GevatterTod schrieb:
Die Gefahr dabei: Nichts von alldem, was Smart von sich gibt, muss stimmen. Es muss nur lange genug in den Medien und in den Köpfen der Leser bleiben. Immer mehr Journalisten und Leser werden im Laufe der Zeit zu dem Schluß kommen, dass "schon etwas dran sein muss, denn sonst wäre es ja nicht ständig in den Medien". Wir haben ja selbst in diesem Thread gesehen, dass es bei einigen funktioniert.
Wenn CIG vor Gericht zieht, dann bekommt Derek Smart auch endlich Gelegenheit, seine Beweise auf den Tisch zu legen. Kein Gelabber und Getwitter mehr, sondern Farbe bekennen. Prognose: Es wird sich zeigen, dass Smart nie etwas gegen CIG in den Hand hielt und am Ende wird Smart zu Unterlassung und Schadenersatz für vorsätzliche Rufschädigung, üble Nachrede und Cyber-Stalking verurteilt (je nachdem, auf welcher Basis eine mögliche Anklage erfolgt). Das wird Smart und sein Gefolge natürlich nicht stoppen, und er wird behaupten, dass CIG ihn zum Schweigen bringen will, weil sie etwas zu verbergen haben. Aber es würde auch ein für alle Mal alle Karten auf den Tisch gelegt werden, und CIG würde ein Signal senden, dass sie sich durch üble Nachrede nicht mehr herum schubsen lassen.
Das Problem ist bei der Sache: CGI/CR kann bei dem ganzen, wenn man/er gerichtlich vorgeht, nicht gewinnen bzw. als reiner Gewinner aus der Sache hervorgehen. Eine Klage bzw. ein gerichtliches Vorgehen kostet Zeit + Anwaltskosten, die zwangsläufig sicherlich aus dem Fundus der Spenden genommen werden (und wenn das verneint wird, werden Kritiker eben das anzweifeln und offengelegt haben wollen, woher das Geld genommen wurde), was zusätzlich neues Futter für die Kritiker bringt ala "man nutzt nun sogar schon das Spendengeld um unliebsame Kritiker zum schweigen zu bringen!".
Hinzu kommt der ewige Umstand in den USA, "dem kleinen Mann" gegenüber großen Firmen zu helfen, dabei spielen "gesunder Menschenverstand" und "Beweise" oftmals keine Rolle.
Da ist das offene Vorgehen mit solchen Communitybriefen die "effektivere" Methode, wenn auch der Umstand besteht, dass es zu einseitig sein kann, man ist ja gegenüber den eigenen internen Problemen manchmal blind.
Aber je länger das Projekt dauert, je öfter sich etwas verschiebt usw., desto mehr Kritik wird kommen.
Ist bei "
Shantae", ein Spiel, was ich 2013 Unterstützt habe, nicht anders. Damals stand dort die Aussage, dass es wahrscheinlich im Oktober 2014 fertig sein könnte bzw. Alpha/Beta Zugang. Letzteres kam aber erst im Juni diesen Jahres und das hat auch schon einige murren lassen, weil das Spiel vllt. somit erst Ende 2015/Anfang 2016 endlich fertig ist.
Von daher...
Und Kritik ist gut, solange sie auch passend ist (der Großteil von Derek Smart ist es aber nicht bzw. in meinen Augen eher nach "hauptsache was zum meckern" klingt, aber bestimmte Punkte wie offenlegend er Finanzen vllt. doch ganz gut wären, solange eben kein Nachteil für CGI bezüglich Steuern und/oder ähnliches entsteht).
Aber das ist eben auch ein Problem dieser "offenen Kommunikation": man bekommt immer wieder Häppchen vorgesetzt und wartet... und wartet... und ist gespannt... und mit der Zeit (je nach Geduldsspanne des Unterstützers) wandelt sich die anfängliche Begeisterung in Ungeduld/Frust/Desinteresse um.
Gibt ja ähnliche Fälle auch beim "klassischen System" der Spielefinanzierung bei Publishern, wenn die ein Spiel 6 Monate vor Release promoten und es dann heißt: sorry, müssen verschieben. Dann "brennen" die Foren der Publisher/Entwickler auch Regelmäßig.