Bericht Resident Evil Requiem: Top auf dem Steam Deck und mit Radeon RX im Desktop

Alphanerd schrieb:
Was macht der win Nutzer denn, wenn irgendetwas nicht klappt?

Wenn unter Windows was nicht klappt liegt es fast immer an einem Problem das der User sowieso nicht fixen kann. Oder es handelt sich um generell falsches vorgehen oder falsche Einstellungen.

Beispiel Treiber:
Spiel startet nicht. Problem: Alter Treiber. Installiere neuen Treiber. Problem gelöst. Und nein, dafür brauche ich keinen einzigen Befehl eintippen.


Wenn bei Linux was nicht klappt ist es aber häufig ein Problem, das nichts mit der Software selbst zu tun hat.
Wenn unter Linux ein Game nicht startet, dann darf der Gedanke nicht sein "doch, das müsste aber funktionieren" sondern "mir ist bewusst, dass das wahrscheinlich nicht laufen wird, was muss ich tun, damit es doch irgendwie funktioniert".

Häufig gibt es unter Linux keinen Grund, dass ein Entwickler irgend was fixen muss, sondern viele Probleme entstehen erst im Zusammenspiel mit der jeweiligen Hardware oder der Software die nicht auf dem System getestet wurde.

Und da muss der User dann eben aktiv werden und irgendwelche befehle kopieren oder worarounds nutzen, um überhaupt Dinge zum laufen zu kriegen. Bei Proton muss man dann halt z.B. irgendwelche Parameter manuell setzen.

Die Probleme die hier auftreten können sind also überhaupt nicht die selben. Mit Linux schafft man eine zusätzliche Ebene zu den Problemen die unter Windows auftreten können. Unter Linux kann ja z.B. genauso wie unter Windows ein zu alter Treiber das Problem sein. Aber zusätzlich kommt eben das Problem hinzu dass die Spiele nicht für Linux entwickelt und getestet wurden. Der erste Start ist also immer "mal schauen obs läuft" wärend du bei Windows zu 99,9% davon ausgehen kannst dass es läuft. Und wenn irgend was nicht geht ist es auch in 99,9% der Fälle ein Thema für den Spieleentwickler.

Als Windows User musst du weder an deinem System herumfrickeln noch musst du davon ausgehen dass irgend was nicht läuft.

Ich hatte in den letzten 10 Jahren unter Windows kein einziges Spiel das ich nicht einfach direkt zum release laden und problemlos spielen konnte. Das bedeutet nicht, dass es "irgendwie" ging, sonder das bedeutet, ich mache maximal zwei Klicks. Ich klicke auf "Installieren" und dann klicke ich auf "spielen". Und ich hab wenn es in irgend einer Form Probleme mit meinem Setup gab noch nie irgend welche Befehlszeilen oder sonstige tweaks nutzen müssen. Sämtliches Troubleshooting findet wenn überhaupt über die Nutzeroberfläche statt. Klicki Bunit sozusagen. hat den Vorteil, dass man nicht auf externe informationen aus dem Internet angewiesen ist.


Letztendlich soll ja jeder das System nutzen das er nutzen möchte. Aber was einfach irreführend ist, ist diese narrative, dass ja Linux wunderbar zum zocken geeignet ist, man mit Windows so viele Probleme hätte und es ja so super simpel ist, sich irgendwelche kommandozeilen befehle im netz zusammen zu frickeln um irgendwas zum laufen zu bringen. Verdammt, wenn unter Windows nach dem klick auf "installieren" irgendwas nicht funktioniert ist das zu 99,9% nicht mein Problem. Windows ist praktisch komplett idiotensicher. Linux ist davon LICHTJAHRE entfernt. Diese Darstellung als "bessere alternative zu Windows" ist einfach falsch. Linux ist Linux, Windows ist Windows und die haben nichtmal im entferntesten irgend was miteinander zu tun. Linux ist von Windows und vom Mainstream 10x weiter entfernt, als Android von iOS. Das muss nichtmal was negatives sein. Negativ ist, wenn man diesen Umstand ausblendet oder nicht wahrnehmen kann.

