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Wahnsinn, wie wir von Kaufberatung zur Thermodynamik gekommen sind.
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Ich spare mir einen langen Kommentar dazu und verweise nur darauf, dass diese Behauptung schlichtweg Unsinn ist, weil es sich nur auf "mobile" Klimageräte bezieht. Praktisch alle festverbauten Klimageräte ohne eine Außeneinheit, sind als "Zweischlauch" Lösung ausgeführt.Nuon schrieb:Hat schon mal jemand darüber nachgedacht, warum keiner der Klimagerätehersteller, die es eigentlich besser wissen müssten, noch Zweischlauchgeräte anbietet?
Hier frage ich mich eigentlich, haben wir die gesamte Zeit einander vorbei geredet, oder was sollte dieser Testaufbau beweisen? Natürlich kann der Kältekreislauf nur eine bestimmte Wärmemenge der durchfließenden Luft entziehen, das war aber doch nie das Thema.Nuon schrieb:Wie erwartet war der Temperaturunterschied Raumtemperatur zu abgegebener ‚abgekühlter Raumluft‘ über die gemessene Raumtemperaturspanne von 24°C bis herunter auf 15°C fast konstant die schon gemessenen 10°K.
Spätestens hier glaube ich, du verstehst die Wärmepumpe überhaupt nicht. Es kommt keine Luft in den Kompressor, es ist ein geschlossener Kreislauf in dem sich das Kühlmittel befindet. Der Kompressor komprimiert das Kühlmittel, damit es flüssig wird und im Verflüssiger die aufgenommene Wärme abgeben kann.Nuon schrieb:In beiden Fällen wird warme Luft angesaugt. In einem Fall gelangt sie direkt in den Kompressor, im anderen Fall erst in den Raum und dann in den Kompressor.
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Ist wie Netzwerkkabel legen.Azghul0815 schrieb:Ich wohn ja auch zur Miete und kann keine "Richtige" einbauen.
Danke für die Info, jetzt kann ich deinen Denkfehler eingrenzen.xexex schrieb:weil es sich nur auf "mobile" Klimageräte bezieht. Praktisch alle festverbauten Klimageräte ohne eine Außeneinheit, sind als "Zweischlauch" Lösung ausgeführt.
Sehr gut! Du hast dazugelernt und akzeptierst jetzt meine Ausführungen, das die Abgekühlte Ausgabetemperatur des Geräts einen festen Abstand zu der 'warmen Zuluft bzw. Zuluft von Außen' hat, da du die Aussagen der Klimaanlagenbauer oben akzeptieren musst.xexex schrieb:Im ersten Fall ist es völlig egal wie warm es draußen ist, die Luft im Raum wird über die Zeit immer kälter, weil ihr immer mehr Wärme entzogen wird, im zweiten Fall kannst du die ständig nachfließende warme Luft nur um Faktor X abkühlen und je wärmer es draußen wird, desto wärmer wird es im Raum.
Noch ein Fehler deinerseits: Du hast weder den Text genau gelesen, noch erkannt, dass es sich um ein Zitat handelt, obwohl es in Ausführungszeichen steht. Du hast nicht erkannt, dass es der Autor des Kommentars aus den Link war, der sich nicht exakt ausgedrückt hat.xexex schrieb:du verstehst die Wärmepumpe überhaupt nicht. Es kommt keine Luft in den Kompressor, es ist ein geschlossener Kreislauf in dem sich das Kühlmittel befindet. Der Kompressor komprimiert das Kühlmittel, damit es flüssig wird und im Verflüssiger die aufgenommene Wärme abgeben kann.
Das mag bei privaten Vermietern gelten, aber nicht bei ner riesigen Krankenkasse, die mal locker ein Gebäude hinstellt, indem 125 Wohnungen sind.h00bi schrieb:Ist wie Netzwerkkabel legen.
Geht schon und der Vermieter st
Jetzt drehst du scheinbar völlig am Rad!Nuon schrieb:Festverbaute Klimageräte ohne Außeneinheit sind keine Zweischlauchgeräte.
Mit Zweischlauchgeräten sind Geräte gemeint, die tatsachlich über zwei Schläuche verfügen.
