Thane schrieb:
Was bitte ? Die hatten gestern eine nennenswerte gute Aktion und machen daraus das Tor.
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Bayern war drückend überlegen, Atletico kam über 90% des Spiels nicht einmal zu Entlastungen.
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Aber so ist das eben im Fußball, es gewinnt nicht immer die bessere Mannschaft, sondern die, die mehr Tore oder an der richtigen Stelle die Tore macht.
Hier sind wieder einige so tief im Schützengraben drin, dass man selbst nach Schlusspfiff nicht realisieren möchte was wieder einmal passiert.
Lächerlich, dass sogar über eine Abseitsstellung die keine war, mehrfach gepostet wird, als ob Atletico dankbar sein müsste, dass eine richtige Entscheidung richtig getroffen wurde. Absolut verrückt.
Bayern hat es trotz über 30 Schüssen nicht hinbekommen, Jan Oblak vor größere Schwierigkeiten zu stellen. Die paar Schüsse, und es waren aller höchstens 5, die zu parieren waren, muss jeder Torwart tatsächlich halten. Oblak hat sich teils das Leben selber schwer gemacht in dem er die Bälle fangen wollte und die dann im Nachfassen selber entschärfen musste.
Das Tor? Ein unhaltbarer weil doof abgefälschter Schuss. Und sonst? Ein Haufen geblockter Schüsse.
Immer noch ein Fuß hier da, ein letzter Gegenspieler dort. Das ist nun mal der Stil von Atletico. Daran verzweifelte auch Barcelona schon.
Selbst gegen 10 Mann, konnte Barca nicht annäherend so viel Profiit schlagen im Hinspiel des Viertelfinals wie man, von Messi, Suarez und Neymar erwarten würde.
Wie Simon Steffen schon sagte: Atletico verlor diese Saison kein Spiel mit mehr als einem Tor Abstand.
Es war nicht viel was bei den Bayern rumgekommen ist.
Über 3 Halbzeiten die bessere Mannschaft? Woran will man das messen? Am Ballbesitz und den Schüssen die keine Gefahr mit sich brachten, bis auf den Sonntagsschuss von Alaba aus 30 Metern im Hinspiel?
Man hat kein strategisches Konzept gefunden das Bollwerk zu knacken. Man hat es gemacht wie immer. Einfach die Pille hin und her schieben, dann mal auf außen ins 1zu1 bzw. 1zu2 und dann weiter Pille hin und her schieben. Zum Schluss wieder mal einfach hoch reinhufen und beten.
Sorry, das ist kein Konzept. Man war nicht besser. Es war das Spiel was man erwartet hat. Bayern hat den Ball, Atletico die brandgefährlichen Chancen aus wenigen Situationen. Man hat sich einfach auf den Gameplan von Atletico eingelassen und ihnen somit ein bekanntes Terrain überlassen, anstatt Alternativen zu suchen. Warum? Weil Pep seinen Stolz, seine Art von Fussball, seine DNA nicht über Bord werfen will. Die Diskussion haben wir auch bereits 1000x geführt. Muss er es anders probieren? Soll er an seinen Prinzipien festhalten oder diese dem Erfolg unterordnen? Oder kann er das gar nicht?
Könnt ihr gerne durch diskutieren. Ich bin es leid. Ich hab kein Bock diese Art von Einbahnstraßen Fussball zu sehen. Bin froh, dass Pep und die Bayern rausgeflogen sind und in Manchester wird Pep epochal auf die Nase fliegen. Endlich ist der Alptraum Pep vorbei. Die Lobhudelei um diesen falschen Messias, dessen Ankunft und Anwesenheit man ununterbrochen bejubelt hat. Warum eigentlich? Der deutsche Fussball und deutsche Trainer haben auch ohne ihn gut genug funktioniert. Und die Konsequenz des Guardiola Fussball sind dann eben Leute wie Simone, Mourinho, Ranieri, die Defensiv und Konterfussball ohne Ballbesitz und mit wenigen sehr gefährlichen Chancen zelebrieren.