Fußballstammtisch 2016 Teil II (1. Beitrag beachten)

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@Thane: also ist dein Argument mit den roten Karten und brutalen Fouls ja auch völlig daneben. Kolumbien ist nun keine Fallobst Truppe oder?`und wenn dann lag es am Ende an den schlechten Schiris, die sowas durchgehen lassen und nicht an den schlechten Fußballern. Mal letztens das Spiel Hoffenheim gegen Frankfurt gesehen? Treterspiel hoch 10. und warum? weil das Schiri Team völlig überfordert war. und weil die Spieler gemerkt haben, dass das alles geht. in der Bundesliga passiert. nicht bei einer Bananen WM.

Warum machen wir denn keine WM mit nur 16 Mannschaften oder 8? dann steigt doch die Qualität an oder? warum wird das nicht gemacht? wäre dir das lieber ja?
 
Timbuktu ist aber kein Land ;)

Bei der EM2016 war es in der Gruppenphase strategisch besser drei Mal Unentschieden zu spielen als ein Mal gewinnen und zwei Mal verlieren. Solch ein Team war dann am Ende Europameister. Kommt man nun mit Dreiergruppen an so wird das letzte Gruppenspiel wohl von Hintermännern ausgehandelt und nicht auf dem Rasen ausgespielt.

Wenns nach mit geht würde ich wie (bis) 1978 nur 16 Mannschaften zulassen und direkt mit der KO-Phase starten.
 
Es lag natürlich an beidem. Die Schiedsrichter hatten ja auch die Vorgabe bekommen, mehr laufen zu lassen.
Dazu kamen auch Mannschaften, die tief standen und mit Härte agierten.
Costa Rica war so ein Beispiel und auch die Chilenen haben gut zugelangt. Chile war für mich 2014 auch sicher keine Top-Mannschaft.
Kolumbien ist sicher kein Fallobst, aber auch nicht gerade Top 10 ;)

Auf jeden Fall dürfen nicht wieder so viele Fouls nicht geahndet werden. Dann wäre schon mal ein Punkt abgehakt.
Bliebe aber trotzdem der potenzielle Angsthasenfußball vieler Underdogs. Klar, das wäre aus deren Sicht legitim, weil sie spielerisch nicht so überzeugen können. Aber wäre das für den Zuschauer so toll? Wenn nur ein Team spielt und das Andere nur abwartet?
Meiner Meinung nach sollten bei einer WM-Endrunde auch spielerisch überzeugende Mannschaften den größten Teil stellen.
 
ich bin aber der Meinung dass wir dieses Qualitätsproblem eben nicht mit Abgrenzung beseitigt bekommen. das führt nur dazu, dass man sich immer mehr abgrenzt und auch wenn es dumm klingt, aber dass reiche immer reicher werden und arme immer ärmer möchte glaube ich keiner. ein Schritt kann sein damit anzufangen den Kuchen breiter zu verteilen. das tut die Fifa, wenn sie die Teilnehmer an der Endrunde vergrößert. es kann langfristig dazu führen, dass die anderen Länder aufholen, weil mehr Geld in diese Märkte fließt. Muss nicht, aber kann.

Es wird ja auch nix in Stein gemeißelt. Regeln ändern sich immer wieder und alle 4 Jahre komme ich damit klar, mal Fußball sehen zu "müssen" den man ectl. nicht gewohnt ist. damit komm ich gut klar als Konsument. denn ich denk dann einfach etwas weiter und sehe, dass sich an dem aktuellen Status vielleicht mal auch was ändert.

Wenn wir aber wie in der CL dazu übergehen immer mehr die dicken Fleischberge an die schon fetten Gewinner zu verteilen, dann wird uns schneller langweilig als uns Fans lieb sein kann...

immer die selben Partien, immer die gleichen Namen...welches Übel ist nun besser? lieber mehr Diversität und damit evtl. auch etwas weniger Qualität, oder vermeintlich mehr Qualität aber immer das selbe Programm?
 
Und je nach dem, wo das ganze dann stattfindet, bleiben dann wieder Riesenstadien über, die keiner braucht oder die vor sich hin verrotten wie in Südafrika. Hauptsache die FIFA hat wieder ne Milliarde auf dem Konto und der Lockenkopf kann weiter blöd vor sich hinfeixen.
 
Aber liegt das an den Länder die vermutlich ihre Fußballer(dafür aber andere Sportarten) nicht genug fördern oder einfach daran das andere Mannschaften nun mal besser sind? Weil Abgegrenzt war niemand. Man hatte immer die Möglichkeit sich zu qualifizieren.
 
