Bericht Im Test vor 15 Jahren: Nvidias Luxus-Chipsatz für AMD Athlon XP

Robert

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#1
tl;dr: Vor 15 Jahren entwickelte Nvidia noch Chipsätze. Und zwar für die Plattform des heutigen Konkurrenten AMD. Der nForce 2 bot gegenüber der Konkurrenz von VIA ein Dual-Channel-Speicherinterface, mehr Anschlüsse und auf Wunsch eine integrierte Grafikeinheit. Dem Athlon XP verhalf er im Test zum Patt mit dem Pentium 4.

Zum Bericht: Im Test vor 15 Jahren: Nvidias Luxus-Chipsatz für AMD Athlon XP
 
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#2
Tja damals als AMD in Spielen deutlich vor Intel war, ach waren das Zeiten ...
 
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#4
Der KT333 bzw das Epox 8K5A2+ war so ziemlich das letzte Board, das ne Voodoo5 5500 AGP befeuern konnte!
 

deo

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#5
Der Nforce2 hat AMD praktisch gerettet, denn die anderen Chipsätze traten auf der Stelle.
Den Dual-Channel-Betrieb musste man überlegt anpacken mit 3 RAM-Steckplätzen, die 1:2 aufgeteilt waren. In den 1. Steckplatz kam grundsätzlich das große Modul und in die beiden anderen 2 kleine oder ein gleich großes, wie im 1, die zusammen die Kapazität des 1. hatten.
Zum Beispiel: 1x 1024MB + 2x 512 MB oder 2x 1024 waren auch möglich, aber zu der Zeit recht teuer, so dass man dankbar war, noch 2 kleine Module verbauen zu können.
Der nForce2 Config-Guide war zu der Zeit eine wertvolle Hilfe.
http://www.planet3dnow.de/artikel/diverses/nf2config/
 
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#6
Damals war ich der KING mit meinem Asus ROG Mainboard und nforce 2 Ultra Chipsatz. Und das Beste: Ich habe es immer noch im Einsatz!
 

Qarrr³

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#7
Die Antwortmöglichkeiten bei der Frage von letzter Woche fand ich etwas schlecht.
Für den einen sind es 60fps für den anderen 30fps. Dass eine große Mehrheit die Grafik aber so einstellt, wie es noch gerade für sie flüssig ist, ist doch nicht überraschend. Was das für die Mehrheit bedeutet, wäre interessant gewesen.
 
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#8
Das absolut geilste an nForce (ich glaub nur 1 und 2) war Soundstorm. Also der integrierte Echtzeit-DolbyDigital-Encoder! Dass es sowas später nie wieder (?) gab ist für mich noch immer unverständlich. Die Alternative war dann bis HDMI den PC analog, mit 3 Kabeln an den Receiver zu hängen.
 

Dragst3er

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#10
Ich habe hier ein Mainboard mit Nvidias letzten Mainboard-Chipsatz, den nforce 980a SLI.

Das Mainboard ist echt klasse, quasi eine richtige High-End Platine mit guter Stromversorgung und Heatpipe Kupfer Kühlung.

Intel weigerte sich den FSB Nachfolger für NV zu lizensieren und AMD war auf dem absteigendem Ast. Nur mit AMD konnte man aber kein Geschäft gewinnbringend aufziehen, vorallem mit Bulldozer. Bis zum Ende des Phenom II und Anfang der Core i bzw K11 Architektur hat NV hier den Schlussstrich ziehen müssen - aus technischen Gründen.
 
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deollz

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#11
Das waren noch zeiten, leider war er aber verdammt "zickig" was die Kompatibiltät an Speichermodulen betrifft (single/double sized), wenn es aber lief, dann konkurrenzlos schnell.
 
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#12
Hab immer noch ein Asus A7n8x Board mit XP 2700m CPU im Keller stehen. Läuft gut mit Windows XP.
War meine beste OC Lösung bisher, der Takt ging bis 2,5 Ghz. Das war damals mehr, als der handelübliche XP 3200 brachte...
 

neofelis

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#13
Ich musste zum nforce2 400 anno 2004 überredet werden. "Wie wärs mit dem leckeren nvidia Board?" "Nee. Mmmh. Na gut!"
Aber die Kombination mit Athlon XP 3000+ und ATI 9800Pro, die ich privat einsetzte, hat mich nie im Stich gelassen.

PC_AMD_MSI_nforce2_a.jpg
 
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#14
Der Nforce2 war sehr gut, das getestete ASUS Board eher weniger. Da waren andere Hersteller dann besser. Epox zum Beispiel, wenn man die kurze Serie ausblendet, in der Billig-Kondensatoren verbaut wurden, die dann auch zum Untergang von Epox führte.
 

Vetinari

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#15
Ein Abit NF7-S2 und Athlon XP 2600+ (Thoroughbred B) waren damals Teil meines ersten selbst konfigurierten und gebauten Computers. Das war ein GUTES Mainboard mit gutem Sound. Aus unerfindlichen Gründen hatte ich auch einen freien Multiplikator und konnte den Athlon XP mit 200 MHz FSB ansteuern (2200 MHz dann stabil und ohne Spannungserhöhung) und mit DDR 400 im Dual Channel war das ein geglückter Einstieg in die Übertakterei.
 
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#16
Das absolut geilste an nForce (ich glaub nur 1 und 2) war Soundstorm. Also der integrierte Echtzeit-DolbyDigital-Encoder! Dass es sowas später nie wieder (?) gab ist für mich noch immer unverständlich. Die Alternative war dann bis HDMI den PC analog, mit 3 Kabeln an den Receiver zu hängen.
Genau das war damals der Grund wieso ich das Abit NF7 (?) gekauft hab. Der Receiver damals (Technics SA-DX750) hatte leider keinen analogen 5.1 Eingang, daher war der Soundstorm die einzige Möglichkeit "richtigen" 5.1 Sound zu bekommen.

Dolby Digital Live habe ich dann bis vor einem Jahr mit meiner Creative X-Fi genutzt, also das Thema ist mit dem Soundforce nicht gestorben. Für die X-Fi musste man allerdings ein Codec-Paket von Creative kaufen. Kostete ~5$, das war es wert!
 
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luckysh0t

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#19
Ich hatte damals ein Gigabyte (damals auch gerne mal Gigabunt genannt) K7 Triton mit nforce 2 ultra 400 und einem Athlon XP 2800+ der dann zu einem 3400+ (laut Bios) übertaktet wurde. Was lange Zeit mein einziges Gigabyte MB bleiben sollte, erst Ryzen brachte mich wieder zu einem GB Board.
 
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#20
Mit nForce 2 war der Athlon XP ein Pentium-4-Konkurrent
Auch ohne nForce 2 war der Athlon XP dem P4 überlegen, nämlich im Preis.
Anfangs gabs den P4 nur mit RDRAMM von Rambus. Und der Speicher war so verdammt teuer, dass man nochmal das doppelte des CPU-Preises für den RAM ausgeben musste um die selbe Menge zu haben wie bei einem AMD DDR-RAM System.
Zudem hat sich der P4 sogar noch mehr Strom gegönnt als der Athlon XP.

Der P4 war vor der Möglichkeit ihn mit DDR-Ram zu betreiben eine absolute Null-Nummer... und wirklich gut, war der P4 nie.
 
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