News Weitere Miniaturisierung bei Flash-Speicher

riDDi

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Ich schätze mal die Zuverlässigkeit des Speichers ist für SSDs nicht hoch genug. Immerhin ist die Belastung von USB-Sticks und Flash-Karten eine ganze andere als die, eines PC-Speichers.

Aber es passiert das, was ich mir dachte: MLC ist die Zukunft. Irgendwann werden sie 8 bit pro Zelle speichern.
 

Jenergy

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"Miniaturisierung" bedeutet in diesem Fall eine Verkleinerung des Chips um 11% ;)
 
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ExcaliburCasi

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Mal so ne vermutlich ganz blöde Frage, was soll das gewaltige Farbspektrum auf dem Bild?
 

Jenergy

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Diesen Effekt nennt man Interferenz. Er entsteht, wenn weisses Licht auf dünne Schichten trifft ;)
 
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Tekpoint

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Bin nur mal gespannt was nach 10 bzw 5nm kommen wird wie man dann die Datendichte erhöhen will?
 

yurij

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atome sind ca. 0.1nm klein. es sind mind. 10-50 atomlagen für eine zelle nötig um das gefüge elektronisch stabil zu halten. nach 5nm kommt nichts mehr. leider.

vielleicht quantum flash chips, aber sowas dürfte erst in jahrzehnten reif sein wenn überhaupt.

kurzfristig wird es eher richtung massiv-mehrlagige (3D) chips gehen, theoretisch wäre hier eine steigerung der speicherkapazität um faktor weit über 1000 möglich. anderen weg sehe ich nicht. vielleicht erlebe ich noch zu meiner lebenszeit eine micro sdxc karte mit einem petabyte ;) dann kann ich hundert millionen bildern von meiner foto kamera speichern oder erdsimulationen von meinem handy durchführen lassen.
 
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kugel.

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Die Dinger in MicroSDs sind aber auch nich viel größer als 126mm² oder? Die packen auch schon 32GB (nicht GBit)
 

The Zapper

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Wenn keine Verkleinerung mehr möglich ist wird man etwas anderes optimieren, ich denke nicht, dass die Entwicklung irgendwann zum Stehen kommt ;)
 

yurij

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Ganz einfach, wenn Elektrik an ihre Grenzen stößt, arbeitet man mit Licht
licht für übertragung oder datenverarbeitung ok. aber was willst du mit licht speichern?
für die speicherung bracuhst du materie. ok nehmen wir an du speicherst in kristallen mit perfekten gittern, und schreibst und ließt mit licht/laser. aber kristalle bestehen aus nichts anderes wie atomen. da haben wir wieder das dilemma mit minimalen stabilen systemen und nanometer grenze.
 

derTaucher

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zuverlässig hin oder her, ich denke das Daten nicht wirklich sicher sind, zumindest über einen langen Zeitraum.
 

[F]L4SH

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Daten sind nie sicher. Hab hier noch einen Stapel Schalplatten rumliegen den ich nicht mehr hören kann weil mein Gerät kaputt ist. Dann habe ich eine komplette Kiste mit Disketten... was war das gleich?
Und diese ganzen schönen Spiele die ich seit 98/XP/Vista nicht mehr spielen kann.
Oder vor 2 Woche im Garten eine 10 Jahre alte CD Sammlung gefunden. Die gebrannten waren hinüber...
usw.

passt jetzt zwar nicht so ganz zu Tauchers Einwurf aber ich denke das zeigt gut wie toll sicher unsere Daten sind.
PS: tauchst du?


Unter mir:
Der Aktikel klingt ja süß :)
Was ist ein "extremer Aggregatzustand? Und was sind Superatome? Naja man weiß was gemeint ist aber wirklich korrekt ist das nicht.
Interessant aber durchaus. Problem: Impuls wird zur Zeit noch schwächer, Speicherung nur wenige Sekundenbruchteile, wohl sehr teuer
Da gibt es bestimmt noch andere Möglichkeiten. Wie sich heute erwiesen hat, ist SciFi ja nicht immer ganz dran vorbei gegangen. Vieles was heute selbstverständlich ist kam früher noch in den billigsten C-Movies oder im besten Film aller Zeiten Starship Troopers vor :lol:
Von daher: Steuerkristalle/Speicherkristalle/Rechenkristalle wir kommen :D
 
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dgschrei

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Das ist doch immer noch viel zu viel. Wenn 32Gbit auf 126mm² passen, dann bräuchte eine 256GB SSD immer noch 8064mm² also über 80cm².

Wenn man diese Größe nimmt, dann passen auf einen 300mm Wafer bei kompletter Ausnutzun der Fläche (was ja dank Verschnitt nicht geht) gerade mal: 71807,8 Gbit oder 8975 GB. Das sind gerade mal 8,7 TB.
Das ist doch noch immer viel zu teuer in der Fertigung. Und jetzt findet das schon in kranken 34nm statt und trotzdem ist die Speicherdichte noch so gering.
So wie ich das sehe, sind SSDs vielleicht schneller, als traditionelle Platten, aber sie laufen genau so schnell gegen eine technologische Wand, wie es die HDDs in den nächsten Jahre tun werden. Gleichzeitig werden aber die Platter für HDDs immer günstiger bleiben, als die enorme Menge an Siliziumchips, die in einer SSD landen.
Zukunftsweisend sind also beide Technologien nicht. Wie sollten sie auch? Beide sind ja mittlerweile ewig alt. Wir rennen einfach mit der kompletten Feinstelektronik langsam aber sicher gegen physikalische Grenzen. Das macht mir ehrlich gesagt ein bisschen Angst, denn wenn es mit der Geschwindigkeit weiter geht, wie bisher, dann werden wir diese wesentlich schneller erreichen, als wir neue Ersatztechnologien fertiggestellt haben. Alternativen für Chips, Festplatten und co sind ja noch nicht mal in weiter Ferne sichtbar.

