Fußball-Stammtisch 2017 Teil II (1. Beitrag beachten)

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Thorle schrieb:
Mir war das letzte Woche so im Ohr: Rummenigge kritisiert Europa-Versager...

Da haben unsere Qualitätsschreiberlinge ja genau das gewünschte Resultat erzielt.

Kicker Titel des Artikels:
"Katastrophenjahr": Rummenigge kritisiert Europa-Versager

Inhalt des Artikels:
Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sieht das Abschneiden der deutschen Teams auf europäischer Ebene äußerst kritisch. "Grundsätzlich erleben wir bisher aus Sicht der Bundesliga ein Katastrophenjahr", sagte Rummenigge in Bezug auf das Image und die Vermarktung.
 
Kommt davon, wenn man nur die Headlines liest und meint man wüßte damit schon alles. Wenn man sich das komplett anhört, wird sehr deutlich, dass er sich Sorgen um die ganze Liga macht. Und noch sone Saison in CL+EL und wir haben wirklich nur noch 2 Starter in der CL fest.
 
Thorle du hast vollkommen Recht. Konkurrenz belebt nunmal das Geschäft und diese gibt es in der Bundesliga nicht mehr. Es interessiert auch niemanden mehr ob Bayern zum 100. Mal Meister wird.

Das ist mittlerweile genauso interessant wie ein Sack Reis, welcher in China umkippt. Die permanenten Meisterschaften von Bayern, helfen der Liga nicht. Sie haben die Liga geschwächt und machen sie unatraktiv.

Und daran sollte der FCB kein Interesse haben. Denn ein "Dauermeister" in der eigenen Liga wird kaum noch Chancen haben, international was zu gewinnen.

Spätestens im Halbfinale ist dann Schluss für die Bayern.
 
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Anhören ist halt meistens schwierig.;). Dann weiß ich es ja jetzt und wir können den Teil streichen. Danke. Anee den Rest lasse ich so stehen.
 
Thorle schrieb:
Mir war das letzte Woche so im Ohr: Rummenigge kritisiert Europa-Versager...

Man könnte auch etwas überspitzt formulieren das die Bayern aufgrund ihres Erfolges den Rest so sehr schwächen, dass es zu den aktuellen Ergebnissen führt.
In der Wirtschaft führt ein solch erfolgreich geführtes Unternehmen in die Monopolstellung mit entsprechenden Ergebnissen. Was hier nicht passieren wird.

Monopol:
"Als Monopol wird in den Wirtschaftswissenschaften eine Marktsituation bezeichnet, in der für ein ökonomisches Gut nur ein Anbieter vorhanden ist"

Die Bundesliga besteht aus 18 Vereinen und Bayern besetzt genau einen Platz. Folglich gibt es in der Bundesliga genau 17 andere Anbieter, in den anderen tausenden Ligen weitere. Mit einem Monopol hat ein erfolgreicher Verein nichts zu tun.

Wenn die anderen Scheiße bauen sind sie dafür allein verantwortlich. Bayern hat in den drei letzten Sommer-Transferperioden genau vier Spieler von den sechs dieses Jahr für Europa qualifizierten Mannschaften geholt. Wenn man mit vier Transfers in drei Jahren sechs Mannschaften kaputt machen kann, dann bekomme ich einen Lachkrampf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und daran sollte der FCB kein Interesse haben. Denn ein "Dauermeister" in der eigenen Liga wird kaum noch Chancen haben, international was zu gewinnen.

Was soll der FC Bayern machen?

Soll er einen ablösefreien Spieler wie Lewandowski ins Ausland ziehen lassen? Ich lehne mich soweit raus und behaupte, dass er den BVB in jedem Fall verlassen hätte. Dann aber nicht innerhalb der Liga sondern nach Spanien oder England. Geschwächt hätte es den BVB in jedem Fall.

Nur war der BVB in der Lage anschließend die Lücke mit Aubameyang zu füllen. Diese Qualität würde ich mir auch von anderen BuLi Vereinen wünschen.

Und daran sollte der FCB kein Interesse

Natürlich hat der FC Bayern kein Interesse daran, dass die Liga langweilig ist. Aber statt hier herum zu weinen, dass der FC Bayern konkurrenzlos ist und 100 mal in Folge die Meisterschaft holt sollte über Lösungen diskutiert werden. Ich hab vor einigen Posts dargelegt, dass der FC Bayern so wie er aktuell arbeitet keine andere Wahl hat.

