Fußballstammtisch 2016 Teil I (1. Beitrag beachten)

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Ich finde schon überhaupt gut das der BvB den Kader für die CL noch in der Breite ausbauen möchte, denn genau das fehlt denen aktuell. Ist die Stamm Elf aufm Feld, dann ist das eine der stärksten Truppen in Europa, aber die Ersatzbank ist dann doch schon oft ne andere Sache. Nicht auf allen Posis, aber wenn z.b. ein Reus ausfällt merkt man schon immer das etwas fehlt.

Gerade deswegen finde ich gut wenn man sich noch paar schnelle Spieler holt oder Dribbler und so jemand ist Volland definitiv. Dahoud hatte ich ja schon einmal als Wunschkandidat erwähnt.

Hätte nicht gedacht das ich solch einen Zuspruch für meinen Post erhalte :D

Wie gesagt ich sehe es beim 1. FCK sehr gut und da gehts immer weiter Berg ab, denke mal 1-3 Jahren in die 3. Liga. Der letzte Hoffnungsschimmer mit Zimmer verlässt jetzt auch den Verein Richtung VFB. Zoller, Orban, Baumjohann usw. alle weg.

Was ist bei Lautern falsch gelaufen?

1. Man hat zu lange an alten Spieler fest gehalten, was unnötige Kosten verursacht hat.

2. Hat man sich einen vermeintlichen Heilsbringer in die Chefetage geholt, der sich als Luftnummer und Geldverschwender entpuppte.

3. Betreibt man ein zu teures Umfeld etc.

Genau das sind Punkte die kann man fast 1zu1 auf jeden von den Traditionsclubs ummünzen.
 
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Sehe ich eigentlich auch so. Wo war Hoppelheim die letzten Jahre? Da ist es oftmals schwierig sich tatsächlich weiterzuentwickeln für so einen jungen Spieler. Ich denke, dass Volland in Dortmund mit starken Mitspielern wie Reus, Aubameyang und Mkhytarian tatsächlich einen Sprung machen kann, zumal man mit Tuchel einen sehr fähigen Trainer hat. Er muss halt mental dafür bereit sein zu arbeiten, Motivation zu zeigen und mitzuziehen, sonst ist man bei Tuchel halt auch schnell unten durch. Aber warum nicht? Ich denke, dass das passen könnte.

xStram schrieb:
Und wer jetzt wieder "Draftsystemwäre die Lösung" ruft: schaut euch bitte mal die amerikanischen Sportarten an, bspw. Football. Der wohl am meisten kommerzialisierte Breitensport der Welt hat es geschafft, ein in der Theorie wahrlich kommunistisches Draftsystem so dermaßen zu kapitalisieren, dass man es kaum fassen kann. Da wird getrickst ohne Ende. Das Ergebnis? Am Ende stehen doch wieder Jahr für Jahr die selben 4, 5 Teams in den Playoffs. Das löst kein "Problem", sondern benennt es nur anders.
Mal ganz davon abgesehen, dass das System in den USA ein ganz anderes ist durch die Popularität und den Stellenwert der College-Ligen, etc., so dass man das im Fußball nicht aufbauen kann.
Aber wenn du die NFL schon bringst, dann würde ich gern sehen wo immer die selben Teams in den Playoffs sind. Klar hat man Dynastien wie derzeit New England oder in den kommenden Jahren evtl Carolina, da man hier vor einigen Jahren eben clever gewirtschaftet hat. Aber es kann schnell andersherum gehen. Dieses Jahr waren z.B. die Vikings in den PO, die vorher wenig zu sagen hatten, die Lions sind rausgefallen. Auch die Saints sind abgestürzt oder die Colts, Cowboys, 49ers, Ravens,..., ehemals große PO-Kandidaten. Da wird schon munter durchgewürfelt. Auch die SB-Partien der letzten Jahre waren ja nicht immer die gleichen. Letzte Titelverteidigung in der NFL waren die Patriots 2004 und 2005.

