Frage zu einer Wohnungseinrichtung mit WLan

FohlenBoy

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Hallo zusammen,

ich ziehe in eine temporäre Wohnung, in der ich mittels WLan das Internet des Vermieters nutzen kann.

Dieser hat seinen Router in einer anderen Wohnung gegenüber und in "meiner" Wohnung gibt es einen Repeater. Die WLan Stärke ist gegegen (volle Balken), ich hatte bei der Besichtigung nur noch nicht die Geschwindigkeit als solche gemessen. Aber voller Balken ist doch sicherlich schon mal gut.
Ich beabsichtige in der Wohnung sowohl meine Playstation als auch viel Home Office zu betreiben und für beides benötigt man natürlich stabiles Internet.

Jetzt meine eigentliche Fragen:

1) Ich habe in meiner bisherigen Wohnung immer Kabel/Lan Internet genutzt, weil ich mal hörte, dass dieses stabiler sei als WLan.

Geht man mit dieser rein Wlan Lösung ein größeres Risiko ein, instabile Internetverbindungem zu haben?

2) Ich werde den Vermieter natürlich fragen, ob er ein Kabel in die Wohnung legen kann.
Wenn das nicht über den Flur gewollt ist, bleibt nur der Weg durch die Wand. Ist so etwas sehr aufwendig?
In meiner aktuellen Wohnung stecke ich das LAN Kabel an eine Art LAN Steckdose, die an der Wand hängt. Man hat hier also etwas von unten nach oben verlegt.

3) Ich hätte noch eine Fritz Box 7490 da.
Eine solche kann man ja als WLan Repeater nutzen.
Wan dann den PC und die PS4 mit Kabeln verbindet, hat man dann eine stabilere Leitung, als wenn man rein über WLan geht oder geht das deshalb nicht, weil die FritzBox ja auch nicht mit der Hauptstation via Kabel verbunden ist?

Herzlichen Dank
 
Hallo,

volle Balken sind noch kein Garant für eine stabile/schnelle Verbindung aber natürlich auch besser als wenn es da schon 1. offensichtliche Einschränkungen gibt. Edit: stimmt, wird ja nur die Verbindung zum Repeater sein, dann ist das erstmal wenig Aussagekräftig.

1. Ja
2. Kommt drauf an, von wo nach wo man muss. Auf die Bausubstanz , ob es Lehrrohre in den Wänden gibt etc. pp
Ist dahingehend nichts vorbereitet kann das schon sehr aufwändig werden ….
3. Nein, die fängt ja auch nur das WLAN ein was vorhanden ist und gibt es dann per Lan weiter. Ist das ankommende WLAN nicht stabil macht die fritzbox das auch nicht besser.

mfg
 
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Die vollen Balken hast du aber nur zum Repeater.
Du weisst nicht, wie die Verbindung zwischen Router und Repeater ist.
 
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Ein WLAN ist so gut wie immer wackeliger und natürlich auch langsamer als eine Kabelverbindung mit LAN. Natürlich kannst du mit dem Vermieter sprechen, aber ich würde mir da nicht all zu viel davon versprechen. Ich glaube kaum, dass er für eine vorüber gehende Einmietung soche Mühen, wie aufwändige Stemmarbeiten, auf sich nehmen wird. Und wenn man sich darauf einstellt, wird HomeOffice auch mit leichten Behinderungen machbar sein.
 
Kann die FB7490 WAN per WLAN beziehen, also dass die Firewall noch an ist?
Dann wäre den Netz zumindest mal vom Netz des Vermieters isoliert. Je nach Tätigkleitsfeld deiner Firma wäre das schon wichtig.

Wenn die 7490 das kann dann würde ich diese so nah wie möglich zum Router des Vermieters stellen (also irgendwo direkt an die Trennwand) sodass der Empfang so gut wie möglich ist.
An deine Fritzbox kannst du dich dann per Kabel anklemmen.

Den Repeater vom Vermieter steckst du dann am besten aus (wenn das für ihn okay ist), damit sich die beiden Geräte nicht in die Quere kommen.
 
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h00bi schrieb:
Kann die FB7490 WAN per WLAN beziehen, also dass die Firewall noch an ist?
Dann wäre den Netz zumindest mal vom Netz des Vermieters isoliert. Je nach Tätigkleitsfeld deiner Firma wäre das schon wichtig.