Die Konkurrenz des FC Bayern sitzt nun mal in Spanien, England und Frankreich. Dazu kommt das diese Vereine finanziell besser gestellt sind. Es wäre verrückt zu sagen:"Ja mei, den Robert dürfen wir aber jetzt nicht ablösefrei verpflichten, da es den BVB schwächt. Da ham wir keine spannende Meisterschaft mehr."

PSG knallt in einer Transferperiode über 400 Millionen für zwei Spieler raus und der FC Bayern schwächt die nationale Konkurrenz wenn er für 20 Millionen zwei Spieler von Hoffenheim kauft. :freak:

Der FC Bayern kann mit Vereinen wie PSG, Barcelona, Real Madrid, Manchester City, Manchester United und FC Chelsea nicht mithalten und hat das selbe Problem wie die kleinen BuLi-Vereine. Wenn der FC Bayern also aufhört so zu arbeiten wie er es aktuell tut dann sehen wir bald gar keinen BuLi-Verein mehr im Halbfinale der CL. Und die wichtigen Punkte die Bayern jedes Jahr in der 5-Jahreswertung holt tun auch anderen BuLi-Vereinen gut, da die CL-Teilnahme schon sehr viel Geld in die Kassen spülen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Blueeye_x schrieb:
Thorle du hast vollkommen Recht. Konkurrenz belebt nunmal das Geschäft und diese gibt es in der Bundesliga nicht mehr. Es interessiert auch niemanden mehr ob Bayern zum 100. Mal Meister wird.

Das ist mittlerweile genauso interessant wie ein Sack Reis, welcher in China umkippt. Die permanenten Meisterschaften von Bayern, helfen der Liga nicht. Sie haben die Liga geschwächt und machen sie unatraktiv.

Und daran sollte der FCB kein Interesse haben. Denn ein "Dauermeister" in der eigenen Liga wird kaum noch Chancen haben, international was zu gewinnen.


Was genau sollte Bayern also tun? Ein paar gute Spieler verkaufen und den Kader dem BL Durchschnitt anpassen?
Die Etats sämtlicher BL Clubs mit Spenden unterstützen damit die ihre Spieler halten können?

Oder glaubst du ernsthaft dass alle Spieler automatisch bleiben sobald Bayern sie nicht verpflichtet? So wie Keita, Dembele, de Bruyne, Firmino, Modeste, Draxler, Sane, Micki, Gündogan, ter Stegen, Trapp usw?

Ganz im Ernst ich wüsste echt gern was hier das Fazit sein soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Burner, du legst ja jedes Wort auf die Goldwage? Und bitte komplett lesen und hinterfragen was man meinen könnte...;)

Mal anders geschrieben; Wenn man nur international gefordert wird bringt es nicht viel. Besser auch national gefordert werden, das bringt auch positive Effekte in der Spielerentwicklung.

NoD. Die Bayern können ja nur indirekt was dafür aber gut ist es nicht für die Bundesliga wenn die nur noch alleiniger Meister werden. Und das ist der gordische Knoten den es zu lösen gilt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das nicht mehr mithalten können mit PSG und co ist für die Bayern garnicht mal so verkehrt, da sehen sie mal wie es ist wenn das Geld nicht mehr ausreicht ;)

Mehr und noch mehr Geld ist sowieso keine Lösung. Denn der Fußball ist ein Fass ohne Boden geworden. Viel mehr sollte sich Bayern mal darauf konzentrieren in den eigenen Nachwuchs zu investieren.

Dass es auch mal wieder deutsche Spieler beim deutschen Rekordmeister gibt.

Es gibt in München immernoch keinen Umbruch, es ist Zeit zum Umdenken, auch in Bayern.
 
Mehr und noch mehr Geld ist sowieso keine Lösung. Denn der Fußball ist ein Fass ohne Boden geworden. Viel mehr sollte sich Bayern mal darauf konzentrieren in den eigenen Nachwuchs zu investieren.

70 Millionen hat der FC Bayern in ein neues Nachwuchszentrum gesteckt. Aber schön das du auf dem aktuellen Stand bist und dort noch kein Umdenken stattgefunden hat. Das zeigt wie ernst man dich als Diskussionspartner nehmen kann. :freak:

https://www.welt.de/sport/article164668183/Das-ist-das-neue-Herzstueck-des-FC-Bayern-Muenchen.html
 
Mehr und noch mehr Geld ist sowieso keine Lösung.
Das sagt der richtige... ;)

Trotzdem ist Leipzig ein Beispiel dafür, dass es funktioniert, wenn ein Investor da ist. Der 50+1 Scheiß gehört in die Tonne und Investoren erlaubt, sonst geht die Buli unter. In der PL sind 6-7 vereine, die immer mal Meister werden.

