Fußball-Stammtisch (2013) Teil I (Regeln im 1. Beitrag beachten!)

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Sorry liebe Leute, aber hier reden einige kompletten Nonsens. Ihr habt die Spiele nicht in voller Länge nicht gesehen, beruft euch bestenfalls auf Zusammenfassungen. Ich habe mich auf Sky durch fast jedes Spiel in voller Gänze gequält, war ein mal im Stadion live dabei und bin auch im Worum aktiv, verfolge dort auch intensiv Taktikdiskussionen und -analysen.

Dass Schaaf der einzige gewesen sein soll, der Ahnung hatte, und Werder mit seinem Abgang dem Untergang geweiht ist, ist völliger Schwachsinn. Für mich steht fest: Mit ihm wäre es garantiert noch weiter bergab gegangen. Die ganzen Mängel seines Konzeptes, die sich in den letzten drei Jahren immer schwerwiegender ausgewirkt haben, zeichneten sich auch schon in den Jahren vor den drei Seuchensaisons ab. Nicht zu vergessen ist beispielsweise Saison 08/09, in der wir 50 Gegentore kassiert haben und nur mit Platz 10 abschließen konnten. Diese vergurkte Ligasaison wurde durch den Sieg im DFB-Pokal und der EL-Teilnahme kaschiert. Aber in der Liga passte es schon nicht mehr so gut.

Wenn Schaaf wirklich so kompetent ist, wie andere es hier glauben, wieso konnte er den sportlichen Abstieg nicht verhindern? An den Transfers war er alles andere als unbeteiligt. Ich behaupte sogar, dass er federführend bei den Verpflichtungen war. Schließlich ist er doch derjenige, der das Konzept vorgibt, der Wunschspieler formuliert, die von Allofs dann geholt werden mussten.

Ich sage nicht, dass Allofs keine Schuld gehabt hat, aber Schaaf ist der Hauptverantwortliche für
- das sture Beibehalten des nicht mehr funktionierenden Offensivfußballs
- die schlechte Durchlässigkeit U23 -> Profikader
- das häufige Scheitern btw. die ausgebliebene Weiterentwicklung von teuer eingekauften Spielern
- die mißratenen Transfers im Allgemeinen (anteilmäßig mit Allofs zusammen)

Ich würde sagen, macht euch einen Account in euren jeweiligen Fanforen und schlagt Schaaf als neuen Trainer vor. Vielleicht blüht er an anderer Wirkungsstätte bzw. nach einer Auszeit neu auf. In Bremen war das Ende der Zusammenarbeit völlig alternativlos. Der Mann hat sich komplett abgenutzt und ist aufgrund seiner sturen Art in einem veralteten Konzept verfangen. Innerhalb von drei Jahren gab es eine extreme Häufung von Negativrekorden, nur zwei mal konnte knapp der Abstieg verhindert werden. Das ist sicherlich kein Zufall und schon gar nicht höhere Macht oder die Schuld von anderen, sondern vor allem die Verantwortung des Trainers. Zum Glück haben die Verantwortlichen endlich gehandelt.
 
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Dynamo Dresden: Schiedsgericht bestätigt Pokal-Ausschluss

Nächste Instanz, gleiches Ergebnis: Das Schiedsgericht des DFB hat den Ausschluss von Dynamo Dresden vom DFB-Pokal in der kommenden Saison bestätigt. Zuvor hatten bereits Sport- und Bundesgericht identisch entschieden.


http://www.spiegel.de/sport/fussbal...-ausschluss-fuer-dynamo-dresden-a-899840.html

Na gute Nacht Fußball Deutschland, hallo Fußballmafia DFB, SO macht man den Sport kaputt. Unfassbar.
 
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Dynamo wurde nach letzter Saison gewarnt! Die Chaoten haben aber nicht dazu gelernt, also folgt die Strafe.

Natürlich kann der Verein an sich nicht zwingend etwas für, aber dann muss man schauen, wem man die Karten gibt und die zur Not personalisieren.

