Fußballstammtisch 2016 Teil I (1. Beitrag beachten)

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Denke schon dass der Plan war eine Lücke in die Mauer zu bringen - obs geplant war dem Gegner durch die Beine zu schießen sehe ich eher fraglich :)

Ylem schrieb:
Ich bin eigentlich der Meinung, Oblak hätte den gehabt wäre er nicht abgefälscht gewesen.

Kann man nicht sagen, der Bahn nach ging der irgendwo Richtung Pfosten, vielleicht hält er, vielleicht schlägt er ein, vielleicht geht er daneben... Aber ist das nicht völlig egal?
 
Wie hatte Tuchel nach dem Liverpool Spiel gesagt "es muss immer einen Verlierer geben".
So ist das auch dies mal.

Ich denke, dass ist Fußball.

Zwei deutsche Mannschaften waren über 2 Spiele die besseren Teams, haben aber verloren, weil fatale Böcke geschossen wurde.
Die werden zu einem gewissen Prozentsatz nicht bestraft aber es gibt halt Spiele, wo schief läuft, was schief laufen kann.
Das war gestern so
Ja auch in einem Spiel wo man deutlich besser ist.

Interessant ist nur, das viele Bayern Fans (in den sozialen Medien) über Häme beschweren aber selbst nur damit um sich werfen, wenn es andere Teams betrifft.
Ich weiß nicht, ob das jetzt ein gutes Beispiel wird, zukünftig weniger hämisch zu sein oder ob das die Fußballfans der Bayern nur noch mehr aufstachelt, bei jedem Negativerlebnis der Konkurrenz mit Hohn und Spott zu reagieren.
Glaube eher an letzteres.

Ich nehme mal an, dass heute Hummels eingetütet wird.
Machen die Bayern immer so nach negativen Erlebnissen.
Man schiebt positive Nachrichten in die Presse, egal ob durch Transfers oder Vertragsverlängerungen.
 
NoD.sunrise schrieb:
Am Ende sieht mein Fazit so aus - Wir waren über 3 Halbzeiten die bessere Mannschaft, wir hatten im Hin wie im Rückspiel genug Chancen das eine Tor mehr zu machen und gerade im Rückspiel denke ich wäre mindestens ein 3:1 absolut verdient gewesen.

Wenn man seine Cahncen nicht nutzt, dann hat man es eben auch nicht verdient. So einfach ist das. Bayern hat es gestern nicht verdient. Man muss sich auch fragen, warum die besten Chancen die Mannschaft hat, die nur ne Handvoll hat. Solche Chancen wie Griezmann (Tor) gestern oder auch Torres im Hinspiel hatte Bayern kaum bis gar nicht. Das sollte zudenken geben, warum Bayern über 30 Schüße hinlegt aber kaum bis keine 100% erzwingen kann wie es Atletico gestern geschafft hat. Da stimmt dann halt auch im Spielsystem was nicht. Bayern hatte selbst gestern mal die Chance steil zu spielen aber nein ... sie legen den Ball lieber wieder zurück zu den Innenverteidigern und lassen Ateltico ihre Defensive wieder aufbauen. Dabei weiß man, dass Atletico gegen Ballbesitzfußball schon immer seit Simeone gut aussieht. Trotzdem riskiert man nicht mal den Ball zu verlieren und schickt einen Stürmer ins 1vs1 Laufduell steil ...
 
Ich finde es gut, dass der Elfer von Torres nicht rein ging.
Das wäre nämlich die Ausrede aller Bayern-Fans gewesen.

Nun drücke ich die Daumen, dass Real ins Finale kommt und es eine Revanche gibt.

Grüße
 
Thane schrieb:
Man muss aber so fair sein und sagen, dass Atletico auch technisch und fußballerisch nicht schlecht ist. Chelsea war ja zwischenzeitlich nur auf die Defensive bedacht und hat auf den "Lucky Punch" gehofft.

Ja das muss man definitiv, aber es war im Endeffekt ja auch bei Atletico nen Lucky Punch, den Pass zu Griezmann hätten viele Schiris auch als Abseits abgepfiffen.

Den einzigen Vorwurf den man den Bayern machen kann ist, dass sie meistens nicht schnell genug mal nach vorn spielen. In der 1. HZ kam einmal ein Ball von Boateng direkt auf Müller und zack war die Defensive ausgehebelt und es wurde vorn gefährlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
nebulein schrieb:
Ja das muss man definitiv, aber es war im Endeffekt ja auch bei Atletico nen Lucky Punch, den Pass zu Griezmann hätten viele Schiris auch als Abseits abgepfiffen.