Thane schrieb:
Ob dann der Modus mit drei Teams pro Gruppe förderlich ist?

Besser als die Geschichte mit den Gruppendritten usw allemal, im Vgl zu 4er Gruppen keine Ahnung so genau hab ich das noch nicht analysiert.


strempe schrieb:
Kommt man nun mit Dreiergruppen an so wird das letzte Gruppenspiel wohl von Hintermännern ausgehandelt und nicht auf dem Rasen ausgespielt.

Mir fehlt da grad der Praxisfall dazu, wann käme das denn zum tragen?
Ich hab ja nur 3 Spiele, A-B, A-C und B-C. Vor dem letzten Spiel haben wir an möglichen Konstellationen:

3 vs 3 Punkte und der andere ist mit 0 bereits raus -> keine Gefahr
1 vs 1 Punkte und der andere hat 2 -> rein theoretisch könnte man ein 3:3 vereinbaren mit dem dann beide mehr geschossene Tore haben, naja halte ich für unrealistisch, man will ja auch Gruppenerster werden
3 vs 0 Punkte (der andere hat 3) -> ungefährlich, der eine muss gewinnen und der andere will Gruppensieger werden
1 vs 0 Punkte (der andere hat 4) -> ungefährlich beide wollen nen Sieg
3 vs 1 Punkte ( der andere hat 1) -> beide können noch erster werden, ein unentschieden Deal wäre höchstens denkbar wenn der mit 1 Punkt eh keine relevante chance auf nen Sieg sieht, in dem Fall dürfte der mit 3 aber kaum Angst vor ner Niederlage haben.


Da finde ich 4er Gruppen gefährlicher da gibts eher mal den Fall dass der eine mit 6 Punkten schon safe ist und dem anderen 1 Punkt zu Platz zwei reicht...
 
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@oemmes

Daran ist aber nicht die FIFA schuld, sondern korrupte/dämliche Politiker/Funktionäre in den jeweiligen Bewerberländern.

@meisaelf

Sry, aber in Afrika und Asien wird Fussballförderung nicht das wichtigste sein, das man mit dem vorhandenen Geld anstellen kann.

@Nod

Genau so sehe ich das auch. Potentiell wird es durch das geänderte Format sogar weniger Spiele geben, in denen es um die goldene Ananas geht. Zumal die FIFA ja scheinbar am Grübeln ist auch in der Gruppenphase keine Unentschieden mehr zuzulassen.

@topic

Afrika hat rein von der Anzahl der Verbände weit mehr Startplätze verdient, als sie aktuell haben, auch Asien ist mit 3 Startern extrem unterbesetzt. Ich habe mich bei Olympia auch über Fiji gefreut, obwohl die kein sonderlich hohes Niveau an den Tag gelegt haben. Im Endeffekt gibt es auch genug Graupenspiele zwischen vermeintlich großen Vereinen/Nationen, dass ich die "Verwässerung" nicht kritisch sehe.
 
Man will aber bei einer WM die besten Teams spielen sehen. Schau dir doch mal die Viertel- und Halbfinale der letzten WMs an. Mehr als 80 % sind aus der UEFA oder CONMEBOL. Ich fände des besser die Gruppenphase einfach ganz wegzulassen. Dann gibt es keine langweiligen Spiele in denen es um nichts mehr geht und es können viele mitmachen.
Keine Unentschieden ohne Verlängerung sind doch Bullshit, ich bin kein Fan von Elfmeterschiessen.
 
Ich bin auch gegen Verwässerung aber das ist nunmal nicht nur vom Teilnehmerpool abhängig.

Verwässerung ist ein hoher Anteil an Spielen in denen es um "nichts" geht oder mit Mannschaften die ein deutlich niedrigeres Niveau haben.

Bei 3er Gruppen bekämen die Schwächsten gerade mal 2 Spiele und die muss der Gegner dennoch ernst nehmen weil man den Gruppensieg in 2 Spielen sehr schnell verspielt wenn man Punkte verschenkt.
Die nächstschwächeren sind dann 1 Spiel später raus.

Die Gesamtzahl der Gruppenspiele bleibt identisch (16x3 statt 8x6), die Relevanz der Gruppenspiele wird deutlich erhöht, es gibt mehr schwächere Teams die aber schneller aussortiert werden und es gibt eine KO Runde mehr - für mich sieht das relativ ausgeglichen aus.
 
Dimitri Payet will ja nun nicht mehr für West Ham spielen und weigert sich aufzulaufen. Wurde von Bilic nun aus dem Kader genommen und darf erst mal nicht mehr mit der Mannschaft trainieren. Finde ich ne Schweinerei mal wieder von so einem Spieler. komischerweise sitzen die immer am Ende am längeren Hebel und bekommen das was sie wollen. Er hat erst im Februar 2016 bis 2021 verlängert und will nun schon im Winter weg.
 