Den Repeater vom Vermieter steckst du dann am besten aus (wenn das für ihn okay ist), damit sich die beiden Geräte nicht in die Quere kommen.

Was meinst Du mit WAN per WLAN sowie der Firewall?

Also, eine FritzBox als Repeater + Kabel zu den Geräten in der eigenen Wohnung wäre stabiler/besser als nur den bisherigen kleinen Steckdosenrepeater zu nutzen?
 
Bedenke aber auch, falls es ein Problem mit dem Router oder Anschluss beim Vermieter gibt und er länger weg ist, stehst du für längere Zeit ohne Internet da.
Gäbe es auch die Möglichkeit eines eigenen mobilen Internet's für die Zeit?
 
FohlenBoy schrieb:
Was meinst Du mit WAN per WLAN sowie der Firewall?
Die Frage war mehr an die Fritzbox-Cracks hier gerichtet als direkt an dich.

Du kannst die Fritzbox per WLAN voll ins Netz des Vermieters integrieren. Das nennt sich bei AVM "IP Client als WLAN Brücke". Das ist aber sicherheitstechnisch nicht ideal, weil die Firewall der Fritzbox ausgeschaltet wird.
Daher die Frage ob das auch mit aktivierter Firewall geht.

Schatho schrieb:
Gäbe es auch die Möglichkeit eines eigenen mobilen Internet's für die Zeit?
Wenn er eine 7490 hat,kann er sein Handy per USB Tethering als LTE Modem verwenden. Das sollte als Backup reichen, ggf. Datenvolumen aufbohren/nachbuchen.
 
FohlenBoy schrieb:
Aber voller Balken ist doch sicherlich schon mal gut.
Wurde ja schon geschrieben: Das lässt leider keinerlei Rückschlüsse auf die Leistung der Verbindung zu.
Im Prinzip sagen volle Balken nur aus, dass das Signal vom Zugangspunkt für das WLAN - der Repeater - sehr "laut" ankommt. Nu kann man aber sehr laut schreien, aber nur wenig sagen - laut und langsam - oder sehr laut und viel sagen - laut und schnell. Deine einzige Info ist aber das "laut", ergo weißt du erst wie schnell es ist, wenn man sich mit dem WLAN verbindet und es testet.

FohlenBoy schrieb:
Geht man mit dieser rein Wlan Lösung ein größeres Risiko ein, instabile Internetverbindungem zu haben?
Grundsätzlich "ja". WLAN ist Funk und Funk nutzt nun mal ein geteiltes Medium, die Luft sozusagen. Babyphone, Funktastaturen, ja sogar Mikrowellen können das WLAN stören (im Falle von 2,4 GHz), bei 5 GHz kommen dann solche Dinge wie Radarerkennung und dergleich ins Spiel. Nicht zuletzt die Bausubstanz des Gebäudes dämpft das Signal zudem mal mehr mal weniger. Ein Repeater funkt ja in beide Richtungen und wenn zwischen Repeater und dir das Signal super ist, kann es vom Repeater zum Router grottenschlecht sein (zB nur 1 Balken). Das schwächste Glied in der Kette bestimmt den Speed......



h00bi schrieb:
Kann die FB7490 WAN per WLAN beziehen, also dass die Firewall noch an ist?
Dann wäre den Netz zumindest mal vom Netz des Vermieters isoliert. Je nach Tätigkleitsfeld deiner Firma wäre das schon wichtig.
Das kann man gar nicht genug betonen. Wenn man sich einfach nur so mit einem Router in ein bestehendes WLAN einklinkt, arbeitet dieser in der Regel als Repeater mit integriertem Switch. Das heißt im Klartext, dass sich alle Geräte an diesem Router in ein und demselben Netzwerk befinden wie die Geräte jenseits des WLANs - also im Vermieter-Netzwerk. Das schließt auch potentielle andere Mieter des Vermieters mit ein...
Hättest du zB eine Hue-Bridge von Philips, könnte der Vermieter oder ein anderer Mieter im selben Netzwerk dein Licht steuern.......................