Und dass getrickst wird, das gibt es doch überall. Auch im Fußball werden irre Handgelder bezahlt, die man dann schön irgendwie in die Bilanzen verteilen kann, so dass es passt. Durchkommerzalisiert ist jeder Sport, der ein breites öffentliches Interesse weckt.
Und die Diskussion um PO ist so eine Sache, da gibt es für und wider. Ich glaube in der Eredivise gibt es doch welche. Da hat man eher die gleichen Teams in den PO, eben weil die Situation im Fußball eine andere ist (finazielle Situation der Vereine unterschiedlich etc). Ich denke der Salary Cap in den US-Ligen sorgt eher für Chancengleichheit und dafür, dass nicht immer die gleichen Franchises oben stehen. Das finde ich schon eine interessante Idee auch für den Fußball.
 
Wenn Ramos geht und Volland kommt, dann hat man wenig für die Breite getan.
So ist es auch mit den bisher gehandelten Namen, sie sollen alle nur Spieler ersetzen, welche sowieso gehen.
Sprich der Kader wird klein bleiben, da die neuen Spieler erst mal aufs Niveau klettern müssen wie die alten, verschlechtert sich zudem die erste Elf drastisch und das Niveau zwischen erster und zweiter Elf nähert sich an.
Aber eher negativ.

Das Positive ist, wenn es in den nächsten Jahren läuf, wie die vergangenen Jahre, dann haben wir jedes Jahr ein Transferplus. :D
 
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getexact schrieb:
Rodrigez war diese Saison auch schwach wie sonst was. der wäre doch auch eher RV, statt LV oder nicht? würde also Pischu Konkurrenz machen.

24BL Einsätz als LV in dieser Saison in der Liga, letzte Saison 26, davor 30... - klarer Rechtsverteidiger als Konkurrenz für den alternden Pisczek. Bevor man ablehnt, sollte man sich mit dem Spieler befassen.
 
Sehe ich auch so. Volland war doch mehr oder weniger als Alleinunterhalter bei denen unterwegs. Jedenfalls kämpft der auch dann noch.

Rodriguez halte ich für überbewertet. Der soll bei den Käfers bleiben.

Und denkt dran Jungs, nächste Saison bekommt der Absteiger der PL ca. 130 Mio TV-Gelder....
 
Rodriguez hatte sich letztes Jahr bis zu den ganz Großen rumgesprochen. Zugeschlagen hat letztendlich keiner, aber wenn da einer konkurrieren sollte ist der BVB raus.
Bevor mir jetzt ein wildgewordener Gelber an die Gurgel springt "Wir sind auch groß und internationaaaal" ins Gesicht schreit und beleidigt fühlt: Baba ist von Augsburg letztes Jahr zu Chelsea für 20 Mio gewechselt (+Boni bis 10 Mio).
Mit Rodriguez reden wir über einen Außenverteidiger mit CL Erfahrung. Wenn jemand aus dem Ausland mit dem BVB bei Verhandlungen mit in den Ring steigt ist man wegen den Ablösesummen einfach zu schnell raus.

Zudem braucht man den eh nicht. Schmelle hat doch verlängert :D

Volland ist Bundesliga mittelmaß. Ja vielleicht ist bei dem mehr Potential da als bei einem Ramos, aber er war lediglich mittelmäßig und hat sich meinem Eindruck nach nie weiterentwickelt.

Useless Facts: 45 der letzt 48 KO-Spiele mit Hin & Rückspiel auf Europäischer Bühne konnten spanische Teams gegen nicht-spanische für sich entscheiden. Würde dementsprechend auch wegen dem aktuellen Kader von Liverpool nicht auf deren weiterkommen tippen.
 
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Spieler in nem Team das insgesamt nicht rund läuft zu beurteilen ist immer schwierig - da hätte man letzte Saison ja auch fast jedem Dortmunder das Talent absprechen können.

Frage mich nur etwas warum Volland überhaupt noch hei Hoffenheim ist, der hätte eigentlich längst zu nem Kandidaten für die internationalen Plätze wechseln sollen, aus Karrieresicht zumindest.
Auch für die N11 wird er bei nem Abstiegskampf Club nicht wirklich interessant.

Da frage ich mich dann etwas ob er überhaupt den Ehrgeiz usw hat es nach ganz oben zu schaffen.
Vor 2 Jahren war Volland für mich der kommende N11 9er, jetzt scheint er Gefahr zu laufen den Zug zu verpassen.

