Es sind in den letzten Jahren genug Größen aus der deutschen Fussballgeschichte gestorben. Deswegen hat man auch kein Spiel abgesagt. Denke da an Rolf Rüssmann, Horst Szymaniak oder Helmut Rahn, um nur einige zu nennen.
für mich gibt es da aber einen großen unterschied: die waren alle schon lange lange nicht mehr aktiv. da ist doch die persönliche betroffenheit überhaupt nicht mehr vorhanden. aber wenn einer stirbt, mit dem man zusammen trainiert hat, mit dem man geredet usw... ich denke die tränen von oliver bierhoff sind nicht geheuchelt!
vorallem haben sich die von dir genannten personen auch alle nicht selber umgebracht, diese art des todes wirft nunmal aus verschiedensten gründen viel viel mehr fragen und betroffenheit aus, als wenn einer einfach im alter oder an einer lange bekannten schweren krankheit stirbt.
Ich hätte dafür plädiert, das Spiel trotzdem auszutragen und der Familie Enke den Erlöß zukommen lassen!
halte ich für überhaupt nicht sinnvoll, ich glaube die enkes haben genug millionen auf dem konto liegen. ich denke finanzielle sorgen sind grade die allerletzten, die sie sich machen und werden machen müssen.
wenn schon an die stiftung für herzkranke kinder oder so aber sowas? das ist doch lächerlich, einer familie die schon millionen auf dem konto hat, nochmal 1-2 millionen obendrauf zu legen. was können die sich denn von dem geld kaufen??? denen fehlt es momentan garantiert an nichts materiellen! die kommen sich doch dann verarscht vor, geld heilt nicht alle wunden. (klingt viell. etwas hart, aber ich finde den vorschlag ziemlich daneben

).
Das wäre doch nahezu undenkbar, keiner kann verständlicherweise momentan an Fußballspielen denken, und schon mal gar nicht an Spiele mit solch einer Bedeutung, mit diesem mentalen Druck und vor diesem Hintergrund. Oder wären die meisten Spieler so abgezockt, dass sie die Geschehnisse ausblenden können? Ich glaube kaum...
man weiß es nicht, kommt auch sicherlich auf die spieler drauf an, in wie weit sie enke auch persönlich kannten oder nicht. die frage hab ich mir aber auch schon gestellt und ich bin zu der erkenntnis gekommen, dass es jetzt auch egal ist und wir froh sein können, dass man sich diese frage nicht ernsthaft stellen muss.
Stattdessen hätte man eine Diskussions- bzw. Expertenrunde auf die Beine stellen sollen, in der über die Krankheit "Depressionen" berichtet wird
bei allem jetzt auf einmal aufkommenden interesse an diesem krankheitsbild, glaubst du ernsthaft das hätte ein gute quote gegeben? psychische krankheiten interessieren 99% der bevölkerung nicht und das wird sich auch nicht ändern. zudem ist so eine diskussion ja auch nicht mal eben in einer halben stunde abgehandelt.
ich finde die entscheidung, das spiel abzusagen, richtig. was wäre denn der sportliche wert dieses spiels gewesen? man hätte daraus 0 neue erkenntnisse ziehen können. hätte man ernsthaft nach dem spiel einen spieler kritisieren wollen, weil er schlecht gespielt hat? uuh wiese hat scheiße gespielt, wär doch besser, wnen enke jetzt da wäre oder wie??? die spieler hätten sich sicherlich nicht motivieren können, selbst wenn sie objektiv gut gespielt hätten, hätten sie sich doch überhaupt nicht darüber freuen können. und die zuschauer hätten sicherlich auch kein tolles spiel erlebt, die wären nachher auch alle enttäuscht über ein wahrscheinlich lahmes spiel nach hause gegangen.