Mann sollte die Verträge abschaffen die sind ja nicht mal das Papier wert auf den sie gedruckt sind.

Eigentlich wäre es jetzt konsequent ihn bis 2021 auf die Tribüne zu setzten. Leider wird das nicht passieren.

Die Engländer schwimmen doch im Geld, die könnten es sich am ehesten leisten.

Hätte ich bei Draxler auch konsequent gefunden, ich glaube das hätte der VFL gemacht bzw. sich VW geleistet hätten sie den Abgas-Skandal nicht an der Backe 😬
 
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Den Wechselwunsch an sich kann ich gut verstehen, der wurde bei der EM auf einen Schlag zum Star und ist jetzt 29 - wenn er jetzt nicht nach ganz oben wechselt dann nie, an seiner Stelle würde ich auch weg wollen.
Die Frage ist halt immer wie man das Thema angeht, allerdings gehören da zwei Seiten dazu, da braucht man als Verein dann auch nicht scheinheilig auf den Vertrag pochen, wer zu wenig Leistung bringt wird ja auch nach 1 oder zwei Jahren wieder entsorgt obwohl er 5 Jahre Vertrag hat - der Vertrag stellt nur sicher dass beide Seiten bei einer Trennung finanziell abgesichert sind.

Mit "es sich leisten können" ist es auch nicht getan - wie viele Toptalente wird man wohl noch verpflichten als Mittelklasseverein wenn die sehen dass man im Fall einer optimalen Entwicklung 4 Jahre lang blockiert wird?
 
@NoD.sunrise: aber er will zurück nach Marseille. das ist ja nun auch nicht grad "nach oben".
 
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Es kann doch aber nicht sein das man eingegangen Verträge von heute auf morgen für nichtig erachtet weil er Etwas Glück hatte oder er plötzlich andere Vorstellungen hat.

Wir sind alle erwachsen und lernen schon in jungen Jahren das Entscheidungen Konsequenzen haben, aber sobald man Fußballer ist fallen die Konsequenzen weg und nur das gute bleibt erhalten.

Das kann doch auch nicht die Lösung sein, wie soll man das seinen Kindern noch erklären wenn sie solche Vorbilder haben? Ja ehm eigentlich muss man für seine Entscheidungen grade stehen....ehm aber bei Fußballern ehm.....ist das etwas anders.

Und wie man es dreht und wendet für junge Menschen sind solche Personen Vorbilder.

Wie man an hoffenheim (Traingsgruppe 2) oder Schalke (Causa Albert Streit) sieht scheint das den Talenten total Wurst zu sein, es gibt nun mal nur begrenzte Plätze in den Profiliegen für Talente
 
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Das ist bis jetzt aber eine einseitige Information seitens West Ham und Bilic. Warum er da weg will, hat er selber noch nicht zu gesagt. Wobei die Erklärung von NoD wohl die logischte ist.

​Die langjährigen Verträge gehen fast ausschliesslich auf den Deckel der Vereine, da sie sich immer die Möglichkeit sichern wollen noch eine fette Ablöse zu kassieren.
 
getexact schrieb:
aber er will zurück nach Marseille. das ist ja nun auch nicht grad "nach oben".

Ok mir war nur bekannt dass es diverse Interessenten, unter anderem auch United, Arsenal usw gibt - wenn er wirklich zu Marseille will dann hat er dafür wohl andere Gründe als sportliche, die müssen aber nicht weniger valide sein.


Seiyaru2208 schrieb:
Es kann doch aber nicht sein das man eingegangen Verträge von heute auf morgen für nichtig erachtet weil er Etwas Glück hatte oder er plötzlich andere Vorstellungen hat.

Wir sind alle erwachsen und lernen schon in jungen Jahren das Entscheidungen Konsequenzen haben, aber sobald man Fußballer ist fallen die Konsequenzen weg und nur das gute bleibt erhalten.

Das kann doch auch nicht die Lösung sein, wie soll man das seinen Kindern noch erklären wenn sie solche Vorbilder haben?

Findest du das nicht etwas übertrieben? Man muss doch mal sehen warum solch langjährige Verträge hier geschlossen werden - weder der Verein noch der Spieler haben ein Interesse daran dass diese Verträge immer über die volle Zeit so laufen wie se ursprünglich abgeschlossen werden. Es geht um Absicherung, nicht darum den Ist Stand auf 5 Jahre zu betonieren.
Der Verein sichert sich ab dass der Spieler nicht nach belieben abgeworben werden kann bzw dass man entsprechend enschädigt wird und der Spieler sichert sein Einkommen ab, aber beiden Seiten ist von Anfang an bewusst dass der Vertrag den Umständen entsprechend angepasst wird.

