Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Der Ferrari liegt auf jeden Fall wieder grauenhaft.
Das Heck wieder sehr unruhig. Aber insgesamt scheint es etwas besser als in Monza zu sein.
 
oemmes schrieb:
Und wie soll das gehen? Hier hat das letzte mal in 2012 die F1 Testfahrten durchgeführt. Ich glaube kaum, dass die mit den Daten noch was anfangen können.

Und selbst, wenn sie sie am Simulator bis zum Erbrechen durchprobiert haben - sie haben 0 Info wie sich der Asphalt auf die Reifen auswirkt und und.....
Hilft das der Vorstellungskraft?
 
Ich hab mir jetzt mal eine fliegende Runde in Mugello angesehen und muss gestehen, dass mir die Strecke nicht wirklich gefällt. Für MotoGP ist sie sicher klasse, aber für die F1 finde ich sie erstens etwas zu eng und zweitens gibt es für Autos eigentlich nur auf der Start/Ziel-Gerade eine wirkliche Überholmöglichkeit, weil die Strecke sonst gefühlt nur aus 90-Grad-Kurven besteht.
 
Und das Problem mit dem Überholen unterscheidet sich jetzt so großartig von anderen Strecken? ;)
Ansonsten ist die Strecke einfach klasse. Fordernd für Mensch und Material, statt Asphalt gibt es Kiesbetten. Kurze Einfahrt zur Box.

Und viele der Fahrer kannten die Strecke eben nicht in der Realität und mussten sich erst heran tasten. Ich sehe es auch so, Simulator schön und gut und den Streckenverlauf lernt man so auch kennen.
Aber um ans Limit zu gehen, muss man real die Strecke erleben.
 
Thane schrieb:
Und das Problem mit dem Überholen unterscheidet sich jetzt so großartig von anderen Strecken?
Nach Aussage von Danner ist die Strecke 1,5 -2 mtr schmaler als die üblichen Strecken. Das macht schon was aus. Kommen noch die vielen Kurven und das Berg und Talfahren dazu wo man die Bremspunkte nicht sehen kann. Hat wohl schon seinen Grund das man 2012 das letzte F1 Rennen dort gefahren hat. Und es wird nur wegen des Jubiläums dort noch einmal gefahren. Eine Museumsfahrt wenn man es so sehen will.
 
Monza ist die traditionelle italienische Formel 1 Strecke. Unter normalen Umständen wird das auch so bleiben.

Mugello ist eigentlich eine reine Motorradrennstrecke. Sieht man schon daran, dass es keine geteerten Auslaufzonen gibt, sondern ausschließlich Kiesbetten. Ist für gestürzte Moppedfahrer eben die ideale "Auslaufrutschbahn."
 
RedBull in Normalform und ohne Party Mode ist der Abstand nicht mehr ganz so dramatisch.
Schauen wir mal weiter :)
 
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Wenn die beiden Ferraris gleich sind, mal angenommen, macht sich da die schnellere Reaktionszeit des Jüngeren doch bemerkbar? Immerhin hat LEC das Auto besser im Griff.
Was den Wechsel von Vettel angeht mehren sich die Stimmen die nicht unbedingt einen großen Sprung nach vorne sehen. Wird sich zeigen obs am Auto oder doch an Vettel liegt. Ich an seiner Stelle hätte mich der Familie gewidmet. Geld spielt ja wohl keine Rolle bei ihm.
 
Das hat nichts mit der Reaktionszeit zu tun. Vettel liegen Autos einfach nicht, die ein sehr unruhiges Heck haben.
Leclerc kann diesen Umstand einfach besser umfahren. Und Ferrari wird bei der Entwicklung auch nichts mehr unternehmen, dass das Auto eher auf Vettel zugeschnitten wird.
Vettel sagte im Interview heute selber, dass er mit dem Auto einfach nicht gut zurecht kommt.
Da dürfte ihm der Aston Martin dann besser liegen, da sich der ja sehr am Mercedes orientiert.

