News Linux: Fedora Workstation 28 mit Gnome 3.28.1 veröffentlicht

Hujax

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#2
fedora <3
 

DaDo80

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#3
Die Integration von proprietärer Software bezieht sich nur auf die Applikationen oder auf alle Pakete?

Wäre cool wenn ich ab Werk mp3 abspielen könnte ohne den umständlichen Weg über RPM-Fusion.

Oder kann das Fedora mittlerweile?
 

Skaro

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#4
Bei mp3 ist doch nun die Lizenz oder das Patent abgelaufen. Zumindest eine Open Source Software die mp3 Daten abspielen kann, könnte doch nun einfach so dabei sein oder?
 
P

Particle010

Gast
#5
Die Integration von proprietärer Software bezieht sich nur auf die Applikationen oder auf alle Pakete?
Das sind externe Repos, die nur die im Artikel aufgeführte Software enthalten.

Wäre cool wenn ich ab Werk mp3 abspielen könnte ohne den umständlichen Weg über RPM-Fusion.

Oder kann das Fedora mittlerweile?
mp3s sollten alle Distributionen inzwischen abspielen können, da das dazugehörige Patent letztes Jahr abgelaufen ist. Für diverse andere Codecs werden aber auch weiterhin 3rd Party Repos benötigt.
 

DaDo80

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#6
@Particle010

Danke dir.

Also läuft auch in Zukunft nichts ohne Fusion. Schade.
 

Iapetos

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#8
Statt RPM-Fusion könntest du die Repos von Simone Caronni ausprobieren. Die finde ich besser gepflegt und übersichtlicher.

Edit: Und Kaby Lake G wird erst ab Kernel 4.17 unterstützt, du musst dich also noch etwas gedulden.
 

mumpitz89

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#10
Toll, ich freu mich! Seit über 10 Jahren Linux-Nutzer, ich habe alle großen Distributionen durch und finde Fedora am besten!
 

Discovery_1

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#12
@shoeman

Diese Frage wollte ich gerade stellen. Kann ich einfach so wechseln (Desktop gefällt mir) oder muß ich alles neu machen? Ich starte immo Unbuntu und Windows 10 mit dem Ubuntu-Boot-Manager, oder wie der heißt. Datenschutz? Sicherheit? Lohnt sich der Umstieg von Ubuntu für mich?
 
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#14
Die Liste ist kleiner geworden hatte damals zu Zeiten von Fedora core 19 glaub gewechselt oder wars fc21 nimmer sicher. Damals waren Vorteile:

- Systemd
- Wayland
- Gnome preinstalled *
- immer neuer kernel der auch upgrades bekommt ohne distri upgrade.
- es werden alte Kernel automatisch deinstalliert standard maesig werden immer die 2 neuesten vorgehalten
- dnf ist schneller als apt
- /tmp war in nem Ramfs
- profile-sync-daemon ist ohne ppa installierbar
- Redhat vertritt glaubhafter die werte von free software.
- statt 10 ppas reicht meist fuer 99% der Sachen rpmfusion aus.

* es war damals ein pain in the ass ein vollständiges aktuelles Gnome in Ubuntu zum laufen zu bringen brauchte teils 2 ppas und hatte dann immer noch nicht alles. Boxes war nicht included bei einer version z.B.

erste 3 Punkte liefert Ubuntu nun auch, die alten Kernels werden nun auch automatisch deinstalliert soweit ich weiß.

Der Nachteil von Fedora ist, das es keine LTS Versionen gibt, man muss zwar nicht zwingend alle 6-9 Monate updaten, aber wenn man updatet sollte man alle Zwischenschritte machen, man kann theoretisch zwar auch welche überspringen aber kann nicht sagen wie gut das funzt.

Wer LTS will ist mit Fedora schlecht bedient, ansonsten ist es ne gute Distro, die Anzahl der normalen User ist geringer, aber behaupte mal die meisten upstream Entwickler der wichtigeren Projekte benutzt Fedora, Fedora ist an Upstream recht Close dran und man kriegt das wie oft die anderen Distros in 1-3 Jahren aus sehen dort schon bisschen früher. Arch ist auch Nice btw, aber Fedora ist noch bisschen benutzerfreundlicher und professioneller.

