News Server-CPUs: Xeon Platinum und AMD Epyc auf Augenhöhe

Volker

Ost 1
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#1
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#2
Jahrelang Stillstand und jetzt geht alles auf einmal ganz schnell. Konkurenz ist einfach was tolles :D
 
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#3
@Basti__1990: Den jahrelangen Stillstand gibts allerdings nur in deinem Kopf. Es gab durchaus Weiterentwicklungen, aber wahrscheinlich keine die in deinem Interesse gelegen haben.

@Topic: Irgendwie hatte ich beim Betrachten der beiden Screenshots ein fettes Grinsen im Gesicht. Weiß gar nicht genau warum :D
 

Nuss

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#4
Ich freu mich für den Konsument, aber auch für AMD! Sie haben den jahrelangen Rückstand und die Zeit dafür genutzt, eine äußerst konkurrenzfähige Architektur aus dem Hut zu zaubern. Für diese Leistung haben sie meinen Respekt.
 
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#5
Bin mal gespannt wies nun weitergehen wird ... ich hoffe AMD setzt sich im serverbereich durch und nimmt Intel paar viele Prozente weg. Wäre wichtig für AMD. Wobei es ein leichter Rückschlag wäre wenn der Intel 28 kerner besser als der 32 Kerner von AMD wäre -> vlt wegen Infinity Factory
 

projectneo

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#6
Nach wie vor ist der einzige Wehrmutstropfen, dass AMD scheinbar (!) mehr Kerne für die gleiche Leistung braucht als Intel. Das könnte AMD zurückwerfen wenn es dann um Softwarelizenzierung geht (die mittlerweile oft pro Core ist).
 

Schnitz

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#7
Wobei es ein leichter Rückschlag wäre wenn der Intel 28 kerner besser als der 32 Kerner von AMD wäre -> vlt wegen Infinity Factory
dass AMD scheinbar (!) mehr Kerne für die gleiche Leistung braucht als Intel. Das könnte AMD zurückwerfen wenn es dann um Softwarelizenzierung geht (die mittlerweile oft pro Core ist).
Vielleicht kommt der Unterschied durch den geringeren Takt bei AMD zustande (205 TDP auf 28 Kerne Intel zu 180 TDP auf 32 Kerne bei AMD sprechen dafür)
 

druckluft

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#8
Im Serverbereich geht es nicht um die absolute Leistungskrone sondern vor allem um die Effizienz. Es bleibt ja nicht nur bei der von den CPUs verbratenen Energie, die Kühlung dürfte nochmal so viel verschlingen.

Etwas niedriger getaktet laufen beide Architekturenauf einem ganz anderen Effizienzniveau als wir es aus dem Desktop gewohnt sind. Ich denke es wird noch sehr spannend.
 

Lübke

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#9
wollte ich auch anmerken. es ist wohl wichtiger, dass amd mit 180 watt tdp die gleiche leistung hinbekommt wie intel mit 205 watt tdp (reale messungen bleiben abzuwarten). ob sie diese leistung aus weniger threads und mehr takt generieren oder aus mehr threads und weniger takt, dürfte nebensächlich sein. wichtig in dem segment sind leistung je watt und da deutet die news einen vorteil für amd an.
 

Nuss

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#10
Nach wie vor ist der einzige Wehrmutstropfen, dass AMD scheinbar (!) mehr Kerne für die gleiche Leistung braucht als Intel. Das könnte AMD zurückwerfen wenn es dann um Softwarelizenzierung geht (die mittlerweile oft pro Core ist).
VMware als Quasi Standard lizenziert z.b. noch immer pro CPU. Wobei man auch dazu sagen muss dass 28 zu 32 Kernen auch keinen Unterschied mehr machen. Das sind Peanuts bei solchen Investitionen. Das mehr an Lizenzkosten was daraus resultiert spar ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den Plattformkosten.
 

Begu

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#11
Auch zum genauen Takt fehlen noch Details, am Ende wird es bei Angleichung der Parameter vermutlich ein Duell sehr nah auf Augenhöhe.
Das finde ich sehr interessant. Betrachtet man sich die Firmengrößen und Budgets dahinter, scheint das für Intel schon beinahe eine blamable Vorstellung zu werden.
 
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#12
Und MS lizensiert seit diesem Jahr (Windows Server 2016) per Core und das geht richtig ins Geld mittlerweile, von daher halte ich das Argument für durchaus valide und ausschlaggebend.
 

tarkin77

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#13
AMD ist effizienter... 22 Punkte pro Watt vs. 20 bei Intel. Immerhin 10%

eine beachtliche Leistung. Und man bedenke auch, dass die Intel Top-Server CPU sicher jenseits von 8.000,- USD kosten wird. Was macht AMD - klebt vier "billige" 8-Kerner zusammen und fertig. Die können den Preis locker um die Hälfte unterbieten und würden trotzdem noch gigantische Gewinne damit einfahren.
 
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#15
Im Serverbereich geht es nicht um die absolute Leistungskrone sondern vor allem um die Effizienz. Es bleibt ja nicht nur bei der von den CPUs verbratenen Energie, die Kühlung dürfte nochmal so viel verschlingen.
Aussage des Professors damals in der Verfahrenstechnik-Vorlesung: "als Faustregel können Sie sich merken, dass Kälte 3-4 Mal so teuer ist wie Wärme".

Logisch, dass die Betreiber in ausgeklügelte Kühlungen investieren.
 

druckluft

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#17
Wir wissen ja alle, dass man bei beiden Herstellern mit der TDP vorsichtig sein muss. Die Frage ist, ob sie das im Serverbereich ähnlich großzügig auslegen bzw ob man ihnen das dort durchgehen läßt. Wichtig ist am Ende sowieso der reale Verbrauch.
 

Ozmog

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#18
Wenn ein Benchmark Vorteile bei Intel sieht, heist das ja auch nicht, dass in Realanwendung es genauso aussieht. Zudem könnte sich das Speicherinterface zum Vorteil für AMD entwickeln. Eventuell noch die Kosten der CPUs, immerhin großer Die vs MCM. Die niedrigere TDP-Klassifizierung suggeriert ja schon mal einen geringeren Kühlaufwand bzw geringere Dimensionierung dessen.
Schätze es werden beide ihre Vorzüge haben und damit dürfte Intel bestimmt ein paar Prozentpunkte Marktanteil an AMD abgeben, nachdem AMD ja quasi nicht mehr vertreten war...
 

birday

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#19
Danke für den Beweiß dass du nicht aus der realen Arbeitswelt stammst...
Das ist jetzt ein reichlich sinnloser Kommentar, denn du weißt gar nicht was ich beruflich mache. Das kannst du dir sparen.
Natürlich war mein Kommentar reißerisch, jedoch ändert es nichts an der Tatsache dass Windows (vor Allem im Serverbereich) der letzte Dreck ist. Die Lizenzpolitik hilft dabei nicht unbedingt ;) Ich weiß jetzt nicht ob man Hardware mit weniger Cores nur wegen der Lizenzen der Software kaufen sollte, oder einfach die Müllsoftware tauschen. So ergeht es übrigens Oracle, die verlieren Massenweise Kunden weil die auch eine derart lächerliche Lizenzpolitik haben.
 
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