Edit: Zu Hummels... Das dümmste was der BVB machen könnte wäre ihn jetzt aus dem Kader zu streichen oder sonst irgendwie Fakten zu schaffen, wer ne Ablöse verhandelt muss die Option offen halten den Spieler zu behalten.
Manchem Fan würde das vielleicht Befriedigung verschaffen aber Watzke & Co haben da andere Prioritäten.
 
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Volland war halt der perfekte Klopp-Spieler. Der stand ja immer im Raum, aber nach Klopps Weggang wurds da schlagartig ruhig.

Die Einsätze von Pulisic gegenüber Passlack, das Interesse an Dembele - das zeigt schon eher von technisch starken Spielern, die übers 1gg1 kommen.
 
Jedenfalls muss er bei Hoffenheim weg, da kann er sich nicht weiterentwickeln. Der Junge ist erst 23, da geht noch was.

aber wichtiger wäre es den Süle abzugreifen, wenn Hummels geht.
 
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Chris_S04 schrieb:
Mal ganz davon abgesehen, dass das System in den USA ein ganz anderes ist durch die Popularität und den Stellenwert der College-Ligen, etc., so dass man das im Fußball nicht aufbauen kann.

Würde ich gar nicht unbedingt sagen. wenn es wirklich eine Europäische Superleague geben solle (und ich glaube früher oder später wird das kommen) in der die größten Vereine Europa spielen, dann wäre das durchaus möglich. Es gibt ja auch Europäer die sich in den Drafts jetzt bewerben obwohl sie im Vereinsleben aufgewachsen sind und teils sogar unter Vertrag stehen z.B. Ricky Rubio. Es reicht aus, dass man die mit Abstand sportlich als auch finazmäßig Stärkste Liga der Welt ist um ein Drafsystem zu etablieren. Eine Top-Liga mit den Größten Vereinen Europa wäre sowas.
 
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Anscheinend soll sich Robben schon wieder verletzt haben, ermeut Muskelverletzung.
Den sehen wir so bald nicht wieder.
Aber er hat im Sommer ja auch Zeit um sich zu erholen ;)
 
Die "Traditionsvereine" sind auch nur die Spitze eines Eisbergs aus zehntausenden anderen Traditionsvereinen.
Wieso ist Schalke größer als Bochum? Wieso krebst der SV Wattenscheidt hier nur so rum ? Was macht Eintracht besser als der FSV, wieso ist Union Berlin nicht in der ersten Liga?
An der Umgebung kanns nicht liegen, 1860 ist beinahe jedes Jahr reif für die Geier.
Dortmund war beinahe auch so weit, hatte dann Glück mit den Gläubigern, danach mit dem Trainer, vor allem aber mit einer stabilen, konservativen Vereinsführung.

Die Traditionsvereine der Bundesliga machen schon einiges richtig. Nur wie auch im Echten Leben.."Habenichtse sind Kriegenichtse"
und es gibt nur eine Spitze. Wer dahin will muss ein halbes Jahrhundert gutes Wirtschaften und sportlichen Erfolg aufhohlen.
 
Natürlich spielt bei Ostvereinen wie Union die Umgebung mächtig mit rein. Zumindest direkt nach der Wende war im Osten auch einfach nichts und Investoren kamen auch nicht spontan auf die Idee mal nen Verein aus dem Osten zu unterstützen. Und aus dem Osten gab es aufgrund der "Wirtschaftspolik" auch kaum jemand der sich das noch leisten konnte.
 
Ist einfach dumm gelaufen. Was hätte man tun sollen ? Die Vereine mitm Soli auf Westniveau hiefen und dann Konzerne zu Sponsoringverträgen zwingen ?
 
KTelwood schrieb:
Ist einfach dumm gelaufen. Was hätte man tun sollen ? Die Vereine mitm Soli auf Westniveau hiefen und dann Konzerne zu Sponsoringverträgen zwingen ?

