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Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Das ist aber kein fairer Vergleich, schau mal wie groß ein Auto zu Sennas Zeiten war und wie groß jetzt. Diese Autos gehören einfach nicht mehr auf so einen Minikurs wie Monaco es eben ist.

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Cool Master schrieb:
Wenn man nicht mehr den Ehrgeiz hat jede Lücke zu nutzen sollte man aufhören Rennen zu fahren.
Oder es ist einfach eine Abwägung zwischen Hold the position und die Karre zu Klump fahren.
Cool Master schrieb:
Gut das lasse ich noch halbwegs gelten wobei langsam aber sicher sollten die Fahrer ihr Auto kennen.
Und, macht das die Autos deswegen kleiner? Monaco ist halt einfach kein Benchmark fürs Überholen.
Und wenn dann doch einer in die Lücke sticht und 3 Autos abräumt wird er bestimmt nicht für seinen Mut gelobt, dass ers probiert hat....
Stichwort Crashstappen, Torpedo-Kwijat, Großmut-Grojean etc.

Cool Master schrieb:
Aber ja überholen auf der Strecke ist eh sehr selten geworden heute wird 95% des Rennens durch die Box mit der Strategie entschieden.
Sehen wir die gleichen Rennen oder kuckst du jedes Wochenende nur Monaco-Rennen?
Gerade im Mittelfeld wird doch immer wieder überholt?
Klar wird an der Spitze nicht alle 3 Runden gewechselt wenn die Autos auf einem sehr ähnlichem Niveau sind. War eben früher auch nicht so.
Wenn nicht ständig Ferrari irgend einen Bockmist bauen würde, gäbe es auch an der Spitze mehr Action. Hätten wir in Baku sicher einige spannende Kämpfe gesehen.
 
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wegen dem Bouncing hab ich einen interessanten Vorschlag gesehen, den ich so eigentlich unterstützen würde
man solle in den Fahrzeugen Sensoren installieren oder nutzen, die die Frequenz und die Kräfte messen die da wirken.
Man legt eine Zahl fest, bis wohin es noch vertretbar ist.
Und jedes Fahrzeug welches diese Werte überschreitet muss die Fahrzeughöhe anheben
find ich gut
 
Joa, erst einmal sind die Teams ja selber dran, dafür Lösungen zu entwickeln. Alfa hatte in Baku auch kein Bouncing, RedBull hat sowieso einen guten Job gemacht.
Ich wiederhole mich da gerne: wer meint, das wäre zu gefährlich, soll erst einmal sein Auto anders abstimmen und/oder das Problem mit der Entwicklung lösen.
Aston Martin hat mir der B-Version auch wesentlich weniger Probleme.
 
fanatiXalpha schrieb:
Man legt eine Zahl fest, bis wohin es noch vertretbar ist.
Und wer soll diese Werte festlegen? Anhand welcher Untersuchungen? Wer kann Objektiv bewerten, was noch vertretbar ist und was nicht? Mercedes vll?
Das ist mMn wieder so eine Sache, die sich einfach anhört aber in der Umsetzung alles andere als Trivial ist.
Was ist, wenn du aufgrund sich verändernder Strecke und Gewicht die Werte zeitenweise im Rennen überschreitest? Ab welcher Zeitdauer drohen Strafen? Muss der Fahrer dann langsamer machen oder ist doch nur das Team schuld? Welche Strafen drohen?
Und wie man sich denken kann, muss das im Reglement haarklein erklärt und festgelegt werden weil die Teams sonst doch wieder drum herum arbeiten (Siehe Spritverbrauch Ferrari 2018)

Umgedreht könnte man auch Mindestanforderungen an die Strecken bzgl. Welligkeit und Ebenheit stellen. Dann ist halt keine der Stadtstrecken mehr für die F1 geeignet.
 