Speziell wenn man Gnome mag, ists mehr oder weniger die Distri nr. 1. In der aktuellen Version haben sie mal geschaut das sie mehr Akkulaufzeit aus Notebooks raus kriegen, die aktuellen Kernel helfen bei Hardwaregeschichten auch immer

(ausser man braucht proprietaere Treiber, da kann das Probleme machen, und man muss aufpassen das man noch nen krenel vor haelt der mit dem Nvidia Blob funtzt. aber fuer freie Treiber sind sehr neue Kernel gut)
 
Zuletzt bearbeitet:

konkretor

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#15
Hat jetzt Gnome nicht entschieden keine Desktop Icons mehr ablegen zu können? Ich frag mich für was ich dann noch einen Desktop brauche....
 

axl foli

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#16
Ich arbeite seit Jahren mit Solaris und RedHat an der Arbeit, habe Zuhause jedoch immer Windows gehabt. Bin jetzt dabei mich durch verschiedene Distris durchzuinstallieren und zu probieren. Bisher habe ich Manjaro(XFCE), Ubuntu(Gnome), Mint(Cinnamon) durch und muss sagen mir gefällt Manjaro bisher am besten. An Fedora hatte ich noch gar nicht gedacht. Käme mir natürlich sehr gelegen, da die Paketverwaltung mir sehr vertraut sein dürfte :D

Nutzt Fedora in der aktuellen Version auch Wayland? Ich habe gelesen, dass Wayland mit Nvidia Probleme macht und, dass Wine mit Wayland nicht so richtig zusammenarbeiten will. Probiert habe ich es noch nicht aber aufgrund der Berichte einen Bogen um Wayland gemacht. Ich habe jedoch ums Verrecken They are Billions nicht zum laufen bekommen, daher wird wohl sowieso eine Windows Partition weiter ihr Dasein fristen. Factorio, Civ, Eco und viele meiner Spiele sind jedoch nativ in Linux lauffähig, daher auch der Schritt umzusteigen. Für ein Spiel brauch ich nicht unbedingt Windows als Hauptsystem.
 

Prinzenrolle_

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#17
Hmm. Mal schauen. Ich hatte die letzte Zeit wirklich immer wieder grosse Probleme mit Ubuntu auf meinem Notebook. Das hat mich so weit gebracht, dass ich mich momentan von Linux Desktop Systemen verabschiedet habe. Server sind noch im Betrieb.
Evtl. wäre ein Blick zu Fedora aber nicht schlecht. Wie sind so die Erfahrungen auf Notebooks? Speziell mit noch einer Nvidia Karte? ich spreche vom Dell XPS 9560. Da hatte ich einfach enorm viele Probleme mit Freezes bzgl. der Nvidia Karte. Auch das Touchpad hatte mich nicht wirklich glücklich gemacht.
 

axl foli

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#18
@Prinzenrolle_

Wenn du die Grafikkarte nutzen willst, solltest du von Distris mit Wayland als Displayserver Abstand nehmen, da Wayland und DRI_PRIME sich nicht gut verstehen. Du wirst damit definitiv nicht glücklich.
Ein Manjaro mit KDE oder XFCE läuft dagegen Problemlos. Außerdem sind die quelloffenen Nvidia Treiber pflicht (Intel natürlich auch), wenn du DRI_PRIME nutzen willst, denn mit denen funktioniert es am besten.
 

Prinzenrolle_

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#19
Hmm ok. Was ist mit Ubuntu 18.04 LTS mit X.org? Läuft das dann wieder besser wie 17.xx mit Wayland? Also, wenn ich dann alles Quelloffene Treiber nehme, ohne das Nvidia Zeugs, dann sollte das besser laufen meinst du?
 

axl foli

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#20
Mit einem X-Server und den Qulloffenen Treibern hast du idR keinerlei Probleme, s. Arch-Linux Wiki.

https://wiki.archlinux.org/index.php/PRIME

Nutzt man z.B. Steam reicht es wenn man als Startoptionen dann DRI_PRIME=1 eingibt. Schon startet das Spiel mit der dedizierten Karte.
Solltest du doch die proprietären Treiber nutzen wollen ist im Wiki-Artikel ein entsprechender Artikel verlinkt.

Ich persönlich bin kein Fan von Debian und seinen Derivaten und würde lieber RedHat oder Arch-Linux Derivate vorziehen (zumal bei Manjaro Steam vorinstalliert ist).
Aber Linux Distris sind ja genauso Geschmackssache wie Automarken. Jeder ist von seiner Lieblingsdistri überzeugt, beteuert nie Probleme damit gehabt zu haben (außer dem einen Mal natürlich) und, wenn man dagegen wettert geht das alles in einem Glaubenskrieg über. :D
 
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