@KaiZwoDrei
Gabs da nicht schonmal welche, die Licht einfangen wollten? ^^
http://de.wikipedia.org/wiki/Schildbürger

Solange die Physik sich noch nicht einmal über die Definition von Licht einig ist (Welle oder Teilchen oder nun doch was ganz anderes) wird in dieser Form sicher nichts kommen. Die Definition, die für so ein System wahrscheinlich am tauglichsten wäre, ist wohl die einsteinsche Theorie, dass Licht aus Photonen besteht, welche sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.
Das Problem ist nur: Photonen
-haben keine Ladung
-verlieren ihre Energie beim Auftreffen auf andere Atome (und regen diese dabei an)
-bewegen sich mit Lichtgeschwindigkeit

Wie will man denn soetwas einfangen. Und das dann auch noch in einer Weise Nutzen, dass das informationstechnisch genutzt werden kann. Selbst wenn es möglich wäre, was physikalisch wohl anzweifelbar ist, würde es noch Jahrzente oder länger dauern, bis so eine Technologie auch nur im Labor funktioniert. Die Technologie, die hier jetzt z.B. in deinem Artikel genannt wird, wäre zum Beispiel nie im Alltag brauchbar, das sie Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt benötigt. Um diese zu erreichen ist eine enormer Energieaufwand, Unmengen an Isolationsmaterial, und eine mindestens genauso großer Energieaufwand zum Erhalt dieser Temperaturen erforderlich.
Das sind alles Dinge, die einer wirtschaftlichen Nutzung wiedersprechen.
Das ist genauso, wie mit der Supraleiterforschung. Es ist ja ganz toll, wenn ein Leiter bei Temperaturen um 0 K praktisch keinen Widerstand mehr hat. Wenn der Energieaufwand zum runterkühlen aber höher ist, als der Leitungsverlust durch Kupfer bei 293K dann ist so eine technologie allenfalls in einigen wenigen Einsatzbereichen z.B. für die Forschung (z.B. der LHC des Cern) von Interesse.
 
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riDDi

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Wie kommst du darauf? Die Chips werden doch schon in den Postville SSDs eingesetzt?
Der Flash in den Postville-Modellen ist zwar auch 34nm, speichert aber nur 2 bit pro Zelle, hat also 4 Zustände oder Level. Die hier vorgestellte Zelle mit 3 bit benötigt dafür schon 8 Level.
Je mehr Level eine Flash-Zelle hat, desto geringer der Unterschied der einzelnen Level und desto empfindlicher reagiert die Zelle auf ein abnehmendes Floating Gate, das bei jedem Speichervorgang beschädigt wird.

@N.Kuntze: Nicht Level wie Ebene/Stockwerk, sondern ein Zustand der Zelle. S. Wiki. Es gibt zwar auch Ansätze Chips zu stapeln, das nennt man aber Stacking.
 
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bensen

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Was soll man auch mit 32GBit NAND in einer SSD?
Da werden momentan in der Postville 10 x 128GBit eingebaut.

So kleine Chips sind für Mini-USB-Sticks oder (Micro)SD-Karten interessant.
 

e-Laurin

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Solange die Physik sich noch nicht einmal über die Definition von Licht einig ist (Welle oder Teilchen oder nun doch was ganz anderes)
Licht hat sowohl Wellen- als auch Teilchencharakteristika. Bestimmte Eigenschaften lassen sich nur mit der Wellentheorie oder der Teilchentheorie erklären.

Von daher ist Licht beides: Welle und Teilchen.

Quanten werden übrigens als masselose Wellen beschrieben. Jetzt versuch' sich einer mal das vorzustellen. Mir ist das zu hoch ^^


Wie will man denn soetwas einfangen. Und das dann auch noch in einer Weise Nutzen, dass das informationstechnisch genutzt werden kann. Selbst wenn es möglich wäre, was physikalisch wohl anzweifelbar ist, würde es noch Jahrzente oder länger dauern, bis so eine Technologie auch nur im Labor funktioniert.
Laut dem Link von KaiZwoDrei funktioniert das bereits.

Das ist genauso, wie mit der Supraleiterforschung. Es ist ja ganz toll, wenn ein Leiter bei Temperaturen um 0 K praktisch keinen Widerstand mehr hat. Wenn der Energieaufwand zum runterkühlen aber höher ist, als der Leitungsverlust durch Kupfer bei 293K dann ist so eine technologie allenfalls in einigen wenigen Einsatzbereichen z.B. für die Forschung (z.B. der LHC des Cern) von Interesse.
Afaik werden Supraleiter nicht nur für Experimente verwendet. War da nicht mal was, dass eine amerikanische Großstadt (New York?) sich so ein Ding gebaut hat, um den immensen Strombedarf der Innenstadt zu decken? Normale Stromleitungen waren wohl zu ineffektiv. Außerdem verwendet man Supraleiter, um extrem starke Magneten (zB Kernspintomographen) herzustellen.

Supraleitend bedeutet auch nicht 0 K. Hg0.8Tl0.2Ba2Ca2Cu3O8 (was ein Stoff O.o) wird schon bei 138 K bzw. -135 °C supraleitend. Die Temperatur läßt sich recht einfach erreichen (im Vergleich zu einer Temperatur nahe 0 K).



Nicht so pessimistisch. Das ist alles noch Grundlagenforschung, die nötig ist, um anschließend sinnvolle Dinge damit zu treiben. ;)
 
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