar, meine ich.
Außerdem kann sich so etwas auch ziehen und zu größeren Imageschäden führen. Und dann weißt du auch nicht, ob nicht auch noch andere Dinge aufgerollt werden.
Dazu auch ganz sicher die genannten politischen Gründe.
 
Sorry, @Thane , das klingt anders. Also anders als hätten sie nichts gefunden.

https://www.motorsport-total.com/fo...heimen-deal-zwischen-fia-und-ferrari-20022820

Und natürlich hat die Fia die nötige Kompetenz und Ausstattung um ihre Regeln zu kontrollieren.

Ich denke die FIA weiß mehr als sie zugibt. Und das liest man auch in der Formulierung von ihrem Bericht heraus

Und zum Thema Imageschaden: wenn Ferrari betrogen hat/hätte, dann war es illegal und sie (Fia) sollten sich nicht Sorgen wie Ferrari reagiert. Betrug ist Betrug. Der größere Imageschaden ist, wenn die Fia etwas unter den Teppich kehren will aus Angst das ein Team beleidigt ist oder aussteigt. Dann wäre sie unglaubwürdig und eine Lachnummer
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: surtic
Ich tippe eher, dass die FIA nicht offen sagt, was gemacht wurde
Damit andere Hersteller keinen Einblick erhalten und eventuell noch besser Tricksen können

Außerdem kann die FIA dies nicht einseitig beweisen
 
Ribery88 schrieb:
Ich tippe eher, dass die FIA nicht offen sagt, was gemacht wurde
Damit andere Hersteller keinen Einblick erhalten und eventuell noch besser Tricksen können

Außerdem kann die FIA dies nicht einseitig beweisen
Naja, aber wenn es die FIA nennen würde und zugleich dieses "Loch" in Form von einer Regel Änderung (wie 2021 mit dem Lenkrad von MB) schließen würde...? Würde auch gehen. Dann sind die Tricks nicht mehr möglich
 
Wenn aber diese Tricks mehr Spielraum zulassen, als es dafür Lösungen gibt
Dann sollte das geheim gehalten werden 😉
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: efferman
So wie das Statement formuliert ist, stinkt da aber richtig was zum Himmel. Dass die Teams sich damit nicht zufrieden geben war ja klar. Vor allem die Uhrzeit zu der das Statement kam sagt doch schon alles...

Es gibt meiner Meinung nur 2 Möglichkeiten:
1. Ferrari hatte einen illegalen Motor
2. Ferrari hat einen Weg gefunden die Sensoren und FIA Vorgaben zu umgehen

Bei Punkt 2 hätte man den Weg aber auch aufzeigen und schließen können (oder eine Direktive veröffentlichen wie so oft die letzten Jahre).
Bei Punkt 1 hat die FIA vielleicht das Interesse Ferrari nicht disqualifizieren zu wollen, wobei das ja schon 1997 (Schumacher) und 2007 (McLaren) gewisse harte Entscheidungen gab, da hätte man ein passendes Strafmaß sicherlich gefunden.

Und technische Details geheim zu halten halte ich für Quatsch, wurde mit der Aufhängung von Mercedes und RedBull (in 2017 glaube ich) ja auch nicht gemacht. Oder Renault in 2006. Man kann ja auch nur eine grobe technische Erklärung abgeben und muss nicht alle Systeme offenlegen.

Schlussendlich wird da aber sicher noch was kommen. Die FIA muss für die faire Einhaltung der Regeln da sein, sollte ein Team dagegen verstoßen, muss es eben Konsequenzen geben. Egal ob Ferrari, Mercedes, RedBull etc.

Was genau Ferrari gemacht hat lässt sich schwer sagen, aber verfolgt man die Aussagen des Teamchefs ("wir fahren jetzt mit mehr Abtrieb und sind daher langsamer" etc.) und der Leclerc Aktion in Abu Dhabi, dann kann man sich schon ein sehr gutes Bild davon machen was da wohl Sache ist. Da passt auch das Statement der FIA dann realtiv gut rein.
 
Dass die anderen Teams jetzt Stress machen, ist klar. Es geht ja vielleicht auch um hohe Preisgelder.
Die werden bei Ferrari wohl etwas mit dem Benzindurchfluss für ihre stark erhöhte Leistung in bestimmten Runden gemacht haben. Aber wie gesagt, kann die FIA das vermutlich in einem Rechtsstreit nicht stichhaltig beweisen, wie genau Ferrari das gemacht hat.
Andere Teams könnten zwar auch klagen, würden aber niemals den Ferrari Motor bekommen, um bei ihnen im Werk nachzuweisen, was Ferrari gemacht hat.
Und dann wird sich so eine Sache lange hinziehen, wenn es hart auf hart kommt.
Außerdem könnten dann auch noch andere Dinge wieder auf den Tisch kommen und anderswo nachgeforscht werden.
Genau das wollte die FIA wohl nicht.
 
slyd0x schrieb:
Bei Punkt 2 hätte man den Weg aber auch aufzeigen und schließen können (oder eine Direktive veröffentlichen wie so oft die letzten Jahre
Wurde nicht im zuge der Ermittlung die Erfassung des Spritdurchflusses für dieses Jahr geändert? Mittlerweile wird doch an zwei stellen im System gemessen. Einmal am Tank und einmal direkt am Motor. Bisher nur am Tank.
Ich schätze dass das eingeführt wurde weil die FIA einen begründeten Verdacht, aber keine verwertbaren Beweise hatte.
 
