Infineon zurück in der Gewinnzone

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Tekpoint

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Der Chiphersteller verheißt kräftig Wachstum für die nächsten fünf Jahre und konzentriert sich auf Autos und Stromsparen.

Kein Auto, kein Kühlschrank, kein Windkraftanlage läuft ohne diese Chips. Und die Nachfrage steigt und steigt. Deshalb strahlte der Infineon Chef Peter Bauer am vergangen Dienstag bei der Bilanzvorlagen noch mehr beim Ausblick in die Zukunft des Konzerns: Das Lange "tiefe Tal der Träne" sei endgültig vorbei, sagt der Chef und verhieß den Aktionären ein märchenhafte Zukunft.

Seit dem Börsengang im Jahre 2000 hatte Infineon nur zweimal 2001 und 2004 Gewinn gemacht. Sonst gab es immer nur tiefrote Zahlen. Unterm Strich 6 Milliarden.
Die Aktien waren von Höchstand 82 Euro auf 35 Cent gefallen im letzten Jahr.

Im Frühjahr hatte Infineon seien Handysparte für Handychips abgeschlossen und verkauft und spielte so 1 Milliarden Euro in die Kassen. Infineon war sehr vor Apple iPhone abhängig udn sehr klein um mit halten zu können.

Aber selbst ohne Zukäufe sagt Peter Bauer für Infineon nach den dürren Jahren jetzt mindestens fünf fette Jahre voraus. Ohne Handysparte sinkt der Umsatz zwar erst einmal um ein Drittel, der Gewinn um ein Viertel. Aber Infineon sei damit "nachhaltig profitabel, wachstumsstark und vor allem stabil" sagte Bauer. Und der Umsatz soll bis 2015 jährlich um 10 Prozent wachsen auf 5 Milliarden Euro.

Der eine Treiber des Wachstums sind Autos. Vom Airbag bis zum Fensterheber - immer mehr wird heute von Halbleitern gesteuert.
Schon heute sind in einem durchschnittlichen Auto Halbleiter für 200 Euro verbaut. Der Anteil steigt ständig. In einem Auto mit Hybridmotor sind es doppelt, in ein Elektroauto dreimal so viele Halbleiter nötig. Infineon ist bei Chips für Autos Weltmarktführer mit einem Markenanteil von neun Prozent. Der zweite Treiber ist Energieeffizienz. Ein Leistungshalbleiter regelt und steuert den Stromfluss. In einem Kühlschrank macht er aus einem Stromfresser ein intelligentes Sparmodell. Auch hier ist Infineon die Nummer eins.

Quelle: Tageszeitung SZ /Sächsische Zeitung) Wirschaftsteil
 
siemens hätte einfach nicht die sparte ausgliedern sollen, dann wär das nicht so kritisch geworden ;) aber leider ham die nix draus gelernt, siehe Siemens Mobile
 
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