Sind Zweischlauchgeräte nicht erstmal Geräte, die an einem Schlauch die Luft ansaugen und an einem 2ten die Abluft abgeben?xexex schrieb:Zweischlauchgeräte" sind Geräte die zur Kühlung des Verflüssigers Außenluft verwenden und nicht die Umgebungsluft.
Grundsätzlich ist das keine "wissenschaftliche" Definition. An sich hast du Recht, da die Luft dazu genutzt wird um den Verflüssiger zu kühlen, haben wir beide recht.Azghul0815 schrieb:Sind Zweischlauchgeräte nicht erstmal Geräte, die an einem Schlauch die Luft ansaugen und an einem 2ten die Abluft abgeben?
Ein Splitklimagerät funktioniert identisch wie ein "mobiles" Gerät mit zwei Schläuchen.Azghul0815 schrieb:Eine Splitklima funktioniert ja dann doch etwas anders.
Hier verstehe ich dich nicht? Bei einer mobilen Klimaanlage mit einem Schlauch, wird über diesen Schlauch nur die Wärme vom Verflüssiger nach außen befördert. Die Luft die dort als "Taxi" für die abgegebene Wärme dient, kommt aus dem Raum im dem sich die Anlage befindet. Um den Druckunterschied auszugleichen, fließt nun von überall warme Luft in den Raum nach.Azghul0815 schrieb:Wo der erste Schlauch die Luft herbekommt ist ja erstmal wurscht.
Sicher?xexex schrieb:Ein Splitklimagerät funktioniert identisch wie ein "mobiles" Gerät mit zwei Schläuchen.
Die Außeneinheit wird schon einen Lüfter haben, der eben Außenluft ansaugt und erwärmt wieder ausstößt.Azghul0815 schrieb:Die Auseneinheit saugt doch keine Luft an
Bei einer Split Klimaanlage ist der Kompressor, der Verflüssiger und der Lüfter zur Kühlung draußen. Technisch gesehen ist die Funktion somit mit einem Zweischlauchgerät identisch.Azghul0815 schrieb:Die Portasplit saugt Luft im Raum an und gibt diese doch gekühlt wieder ab. Die Auseneinheit saugt doch keine Luft an
xexex schrieb:Niederdruckkreislauf - Raumluft -> Verdampfer - abgekühlte Raumluft
Hochdruckkreislauf - Außenluft -> Verflüssiger -> erwärmte Außenluft
Jain, um so wärmer die eingesaugte Außenluft zum Verflüssiger, um so ineffizienter ist das Klimagerät darin Wärme zu pumpen...ist also schon abhängig von der Außentemperatur.xexex schrieb:Da somit der Luftdruck gleich bleibt, fließt auch keine warme Luft in den Raum nach, die Raumtemperatur ist weniger von der Außentemperatur abhängig.
Jupp! Bei mir war das Problem sogar doppelt schlimm.Baal Netbeck schrieb:Ist die Abdichtung im Raum top, kommt die Außenluft über andere Räume ins Haus und in den zu kühlenden Raum aus anderen Räumen....sind diese unter der Außenluft-Temperatur, kühlt sich der ausgesuchte Raum mit einer "Einschlauchlösung" sogar schneller ab...dafür heizen sich die anderen Räume verstärkt auf.
Wie du schon sagst, eine allgemeine Aussage lässt sich hier schwer treffen, weil es davon abhängt wie gut die Kühlung des Verflüssigers ausgelegt ist und wie großzügig der Kompressor dimensioniert ist. Da allerdings die meisten Klimaanlagen nicht gezielt für den deutschen Markt produziert werden, sondern auch in viel heißeren Regionen zum Einsatz kommen, kann auch ein Zweischlauchumbau sehr gut funktionieren.Baal Netbeck schrieb:Um so heißer die Außenluft, um so schlechter der Wirkungsgrad, aber das gilt genauso für Split-Klimageräte, die den Verflüssiger ja auch mit der Außenluft kühlen. Sofern das Gerät den Verflüssiger heißer als die Außenluft bekommt, gibt es weiterhin einen Wärmetransport.
Ich fürchte hier hat der Dunning Kruger Effekt zugeschlagen.Nuon schrieb:Ok, ich habe mich in den letzten 2 Tagen schlau gemacht, damit hier nicht noch mehr Vermutungen ins Kraut schießen und ich mich tot diskutieren muss.