Unter jeder Linux news lese ich hier unterschwellig die Botschaft "steigt auf Linux um, kauft euch AMD Hardware, das funktioniert alles super toll" Nein, tut es nicht. man sollte einem Windows nutzer niemals Linux empfehlen, genauso wenig wie man einem Konsolenspieler einen PC empfehlen sollte. Wer das tut hat keine Ahnung, kein Verständnis dafür was Userexperience überhaupt bedeutet und warum es den Nutzern der jeweiligen Plattform wichtig ist.


Ich meine man kann ja auch mal den Test machen: Schotte dich mal 5 Jahre von sämtlichen Linux informationsquellen im netz ab. nach 5 Jahren bekommst du die Aufgabe ein neues Spiel zu installieren und zu spielen. Du wirst hoffnungslos scheitern, weil wahrscheinlich deine Distro veraltet ist, mittlerweile vielleicht andere Distros besser geeignet sind oder andere systemkomponeten und konfigurationen genutzt werden. Die "best practice" ändert sich ständig.

Bei Windows klickst du höchstens in den Einstellungen auf "Updates suchen" und das wars. Es wird auch nach 5 Jahren alles out of the box mit zwei klicks funktionieren ohne dass du irgendwelche Informationen aus dem netz brauchst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mimir schrieb:
Ich hatte in den letzten 10 Jahren unter Windows kein einziges Spiel das ich nicht einfach direkt zum release laden und problemlos spielen konnte
Das trifft vielleicht auf dich und viele andere zu jedoch hatte ich das Problem das Forz Horizon 5 immer gecrasht ist (AMD cpu und gpu) bis vor einem Patch lief alles bestens und ich war auch nicht alleine mit dem Problem, ich habe alles mögliche an angeblichen "fixes" probiert und nicht half, habe nur windows nicht neu installiert.

Wie überrascht war ich dann als der umstieg auf Linux erfolgte und das Spiel einfach ohne irgendein Zutun funktioniert hat.

Auch hatte ich unter Linux noch nie das Problem das ein spiel wegen "alter Treiber" nicht mehr funktioniert hat.
Ergänzung ()

Mimir schrieb:
Windows ist praktisch komplett idiotensicher. Linux ist davon LICHTJAHRE entfernt.
Ah du willst wohl nur stänkern, Windows ist viel aber nicht idiotensicher
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: BOBderBAGGER und rollmoped
Doch, ein OS bei dem ich nur bunte buttons anklicken muss ist sehr idiotensicher.
Ein OS bei dem ich immer wieder auf befehlszeilen oder parameter angewiesen bin ist alles andere als idiotensicher.

Das ist doch mehr als offensichtlich. Wenn wir uns tatsächlich in dem Punkt schon uneinig sind, ist eine Diksussion völlig sinnfrei. Das wäre so als würdest du mir erklären wollen, das Wasser nicht nass und Feuer nicht heiß ist.
 
Mimir schrieb:
Ein OS bei dem ich immer wieder auf befehlszeilen oder parameter angewiesen bin ist alles andere als idiotensicher.
Du bist schon sehr biased ne? Habe in Linux auch klicki bunti, such dir halt ein Desktop Environment aus (Gnome, kde Plasma, xfce, cinnamon) wo ist das Problem? Ach die Vielfalt? Ja schon schwer...

Außerdem was machst du mit den schönen Fehlermeldungen die in windows bei einem Fehler auftauche wie 0x37585 (frei erfunden) oder ein bluescreen ach ne jetzt blackscreen? mit dem tollen stop Code? Alles total einleuchtend?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped
Das ist aber ein völlig anderes Problem, das unter Linux genauso vorkommen kann und eine sehr extreme Ausnahme.
Und sicherlich ist sowas schonmal vorgekommen. War bisher aber immer fehlerhafte Hardware.
Befehle musste ich deshalb aber noch nie eingeben.