Was wieder ein Fehler gewesen wäre. Selbst wenn es Abseits gewesen wäre kann man nicht verlangen, dass der Linienrichter das sieht wenn es so knapp ist. Es wird sowieso viel zu selten "Im Zweifel für den Angreifer" gepfiffen, im Zweifel wird nämlich immer Abseits gepfiffen.
 
Im Zweifel für den Angreifer

Steht das offziell im Schiedsrichter-Handbuch/Regelbuch?
Sonst ist das zwar nett daher gesagt aber eben nicht bindend.
Muss man als Dortmunder ständig erleben, da werden in einer Saison mind. 10-20 falsche Abseitsentscheidungen sprintstarker Spieler zurück gepfiffen.
 
wunschiwunsch schrieb:
Bayern hat es gestern nicht verdient.
Sehe ich anders, muss aber jeder für sich selbst interpretieren.

wunschiwunsch schrieb:
Das sollte zudenken geben, warum Bayern über 30 Schüße hinlegt aber kaum bis keine 100% erzwingen kann wie es Atletico gestern geschafft hat. Da stimmt dann halt auch im Spielsystem was nicht.

Sorry aber dann hast du das System einfach nicht verstanden. Das System zielt darauf viele Chancen gegen defensive Gegner zu kreieren und umgekehrt so wenig wie möglich Chancen des Gegner zuzulassen.
Dadurch dass man so offensiv steht und der Gegner meist hinten drin steht ergibt sich zwingend dass man selten diese 1:1 frei auf den TW Großchancen hat, das wiegt man eben durch die Quantität der Chancen auf und umgekehrt ist es auch logisch dass wenn man schwere Fehler macht die dann zu wen wenigen Chancen des Gegners führen, dieser ziemlich frei vor den eigenen TW kommt.
Ergänzung ()

HanneloreHorst schrieb:
Im Zweifel für den Angreifer

Ja, allerdings wurde Lewy in imho genauso zweifelhafter Situation zurückgepfiffen. Aber man sollte sich da jetzt nicht an Schiri Entscheidungen aufhängen. (Ein Glück dass der Elfer verschossen wurde sonst sähe das wohl anders aus)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zumal das Tor für Atletico gestern nach eigentlich dem einzigen Fehler von Boateng fiel. Da hat er mal einen riskanteren Pass gespielt, der Ball kommt direkt zurück. Dann rückt Boateng raus und fehlt im Zentrum. Der Pass von Torres war natürlich klasse.
Trotzdem hatte Atletico genau zwei solcher Möglichkeiten in zwei Spielen, von denen eine rein geht (im Hinspiel ging es ja an den Pfosten).
 
Wenn das System aber gerade gegen Hochkaretige Mannschaften wie Barca, Real und atletico nicht funktioniert, dann muss man sich fragen ob das Spielsystem nicht falsch ist. Ist ja nicht zum ersten Mal, dass Guardiola Fußball gegen Defensivkünster ausgehebelt wurde. Wie man dagegen spielt hat man die letzten 5 Jahre öfter gesehen und auf Spitzenniveau auch recht oft erfolgreich. Es bringt nichts damit Darmstadt auseinader zu nehmen wenn es für Real, Barca, Ateltico nicht mehr reicht.

Und wie gesagt hatte Bayern auch die Chancen mal steil zu spielen aber haben dann wieder nach hinten gespielt um sich selbst aufzubauen ... und den Gegener ...
 
Es reichte gestern aber nicht, weil Atletico so super toll und unüberwindbar war. Zusammengezählt war es 2:2 mit deutlichen Feldvorteilen und deutlichem Chancenplus für die Bayern. Es ist ja nicht so, dass Bayern 2:0 und 2:0 verloren hätte und ohne Chance war.
Die Madrilenen hatten eben auch einfach das nötige Glück, das du brauchst, um ins Finale zu kommen. Oder die Bayern-Offensive war nicht abgezockt genug in manchen Situationen. Nenn' es, wie du willst ;)
Bei einem 3:1 hätte auch keiner meckern können, was das Ergebnis angeht.

Das war ein CL-Halbfinale, da machen Kleinigkeiten eben meistens den Unterschied aus. Und das Spiel gestern war definitiv ein gutes Halbfinale.
 
