Unzufrieden mit 9070xt

Bono35 schrieb:
Zudem hier bitte den RX9070XT Roundup von Hardware Unboxed als Grundlage für die Temperaturen nehmen.

In dem besagten roundup werden die erreichten 85/86C beim vram einzelner Karten als unproblematisch beschrieben, weil es innerhalb der specs liegt.
 
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Blood011 schrieb:
Keine Frage das hohen Temps auf lebenszeit gehen, aber von wieviel sprechen wir da 9 statt 10Jahre?

Meine 6800XT lief stunden bei 105Grad Hotspot und das täglich einige Stunden über Jahre.
c0x schrieb:
Eine VRAM-Temperatur von 90 °C unter Volllast ist für moderne Grafikkarten (wie GDDR6 oder GDDR6X) völlig unbedenklich und liegt innerhalb der Herstellerspezifikationen. Die Lebensdauer des Grafikspeichers wird dadurch nicht verkürzt; diese liegt in der Regel bei mehreren Jahren bis Jahrzehnten.
Da hier immer wieder nur auf die maximalen Temperaturen und den Herstellerspzifikationen rumgeritten wird:

Das Problem bei Grafikkarten und warum es Ausfälle gibt, sind eben nicht gestorbene Chips (egal ob jetzt GPU o. VRAM). Da habt hier vollkommen recht, die können 1. hohe Temperaturen ab und 2. haben die entsprechende Schutzmaßnahmen (vorzeitge Taktdrosselung, Leistungslimiter, Abschaltung). Aufgrund zu hoher Temperaturen sterben die nicht, eher an Überspannungen, weil davor z.B. irgendwelche Bauteile Hops gegangen sind.

Das Hauptproblem sind die Temperaturschwankungen. Also die Heatcycles, die eine Grafikkarte über ihre Lebenszeit durchlebt. Die sind bei leistungshungrigen Komponenten wie Grafikkarten auch besonders hoch. Die Heatcycles sorgen dafür, dass Lötstellen mit der Zeit aufbrechen und so der Kontakt von Pins nicht mehr vollständig gewährleistet ist. D.h. abhängig von der Anzahl der Heatcycles und den Temperaturdifferenzen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Aufbrechens dieser Lötkontakte. Hier spielt natürlich noch die saubere Verarbeitung eine Rolle, also wie passgenau sind alle Teilkomponenten um irgendwelche zusätzlichen mechanischen Zug-, Druck- o. Scherkräfte auf die Lötstellen zu minimieren.

Und für den Laien ist das erstmal egal, was genau an der Grafikkarte kaputt geht. Obs tatsächlich defekte Chips sind, gebrochene Lötstellen, korrodierte Pads, angebrochene PCIe-Leitungen, kaputte VRMs o. halt die leidliche 12V-2x6 Buchse ist. Die Karte geht erstmal nicht o. nur mit Fehlern.
 
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Temperaturschwankungen sind ja in der Regel nie gut. Das hast du ja auch am Kfz o.ä. Wo das Plastik spröde wird. Allerdings sind die Differenzen hier auch höher bedingt durch Winter.
Aber glaubst du im Ernst du kannst die Lebensdauer erhöhen, wenn die Karte von 20-80c Schwankt anstatt von 20-90c? Wir gehen einfach von Zimmertemperatur aus.
 
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Wir reden hier nur von Wahrscheinlichkeiten. An "Einzelschicksalen" kann man keine Aussagen treffen.

Ich kann aber mal von mir ein Funfact abgeben: Alle meine älteren Grafikkarten musste ich wegen Defekten irgendwann ersetzen. Die letzte war eine GT980Ti von Zotac, die zwar noch ein Bild ausspuckt, aber nicht dauerhaft stabil läuft. Aktuell läuft in meinem Hauptrechner immer noch seit fast 6 Jahren problemlos eine RTX3090. Die ist aber auch wassergekühlt und unterliegt somit eher geringen Temperaturschwankungen. Aber auch hier geh ich davon aus, dass die Karte nicht ewig läuft. Bisher gibts aber keinerlei Anzeichen für Ausfälle (aufholzkopf).
 
85 Grad ist in der Tat OK - 95 aber dann nicht mehr. Und es ist doch dann verwunderlich, dass gerade Top Karten wie die Red Devil oder die Nitro plus so warm werden. Das ist schlicht inakzeptabel. Und es ist leider in der Tat so, dass die wärmeren Karten eine weit höhere Ausfallwahrscheinlichkeit haben als Karten mit besserer Kühlung. Das liegt in der Natur der Dinge. Leider scheint das Line Up von AMD hier aber, abseits von XFX, recht inkonsistent zu sein.

Ich persönlich überlege seit Monaten es nach einem Jahr "Reifezeit" nochmal mit ner 9070XT zu versuchen, kommen meine 12 GB VRAM in meiner 4070 insbesondere bei Titeln wie Forza Horizon 6 klar an ihre Grenzen (wenn man vom Memory Leak Bug des Games mal absieht). Nur anhand dieser Kühlungs-Indifferenzen ist es beinahe unmöglich hier ein Modell zu wählen welches eben nicht die Hotpot/VRAM Temperaturprobleme haben. Es ist insbesondere bedauerlich, dass die beiden TOP Modelle von Power Color und Sapphire hier besonders betroffen sind.
 