Ich spreche von Problemen oder Fehlermeldungen die zwangsweise auftreten werden, wenn ein Nutzer ohne weitere Informationen versucht z.B. ein Windows Spiel auf Linux zu nutzen. Es gibt doch nicht umsonst Datenbanken wie Protondb, wo Nutzer teilen wie sie ein Spiel zum laufen bekommen haben. Oft sind halt ein paar Parameter nötig.
Genauso bei treibern. Da gibt es oft ganze Anleitungen in Foren, wie man irgendwelche Hardware zum laufen bekommt.

Wir reden hier nicht über tatsächliche Probleme im klassischen Sinne, sondern Troubleshooting das schon beginnt, bevor die Software überhaupt so läuft wie sie es sollte. Das fällt unter Windows halt komplett weg. Wenn unter Windows irgend was out of the box gar nicht richtig funktioniert, dann kannst du praktisch immer die Schuld auf den Entwickler schieben. Denn der trägt dafür sorge, dass ein user in Programm oder ein Spiel einfach nutzen kann. Wie ich sagte. "Installieren" "Spielen". 2 Klicks. Das sollte mit jedem Spiel funktionieren. Das ist der Anspruch den man unter Windows haben kann. Unter Linux kannste das vergessen. Siehe Protondb.
 
chakko schrieb:
Nur damit du das einordnen kannst, ich betreibe selbst eine eigenbau Steammachine mit Bazzite und einer 9070XT. Darauf läuft Resi sehr smooth, aber dein gebashe ist einfach undifferenziert, sorry.
Warum weißt du dann nicht, das deine Aussage ein klein wenig höher da
chakko schrieb:
nur muss ich halt sagen, dass ich in den letzten 20 Jahren niemals irgendwas in eine Commandozeile eingeben musste, damit ein Feature unter Windows aktiviert werden konnte
Denn das soll ja aufzeigen man müsste das unter Linur ausschließlich machen und zudem in der Kommandozeile. Das ist in der hinsicht Falsch, das du auch unter WIndwos immer wieder bei spielen bei bedarf einen Startparameter mit angeben kannst und zudem ist das nicht in der Kommandozeile, sondern du stellst es nur im Steam Menü in der GUI ein.

Oben drauf entgeht dir sehr viel indem du auf extrem gutes Tool verzichtest, oder warum denkst du das es noch heute die Kommandozeile gibt?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped
Bloodwalker schrieb:
Ich sage nur dass Linux eben für den Casual Nutzer noch nicht so weit ist und dann kommen direkt Kommentare dass es angeblich so wäre.
Du gehst in Linux-Forum um dort zu stänkern und nutzt den Widerspruch als Aufhänger um noch weiter zu stänkern???

Ehrlich, Kleiner: Zähneputzen, pullern, und ab ins Bett!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd und Gohma
Mimir schrieb:
Ein OS bei dem ich immer wieder auf befehlszeilen oder parameter angewiesen bin ist alles andere als idiotensicher.
Bei Linux brauchst du die Kommandozeile nicht. Es wäre auch gut, wenn man selbst vielleicht mal kurz etwas ausprobiert, bevor man darüber diskutiert.

Und jetzt mal Hand auf's Herz: Ich denke so >80% der Spiele auf Linux laufen ohne jegliche Umgebungsvariablen oder Parameter einwandfrei. Wahrscheinlich sogar noch viel mehr.

Und wenn jemand nicht in der Lage ist, von Protondb eine Zeile zu kopieren und in den Steam-Eigenschaften des Spiels einzufügen, dann muss ich doch auch hinterfragen, was der bei Steam eigentlich will? Wie hat der es dann überhaupt geschafft den Steamaccount zu erstellen? Wie schafft er es Game-Redistributables zu installieren und ist der nicht vielleicht mit Candy Crush schon überfordert?
Also, Butter bei die Fische: Wie wahrscheinlich ist es dass so ein DAU überhaupt einen Steam-Account hat?