Ich hoffe im Gegensatz zu einigen anderen hier, dass Real im Finale Atlético und ihren durchgedrehten Simeone so was von aus dem Stadion schießt. Wer sich vor so einem Millionenpublikum wie in einem CL-Halbfinale zum wiederholten Male dermaßen daneben benimmt, gehört bestraft ;) Allein dieses ständige lamentieren, was leider auch z.B. Lewy dauernd gemacht hat, ging mir auf den Sack. Simeone ist bei jeder Kleinigkeit wie ein Kleinkind rumgesprungen und hat sich auch immer wieder mit den Bayern angelegt. Sogar Hermann Gerland musste einmal beruhigt werden. Und das ist wirklich außergewöhnlich. Den bringt normalerweise nichts so schnell aus der Ruhe. Und am Ende schlägt Simeone noch einen seiner Mitarbeiter. Ohne Worte der Typ. Zweifelsohne ein klasse Fachmann. Aber seinem Benehmen nach zu urteilen ist er vielleicht 6 Jahre alt^^
 
Rummenigge schiebt die Niederlage auf den Schiri.
Er fühle sich betrogen.

Rummenigge zielte mit seiner Aussage auf die abseitsverdächtige Position von Atlético-Angreifer Antoine Griezmann beim 1:1-Ausgleich ab. Dazu gab der Unparteiische nach einem Foul von Javi Martínez an Fernando Torres Elfmeter, obwohl die Aktion außerhalb des Strafraums stattfand.

Punkt 1: Es war kein Abseits. Vielleicht muss er seine Brille wieder putzen
Punkt 2: Elfer war unberechtigt aber es war kein Tor (auch wenn das den Schiri nicht in den Schutz nimmt)

P.S: Mats Hummels freut sich bereits jetzt schon an die Teilnahme eines CL-Halbfinals.

Grüße
 
Ich bleibe trotzdem dabei, dass Bayern mit einem System verloren hat und von dem keinen Zentimeter abgewichen ist, gegen das Atletico wohl als beste Mannschaft der Welt gilt. Ich verstehe da beim besten willen nicht warum man nicht in der ein oder anderen Szene nicht mal steil spielt um was unerwartetes zu machen und nicht nur auf den Ballbesitzfußball zu spielen den Atletico schon so oft als Verlierer vom Platz geschickt hat.
Das hat übrigens auch schon einer von euch gesagt, dass man Bayern vielleicht vorwerfen könnte nicht schnell genug nach vorne gespielt zu haben. Da das aber das System ist muss man halt nicht die Spieler infrage stellen, weil die das System nur umgesetzt haben sondern das System selbst!
 
@wunschiwunsch:
Ja, ich hätte mir auch ab und an einen Steilpass oder etwas mehr Risiko gewünscht. Ob das aber besser gewesen wäre, werden wir nicht erfahren.
Bis zu dem Gegentor aus dem Nichts sah es aber ja sehr gut aus. Das zweite Tor war vorher ja nur eine Frage der Zeit bei der Überlegenheit.
 
SothaSil schrieb:
Und welche sind die 98 Begegnungen gegen Teams der selben Kategorie die auch dauerhaft ein solches System spielen hat man den im selben Zeitraum gewonnen?

Ich versuch mal der Idee dieses grammatikalischen Frankensteinschen Monsters zu antworten: Die Leistung der Bayern war gestern enorm stark. Hin- und Rückspiel zusammengenommen waren sie einfach leistungsmäßig deutlich stärker als Atletico (und dabei würdige ich schon die starke Madrilenische Abwehrleistung). Problem: Tore für das falsche Spiel aufgehoben, Abschlüsse nicht perfekt.
Misst man das Spiel nur an der Anzahl an Toren, sind halt beide gleichauf. Betrachtet man aber die für das Weiterkommen investierten Mittel, hat Bayern den Gegner letztlich sehr klar durch das Spiel gestern vernichtet. Gereicht hat es eben trotzdem nicht, weil zu wenig Zählbares herumkam.

wunschiwunsch schrieb:
Ich bleibe trotzdem dabei, dass Bayern mit einem System verloren hat und von dem keinen Zentimeter abgewichen ist, gegen das Atletico wohl als beste Mannschaft der Welt gilt. Ich verstehe da beim besten willen nicht warum man nicht in der ein oder anderen Szene nicht mal steil spielt um was unerwartetes zu machen und nicht nur auf den Ballbesitzfußball zu spielen den Atletico schon so oft als Verlierer vom Platz geschickt hat.
Das hat übrigens auch schon einer von euch gesagt, dass man Bayern vielleicht vorwerfen könnte nicht schnell genug nach vorne gespielt zu haben. Da das aber das System ist muss man halt nicht die Spieler infrage stellen, weil die das System nur umgesetzt haben sondern das System selbst!

Das System hat doch gestern funktioniert. Chancen waren zur Genüge da, aber Oblak halt einfach zu sicher. Der FCB hat doch gestern nicht chancenlos 0:2 verloren. An einem guten Tag schießt der FCB mit diesen Chancen Atletico richtig heftig ab. An einem guten Tag gelingt Griezmann nicht der Lucky Punch. Atletico bekam gestern doch höchst selten überhaupt Zugriff aufs Spiel. Die waren danach sicher nicht zufrieden, wie sie sich präsentieren konnten.
 