Der Aston Martin 2021 wird wohl auch kein Top-Auto werden, aber vermutlich im Mittel besser als der Ferrari sein. Das Team steht sich manchmal noch selbst im Weg, bessere Ergebnisse einzusammeln. Auch die Strategien sind weiter vorne natürlich etwas anderes als wenn du ein reines Mittelfeldteam bist. Das müssen sie dort auch noch lernen.
Einige Experten sagen aber genauso, dass es nur darum geht, dass Vettel den Fuß in der Tür hat, wenn nochmal interessantere Cockpits vergeben werden. Außerdem ist er nun auch Teil der Mercedes-Familie. Wer weiß, wofür das noch gut ist ;)
 
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So viel wie Hamilton flirtet... :D.

Aber ich sag’s mal so: Schaut euch an was Hulk aus dem RP aus dem Stehgreif geholt hat. Jetzt setzt den Vettel mal da rein. Der RP ist, wie auch die Mercedes, Mords stabil im Heck. Und wie man an Stroll sieht, kommt er damit besser klar als Perez, was dafür spricht, dass sowohl VET als auch STR den selben Fahrstil pflegen bzw. die selben Vorlieben. Und das VET Autos entwickeln kann, sollte jeder wissen. Mit mehr Zuverlässigkeit wäre VET 1-2x Weltmeister im Ferrari geworden. Zuverlässig sind die RP zZ auch noch.

LEC ist auch auch guter Fahrer der halt besser mit übersteuern klarkommt. Und selbst er schmeißt das Auto in Kurven weh, weil der Ferrari einfach keinen GRIP hat.

Und weniger Ausfälle hat er auch noch, Zufall ist das alles nicht.
 
Salamimander schrieb:
Und weniger Ausfälle hat er auch noch, Zufall ist das alles nicht.
Sicherlich nicht. Nur war bei Ferrari intern schon lange bekannt, dass sie mit Vettel nicht weiter machen werden, bevor das offiziell wurde. Daher haben sie von vorne herein alles auf Lec hin entwickelt, was ihnen bei der diesjährigen Scheißkarre allerdings nur minimal gelungen ist.

Wenn ich Vettel wäre, würde ich mit denen ne Vertragsauflösung auskegeln, bevor er noch in sonem Schrotthaufen stirbt. Könnte er sich optimal bei RP schon auf die nächste Saison vorbereiten.

Große Geheimnisse kann er auch nicht ausplaudern. Wie man Mülleimer konstruiert, interessiert bei RP und Mercedes keinen Menschen.
 
https://www.auto-motor-und-sport.de...c-erfolg-mugello-qualifikation-vettel-pleite/
Prinzipiell geht das hier ja genau in die Richtung.
Vettel selbst sagt ja, dass ihm das Vertrauen in das Heck fehlt. Macht dann ganz schnell ein paar Zehntel aus.
Ich denke, nach der Saison kommt ein dicker Haken an die Sache und wenn es dann zukünftig nochmal um einen Platz bei RedBull oder Mercedes gehen sollte, ist nicht diese Saison relevant, sondern wie er sich bei Aston Martin schlägt. Da redet dann keiner mehr von, dass er hinter Leclerc in der Scheißkarre gelandet ist.
 
Ist ist halt null nachvollziehbar was Ferrari damit erreichen will? Die verlieren dadurch Millionen. Es ist in deren Interesse BEIDE vorne hin zu stellen. Eigentlich.
 
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Salamimander schrieb:
Es ist in deren Interesse BEIDE vorne hin zu stellen.
Vettel hat der Karre ja nie vertraut diese Saison und er ist halt erfahren genug, um dann nicht die letzte Rille zu riskieren. Die Dinger sind zwar sicher, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen.

Wenn dann noch Ausfälle wie ne defekte Bremsleitung und sterbende Motoren, wo irgend welche Pfennigteile schrottig sind, weil deine QS unfähig ist, dann verlierst du das Vertrauen vollständig.

Der läßt jetzt locker angehen. Warum sollte er noch irgend ein Risiko eingehen.
 
Das ist doch noch die Formel 1, oder?
 
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