Die Leute modden Spiele, die stellen im Grafikmenü Settings um, können Questtexte lesen und Spielmechaniken verstehen und dann kommt so etwas wie: "Hey, du hälst dich für was besseres weil du Copy&Paste machen kannst..." - Nein, sorry aber das Argument finde ich extrem schwach. Wer mittelkomplexe Spiele spielen kann, für den ist ein Blick auf Protondb null Problem.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kuristina und Gohma
SKu schrieb:
Mit %command% /WineDetectionEnabled:False in den Startoptionen sollte auch RayTracing als Option auftauchen.
Ist das dass gleiche wie wenn ich SteamDeck=0 %command% eingebe? Das benutze ich normaleweise für so etwas.
 
Bloodwalker schrieb:
Ich könnte dir aber aus dem Stehgreif 15 Leute bei mir auf der Arbeit zeigen die zwar gerne zocken aber bei sowas schon überfodert sind.
Mal ehrlich, die würden einfach Zocken ohne Startparameter nd nichtmal merken, das RT nicht an ist. Und kannste ja auch machen. einfach installieren auf spielen klicken Zeit reinstecken.
 
@rollmoped
Klar, deswegen spielen so viele Leute ja auch auf Konsole, weil sie zu dumm sind einen PC zu bedienen.

Die Realität widerspricht dir eben leider. Heißt nicht dass die Leute zu dumm sind. Sondern dass sie sich mit sowas einfach nicht beschäftigen wollen.

Ich würde mich als sehr versiert sehen. Ich hab keine Probleme Linux zum laufen zu kriegen, aber ich nutze es nicht, weil zum einen meine Nvidia GPU dafür eher suboptimal ist, aber vor allem will ich selbst als relativ versierter Nutzer es mir so simpel wie nur irgendwie möglich gestalten.

Würde ich ne Konsole mit ner 4080 GPU bekommen würde ich mir ne Konsole kaufen. Warum sollt ich mich in irgend einer Weise mit einem OS herumschlagen, wenn ich nur ein Game zocken will?

Windows ist das absolute Maximum was ich mir diesbezüglich in meiner Freizeit antun möchte. Das mit Linux auf eine Ebene zu setzen was simplizität angeht schlägt für mich dem Fass den Boden aus. Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen. Das fängt ja schon bei irgendwelchen Wochenenden zu Multiplayer Spielen an. Bis da mal was auf Linux stabil und sauber läuft ist das Testwochenende schon wieder rum. Falls es wegen AntiCheat überhaupt läuft. Ja, das dumme AntiCheat Argument wieder, ich weiß aber come on. Das ist nichts für Mainstream. In welcher Welt lebt ihr?
 
Wieso muss man überhaupt was anklicken? Das ist doch bereits eine Zumutung. Kommt endlich von eurem hohen Ross runter! Das Betriebssystem hat das Spiel für mich auszuwählen und sollte es dann auch selber spielen. Alles andere kann man einem normalen Menschen doch nicht abverlangen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander2 und Kuristina
@Mimir du bist wirklich ein versierter Nutzer der mit Linux umgehen könnte? Hast du es jemals wirklich versucht? Oder babbelst du nur was daher was du im Internet aufgeschnappt hast?

Ich würde die Schieflage echt verstehen da ich steam starte herunterlade und zocke (in 99% der fälle auch day one)
 
Northstar2710 schrieb:
Ist das dass gleiche wie wenn ich SteamDeck=0 %command% eingebe? Das benutze ich normaleweise für so etwas.
Es könnte vielleicht auch funktionieren, aber es ist nicht haargenau das gleiche. Das "/WineDetectionEnabled:False" ist ein Parameter, der in das Spiel selbst eingebaut ist. Es verhindert offensichtlich, dass das Spiel selbst prüft, ob es unter Wine läuft.

Das "SteamDeck=0" sagt dem Spiel über das Steamworks SDK, dass es sich nicht um ein Steamdeck handelt. Was das Spiel dann mit der Info selbst tut, ist dem Spiel überlassen.
Normalerweise müsste die Variable "SteamDeck" nicht gesetzt sein auf Linuxsystemen (außer auf dem SteamDeck)
Manche Distributionen, z.B. Bazzite, scheinen Steam mit "-steamdeck" zu starten, wodurch dann die Variable auf 1 steht, somit muss man die dann in den Spieleoptionen wieder auf 0 setzen, wenn man das Spiel im Desktopmodus haben will.
 
