Notiz Video: Hochauflösende Die-Shots in Eigenregie anfertigen

franeklevy

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^ja, und er ist auch schneller als vorher.

Nein.

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Beeindruckender Aufwand, den er da betreibt, hätte ich mir einfacher vorgestellt.
 

T-REX

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Der gute alte Früchtetraum Joghurtbecher :D wie oft ich den auch schon missbraucht hab xD
 

M.B.H.

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ists nicht einfacher den nackten Chip direkt vom hersteller zu bestellen? dann spart man sich den ganzen Aufwand... Leute gibts...
 

yast

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klar man kann ja auch hier z.B. bei Microsoft einen XBOne-SoC bestellen... nicht
 

Dr. MaRV

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Hobbies sind ja verschieden, das ist auch in Ordnung. Aber dieses hier wäre mir eindeutig zu langweilig. 4 Stunden mit nem Sandplättchen auf Schleifmittel rum wischen. Soviel Ausdauer verdient Achtung.
 

cirrussc

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Wird der Die danach wieder zusammengebaut und ist funktionstüchtig?
Ist die Frage, nachdem man das alles gesehen hat, ernst gemeint? Warum?

ists nicht einfacher den nackten Chip direkt vom hersteller zu bestellen? dann spart man sich den ganzen Aufwand... Leute gibts...
Es gibt keinen einzigen Hersteller, der die nackten Die ohne Package, ohne Gehäuse als Einzelstück ausliefert. Leute gibts.

Die Fotos sind ja nicht nur bunte Bildchen, sondern bieten, soweit es nicht schon bekannt ist, eine Umenge an Informationen über den Aufbau jenen Produktes.
 

Tramizu

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...ist ja nicht so, dass es davon schon genug Bilder gibt...
Naja wer es braucht...
 

[F]L4SH

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Ich dachte immer, dass man das wesentlich einfacher löst und vielleicht irgendwie die Unebenheiten mit Säure entfernt, nachdem man "grob" vorgeschliffen hat.

Jetzt habe ich irgendwie keine Lust mehr, die mehreren Sockel A und 939 Athlons und wahrscheinlich bald den ausgedienten Bloomfield freizulegen.

So wunderschön das Ergebnis auch ist... 4 Stunden polieren mache ich höchstens mal mit einem hübschen Halbedelstein, den ich selbst gefunden habe.

Geht es nicht irgendwie maschinell?

Und leider sieht das Ergebnis so gar nicht Mikroskop Präparat tauglich aus :(
Wollte gern mal einen alten Prozessor mit dem Lichtmikroskop erkunden :lol:
Hier dürfte man nur eine Kraterlandschaft vorfinden.
 

Candy_Cloud

Rear Admiral
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Nur eine Frage, wie viele Menschen hier sind in der Lage von einem solchen Die-Shot dann auch korrekte Rückschlüsse auf die Fertigung zu ziehen?

Denn ansonsten ist ein solches Foto so gut wie ein Picasso.

Man schaut bei diesen komplexen Chips auf den ersten Layer unterhalb der Passivierung. Je nach Passivierung (z.B Siliziumnitrid oder ein Polymer) sieht man mehr oder weniger. Da heutige Computerchips sehr komplex sind haben sie oft fünf oder mehr Metallisierungsebenen. Von oben sieht man also fast sicher nur Leiterbahnen. Die tatsächlichen Transistoren und die Vias dazwischen so wie die Kontaktierungen sind nur sehr schwer zu erkennen. Meistens braucht es dafür einen Bruch um an der Bruchkante mittels REM ein aussagekräftiges Bild zu erhalten.

Es bleibt bei diesen Bildern also beim Rätselraten ohne konkrete Erkenntnis. Dafür finde ich den aufwand und die Voraussetzung der Zerstörung teurer Hardware eher unangemessen.
Die Teile haben ihn ihrer Produktion viel CO2 und andere Umweltzerstörer produziert. Da sollte man sie besser nicht für ein Foto zerstören.
Dienstleister wie Chipworks setzen daher heute bereits öfter auf Röntgengeräte also auf Zerstörung.


Statt einer Herdplatte kann man im übrigen auch, wenn vorhanden, einen SMD Reflowofen nehmen.
 

Fr34k.2

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Jetzt wird ernsthaft bei sowas schon die CO2-Keule geschwungen? Umweltschutz in allen Ehren, aber das Argument finde ich hier etwas sehr weit hergeholt. Warum hast du überhaupt 3 PCs, täte es nicht einer? ;)
Davon ab nutzt der Ersteller häufig auch defekte Chips, die andernfalls (ebenfalls) ggf. auf einer Müllkippe landen würden.

Was den Informationsgehalt anbelangt: Zu allererst ist es ein Hobby. Wenn bei dem Hobby noch schöne Aufnahmen für die Allgemeinheit bei rauskommen, ist doch umso besser. Um die CO2-Thematik zu bedienen: Besser als einer, der am Wochenende mit dem Motorrad durch die Gegend fährt. Umweltfreundlicher (Lärm, CO2), kostengünstiger und wohl wesentlich ungefährlicher.
Davon ab sind Die-Shots eben nicht immer frei verfügbar und die Informationen, die man da raus ziehen kann sind für den Laien natürlich gegen Null... und ja, es gibt andere Methoden, den Chip vorzubereiten, doch again: Es ist ein Hobby. und damit nicht perfekt: So what?
 

cirrussc

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...ist ja nicht so, dass es davon schon genug Bilder gibt...
Naja wer es braucht...
Nein, von manchen (meist aktuellen) eben nicht.

Und leider sieht das Ergebnis so gar nicht Mikroskop Präparat tauglich aus :(
Wollte gern mal einen alten Prozessor mit dem Lichtmikroskop erkunden :lol:
Hier dürfte man nur eine Kraterlandschaft vorfinden.
Die Bilder sind manchmal wesentlich besser als die der Entwickler (wenn sie überhaupt veröffentlicht wurden).

Es bleibt bei diesen Bildern also beim Rätselraten ohne konkrete Erkenntnis. Dafür finde ich den aufwand und die Voraussetzung der Zerstörung teurer Hardware eher unangemessen.
Die Teile haben ihn ihrer Produktion viel CO2 und andere Umweltzerstörer produziert. Da sollte man sie besser nicht für ein Foto zerstören.
Das trifft bei defekten Teilen doch überhaupt nicht zu. Außer die Energie für den manuellen Prozess halt. Aber da kommt jede warme Mahlzeit locker vom Energiebedarf auch hin.
Davon ab kann man natürlich mal drüber nachdenken, was diese winzigen Teile wirklich für Ressourcen und Energie bei der Entwicklung und Herstellung beansprucht haben und wie kurz und meist nur beiläufig die dann effektiv genutzt werden, bis sie auf der Halde landen.
 

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Rear Admiral
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Warum schillert ein offener Die eigentlich? Interferenz? Ist das das Silizium oder irgendein anderes Material, das im Herstellungsprozess im Chip landet, weil eigentlich ist Silizium ja metallisch grau und glänzend.
 

loki4321

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Ich fände das als Kette geil... wenn ich die möglichkeiten hätte würde ich mir direkt mal eine basteln ^^'
 

Tramizu

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