GWE Abofalle!

Ken Masters

Lt. Junior Grade
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Hallo liebe community,

sicherlich hat der eine oder andere von den briefen der gewerbeuauskunft-zentrale gehört. Mein brother hat nämlich so einen brief, keine ahnung wann, bekommen und er auch fahrlässig und irrtumlüch diesen unterschrieben zurückversendet (der ist halt immer sehr gestresst und hat das kleingedruckte nicht gelesen :mad: ). Nun hat er gestern einen brief von der inkasso bekommen mit der aufforderung, den 2-jahres abo zu bezahlen. LOL!? Bezahlen ? auf keinen fall. habe schon einiges im internet über diese asis herausgefunden. viele oder sogar alle (rechtsanwälte etc.) raten nicht zu zahlen sondern die zu verklagen. hmm.... schön und gut, aber wie lange dauert so ein prozess eigentlich? gewinnt man den prozess auch? die gwe verfeinern ihre ausdrucksweisen in ihren schäbigen briefen von jahr zu jahr so sehr, das diese sich noch in der legalität befinden. also sie verfeinern ihre ausdrucksweise in ihren briefen, damit rechtlich gegen sie nicht vorgegangen werden kann. keine ahnung wie der stand von heute ist, daher wollte ich mal eure meinungen erfahren bzw. ratschläge wie man dagegen vorgehen sollte.

danke im voraus.
 

Ken Masters

Lt. Junior Grade
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Echt? dann sry, dachte ich es gehöre in die Wirtschaft, Recht und Forschung-kategorie :S
 

Damien White

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Derartige Fragen gehören an die Verbraucherzentrale gerichtet und nicht in einem Unterbereich eines Computerforums gepostet.

Verbindliche und aussagekräftige Antworten wirst du hier nicht erhalten.
 

FreeZer_

Captain
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Abgesehen davon, wie kann man denn "irrtümlich" etwas unterschreiben und zurücksenden?
 

Damien White

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War evtl eine dieser "Glückwunsch, sie sind unser 1 millionster Besucher, bitte unterschreiben sie hier und geben hier ihre Kreditkartennummern an um die Chance auf ein iPad zu gewinnen." Aktionen.
 

Cotom

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Bevor sich hier einige weiter über die "Dummheit" des Bruders des TO lustig machen, sollten sie sich vielleicht ersteinmal informieren um was es sich bei GWE handelt.

Das schreiben der GWE sieht nämlich einem amtlichen Schreiben zum verwechseln ähnlich und es wird darauf spekuliert, dass der Empfänger unaufmerksam ist und die Leistungen der GWE beauftragt. Zusätzlich sind die Kosten relativ gut versteckt.

Das so viele Gewerbetreibende auf die Masche der GWE hereingefallen sind, mag daran liegen, dass die Schreiben den Eindruck eines amtlichen Schreibens erwecken und aus diesen nichtklar hervorgeht, dass man mit seiner Unterschrift einen (teuren) Vertrag abschließt.
Betroffene dürfen nach einer Entscheidung des BGH und auch des OLG Düsseldorf aufatmen. Denn in Düsseldorf wollten die Richter kein Geschäftsmodell billigen, die auf einen unaufmerksamen Adressaten spekulieren. Demnach sind die verwendeten Formulare irreführend und damit rechtswidrig. Quelle
 

Ken Masters

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danke für deinen beitrag cotom. wenigenstens einer der vernünftige stellung zu diesem thema nimmt.
Nun es hat auch nichts mit Dummheit zu tun, es ist uns nur zu spät klar geworden das die GWE einer Abzocker “GmbH” ist.
ich recherchiere noch weiter und werde auch persönlich informationen von rechtsanwälten und der handwerkskammer holen. die kriegen keinen cent.
 

hildefeuer

Captain
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Ich habe diese Briefe auch bekommen und immer weggeworfen.
Da mir das auf den keks ging habe ich mal 2 Stück gesammmelt und ungeöffnet mit "Annahme verweigert" in den nächsten Briefkasten geworfen. Seit dem kommt nix mehr.
 
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