​Und vor allem - guter Fußball wird dort immer noch gespielt und mir geht es nicht um mehr. Wie das zustande kommt, ist mir am Ende Latte.
 
Lipovitan schrieb:
70 Millionen hat der FC Bayern in ein neues Nachwuchszentrum gesteckt. Aber schön das du auf dem aktuellen Stand bist und dort noch kein Umdenken stattgefunden hat. Das zeigt wie ernst man dich als Diskussionspartner nehmen kann.

Das ist mir schon längst bekannt. Viel früher hätte der FCB damit beginnen sollen. Die haben leider erst damit angefangen als sie gesehen haben, was Mateschitz in Leipzig hingesetzt hat :)

Ehe man davon die Früchte trägt, vergehen ein paar Jahre...

Bin schon gespannt wieviel Zeit man einen neuen Trainer, für den Umbruch in München geben wird :evillol:

Zu den Investoren: Ich gehe davon aus dass in der Bundesliga in den nächsten 5 Jahren jeder Verein einen "Investor" wie RB haben wird. Und wer keinen findet, wird halt verschwinden, bzw untergehen.
 
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Lipovitan schrieb:
Soll er einen ablösefreien Spieler wie Lewandowski ins Ausland ziehen lassen? Ich lehne mich soweit raus und behaupte, dass er den BVB in jedem Fall verlassen hätte. Dann aber nicht innerhalb der Liga sondern nach Spanien oder England. Geschwächt hätte es den BVB in jedem Fall.

Finde es immer wieder interessant, das keiner darüber nachzudenken scheint, warum er denn überhaupt ablösefrei war.
 
Aberwitzige Diskussion...der FC Bayern ist sicherlich nicht schuld daran, dass durch fehlende Führungskompetenz ein Zwietracht innerhalb der Borussia von Dortmund entstanden ist. Da können sich der Watzke und der Zorc schon selbst an die Nase fassen.
 
Ylem schrieb:
Finde es immer wieder interessant, das keiner darüber nachzudenken scheint, warum er denn überhaupt ablösefrei war.

Weil Leistung des Spielers > Gehaltsbereitschaft des Vereins + sonstige Vorzüge bei Bleiben und das zu jedem Zeitpunkt, zu dem man hätte verlängern können. So funktioniert das immer.
Der BVB gibt halt andauernd die besten Spieler ab, weil sie seit dem Beinahe-K.O. so risikoavers wie nur möglich arbeiten. Sobald ein Spieler signifikant schneller wächst als der Rest des Vereins, ist er weg.
 
Da können sich der Watzke und der Zorc schon selbst an die Nase fassen.
Die sollten sich lieber an ihren Hintern fassen und sich selber rausschmeissen.

Der BVB gibt halt andauernd die besten Spieler ab, weil sie seit dem Beinahe-K.O. so risikoavers wie nur möglich arbeiten. Sobald ein Spieler signifikant schneller wächst als der Rest des Vereins, ist er weg.
Nur funktioniert das auf Dauer im Fussball wie er sich in den letzten 5 Jahren entwickelt hat, nicht mehr.

Klar kannst du dir deine Gehaltsstruktur nicht bis in den Mond zerschießen, aber Leute wie Auba kannste nur so auf Dauer halten. Und die Defensive ist auch seit Jahren ne Baustelle. Da mußte halt mal paar Mio mehr für nen erfahren IV/DM in die Hand nehmen.
 
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Ich Frage mich wann RH mal Standards insbesondere Ecken üben lässt. Das kann man ja nicht mehr mit ansehen.
 
Seitdem Sabitzer verletzt ist geht fast garnichts mehr. Abwehr ist Müll, ( mehr Gegentore als Bremen ), Angriff ist planlos. In jedem zweiten Spiel, sind wir am Ende zu 10.

Völlig sinnlose Flanken, welche niemals ankommen. Jetzt sehen wir erstmal dass Hasenhüttl keinen Plan hat. Wenn er die Champions League Quali diese Saison noch vergeigen sollte, ist er bestimmt weg.

DFB Pokal, Champions League und ( bald ) Europa League, sind bereits vergeigt.
 
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Heute sollten alle RBL Fans den Gulácsi in ihre Danksagungsgebete miteinschließen ;)
 
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