Und komm bloß nicht mit dem Standard-Dynamo-Anhänger-Argument von Frankfurt... Die haben sich im Endeffekt weniger scheiße geleistet als die Dresdner. Wenn ich dann nach so einer Scheiße auch noch von den verantwortlichen Fans "Fussballmafia DFB" höre, kriege ich das kalte Kotzen. Das würde für Frankfurt auch gelten, wenn die aufgrund der Vorkommnisse in Leverkusen zu Beginn der Rückrunde ein Geisterspiel bzw. ein Spiel mit halber Stadionkapazität bestreiten müssten. Eins von beidem wird auftreten!
 
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bl!nk, was du schreibst ist ziemlicher Unsinn.

Dynamo wurde nach letzter Saison gewarnt!

Du kannst den Verein so oft warnen wie du willst, wenn du z.B. Gewalttourismus hast.
Des Weiteren geht es hier ganz einfach um die Frage der Haftung: Kann ein Verein für das Verhalten seiner Fans haften? Fans ungleich Chaoten. Die Täter müssen bestraft werden und niemand anders.

Die haben sich im Endeffekt weniger scheiße geleistet als die Dresdner.

Den Beweis wirst du sicher schuldig bleiben.

Wenn ich dann nach so einer Scheiße auch noch von den verantwortlichen Fans "Fussballmafia DFB" höre, kriege ich das kalte Kotzen.

Dunkelbunter ist mit Sicherheit kein "verantwortlicher Fan". Wie kommst du zu so einer abstrusen, unhaltbaren Annahme? Hast du eine ungefähre Ahnung davon, wie es unter den Fans von Dynamo aussieht? Oder beziehst du dich auf das gern zitierte Klischee? Jedenfalls ist das einer der schlechtesten Sätze, die ich in diesem Thread bisher gelesen habe. Soll ich jetzt auch anfangen vom bösen BVB-Fan zu schwadronieren, weil ihr euch bei jedem Spiel gegen Schalke gegenseitig die Köpfe einschlagt?

Davon ab: Es geht um das Spiel gegen Hannover. Wenn du schauen würdest, wie die Polizei- und Ordnerarbeit an diesem Tag in Hannover ausgesehen hat, wirst du eventuell eine differenziertere Meinung aufweisen.
 
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bl!nk schrieb:
Dynamo wurde nach letzter Saison gewarnt! Die Chaoten haben aber nicht dazu gelernt, also folgt die Strafe.

Natürlich kann der Verein an sich nicht zwingend etwas für, aber dann muss man schauen, wem man die Karten gibt und die zur Not personalisieren.

Und komm bloß nicht mit dem Standard-Dynamo-Anhänger-Argument von Frankfurt... Die haben sich im Endeffekt weniger scheiße geleistet als die Dresdner. Wenn ich dann nach so einer Scheiße auch noch von den verantwortlichen Fans "Fussballmafia DFB" höre, kriege ich das kalte Kotzen. Das würde für Frankfurt auch gelten, wenn die aufgrund der Vorkommnisse in Leverkusen zu Beginn der Rückrunde ein Geisterspiel bzw. ein Spiel mit halber Stadionkapazität bestreiten müssten. Eins von beidem wird auftreten!
Ach bla...das einzige, was diese Art der Bestrafung bringt, ist den Vereinen das Geld zu nehmen und sie damit indirekt in die unteren Ligen zu drängen, wo man dann die Probleme ignorieren kann, weil da nicht mehr so ein mediale Aufmerksamkeit vorhanden ist. Wenn das der Plan ist, sollen sie es auch so sagen und nicht was von "Wir tun was gegen Gewalt im Fußball" heucheln. Da müssen endlich mal handfeste Auflagen her, wie und in welchen Umfang gegen die Täter vorgegangen werden muss. Das kann man dann auch gerne an die Lizenz binden oder so. Aber nicht ihnen das Geld nehmen, sodass die Vereine noch weniger Handlungsspielraum haben, um überhaupt was zu tun. Wenn man zynisch wäre, könnte man behaupten, der DFB braucht die Gewalt, um weiter Geld aus den Vereinen zu quetschen.

sudfaisl schrieb:
Davon ab: Es geht um das Spiel gegen Hannover. Wenn du schauen würdest, wie die Polizei- und Ordnerarbeit an diesem Tag in Hannover ausgesehen hat, wirst du eventuell eine differenziertere Meinung aufweisen.
Eben. Was genau kann der Verein dafür, was in einer 300 km entfernten Stadt passiert?
 
