Aber auch genau deshalb wird das Fass wohl nicht großartig aufgemacht. Die Verbände die eine laute Stimme haben, die kriegen die Spieler die sie wollen eh. Kein talentierter Spieler entscheidet sich gegen Frankreich, Brasilien, Spanien oder Deutschland und spielt lieber für Algerien (Zidane, Djorkaeff) oder Lamal (Marokko, Äquatorialguinea) usw.
Diese "Probleme" haben auch hauptsächlich Nationen die mit Kolonien in Afrika groß vertreten waren oder Deutschland mit Nachkommen der türkischen Gastarbeiter nach dem Krieg.
Die Spieler die das dann doch nach Einsätzen in der U-Teams wechseln, können zwar alle kicken, aber sind verschmerzbar.
Cahlanoglu und Sahin sind zwar in Deutschland geboren und hätten auch für den DFB spielen können, haben es aber ja auch nie getan.
Yildiz könnte tatsächlich der erste Spieler werden, bei dem es dem DFB wehtun könnte, aber auch der hat ja immer nur für die Türkei gespielt.
Der DFB hat ja an der Ausbildung von Spielern die nie für den DFB gespielt haben kaum einen Anteil gehabt. Die haben alle ihre Beiträge bei den Vereinen gezahlt bei denen sie in der Jugend gespielt haben und an den ganzen Lehrgängen für Nationalspieler usw. haben sie dann ja schon für die Türkei teilgenommen. Die haben ja auch nie einen Verbandswechsel vollzogen, sondern von Anfang an für die Türkei gespielt.
Diese Verbandshopper, bei denen ich es auch begrüßen würde wenn es da Entschädigungen gäbe, die gibt es ja sehr, sehr selten und wenn, dann eher in den "schlechteren" Verband weil es für den "besseren" halt doch nicht reicht.
Ich kann Rettig schon verstehen, aber mMn ist das Thema halt echt nicht groß genug.