Deswegen ist man gut damit beraten, in solchen Situationen einen Router mit WISP-Modus einzusetzen. WISP steht für Wireless Internet Service Provider und heißt soviel wie das was @h00bi schon geschrieben hat: WAN via WLAN. Dabei wird die WLAN-Verbindung als "böses Internet" definiert und die Firewall aktiviert. Alle Gerät an diesem Router sind dann wieder in einem eigenen Netzwerk wie man es von zu Hause gewohnt ist wo eben der WAN-/DSL-Port die Firewall beinhaltet.

Ob die Fritzbox WISP kann, weiß ich offen gestanden nicht. AVM tendiert dazu, keine Standard-Begriffe für solche Funktionen zu nutzen. Access Point heißt bei AVM ja auch nicht Access Point, sondern "IP-Client"....
 
1) Was bedeuten jetzt @Raijin Worte für mich?

2) Die Option mit Fritz Box so nah wie möglich an die Basis Box zu stellen von @h00bi würde die Stabilität auf jeden Fall erhöhen und von meiner Box aus verbinde ich dann alles mittels LAN Kabel?

Dann würde ich mein Home Office auch vom großen Küchentisch aus machen, der dann direkt neben der eigenen FritzBox steht.

Noch ist der Mietvertrag nicht unterschrieben (wäre heute der Fall), aber es wäre zu schade, wenn es am stabilen Internet scheitert :(
Arbeite maximal 2-3 Tage pro Woche von daheim. DA ist die Stabilität am wichtigsten für wegen Teams Videotelefonie.
 
FohlenBoy schrieb:
Arbeite maximal 2-3 Tage pro Woche von daheim. DA ist die Stabilität am wichtigsten für wegen Teams Videotelefonie.
Naja ansonsten halt zusätzlich einen eigenen Internetanschluss bestellen, z.B. bei o2 ohne Vertragslaufzeit.
Testen kannst du es ja erstmal mit dem Anschluss des Vermieters und wenn es halt nicht sauber klappt dann eben das Handy als Zugang nutzen und bei o2 VDSL bestellen.
 
Fragen:

1) Erhöht es aber definitiv die Stabilität, wenn ich die eigene Fritz Box in die Küche stelle (nebenan wäre die Basis FritzBox des Vermieters), diese als Repeater nutze und mittels Lan Kabel meinen PC mit der Box verbinde?

2) In meiner aktuellen Wohnung muss ich für das WLan immer den Sicherheitscode der Basis FritzBox nutzen, obwohl ich hier auch einen AVM Repeater in der Wohnung stecken habe. In der neuen Wohnung hat der Repeater einen WLan Code abgedruckt. Wenn ich nun die eigene FritzBox als Repeater verwende, brauche ich dann den Sicherheitscode der Basis FritzBox oder gar keinen, weil beide Boxen miteinander synchronisiert sind und die repeater FritzBox ja mittels Kabel an den PC angeschlossen ist?

b) Dann bräuchte ich aber (welchen??) Code für das WLan am Smartphone?

3) @h00bi
Er hatte doch diese Frage nach der Firewall in Post #5 gestellt, dessen Antwort mir ggd. helfen soll.
Was hat deine Antwort jetzt für eine Relevanz was mich betrifft?
 
Stabilität kann bei WLAN schlicht und ergreifend nicht garantiert werden. Auch kann man aus der Ferne nur Vermutungen anstellen, weil WLAN zu 100, wenn nicht gar 120% von den örtlichen Gegebenheiten abhängt. Wenn in der Küche die Mikrowelle neben der Fritzbox stünde (und du 2,4 GHz nutzt), dann wird sie dir jedes Mal das WLAN zerballern, wenn du dir ein Stück Pizza aufwärmst, weil Mikrowellen ebenfalls mit ~2,4 GHz arbeiten.
Wenn du eine Garantie haben willst, hilft nur LAN-Kabel, das ist eine Tatsache, die nicht wegzudiskutieren ist.

Probier das WLAN aus und wenn die Verbindung instabil ist, verändere die Position von Repeater/Fritzbox. Grundsätzlich sollten Repeater immer in etwa in der Mitte zwischen Router und Endgerät stehen, weil sie nun mal in beide Richtungen funken müssen. 5 Balken auf der einen Seite bringen nichts, wenn auf der anderen Seite nur 1 Balken ankommt. Ergo 2-3 Balken auf beiden Seiten = Mitte als grober Richtwert.


