Test Scythe Mugen 5 im Test: Mehr Kühlleistung und mehr Platz für RAM

Thomas B.

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#1
Scythe hat mit den „Mugen“ eine CPU-Tower-Kühler-Reihe ins Leben gerufen, die die Balance aus guter Kühlleistung bei gleichzeitig so kompakten Abmessungen finden soll, dass Käufer bei den meisten PC-Gehäusen vor keine Probleme gestellt werden. ComputerBase testet die neueste Iteration des Kühlers: den Scythe Mugen 5.

Zum Test: Scythe Mugen 5 im Test: Mehr Kühlleistung und mehr Platz für RAM
 
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#2
irgendwie scheint es dass bei Luft- und Wasserkühlung inzwischen alles soweit geklärt ist dass nichts mehr neues erfunden werden muss. Kühlleistungen sind ausreichend, TDPs sinken im Allgemeinen eher und wenn man keinen RGB- oder USB-Interface SchnickSchnack braucht fährt man mit seinen alten Kühlern, solange sie kompatibel mit den neuen Sockeln bleiben, eigentlich ganz gut.
 
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#3
einfallslosigkeit gibts aber schon seit mehreren jahren in der kühlerbranche. hauptsächlich werden die kühler immer teurer, wenn ich noctua für 80€ sehe.
 

Held213

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#4

hamju63

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#5
einfallslosigkeit gibts aber schon seit mehreren jahren in der kühlerbranche.
Es scheint schlicht und einfach das beste Kühlkonzept, welches zu einem vernünftigen Preis anbietbar ist, gefunden zu sein.

Nicht umsonst zeigt sich bei creativen Kühlerideen ja in den tests immer wieder, dass diese ggf. interessant aussehen, aber im Benchmark dann keine (bzw. nicht ausreichend) Leistung bringen.
 

Ozmog

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#6
Ich habe noch nie diese überhohen Ram-Riegel eingesetzt. Ich suche mir immer normalgroße mit gewünschtem Takt und guten Timings -> passt.
 
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#7
Ach ja, der Mugen. Ein absoluter Klassiker. Sowas wie Quake 1 der Kühler. Die alten Mugens sind noch immer in meinen alten Rechner am Werkeln. Heute würde diesen nicht mehr kaufen. Es gibt bessere zu günstigeren Konditionen oder einfach bessere zum doppelten Preis (der dicke Brummer von Noctua zum Beispiel). Trotzdem danke für den nostalischen Test.
 
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#8
Ich habe immer noch den Scythe Mugen 2 seit 2011 hier mit meinem Sandy Bridge.

Nur der Lüfter ist mir ausgefallen und ich habe einen "Cooltek Silent Fan 120 PWM, 120 mm PWM-Lüfter, Rifle-Bearing, 6,6 - 17,1 dBa, 700 - 1.500 m³/h, 4-Pin PWM" bestellt und ihn draufgeplanzt -- Funkt immer noch perfekt.

In GTA 5 nach ein paar Stunden hatte ich letztens CPU-Tempwerte zw. 60 und 63°.

Evtl. wird im neuen System nächstes Jahr (mal sehen ob Kaby oder Zen..) wieder ein Scythe Mugen zum Einsatz kommen :-)
 
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#10
Könnte man auch einen Noctua NF-A15 PWM drauf setzen? Der hat 105mm Lochabstand, also so wie bei einem 120mm Lüfter. Sollte eigentlich passen oder?
 

Gorby

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#11
Was mal interessant wäre, wenn die Hersteller sich was neues im Bereich passiv einfallen lassen würden. Zumindest die non-K-CPUs sind mit lächerlichen 65 Watt TDP doch theoretisch schon gut kühlbar und auch die 90-95 Watt TDP CPUs sollten mit etwas Aufwand machbar sein, schließlich kann man auch GPUs mit einer TDP bis 130 Watt kühlen.

An den Standardklötzen mit Lüftern wie hier kann man immer wieder Kleinigkeiten verbessern, aber im Grunde ist das nur OK wenn man sowieso einen neuen braucht, denn schließlich wird keiner seinen Mugen 3 jetzt gegen einen Mugen 5 tauschen. Allerdings ist er einen Tick teurer geworden, das ist dann schon eher ein Problem. Es gibt einfach zu viele ähnlich gute für weniger Geld. Das mittlere Preissegment ist für mich hier irgenwie tot. Die günstigen reichen den meisten allemal und für die Enthusiasten gibts ganz oben Noctua und Co (und auch immer mehr die AiO-Dinger).
 

dussel

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#12
Sehr schöner test und ein toller Kühler, sollte ich von meiner Arctic Wasserkühlerlösung mal wieder wechseln, sehr interessant. ZU mal ich nun auch die Kehrseiten der WaKü's kenne, kühlen sich sehr langsam wieder runter.

Aber das Beste hat Scythe mit der 160mm-Höhe hinbekommen, somit sollte es wirklich keine Probleme mit aktuellen Towern geben. Das war durchaus ein Problem bei den HighEnd-Kühlern. Nutzte selber bisher den Thermalright VenomousX, der war grenzwertig von der Höhe.
 
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#13
Gibts irgendeine Aussage seitens Scythe zur Kompatibilität mit kommenden AM4 Mainboards?

Erste Zen CPUs und entsprechend auch Boards sollen ja schon Anfang 2017 erhältlich sein. Dennoch bekommt man von keinem Kühlerhersteller aktuell eine klare Aussage, ob die Produkte auf AM4 passen werden, oder nicht.