Bloodwalker schrieb:
Was ich hier nur anmerken wollte ist dass Linux als Gaming Plattform eben noch in den Kinderschuhen steckt und die Mehrheit der Spiele nicht mal nativ laufen.
Das ist auch einschlechtes Argument. Auf Windows laufen auch sehr viele Spiele nicht Nativ. sehr viel bekommt nen Kompatibilitätsläyer untergeschubst.
Da braucht man nicht lange suchen, nur die Rosa Windows Brille absetzen: Alle Spiele von der Konsole oder besser den Konsolen Playstation und XBox und auch noch andere.
 
Mimir schrieb:
Würde ich ne Konsole mit ner 4080 GPU bekommen würde ich mir ne Konsole kaufen
Kaufen vielleicht, aber nicht den PC dafür ersetzen Da eine Konsole dir keine Einstellmöglichkeiten im spiel bietet im Gegensatz zum spielen auf PC. Und vor allem nicht soviele tolle Features wie dir Nvidia bereitstellt. Du müsstest fast 6 Jahre warten bist du wieder ein gutes Update bekommst. Und könntest wahrscheinlich nicht Mal FG aus oder anschalten wann du es möchtest.
 
Bloodwalker schrieb:
aber die sind noch einfacher zu Lösen
Ne, das stimmt nicht, das ist nicht einfacher. Du bist es nur gewohnt entsprechende Stellen abzuklappern und entsprechende Tools zur Lösung zu nutzen...
Ergänzung ()

Bloodwalker schrieb:
Und auf die Frage „wer zwingt dich linux zu verwenden?“ naja niemand aber wenn man zu jeder Problemsuche eines Users schreibt „wechsel zu Linux“
Damit bist du glatt am Lügen :-) denn das ist zu 100% nicht der Fall.
Ergänzung ()

Bloodwalker schrieb:
Generell wollte ich einfach mal wieder ansprechen was für Scheuklappen hier und anderswo einige User mal wieder aufgesetzt haben.
Auch an die Eigene Nase fasen bitte :D
Ergänzung ()

Bloodwalker schrieb:
Bis dann jemand sagt er will aber gerne Battlefield 6 oder Fortnite spielen. Dann ist der Tip schlicht „Ja wenn du sowas spielst dann bist ja selbst schuld“ bla bla bla.
Da lügst du auch wieder, natürlich wird dann zu recht gesagt das das nur mit Windows geht, dieses selber Schuld wird so aber nicht gesagt...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd, Gohma und BOBderBAGGER
Bloodwalker schrieb:
Aktuelle Zahlen die ich finde sprechen von bis zu 14 Millionen Spielern zeitgleich. Aktuell etwa 550k mit einem 24 Stunden Peak von knapp 2 Millionen Spielern. Zum Vergleich CS hat einen 24h Peak von ca 1,5Mio (dabei zugegeben aber Stand jetzt 15:15 höhere Nutzerzahlen). So eine "mini Minderheit" kann das also nicht sein.
Wieso sollten wir vor 15 Monaten einen Peak interessieren, nehmen wir mal den 24h peak 2mio, das Problem ist das du hier nur Online Games vergleichst, sicher Stema listet auch Offline Games, zum einen vergleichst du auch alle Fortnite spieler mit nur Steam, das mag bei Counterstrike klappen weil das nur auf der Plattform ist, aber gerade Single player hast Tonnen an anderen Releases wie GOG und es geht ja auch nicht nur um die Verkaufszahlen bei current user gehts ja auch um die Spielzeit da die current User (im Schitt) ja Spielzeit * Anzahl ist, bei Spielen wie diesen wo Leute 5h oder gar 10h am Stück spielen kriegst natürlich mehr rein...