Thane schrieb:
Was bitte ? Die hatten gestern eine nennenswerte gute Aktion und machen daraus das Tor.
[...]
Bayern war drückend überlegen, Atletico kam über 90% des Spiels nicht einmal zu Entlastungen.
[...]
Aber so ist das eben im Fußball, es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft, sondern die, die mehr Tore oder an der richtigen Stelle die Tore macht.

Hier sind wieder einige so tief im Schützengraben drin, dass man selbst nach Schlusspfiff nicht realisieren möchte was wieder einmal passiert.

Lächerlich, dass sogar über eine Abseitsstellung die keine war, mehrfach gepostet wird, als ob Atletico dankbar sein müsste, dass eine richtige Entscheidung richtig getroffen wurde. Absolut verrückt.

Bayern hat es trotz über 30 Schüssen nicht hinbekommen, Jan Oblak vor größere Schwierigkeiten zu stellen. Die paar Schüsse, und es waren aller höchstens 5, die zu parieren waren, muss jeder Torwart tatsächlich halten. Oblak hat sich teils das Leben selber schwer gemacht in dem er die Bälle fangen wollte und die dann im Nachfassen selber entschärfen musste.

Das Tor? Ein unhaltbarer weil doof abgefälschter Schuss. Und sonst? Ein Haufen geblockter Schüsse.
Immer noch ein Fuß hier da, ein letzter Gegenspieler dort. Das ist nun mal der Stil von Atletico. Daran verzweifelte auch Barcelona schon.
Selbst gegen 10 Mann, konnte Barca nicht annäherend so viel Profiit schlagen im Hinspiel des Viertelfinals wie man, von Messi, Suarez und Neymar erwarten würde.

Wie Simon Steffen schon sagte: Atletico verlor diese Saison kein Spiel mit mehr als einem Tor Abstand.

Es war nicht viel was bei den Bayern rumgekommen ist.
Über 3 Halbzeiten die bessere Mannschaft? Woran will man das messen? Am Ballbesitz und den Schüssen die keine Gefahr mit sich brachten, bis auf den Sonntagsschuss von Alaba aus 30 Metern im Hinspiel?

Man hat kein strategisches Konzept gefunden das Bollwerk zu knacken. Man hat es gemacht wie immer. Einfach die Pille hin und her schieben, dann mal auf außen ins 1zu1 bzw. 1zu2 und dann weiter Pille hin und her schieben. Zum Schluss wieder mal einfach hoch reinhufen und beten.

Sorry, das ist kein Konzept. Man war nicht besser. Es war das Spiel was man erwartet hat. Bayern hat den Ball, Atletico die brandgefährlichen Chancen aus wenigen Situationen. Man hat sich einfach auf den Gameplan von Atletico eingelassen und ihnen somit ein bekanntes Terrain überlassen, anstatt Alternativen zu suchen. Warum? Weil Pep seinen Stolz, seine Art von Fussball, seine DNA nicht über Bord werfen will. Die Diskussion haben wir auch bereits 1000x geführt. Muss er es anders probieren? Soll er an seinen Prinzipien festhalten oder diese dem Erfolg unterordnen? Oder kann er das gar nicht?
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Könnt ihr gerne durch diskutieren. Ich bin es leid. Ich hab kein Bock diese Art von Einbahnstraßen Fussball zu sehen. Bin froh, dass Pep und die Bayern rausgeflogen sind und in Manchester wird Pep epochal auf die Nase fliegen. Endlich ist der Alptraum Pep vorbei. Die Lobhudelei um diesen falschen Messias, dessen Ankunft und Anwesenheit man ununterbrochen bejubelt hat. Warum eigentlich? Der deutsche Fussball und deutsche Trainer haben auch ohne ihn gut genug funktioniert. Und die Konsequenz des Guardiola Fussball sind dann eben Leute wie Simone, Mourinho, Ranieri, die Defensiv und Konterfussball ohne Ballbesitz und mit wenigen sehr gefährlichen Chancen zelebrieren.
 
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bayern hat so viele chancen gehabt wie noch nie in nem cl halbfinale in den jahren zuvor und wer die dinger nicht macht, der hat halt pech und verliert. so ist fußball nun mal. selbst wenn man 135minuten die bessere mannschaft war, es wurden zu wenig tore geschossen und das bei so einem sturm der die liga demütigt.


achja, zum überraschungssieger leicester city. die haben diese saison schlappe 50 millionen ausgegeben :D (für transfers). dabei nur knappe 10millionen eingenommen und ein minnus von 40 millionen gemacht.
 
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