Thane schrieb:
Dass die anderen Teams jetzt Stress machen, ist klar. Es geht ja vielleicht auch um hohe Preisgelder.
Die werden bei Ferrari wohl etwas mit dem Benzindurchfluss für ihre stark erhöhte Leistung in bestimmten Runden gemacht haben. Aber wie gesagt, kann die FIA das vermutlich in einem Rechtsstreit nicht stichhaltig beweisen, wie genau Ferrari das gemacht hat.
Andere Teams könnten zwar auch klagen, würden aber niemals den Ferrari Motor bekommen, um bei ihnen im Werk nachzuweisen, was Ferrari gemacht hat.
Und dann wird sich so eine Sache lange hinziehen, wenn es hart auf hart kommt.
Außerdem könnten dann auch noch andere Dinge wieder auf den Tisch kommen und anderswo nachgeforscht werden.
Genau das wollte die FIA wohl nicht.
Dann können Sie doch sagen: es kam bei der Ermittlung raus, dass Ferrari wohl einen Weg gefunden hat die Sensoren zu umgehen. Da aber nicht nachgewiesen werden kann ob das System genutzt wurde, kann keine Bestrafung stattfinden. Die Lücke wird zum Jahr 2020 geschlossen. Wobei nicht nachweisbar auch lächerlich ist. Bei den Autos werden so viele Telemetriedaten erfasst. Da ist sehr wohl nachvollziehbar wann, wo und wie viel Sprit zu jeder Zeit geflossen ist.

efferman schrieb:
Wurde nicht im zuge der Ermittlung die Erfassung des Spritdurchflusses für dieses Jahr geändert? Mittlerweile wird doch an zwei stellen im System gemessen. Einmal am Tank und einmal direkt am Motor. Bisher nur am Tank.
Ich schätze dass das eingeführt wurde weil die FIA einen begründeten Verdacht, aber keine verwertbaren Beweise hatte.
Absolut richtig. Dann hätten Sie es aber ja auch so in das Statement schreiben können.
 
https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/fia-ferrari-motor-abkommen-reglement/

Tja, offenbar ist man auch bei der FIA zu dem Schluss gekommen, dass man trotz der ganzen tollen Telemetrie und den vielen eigenen Experten nicht eindeutig beweisen könnte, dass Ferrari und wie Ferrari genau betrogen haben soll.
In der Begründung heißt es ja auch, dass der Motor anscheinend nicht zu jeder Zeit innerhalb der Regeln lief. Das wird wohl auch auf die Runden bezogen sein, wo die Ferrari besonders stark waren.
Und wenn die den Durchfluss-Sensor ausgetrickst haben, wird dir die Telemetrie auch nicht helfen, da diese dann ja den regulären Wert anzeigen würde ;)
 
Ich versteh die FIA nicht. Bei so einem technologischen Sport kann es ja wohl nicht angehen, dass man nicht prüfen kann ob die eingesetzten Teile legal sind oder nicht. Eine Benzinleitung muss doch gemessen werden können. Genauso die Energie, die aus der Batterie abgegeben wird.

Naja wie dem auch sei, nach den ganzen Direktiven am Ende vom Jahr scheint der Ferrari Vorteil ja eh weg gewesen zu sein. Von daher denke ich nicht, dass es da 2020 zu einem ähnlichen Problem kommen wird.
Das Statement ist zwar unwesentlich besser, aber warum haben sie das nicht gleich so veröffentlicht? Irgendwas stinkt da doch immer noch gewaltig, unabhängig davon ob der Motor jetzt legal war (was ich hoffe) oder nicht.
 
Vermutlich waren die Teile an sich alle regelkonform, aber die genaue Funktionsweise der ganzen PU kann man nicht bis ins Detail ohne entsprechende Ausrüstung (wie spezielle Prüfstände, die offenbar fehlen) nachvollziehen.
Der massive Leistungszuwachs für kurze Zeit (beispielsweise in Q3) wird wohl wegfallen, davon darf man ausgehen.

Dort sprach man ja in der Spitze von bis zu 40 kW Vorteil für Ferrari, was schon gewaltig ist. Der Motor wird jetzt vermutlich im Bereich der anderen Motoren liegen. Genau wird man das wohl auch erst nach ein paar Rennen wissen, wenn Ferrari auch aufdreht.

Ferrari musste ja viele Teile gegenüber 2019 neu konstruieren. Brennraum, Turbolader, sogar Teile des Hybridsystems. Was genau sowieso geplant war und was aus Regelgründen, werden wir aber nicht erfahren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: slyd0x
Ferrari wollte auch keinen Rechtsstreit, weil man dadurch seinen kompletten Motor offenlegen muss und somit hätten andere Konkurrenten einen Einblick, wie deren Motor aufgebaut ist...

Deswegen hat man sich auf einen Deal geeignet...

Mercedes sollte die Füße stillhalten
Die sind Jahrelang ( 2014-2017) „illegal“ mit einem Motor gefahren... Stichwort: ÖL
 
Zurück
Oben