Man darf nicht vergessen das es free-to-play ist, das heißt automatisch das Leute die nur minimal Interesse haben es mal anspielen da es ja nichts kostet...

Wir reden aber von 3,3 Milliarden aktive Video Spieler dagegen sind 2mio nicht mal 1% aber selbst wenn wir von "PC Gamern" reden obwohl es ja Fortnite auch für Android und Switch? Gibt reden wir noch von 1,8mio.

Da cheatest btw auch CS gibts nicht für Android und nicht für Switch.Selbst wenn ich die 14mio nehme sind das nur 0.5% der aktiven Spieler Weltweit also ne kleine Minderheit...
Bloodwalker schrieb:
Das SteamDeck ist der Versuch den Casual Markt zu erreichen, erreicht wurden aber bisher nur Nerds.
Quatsch, nur weil die Zahl noch nicht so hoch ist, ist es kein Flopp weil Steam nicht primär an der Hardware verdient sondern über alle Plattformen an den Käufen, das Geschäftsmodell ist ein komplett anderes.
Valve könnte sich nen echten Flopp wie bei den Steam Machines leisten, weil es nur nen Backup ist falls MS Valve breit attackieren sollte, die ersten Android Phones haben sich auch nicht Milliarden mal verkauft. Das Nexus One war nur 750,000 mal verkauft, das Iphone 3GS das halbes jahr früher raus kam hatte schon 6.3mio verkaufte einheiten. das Nexus S hatte dann 1mio das Galaxy Nexus 1,5mio und dann das Galaxy S3 Anfang 2012 hatte dann 70mio...

Neue Geräteklassen zu etablieren kann ne weile dauern. für PC Handhelds in der Kategorie war es schon sehr erfolgreich, das GPD Win 2 war vor dem Steam Deck das einzige ChatGPT weiß da die verkaufszahlen nicht aber wir reden hier wohl von einigen Tausend.

Netbooks wurden auch als Erfolg gesehen das erste Netbook hat sich auch nur 5mio mal verkauft.
Bloodwalker schrieb:
Wobei es natürlich nicht Hilft dass man ein Steam Deck offiziell nur auf Steam bzw. bei Valve Direkt kaufen kann. Ob sich das Geschäfft lohnt weis nur Valve, aber Angesicht der Häufigkeit in der die Geräte ausverkauft sind und wie verhältnismäßig selten der Vorrat aufgestockt wird lässt nicht viel gutes erahnen.
Das seh ich anders, Valve wurde halt von dem Erfolg überrascht und man hat auf der Resterampe gekauft, da Valve nun mal nicht mit Hardware ihr Geld verdient wollen sie da keine großen Risiken eingehen, langfristig oder eher Mittelfristig will man Steam Deck ja auch als allgemeines PC Betriebssystem sowohl für andere Handhelds aber im Zweifel auch PCs benutzen, genauso wie Netbooks Linux Notebooks die klein und billig waren allgemein waren und nicht nur EEE PC von Asus ist das hier ähnlich.

BTW wenn du das einen Flopp nennst, die zahlen fürs Xbox Alley waren in der ersten woche 1000, selbst wenn ich von linear (wird eher stark abflachend sein) Nachfrage auf 1 Jahr hoch rechne sind das 50.000 Stück selbst wenn ich das noch auf 3 Jahre ausdehne sind wir bei 150.000 Stück.

Sagen wirs einfach so die Presse ist sich einig das Steam deck ein riesen überraschungserfolg war und CB schreibt hier seit 1 Jahr oder so massiv mehr Artikel... es ist nicht mehr weg zu denken. es ist wie wenn du versuchst Windows an nem bestimmten Notebook verkaufszahlen zu messen, auch haben Konsolen ein Problem jede Generation ist inkompatibel mit der anderen das heißt die Spiele müssen für die eine Gen geschrieben werden, hier muss der Hersteller im Zweifel gar nichts machen, bestenfalls ein paar Schriftgrößenoptionen und Xbox Controller (nicht mal speziell die von der Steamdeck) implementieren... was sie eh schon wegen Xbox Controllern in Windows machen.