Es spricht auch keiner von "von Heute auf Morgen", man muss halt wie gesagt zusammenkommen, das funktioniert ja dann in der Regel auch, nur wenn sich mindestens eine Seite quer stellt gibts halt Probleme.
Bringt dem Verein am Ende des Tages auch nichts wenn ein extrem unzufriedener Spieler ohne Motivation seine X Jahre absitzt, und genauso bringts einem Spieler nichts bei einem unzufriedenen Verein X Jahre ohne Einsatzaussichten abzusitzen.


Mit sturem "Vertrag ist Vertrag" Gerede macht man es sich viel zu einfach und argumentiert nur an der Realität vorbei.

Unsere Rechtsprechung sieht übrigens eine Obergrenze von 18 Monaten als gültig an, würde dein 18 jähriger Sohn also einen Arbeitsvertrag über 5 Jahre (also auch Kündigungsfrist 5 Jahre) unterschreiben dann wäre das schlicht nichtig.
 
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Warum dann überhaupt Verträge einhalten? Vertrag ist ein Vertrag, den beide Seiten ohne Zwang eingewilligt haben. Jede Partei hat recht und Pflichten.

So wie du argumentierst könnte ich jeden Vertrag als nichtig erklären.

Das ist nicht ganz richtig im TzBfG steht dazu folgendes

Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) sind befristete Arbeitsverträge mit einer Gesamtdauer von mehr als zwei Jahren nur mit einem Sachgrund zulässig. Anerkannte und oft genutzte Gründe sind beispielsweise Krankheits- oder Elternzeitvertretungen.

Auch die „Eigenart der Arbeitsleistung“ kann Befristungen über einen längeren Zeitraum als zwei Jahre rechtfertigen und ist sogar in § 14 Absatz 1 Satz 2 Nummer 4 TzBfG ausdrücklich vorgesehen. Ob das bei Profifußballern der Fall ist oder nicht, darüber waren sich die Gerichte uneins.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/f...-arbeitsvertraege-im-spitzensport_078923.html
 
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Die Begründung habe ich doch aufgeführt.

Seiyaru2208 schrieb:
Das ist nicht ganz richtig im TzBfG steht dazu folgendes

Da gehts um die Befristung, nicht um die Kündigungsfrist. Also um die Frage wann statt einem unbefristeten Arbeitsvertrag einer mit einer mehrjährigen Frist genutzt werden darf. Der kann deswegen trotzdem mit einer Frist von einem Monat oder was halt definiert ist aufgekündigt werden.
Dies dient einfach dem Arbeitnehmerschutz, genauso wie ein Arbeitgeber nicht einfach immer wieder einen befristeten Vertrag anbieten darf sondern dann einen unbefristeten geben muss.

Bei der Kündigungsfrist ist nur das untere Ende gesetzlich klar geregelt, für das maximum gibt es keine Zahl im Gesetz, bei Gerichtsurteilen haben sich meines Wissens aber 18 Monate als Konsens herausgestellt, daher schrieb ich auch "Rechtsprechung" und nicht Gesetz.
Ich habe selbst eine relativ lange Kündigungsfrist in meinem Vertrag akzeptiert daher habe ich mich da ein wenig informiert.

Und auch hier dient die Frist der Absicherung, wenn bei uns ein Arbeitnehmer kündigt dann arbeitet der noch so lange wie es für beide Seiten sinnvoll ist und nicht genau X Monate.


Bei Fußballprofiverträgen gibt es keine geregelte Kündigungsfrist drum muss man das dann ja einvernehmlich klären.
 
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Es muss erstmal garnichts der Vertrag steht, sollte es knallen muss es vor dem Gericht entschieden werden und damit hätten wir dann am Ende auch klare Regelungen.

Aber einfach zu sagen da beide Parteien im Grunde eh davon ausgehen das keiner seine Pflicht zur Vertragserfüllung wahrnimmt, ist der Vertrag am Ende nicht bindend, ist der Weg hin zur Bananen Republik


Wenn der Arbeitnehmer kündigt oder gekündigt wird dann Arbeit dieser so lange wie es die gesetzliche und oder tarifliche Kündigungsfrist es verlangt, wenn es der Arbeitnehmer nicht tun soll dann muss er freigestellt werden.

Kündigungsfristen schützen nicht nur den Arbeitnehmer sondern auch den Arbeitgeber.
 
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