2022 gibt es eh nur den Weg der Abstimmung, weil für eine Regeländerung müssten alle Teams zustimmen und warum zum ****** sollte RB zustimmen? Immerhin haben die es geschafft ein anständiges Auto zu bauen. Höchstens, wenn es wirklich ein Sicherheitsthema wäre.
Ist doch altbekannt, wie das Spiel läuft. Man muss sich fragen, wie viel Rücken und wie viel Schauspiel bei HAM an diesem komischen Aussteigen schuld war. Andere Teams würden auch es möglichst dramatisch aussehen lassen, wenn sie sich durch eine Regeländerung einen massiven Vorteil erhoffen (bzw Nachteil für die Konkurrenz).
 
Baku ist halt auch ein Extrembeispiel, weil die Autos sehr heftig und lange auf der Strecke gebounced sind, vor allem auf der Geraden. Grundsätzlich wäre ich auch für weniger Stadtstrecken, zumal die Dinger eigentlich auch sehr gefährlich sind.

Lass so ein F1 Auto mal nen Gripabriss bei 330kmh in Baku kriegen, dann fliegt das Ding in Tausend Teile.
 
So einen Parkplatz wie in Frankreich braucht es aber auch nicht. Da werden Fahrfehler ja quasi nicht bestraft.
 
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Das ist ja auch ein richtig beschissener Kurs. Wenn man bedenkt, dass dafür dann nicht auf Strecken wie z.B. dem Nürburgring/Hockenheimring gefahren wird, versteht man es nicht so wirklich. Klar ich weiss auch warum dort nicht gefahren wird(Geld), aber das sind klassische gute Rennstrecken und nicht so ein Bullshit. Mir fallen spontan da noch so einige Strecken ein, die ich mir eher ansehen würde, als das was aktuell im Kalender ist.
 
nebulein schrieb:
Lass so ein F1 Auto mal nen Gripabriss bei 330kmh in Baku kriegen, dann fliegt das Ding in Tausend Teile.
Bedenklich könnten die Strecken mit extrem schnellen Kurven wie Monza (Parabolica) werden. Wenn du da aufgrund des Bouncings einen Abriss hast geht’s auf direktem Weg in Kiesbett und Mauer.
Wird sich aber erst zeigen müssen, wie sich die Autos dort verhalten.

Thane schrieb:
So einen Parkplatz wie in Frankreich braucht es aber auch nicht. Da werden Fahrfehler ja quasi nicht bestraft.
Ja, das stimmt. Ist halt wieder das genau Gegenteil zu den Stadtkursen. Mehr oder weniger volle Fehlertoleranz.

Aber gut - dann schafft es MSC bestimmt auch mal, die Karre heil ins Ziel zu bringen. :evillol:

nebulein schrieb:
Mir fallen spontan da noch so einige Strecken ein, die ich mir eher ansehen würde, als das was aktuell im Kalender ist.
Geht mir auch so. Auch wenn natürlich die Stadtkurse etwas Abwechslung reinbringen. Baku finde ich jetzt noch halbwegs ansprechend da doch etwas überholt werden kann.
Monaco und Sigapur.... naja^^
Auch z.B. Barcelona und Ungarn sind nicht grade dafür bekannt, wahre Überholstrecken zu sein. Zumindest bei letzterem ist aber wenigstens ab und an mal das Wetter spannend :D

Ich würde mir wieder Hockenheim im Mai oder Juni wünschen. Nicht weilts Deutsch ist sondern einfach weil das Wetter auch mal schnell wechseln kann.
Das sind letztlich auch immer tolle Rennen (für uns als Zuschauer).
 
Khaotik schrieb:
Oder es ist einfach eine Abwägung zwischen Hold the position und die Karre zu Klump fahren.

Wie gesagt wenn man als Rennfahrer nicht mehr Risiken eingeht kann man es gleich sein lassen. Wenn ne Lücke da ist sollte sie genutzt werden.

Khaotik schrieb:
Und, macht das die Autos deswegen kleiner?

Nö aber wenn man sein Auto kennt weiß man wo man überholen kann und wo nicht.