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@sudfaisl

1. Es wurde ja nicht nur der Verein gewarnt, sondern quasi alle! Man ist einem Pokalausschluss letztes Jahr knapp entkommen! Da muss dann der Verein schauen, dass er diesen Leuten gerade auf Auswärtsfahrten keine Karten gibt.

2. Die Frankfurter haben meines Wissens nach keine gegnerischen! Stadien demoliert. Auch die Pyrotechnik der Dynamo-Fans in Dortmund beim Einlauf fand ich heftiger als die der Frankfurter in Leverkusen.

3. Das mit den verantwortlichen Fans war nicht auf ihn direkt bezogen, sondern generell auf die Gesänge in den Stadien (unter anderem in Frankfurt am 1. Spieltag ;)). Da habe ich mich vllt nicht vernünftig ausgedrückt.

Bei dem Thema bin ich leider sehr schnell gereizt, einfach aufgrund der Opferrolle, in der sich die Dynamo-Fans häufig sehen. Ich wohne in Freiberg, ich kriege davon genug mit. Andauernd hört man "Ist doch nur, weil wir aus dem Osten sind". Die einzigen Ostvereine, die sich in den oberen Ligen so eine Scheiße erlauben (von der Fanszene her) sind Hansa und Dynamo. Bei Union, Aue, Cottbus und Chemnitz hört man kaum was in die Richtung!
 
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bl!nk schrieb:
1. Es wurde ja nicht nur der Verein gewarnt, sondern quasi alle! Man ist einem Pokalausschluss letztes Jahr knapp entkommen! Da muss dann der Verein schauen, dass er diesen Leuten gerade auf Auswärtsfahrten keine Karten gibt.
Als wenn die Leute nur über Dynamo an Karten kommen. Die können sich auch über den normalen Handel die Karten besorgen und mit 'nem Dynamo-Pullover Ärger machen. Am Ende kommt es wieder auf den Verein zurück.

Bei dem Thema bin ich leider sehr schnell gereizt, einfach aufgrund der Opferrolle, in der sich die Dynamo-Fans häufig sehen.
Kannst du mal bitte "Fans" und "Chaoten" trennen? Solange für dich alle in einem Topf angesiedelt sind, macht es keinen Sinn zu diskutieren. Und du kannst gerne mal zu einem Auswärtsspiel Dynamo's gehen. Die Fans sind Opfer, gewiss. Die dürfen teilweise ihren Schlüppi runterlassen und sich ins Arschloch fassen lassen, ob sie Feuerwerk verstecken. Frauen haben ja noch andere Körperöffnungen, an denen gerne geguckt wird. Und dass man die Fans dann wie in Buchenwald einpfercht oder alle in einen Zug sperrt, egal wo sie herkommen, und nichtmal auf's klo lässt, lässt den Fußball vermutlich nicht sicherer werden.

Aber solange man die Meinungsmache der Medien 1:1 übernehmen kann, muss man sich diese Scheiße, wie sie den echten Dynamo-Anhängern widerfährt, nicht antun ...
 
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@lars

Auch nicht Chaoten sehen sich in der Hinsicht in der Opferrolle... Ich glaube kaum, dass ich soviele Dynamo-Chaoten getroffen habe. Das hört man ständig, wenn man mit Dynamo-Fans redet (auch unter jedem Artikel zu dem Thema gibt es MINDESTENS 10 Leute, die sich über eine ungleiche Behandlung beschweren).

Und an Karten im Auswärtsblock kommt man meines Wissens nach NUR über die Vereine. Und eben da ist doch das Daneben-Benehmen aufgetreten. Ich wüsste jetzt nicht, wann sich die Dynamo-Fans mal zuhause daneben benommen hätten.
 
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Es geht doch einfach darum, das die Fans nicht wollen, das ihrem Verein geschadet wird.
Also vergibt man doch Stadionverbote oder den DFB Pokal-Ausschluss.