Der Mugen 5 sieht ja wirklich sehr interessant aus. Aber wenn das Ding nicht auf AM4 passt, ist der für mich nutzlos, wenn ich auf Zen wechsle.
 
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#14
Gorby, komplett passiv wird schwer. Im Idle ist Semipassiv kein Problem, sowhl bei GPU als auch bei CPU. Es muss einfach ein bissl Luft durch den Tower zirkulieren. Aber unter Last ist dann schnell Ende mit (Semi)passiv.
Mein Noctua NF-A15 ist im Idle auf dem Macho auch im Stillstand. Gekühlt wird ein 3570k. Dazu drehen die Lüfter im Boden und Deckel meines Gehäuses ruhig vor sich hin. Das machen die aber auch beim Spielen. Nur dann muss der Macho eben doch wieder aktiv gekühlt werden. Auch wenn mein 3570k jetzt bei 4,2 Ghz läuft, auch bei non OC wirste dann nicht mehr passiv bleiben können.
 

Gorby

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#15
@CB
Könnt ihr mal einen Test mit passiv-Kühlern machen? Besonders den Zalman und die Nofan-Kühler fände ich interessant: https://geizhals.de/?cmp=1049924&cmp=1077813&cmp=840980&cmp=696680
Auch vllt. testen was mit OC/Undervolting (also quasi Optimierung) möglich ist. Das wäre mal was neues interessantes!

Köpfen wäre hier sicher auch interessant, aber das werdet ihr sicher nicht testen wollen xD
Könnte mir aber vorstellen, dass mit Köpfen und Undervolting ein i7 mit 4 GHz drin ist.

@l_uk_e
Hast du da vllt. einen Test dazu? Man findet da leider recht wenig und gerade einen - zugegeben eher suboptimaler Test, da offener Aufbau - Test mit dem Zalman zeigte, dass er ohne Optimierungen sogar einen i7-4770K unter 80 °C halten konnte.
Der Noctua ist eben auch nur ein Klotz wie jeder andere mit herausragend guter Verarbeitung, aber eben auch nicht wirklich auf einen passiv-Betrieb ausgelegt. Ich hätte das einfach gern mal schwarz auf weiß mit richtigen passiv-Kühlern :)
 
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bstrd

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#16
Der versetzte Kühlkörper ist ne feine Sache, gut das Scythe da bei meinem Lieblingskühler da nachzieht. Auch die Lüfter sind ne ganze Ecke besser geworden.

Wenn ich die neuen Klammern und speziell das Einrastsystem sehe, mach mache mir allerdings Gedanken. Dies ist in meinen Augen eine klare "Verschlimmbesserung". Mit dem Ur-System (einfache lange und relativ breite Bügel) konnte man sowohl locker 140mm Lüfter ohne 120-Löcher montieren, als auch den Lüfter entlang der Einrastrille schön weit nach unten bewegen, um mehr Luft um den Sockel zu blasen. (z.B.: Mugen 2 Klammern auf Mugen 4 -> 140mm Lüfter möglich)

Würde mich mal interessieren ob das noch geht, da die Einrastrille nicht mehr abgewinkelt ist.
 
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#17
Ich kann mich mit dieser Bauform nicht anfreunden, rechteckige Klötze die keine Sicht mehr auf die anderen Bauteile zulassen. Bin sehr zufrieden mit meinem Zalman CNPS 9900 Max der auch, von seiner Bauform, keine RAM Riegel Einschränkung hat. Naja der Preis ist schon etwas höher aber mMn jeden Cent Wert. ;)
Kühlleistung ist auch kein Thema in meinem System. :cool:
Wobei ich eben den MSI Core Frozr L gesehen habe und hier die Bauform mal ganz schick gemacht finde! :D
 
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kleinstblauwal

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#18
@Bugenhagen: Dann nimm Noctua, die liefern afaik auch noch Jahre nach dem Kauf auf Anfrage (kostenlos) angepasstes Montagematerial zu neuen Sockeln.

Zum Test:
Schön, dass ihr auch wieder Luftkühler kritisch auf den Prüfstand stellt, da war ja lange bei euch Pause.
Ihr habt in dem WaKü-Test die schon etwas gammelige Arctic MX-2 gegen eine deutlich neuere und bessere Paste ausgetauscht. Hier aber nicht.
Ich finde auch das Sandy-E-Testsystem nich optimal. Der Die ist einfach riesig und der Heatspreader verlötet über den sich die hohe Abwärme gut verteilt. Das typischen System, das sich der Großteil der Leser kaufen würde ist aber eher Sockel 1151 mit viel kleinerem Die wo mehr W/mm² anfallen und der Wärmeübergang wird noch durch das, gegnüber Lot schlechtere, TIM behindert. Da kommte es also daruf an, die Abwärme von dem Hotspot über dem Die wegzubekommen und weniger über den gesamtenten Heatspreader. Mit dem Testsystem könnten sich bei ungünstigen Designs des Konzepts zur Wärmeaufnahme an der Bodenplatte (wenn es denn eine gibt und nicht HDT) schlechter aufdecken lassen.
 

rico007

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#19
Bei dem Preis und dieser Leistung, hat der Thermalright Macho das bessere Paket.
Auch wenn der Mugen schon lange auf dem Markt ist, Scyte müsste da den Preis auf unter 40€ setzen, dann wäre er eine gute Alternative zum Macho.
 
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#20
Kann es sein dass die Kühl- und Lautstärkewerte im vergleich zu dem 7 Jahre alten Mugen 2 nicht besser sind?
 
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