Linux Nutzer Anzahl wächst nur, dagegen hast bei Konsolen ständig resets wo es wieder bei 0 anfängt daher ist das kein guter Vergleich.

Bloodwalker schrieb:
Du bist einer dieser Kandidaten die nicht verstehen wollen was casual bedeutet. Kleiner Tipp, beinahe jeder der dieses Forum hier kennt ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein "Casual" mehr. Jemand der sich hier registriert hat ist es mit Sicherheit nicht mehr.
Ja du kannst auch kasual als Moorhuhn oder Android Gamer bezeichnen dann sind aber auch alle Nintendo Switch user draußen... das ist sehr beliebig wo du die grenze ziehst.

Ja den 5 Jährigen der Animal Crossing spielt den erreicht man nicht, aber den erreicht auch Windows PCs nicht, so who cares?
 
Mimir schrieb:
Heißt nicht dass die Leute zu dumm sind. Sondern dass sie sich mit sowas einfach nicht beschäftigen wollen.
Eben. Mich nervt es auch, wenn ich ein Spiel starte und merke, es läuft nicht ganz rund, und dann auf Protondb für 20 Sekunden einen Blick werfen muss.
Mimir schrieb:
Windows ist das absolute Maximum was ich mir diesbezüglich in meiner Freizeit antun möchte.
OK, aus meiner Sicht bist du damit extrem leidensfähig, weil mir kein nervigeres System als Windows einfällt.
Diese 20 Sekunden auf Protondb schauen, eine Zeile kopieren und einfügen, ersparen mir:
  1. Stundenlange Updates
    https://www.computerworld.com/artic...s-updates-can-take-six-hours-to-complete.html
  2. Account-Zwang
    https://www.computerbase.de/news/be...-installation-mit-lokalem-konto-erneut.94589/
  3. Nervige Copilot-Popups
    https://learn.microsoft.com/en-ca/answers/questions/5653745/how-to-turn-off-annoying-copilot-pop-up
  4. Auto-Nutzung von OneDrive ohne dass ich es will (z.B. um den Systemverschlüsselungskey in der Cluod zu speichern)
    https://www.heise.de/news/Microsoft...el-an-Strafverfolgungsbehoerden-11152988.html
  5. Ineffiziente Menüführung
    https://www.windowscentral.com/soft...r-hates-start-menu-failing-and-pushes-for-fix
  6. Werbung
    https://www.computerbase.de/news/be...-11-stoert-sogar-auf-inkompatiblen-pcs.88282/
  7. Defekte Updates
    https://www.reddit.com/r/PCBaumeist..._win11_eigentlich_gerade_komplett_kaputt_was/
  8. Schlechte Performance
    https://www.phoronix.com/review/windows-linux-panther-lake/4
  9. Lahme Benutzererfahrung
    https://www.theverge.com/news/710535/microsoft-windows-11-performance-improvements-25h2-version
  10. Ausführen von Scripten, um das kaputt gelieferte System vor der Nutzung zu reparieren
    https://www.gamestar.de/artikel/windows-entmuellen-script,3442965.html
Natürlich darfst du anderer Meinung sein und mit Windows glücklich werden. :) Ich fühle mich mit Linux sehr viel befreiter und habe weniger Stress im Vergleich zu früher, wo ich noch Windows nutzte oder Leuten half, die Probleme mit Windows hatten. 👍
Für mich ist das Betriebssystem jetzt nur noch ein Mittel um die Programme zu starten und es lässt mich ansonsten komplett in Ruhe und nervt nicht mehr rum.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma, Alexander2 und Kuristina
rollmoped schrieb:
Ich fühle mich mit Linux sehr viel befreiter und habe weniger Stress im Vergleich zu früher, wo ich noch Windows nutzte
Geht mir ganz genauso. Ich bin froh, dass mir damals keiner von Linux abgeraten oder es mir sonst wie madig gemacht hatte. Wäre ein Fehler gewesen auf solche Leute zu hören.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma, Alphanerd, Alexander2 und eine weitere Person
Zurück
Oben