Ein Repeater empfängt ein WLAN und sendet ein weiteres aus. In der Regel ist das 1:1 identisch zum empfangenen WLAN, also dem der Vermieter-Fritzbox. D.h. es gilt derselbe WLAN-Key und üblicherweise auch dieselbe SSID (der Name des WLANs).


Wenn deine Fritzbox als weiterer Repeater fungiert, sie also das WLAN vom Vermieter-Repeater empfängt und ein neues aussendet, mit dem du dich dann am Smartphone verbindest, ist der WLAN-Key oder der Name des WLANs das kleinste Problem. Das größte Problem ist, dass du dann ZWEI Repeater-Verbindungen hast.

Smartphone (((WLAN))) Fritzbox (((WLAN))) Repeater (((WLAN))) Vermieter


Das sind ganze 3 potentiell störanfällige WLAN-Verbindungen. Selbst wenn die Verbindung Smartphone <> deineFritzbox stabil ist, kann bei jeder weiteren WLAN-Verbindung dahinter eine Störung auftreten. Repeater-Ketten sind daher so ziemlich das potentiell instabilste was man sich denken kann. Bei einer PS4, die du per LAN an die Fritzbox hängst, bleibt es zumindest bei der "normalen" doppelten WLAN-Verbindung des Repeaters, also dem sogesehen doppelten Instabilitätsrisiko. D.h. du solltest die PS4 tunlichst nicht via WLAN verbinden, sonst wird's wieder potentiell hässlich, also noch hässlicher als Repeater sowieso schon sind.
 
Den Vermieter Repeater würde ich ja abstecken, so wie Ihr das empfohlen habt.

Sowohl den PC als auch die PS4 würde ich mittels LAN Kabel mit der FritzBox verbinden, die als Repeater dient. Dies sollte doch Schwierigkeiten vermeiden, wie Du sie ausgeführt hast oder?

Bei Sat TV weiß ich, dass es quetschbare Fensterkabel gibt; ist so etwas auch bei LAN Kabeln denkbar?
 
Ja, die Repeater-Problematik würde sich dann weitestgehend erledigen. Bleibt aber das Sicherheitsproblem.

Da dein Vermieter ebenfalls eine Fritzbox hat, ist davon auszugehen, dass er dir seinen Gast-Zugang bereitstellt. So ist zumindest SEIN Netzwerk vor DIR abgesichert. Er kann sich jedoch jederzeit ebenfalls ins Gast-WLAN einklinken und hätte vollen Zugriff auf deine Geräte - abgesehen natürlich von etwaigen Logins. Aber wie gesagt, wenn du zB eine Hue-Bridge für das Licht oder eine Sonos für Musik im Netzwerk hast, müsste er auf seinem Handy nur die passende App installieren, sich ins WLAN einklinken und könnte dein Licht und deine Musikanlage steuern. Hättest du ein NAS, könnte er zumindest versuchen darauf zuzugreifen - gesetzt den Fall das Passwort des NAS ist ausreichend sicher, wären die Daten jedoch weitestgehend sicher.
Übrigens: Wenn auch andere Nachbarn im WLAN des Vermieters hängen, würde für sie das gleiche gelten: Sie könnten im worst case auf deine Geräte zugreifen.

Wenn der Vermieter hingegen sogar sein Haupt-WLAN zur Verfügung stellt, kannst du dasselbe mit seiner Hue und seiner Sonos machen und ggfs sein NAS sehen.


Deswegen sollte man in solchen Szenarien eben den besagten WISP-Modus aktivieren, wenn der eigene Router das denn kann (bei Fritzboxxen weiß ich es nicht). Dann trennt der Router die WLAN-Verbindung zum Vermieter logisch vom eigenen WLAN bzw. LAN ab und der Vermieter würde mit seinem Handy maximal deinen Router im (Gast-)WLAN sehen, nicht jedoch deine Hue/Sonos/NAS dahinter, weil diese hinter der Firewall des WISP-Routers gesichert wären.



* Hue, Sonos und NAS sind hier nur beispielhaft aufgeführt. Ersetze das durch beliebige Geräte im WLAN/LAN deiner Wohnung
 
So, ich war gerade in der Wohnung und es gibt eine ziemliche Überraschung.