Ist das so schwer zu verstehen :rolleyes:
 
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Und an Karten im Auswärtsblock kommt man meines Wissens nach NUR über die Vereine.

Privathandel zwischen Privatpersonen.

Und: Wer, wenn nicht die echten Dynamo-Fans soll sich denn in der Opferrolle fühlen?
Wir sind die Opfer der Chaoten, denn wir können unseren Verein nun nicht mehr im DFB-Pokal begleiten.

Ist das so schwer zu verstehen

Ich versteh grad wirklich nicht, was du sagen willst :o
 
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Auswärtsblocks, aber die Arenen bestehen ja nicht nur aus Heim- und Gäste-Fanblocks. Der Ort des Trubels ist für Bild, Spiegel, ZDF, Kicker und Konsorten egal, Hauptsache Schwarz-Gelb (im Zusammenhang mit Dresden).
Übrigens hatte Dynamo schon die Option, keine Karten zu verkaufen, gezogen. Nur hat die Heimmannschaft dann die Karten an Dresdner verkauft, weil man auf das Geld nicht verzichten will/kann. Da kann dann Dynamo auch nix für, aber der DFB würde trotzdem Dresden an's Bein pissen.
 
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Ja, aber Opfer der Chaoten und NICHT Opfer einer Verschwörung des DFB!!!!

Schau dir alleine die Kommentare unter dem Artikel von Dunkelbunter an! Solange auch echte Fans die ganze Schuld auf den DFB schieben und nicht auf die Idioten, solange wird es auch Probleme geben.

Und dem Problem des Privathandels kann man mit personalisierten Karten auf einfache Art und Weise begegnen. Da muss man dann halt als Fan eines Vereins, der ständig von Chaoten begleitet wird, in den sauren Apfel beißen.

@Lars

Die Krawalle in Dortmund kamen aus dem Auswärtsblock! Wie das in Hannover war, weiß ich nicht genau, aber im Endeffekt ist der Pokalausschluss ja eine Folge aus beiden Vorkommnissen.
 
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Keine Eintrittskarte zu haben, hält mich als Chaot aber auch nicht davon ab, mit zu Auswärtsspielen zu fahren und gemeinschaftlich "drumherum" zu randalieren, wie es oftmals der Fall ist. Falsche Sicherheitspläne tuen dann ihr übriges. Zur Not hol ich mir ein Heimticket oder ich bekomm das Ticket ganz einfach auch vom Verein, solange ich als Randalierer nicht verzeichnet bin. Wie soll man das realisieren? Im Nachhinein weiß dann die Polizei zwar, wer im Stadion war, kann aber womöglich immer noch nicht nachvollziehen, wer Täter war. Diese Chaoten sind ja nicht dumm (gewissermaßen dann irgendwie doch).

Ja, aber Opfer der Chaoten und NICHT Opfer einer Verschwörung des DFB!!!!

Doch, man ist auch Opfer des DFB.
Weil es der DFB nicht schafft, zusammen mit den Vereinen und der Polizei fähige Sicherheitskonzepte zu erarbeiten. Weil man die Sicherheitspolitik grundfalsch angeht. Weil man den Verein für das Verhalten eigenständiger Subjekte in die Haftung nimmt. Wegen dieses Bruchs an rechtsstaatlichen Prinzipien, macht sich auch der DFB für mich mitschuldig.

Der Verursacher muss verfolgt und bestraft werden. Kollektivstrafen gehören sich nicht!
 
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Deswegen werden bei solchen Vorkommnissen auch die Heimmannschaften belangt mit Geldstrafen.

Die Krawalle in Hannover waren btw meines Wissens nach hauptsächlich im Stadion.

Hat Dynamo beim DFB ein Hilfegesuch eingeleitet letztes Jahr? Wenn der Verein die Verursacher nicht findet/finden kann, dann MUSS man halt zu Kollektivstrafen greifen, weil man KEIN anderes Mittel hat! Darunter leiden ALLE Vereine und nicht NUR Dynamo. Der Sinn von Kollektivstrafen ist ja auch, dass die "normalen" Fans sich gegen diese Chaoten wehren, eben WEIL sie wissen, dass sie sonst auch bestraft werden!