Die Testberichte schauen zu der Karte da leider nicht besonders gut aus durch die Bank - zumindest auf AMD Seite. Die Sapphire Pure macht da eine ganz gute Figur ebenso die XFX Quicksilver und Mercury. Bei XFX bin ich mir aber mit der Qualität der Boards nicht so sicher.
 
Die Asus 9070 xt prime hat halt nen bescheidenen Kühler. Mit -10% leistung kriegt man sie aber noch leise und ese pendelt sich auf max 90°C vram und hotspot ein und die temp ist zwa nicht schön anzusehen aber noch im rahmen. Bei ca 1400~ rpm
 
Ich weiß nicht wo du die 95c bei der red Devil herholst. Selbst wenn ich der karte testweise +10% PT gebe tun die Lüfter alles um erfolgreich bei 90c in der Spitze zu bleiben. In der originalen Lüfterkurve vom OC Bios, diese ist etwas aggressiver. Und dabei sprechen wir von ca halber Leistung der Lüfter bei ca 1500upm maximal. Mehr hab ich noch nicht erlebt. Das war beim Speedway Belastungstest. 90C sind nunmal die Zieltemperatur lt. BIOS der Karte.

Wenn du so eine Phobie gegen 90C hast, warum nimmst du nicht einfach eine Karte mit Samsung VRAM?
 
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Update:
Ich konnte mich bis vor kurzem mit dem Fiepen durch undervolting und -500mhz Takt per Treiber bei Jedi Survivor gerade so anfreunden. Vorhin Space Marine 2 im Angebot gekauft, getestet, und gleich zu Beginn summt die Karte gefühlt doppelt so laut. Ab und an kann man auch ein gewisses Klackern wahrnehmen, das kommt aber auf die Szene an. Settings sind die gleichen wie bei Jedi Survivor. -500mhz -40mV -5% PL

Selbst wenn ich den PC unter den Tisch stellen würde, wäre eine akzeptable Abnahme der Geräuschkulisse eher weniger der Fall.
 
Kriegst du das mittlerweile auf Video ? Ich hatte auch ne zeitlang so ein unwillkürliches klicken, je nach Last.
Das kam allerdings von der PSU und nicht von der GPU. Hör mal genau hin.
 
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andimo3 schrieb:
zum Spulenfiepen:
Wenn du bei geringen FPS die Karte noch hörst, dann prüfe nochmal die 12V Stromversorgung aller deiner Komponenten und steck sie erneut ein, vertausche auch mal deine beiden PCIe Leitungen miteinander.
Bei mir gab es mit einer Gigabyte 9070XT ähnliche Probleme, welche ich so lösen konnte
spulenfieben lässt sich so nicht regeln wie du es beschreibst
 
Das ist die beste Aufnahme die ich bekommen konnte. Ca. 50cm entfernt vom Gehäuse, Lüfter waren ausgeschaltet.
Die Aufnahme habe ich im selben PC nur mit meiner alten GTX 970 aufgenommen. Selbst diese erzeugt dieses Geräusch bei 60 frames mit geringerer Leistungsaufnahme. Vielleicht minimal gedämpfter, aber sobald man die Kopfhörer abnimmt auf Dauer nicht gerade erträglich.
 

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Ich habe mit einer Asus Prime 9070 keinerlei Probleme, was Lautstärte und Temperaturen angeht.
Der VRAKM kommt von Samsung, bissle UV - fertig!
 

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@SonyFriend Keinerlei Spulenfiepen? Die Werte sehen jedenfalls sehr gut aus.
Undervolting hat bei mir nicht funktioniert. Lautstärke ist meiner Ansicht nach immer noch nicht erträglich.
Bin gerade dabei meine Karte umzutauschen, weiß allerdings nicht welches Modell. Vom Design gefällt mir die Prime ja schon, nur weiß ich nicht, ob ich es riskieren soll? Nachher bekomme ich wieder Pech mit dem Speicher.
 
Viele empfehlen ja die Hellhound...
Hatte anfänglich kein Fiepen, stellte sich erst nach 4 Wochen ein.
Arbeite jetzt mit Limits, damit ich nix höre.
 
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Es ist nicht bekannt, welcher Hersteller welchen VRAM verbaut. Letztendlich benutzen alle Herstelle Hynix UND Samsung. Das ist quasi wie Silicon Lottery.

Und sorry - die hohen Temperaturen sind als geplante Obsoleszenz zu betrachten - nicht nur am VRAM sondern auch am Hotspot: man sieht es aktuell bei 7900XTX Modellen die ähnliche Temperaturprobleme haben. Die haben aktuell mit sterbenden Cores oder Deballing beim VRAM zu kämpfen. Man sollte sich das also gut überlegen ob man diese Temperaturen hinnehmen will.
 
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