Khaotik schrieb:
Gerade im Mittelfeld wird doch immer wieder überholt?

Who cares? Der 2. Platz ist der erste Verlierer. Mittelfeld kann es wegen mir 1000 Überholmanöver geben solange vorne nichts passiert juckt es eifach nicht.
 
Vettel fordert jetzt auch Maßnahmen wegen dem Bouncing: https://www.motorsport-magazin.com/...serbaidschan-pierre-gasly-lewis-hamilton-fia/

Vettel fordert FIA: Müssen mit Regeln reagieren​

Für den Vorsitzenden der F1-Fahrergewerkschaft ist es keine annehmbare Lösung, die Verantwortung in dieser Thematik auf die Teams abzuwälzen. Vettel betont: "Man kann natürlich sagen, wenn das Auto so hüpft, dann ändert das Setup und es passt. Aber ich finde wir sollten da nicht uns in die Pflicht nehmen, sondern mit Regeln reagieren."
 
Wird zum Glück nicht passieren, da es eine einstimmige Entscheidung braucht. Dann soll die FIA den Teams mit Bouncing und Bottoming eben vorschreiben, dass sie ihre Autos so abstimmen müssen, dass die Fahrer nicht zu sehr leiden :lol:
 
Es liest sich aber schon so, wie ich es angedeutet habe. Die Teams mit den Problemen werden wohl dazu gezwungen, ihre Autos anders abzustimmen.
Auf den ersten Blick würde ich sagen, gut für RedBull und schlecht für Ferrari und Mercedes.
Wenn sich doch herausstellt, dass RedBull dadurch verliert, sollten sie mit aller Gewalt dagegen vorgehen.

Allerdings ist das keine Regeländerung, sondern eine technische Direktive.

https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/fia-technik-direktive-bouncing-strafen-gp-kanada/
 
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Ich hoffe nur RB profitiert nicht zu sehr.
Das Ferrari & RB was den speed angeht so nahe zusammenliegen macht die Saison schön spannend.
 
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Möglicherweise sind auch schon juristische Streitigkeiten vorbestimmt.
Die technische Direktive zielt offenbar auf das aerodynamische Bouncing. Das haben mehrere Teams aber bereits im Griff und RedBull hat keines.
Trotzdem setzt das Auto auch auf, weil es halt tief liegt (haben die vergangenen Generationen aber auch alle getan). Wenn man jetzt RedBull zum Beispiel zwingen will, das Auto dann höher zu setzen, obwohl es keine Beeinträchtigung der Fahrer gibt, werden die (zurecht) ihre Anwälte einschalten.
In Kanada sollen jetzt wohl nur Daten gesammelt werden. Und ob man überhaupt einen fairen Grenzwert ermitteln kann, sei auch mal dahin gestellt.
 
Thane schrieb:
Es liest sich aber schon so, wie ich es angedeutet habe. Die Teams mit den Problemen werden wohl dazu gezwungen, ihre Autos anders abzustimmen.
Auf den ersten Blick würde ich sagen, gut für RedBull und schlecht für Ferrari und Mercedes.
Wenn sich doch herausstellt, dass RedBull dadurch verliert, sollten sie mit aller Gewalt dagegen vorgehen.

Allerdings ist das keine Regeländerung, sondern eine technische Direktive.

https://www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/fia-technik-direktive-bouncing-strafen-gp-kanada/
Sollte RB davon profitieren kann man die Formel 1 wohl gänzlich in die Tonne kloppen. Dann hast du den gleichen Müll wie die letzten Jahre nur mit einem anderen Team. Ich fragen mich dann ob wir in der Formel 1 jemals Rennen sehen werden, die der Spannung der MotoGP Rennen auch nur im Ansatz nahe kommen. Möglichkeiten gäbe es genug, aber irgendwie schafft es die Formel 1 immer, dass nach guten und spannenden Saisonstarts 3/4 der Saison doch zum Einschlafen werden. Letztes Jahr war da mal die große Ausnahme.
 
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