Versteh mich nicht falsch, ich bin kein Dynamo-Hasser, ich mag den Verein an sich sehr, aber unter JEDEM Artikel in dem es um Strafen gegen Dynamo geht sind 50% der Kommentare sinngemäß "Nur weil wir Ossis sind". Das geht mir einfach EXTREM auf den Zeiger.

Wenn die Kommentare alle NUR von Chaoten sind, dann hat Dynamo ein noch schlimmeres Chaotenproblem, als man mitbekommt. Genau deswegen sage ich "die Fans sehen sich in der Opferrolle gegenüber dem DFB und nicht nur den Chaoten".

Im Endeffekt ist auch ein Pokalausschluss oder ein Zuschauerausschluss nichts anderes als eine noch empfindlichere Geldstrafe.
 
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bl!nk schrieb:
Der Sinn von Kollektivstrafen ist ja auch, dass die "normalen" Fans sich gegen diese Chaoten wehren, eben WEIL sie wissen, dass sie sonst auch bestraft werden!
Der Sinn von Kollektivstrafen ist eher, dass man durch Bestrafung von Unschuldigen hofft, auch den Schuldigen zu erwischen, um Schäden von einem als wichtiger gesehenen Objekt abwenden will, um zu zeigen, dass man etwas tut, auch wenn man den Schuldigen nicht finden kann, um Frust abzubauen, Hauptsache jemanden unterdrückt.
Die Fans können sich allerdings nicht gegen die Chaoten wehren. Sollen die sich gegenseitig vermöbeln? Damit dann wieder von den Dynamo-Chaoten geschrieben wird? Soll man auf die Bengalo-Halter zustürmen und denen den Mist aus den Pfoten rupfen, unter Einsatz der eigenen Gesundheit, damit man im Fernsehen keine Leuchtkörper sieht?
Glaub mir, die richtigen Fans tun schon "etwas" gegen diese Typen, aber leider kommt nicht mehr rum, als bei einer Aktion diese auszupfeifen, oder durch offene Briefe sich von solchen Deppen zu distanzieren. Mit Gewalt gegen Gewalt vorgehen, damit bekämpft man das Feuer nicht, damit wird es nur noch angeheizt. Und generell kennen sich die Typen im Stadion mit ihren Sturmhauben, Wasserwerfern und Panzeruniformen besser mit solchen Gewalt-gegen-Gewalt-und-Unschuldige-Aktionen besser aus.
 
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Gleich läuft das Euro league finale, nur zur info. Hoffentlich gewinnt Lissabon ;) 1961 der letzte internationale Titel und wo? In Amsterdam! Das muss ein Zeichen sein ^^
 
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Ich meine doch auch gar nicht mit Gewalt auf die loszugehen oder gar auf den Bengalo-Halter loszustürmen, das sind Argumente von anderen. Aber solange ich immer wieder lese "Nur weil wir Ossis sind", glaube ich einfach nicht, dass die in der Fanszene ausreichend ausgegrenzt werden und wie gesagt, das sind bestimmt 50% aller Kommentare unter Artikeln, in denen es um Strafen für Dynamo geht. Da liest man nicht "Ich kann diese Chaoten nicht mehr leiden, die sollen sich verpissen, bevor sie unserem Verein schaden", nein dauernd wird mit Frankfurt verglichen und auf eine Ungleichbehandlung gepocht.

Da fällt es mir dann schwer Mitleid mit den "richtigen Fans" zu haben. ;)

@dakine

Wollte ich auch gerade schreiben, ist doch ein schöneres Thema als sich wegen den Strafen gegen Dynamo zu zerfleischen. ;)
 
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Es wird doch oft genug distanziert. Viele Dynamo-Fans wollen nicht in einen Topf mit diesen Idioten. Und die Frage ist auch, wo du das liest. Im offiziellen Dynamo-Forum oder auf "News"-Seiten mit Kommentarfunktion? Bei zweitem kann jeder schreiben, ob Dynamo oder sonstwo.
Aber auch ich bin der Meinung, dass der DFB bei Ostvereinen gern mal den Morgenstern rausholt, während bei Westvereinen oftmals noch die eine oder andere Chance gegeben wird. Die Lizenzen hier (komm ja aus'm Osten) werden meist mit Auflagen erteilt, während "drüben" immermal das eine oder andere Auge zugedrückt wird. Im Moment sieht es mal anders aus in der 3. Liga mit den vielen insolventen Clubs, aber sonst steigt man ja klamme Ostvereine gern mal mehrere Ligen ab ...