1) Der Vermieter hat einen Repeater MIT Lan Buchse und, wie er mir sagte, läuft das über eine Kabelleitung aus seinem Büro, wo der Router steht, in die Wohnung.

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Da mir keine Repeater mit LAN Buchse bekannt waren, wäre ich nicht darauf gekommen, danach zu fragen.

Sind damit jetzt alle Probleme behoben?
Einen LAN Switch von TP-Link nutze ich bereits.

Bin gespannt....

2) Mit dem Smartphone erreichte ich auf Speedmeter.de 17,6mbit/s.
Bei mir Zuhause sind es um die 20mbit/s.

Der Vermieter ist sich aber sicher, dass in der Wohnung mindestens 50 möglich seien (ist ein 100er Vertrag).

Wenn das Smartphone ähnliche Werte wie daheim anzeigt und ich hier mit LAN um die 43mbit/s habe, stehen die Chancen gut, auch dort ähnliche Werte zu erreichen oder?
 
Eigenen Router an das Kabel anschließen und ein eigenes Netzwerk machen.
So hat der Vermieter keinen Zugriff auf deine Geräte.
Kabel vom Vermieter an den WAN Port und deine Geräte an die LAN Schnittstellen oder über WLAN.
Der Repeater dürfte als AP konfiguriert sein.
 
Das ist ein PowerLAN-Adapter. Der bezieht die Internetverbindung vom Vermieter über die Steckdose. Mit einem Repeater hat das wenig zu tun.

Die Gerätebezeichnungen je nach Setup sehen so aus:

1) Router ---LAN--- Access Point (((WLAN))) Endgeräte
2) Router (((WLAN))) Repeater (((WLAN))) Endgeräte
3) Router (((WLAN))) Access Point im Client-Modus ---LAN--- Endgeräte
4) Router ---LAN--- PowerLAN-Adapter#1 ~~~STROMNETZ~~~ PowerLAN-Adapter#2 ---(W)LAN--- Endgeräte


Du sprachst die ganze Zeit von 2), nu stellt sich aber heraus, dass es etwas ganz anderes ist, weil PowerLAN zum Einsatz kommt. Ganz andere Geschichte. Zum einen kannst du selbstredend an den LAN-Port des dlan550 nun einen handelsüblichen WLAN-Router anschließen und dort den WAN-Port mit dem dlan550 verbinden, zum anderen hängt nun die Geschwindigkeit der Verbindung aber maßgeblich von der Qualität der Stromverkabelung im Haus sowie der an jeder x-beliebigen Steckdose angeschlossenen Geräte. Selbst eine 10€ Lampe von Ikea, die im Wohnzimmer steht, kann ein PowerLAN buchstäblich totstören, also nix, keine Verbindung, nada, niente.

Wenn du nun ~17 Mbit/s aus dem dlan550 rausbekommst, dann wird das Stromnetz nicht mehr hergeben bzw. ggfs ist irgendwo ein Verbraucher eingesteckt, der das PowerLAN-Signal stört. Man könnte nun zumindest auf deiner Seite alle Stecker ziehen und gucken ob es dann schneller geht. Wenn ja, steckt man der Reihe nach wieder alles ein und testet währenddessen bis man merkt, dass es wieder langsamer wird, wenn Gerät x eingesteckt wird.
 
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Raijin schrieb:
Wenn du nun ~17 Mbit/s aus dem dlan550 rausbekommst, dann wird das Stromnetz nicht mehr hergeben bzw. ggfs ist irgendwo ein Verbraucher eingesteckt, der das PowerLAN-Signal stört. Man könnte nun zumindest auf deiner Seite alle Stecker ziehen und gucken ob es dann schneller geht. Wenn ja, steckt man der Reihe nach wieder alles ein und testet währenddessen bis man merkt, dass es wieder langsamer wird, wenn Gerät x eingesteckt wird.

1) Die 17Mbit/s beziehen sich auf die Internetgeschwindigkeit am Smartphone via WLan. Diese ist doch immer geringer als wenn man mittels LAN etwas miteinander verbindet oder?

2) Die Steckdosenleiste wackelte bzw. wirkt auf mich etwas lose; kann das etwas ausmachen? Der Vermieter sei sich sicher, mit dem Laptop dort regelmäßig an die 50Mbit/s gemessen zu haben.
 
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