Ich habe mir den Originalbeitrag durchgelesen und ich denke du hast ihn falsch verstanden.Nuon schrieb:Klimanlagenbauer in einem fachspezifischen Forum sagen:
„Ist es für den privaten Gebrauch, dann sag deinem Kunden keine 15°C zu, da eine Klimaanlage nur eine bestimmte TemperaturDIFFERENZ erzeugen kann. Je höher die Außentemperatur, desto höher auch die Raumtemperatur.“
Davon würde ich auch ausgehen...Ein Klimagerät für 250€...Lidl hat glaube ich gerade eines für 150...das kann eigentlich nicht sonderlich hochwertig geregelt sein.xexex schrieb:Bei mobilen Klimaanlagen kann der Hersteller aber natürlich am Kompressor sparen, indem er davon ausgeht, so warm wird es nie in einem Raum werden.
Wie sind deine Fenster aufgebaut? Bei mir habe ich mir aus Acryl (30% Lichtdurchlässigkeit) schlichtweg eine Platte zuschneiden lassen. Das Fenster bleibt offen, die Platte wird statt der "Scheibe" eingesetzt, Lösung ist perfekt dicht. Natürlich geht auch ein Brett, wenn man das Fenster nicht benötigt, aber so eine Acrylplatte ist auch nicht teuer.Baal Netbeck schrieb:die ich in das gekippte Fenster Tetrisieren kann
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Alle?, wie du an unseren Posts siehst, habe ich deine Aussagen korrigiert. Jetzt muss ich leider auch dein falsches Wort 'alle' korrigieren. Alle anderen haben keine falschen Aussagen gemacht, da habe ich nichts korrigiert.xexex schrieb:lustig dass du alle der Unwissenheit beschuldigst
Jetzt weiss ich endlich, warum das so gut bei dir funktioniert und bei anderen mit Ghettomod nicht. Ich beziehe mich auf diese Ghettomod-Zweischlauchsysteme, die nicht für so hohe Eingangstemperaturen gedacht sind. (Meine Monoblocks sind es nicht) Wenn du dass gleich gesagt hättest, hatten wir uns viel Diskussion erspart.xexex schrieb:Mit dem optionalen Schlauch-in-Schlauch, was sich Midea schlappe 100€ kosten ließ, ist das Problem weg. Nun wird die Luft für den Verflüssiger von außen angesaugt, drinnen ist es angenehm kühl
Das ist der Grund warum ich so spät noch antworte, Weil du in Lebensgefahr schweben könntest, weil es Leute gibt, die glauben, die Heizung springt im Sommer nicht an (Heisswasserbereitung, Beibehaltung der Temperatur). Es gibt Todesfälle wegen solcher Heizungen, auch bei Leuten mit Zweischlauch Druckausgleich, weil bei denen nicht garantiert ist, dass der Druck auf der Eingangs und Ausgangsseite exakt gleich ist, und so auch Abgase (z.B. geruchsloses Kohlenmonoxid) in die Wohnung gezogen werden können.xexex schrieb:Habe ich alle Fenster geschlossen, zog sie die Luft über den Kamin der Gasetagenheizung in der Küche.
Ich habe auch nicht behauptet, das die 10°K für jede Anlage gelten. das ist der Messwert für meine Monoblocks, die nicht für das Ansaugen von Aussenluft mit hoher Temperatur geeignet sind.Baal Netbeck schrieb:Das sind aber nicht pauschal 10 Kelvin für jede Klimaanlage...das mag oft in diesem Bereich ligen, aber es ist doch stark von den Gegebenheiten abhängig.
Wie klemmst Du die Platte fest? Sobald ein Windhauch dagegen drückt, würde die ohne Befestigung ja gleich wieder rausfallen, ich sehe da ein paar Metall-Teile, die das machen, aber erkennen kann man sie nicht.xexex schrieb:Wie sind deine Fenster aufgebaut? Bei mir habe ich mir aus Acryl (30% Lichtdurchlässigkeit) schlichtweg eine Platte zuschneiden lassen. Das Fenster bleibt offen, die Platte wird statt der "Scheibe" eingesetzt, Lösung ist perfekt dicht.