Naja, ich guck dann jetzt mal ... RTL :cool_alt:
 
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lars.vom.mars schrieb:
Mein Trainervorschlag ist übrigens Marco Kurz. Der hat schon in Lautern damals eine recht ansehnliche Mannschaft aufgebaut, die mit vielen Talenten und NoNames gespickt war. In Hoffenheim dagegen sollte er ein sinkendes Schiff auf Kurs bringen mit Spielern, die sich in der CL sehen, aber keinen Abstiegskampf können.

Ich werfe da mal ganz Frech die Aussage in den Raum, dass Hoffenheim nicht mehr im Abstiegskampf stecken würde, wäre Markus Gisdol bereits in der Winterpause verpflichtet worden.
Natürlich profitiert er davon, dass jetzt wieder Sali und Rudy fit sind, aber trotzdem hätte er bestimmt etwas mehr rausgeholt.
Der Kurz hat es zwar geschafft die Defensive zu stabilisieren, von der offensive war da jedoch dann nicht mehr so viel zu sehen.
In dem Fall wäre er ja schon der richtige Ansatzpunkt für Werder, aber so richtig glaub ich das ganze nicht.
Interessant fand ich bei der Verpflichtung von Kurz auch, dass selbst Lauteraner das ganze schon recht kritisch gesehen haben. Deshalb mal abwarten, was sich da tut.
So lange kann es ja eigentlich nicht dauern, bis da ein neuer Mann vorgestellt wird.
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Zu dem Chaoten Thema:
Davon bekomm ich meistens nur das Thema mit dem Bengalos mit, da das doch das auffälligste ist, egal ob im TV oder auch bei anderen Diskussionen.
Kann mir von euch jemand erklären, was den Reiz daran ausmacht Bengalos inmitten von Menschenmengen zu Zünden?
Dazu muss ich sagen, dass mir leider auch richtige Stadionerfahrung fehlt, eventuell fehlt mir da ein Punkt um das zu verstehen, meine Vernunft spricht auf jeden Fall dagegen. Vor allem wenn man dann auch noch davon ließt, dass dann Kinder durch den Agressiven Rauch ins Krankenhaus müssen, obwohl doch eigenltich Fußball auf der Speisekarte sind.
Irgendwie kann ich das nicht nachvollziehen.
Aus den ganzen Diskussionen die ich immer mitbekomme, sehe ich von meiner Seite aus, aktuell die einzigste Lösung anhand von Freiheitsstrafen. Leider habe ich so das Gefühl, als ob das das einzigste Wäre, das die Chaoten abschrecken würde oder irre ich mich?
Das Problem dabei dürfte aber sein, dass sich für solche Strafmaßnahmen die Politik in das ganze mit einklinken muss. Der DFB und die Vereine haben da doch keine Handhabe.
Deshalb wird es da dann doch noch lange dauern.
Interessant wäre doch aber ein Verpflichtender Urlaub hinter schwedischen Gardinen und die Übernahme der "Hotelkosten" durch die Chaoten. Das könnte doch abschreckend wirken oder?
 
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@Lars

Hauptsächlich lese ich das natürlich auf Nachrichtenseiten mit Kommentarfunktion, ABER ich habe das auch schon ein paar mal direkt von Angesicht zu Angesicht gehört von Personen, bei denen ich nicht der Meinung bin, dass die zu dem Chaotenkreis gehören.

Und auch bei Kommentarfunktionen ergibt sich ab einer bestimmten Anzahl an unterschiedlichen Nutzern ein repräsentatives Bild. ;)

Und auch gibt es solche Probleme auch im Osten nicht bei sovielen Vereinen. Halle und Leipzig im Derby, Rostock, Magdeburg und Dresden sind die einzigen, die mir in der Hinsicht einfallen.
 
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