Naja, ohne zu sehr ins Ost-/West-Bashing einzugehen.
Es geht nicht um eine künstliche Unterstützung, jedoch wurde der Westen (ja z.B. auch Städte wie München) nach dem Krieg mit viel Geld wieder aufgebaut, während der Osten auch aufgebaut aber eher ausgebeutet wurde.
(Komischerweise hat sich kein westdeutscher Heuchler(die die sich beschweren) dran gestört, dass er 50 Jahre von seinen Brüdern getrennt war, erst wenn man was Zahlen soll ist das Geheule groß)
Nach der Wende, wurden viele Betriebe von Westbetrieben aufgekauft, nur um sie zu schließen, quasi die Konkurrenz zu töten.
Damals war man mit Recht und Ordnung nicht so hinterher.

Dadurch litten natürlich auch die Vereine.
Dafür muss man aber etwas Wissen über die Wende und die Vergangenheit haben.
Sonst kommen natürlich nur die Stammtischparolen auf Hauptschulniveau.

Ostvereine müssen aus viel weniger mehr machen.
Ist einfach so. (historischer Fakt)

Was da hilft?
Weniger jammern, kluges Management, kein Zwang, kein Soli (den by the way jeder Deutsche Steuerzahler zahlen muss), sondern einfach intelligentes Management und Geduld, das Ganze kann ja 10-20 Jahre dauern.

Das ist das Rezept für jeden Traditionsverein, egal ob Ost oder West.
Mir geht das Jammern auch auf den Keks, aber auf allen Seiten.
 
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@KTelwood: Habe ich gar nicht gefordert. Ich sträube mich aber dagegen, dass man die Schuld alleine auf die Vereine schiebt die es nicht geschaft haben. Die Ostvereine hatten nie eine Chance. Das wollte ich nur sagen. Natürlich haben die auch nicht alles richtig gemacht, aber welcher Verein hat das schon. Ein Ostverein konnte sich aber gar keine Fehler erlauben und selbst dann hätten die meisten es wohl noch nichtmal geschafft.
 
@Chris: Genau, ich wusste doch einer der Schalker hatte was zu Draftsystem geschreiben. Ich würde den Gewinn des SB auch eher mit CL gleichsetzen, einfach von der Menge hochkarätiger Vereine/Franchises. Und da sieht man eben genau den gleichen Fakt: manche Teams prägen ~5 Jahre ganz besonders, ohne unbedingt den Titel verteidigen zu können (um 2000 rum Bayern, dann engl. Vereine wie ManU, anschließend Barca und auch wieder Bayern). Und es gibt Teams, die mal an der Spitze waren, aber trotzdem immer weiter zurückfallen (Milan, Inter, zwischenzeitlich Gladbach und BVB).

Am Ende läuft es für mich auh auf die grundsätzliche Frage raus wie viele Topteams (=Anwärter auf CL VF) es pro Land geben kann und ob da nicht einfach die durchschnittlichen 2 in den Topligen das Ende der Fahnenstange sind (Barca, Real und Atletico in Spanien, Bayern und BVB in der Buli, 1-2 engl. Teams + der Rest). Um also in diesen Bereich zu kommen müsste erst ein anderer Verein oben nachlassen. Ich vermute einfach, dass man das nicht so einfach ändern kann.

@wunschiwunsch: Das stimmt so einfach nicht. Es gab doch immer wieder Ostvereine die es in die erste Liga geschafft haben, aber sich eben nicht oben halten konnten. Da muss man auch was falsch gemacht haben. Cottbus war einige Jahre lang erstklassig, oder denk an das hier im Thread allgegenwärtige Hansa Rostock ;)

Leicht ist das sicher nicht, aber das gilt für alle kleinen Vereine mit begrenzten Mitteln. Teams wie Freiburg, Hannover (jetzt nicht mehr, aber immerhin ~10 Jahre lang), Augsburg und Mainz haben sich etabliert. Wird dann nicht mehr so gut gearbeitet (H96) oder kommt Pech dazu (Freiburg) verabschieden sich auch diese Vereien aus der 1. Liga, aber das ist immer noch kein Grund so durchgereicht zu werden.

@Hannelore: wie man so schnell einen pseudo-intelligenten Worthülsenmüll absondern kann ist mir echt ein Rätsel. Wär da jemand gern Lehrer geworden?
 
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