7/12 Xbox im Test : Microsoft wagt den Aufstand gegen Sony

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Speichermedien

Als völliges Novum in der Welt der Spielekonsolen tritt in der Xbox eine echte Festplatte an. Mit 8GB verfügbarem Speichervolumen macht sie zum normalen speichern von Spielständen die altbekannten „MemoryCards“ überflüssig. Die gibt es nun nur noch zum tauschen von Daten mit anderen Xbox Besitzern in der Standardgröße von 8MB zum einstecken in den Controller. Noch viel wichtiger ist die Festplatte aber in Spielen, wo häufig nachgeladen werden muss. So können zunächst die Daten von den Spiele-DVDs auf die Festplatte bereit gelegt werden, so dass sie, wenn sie tatsächlich gebraucht werden, wesentlich schneller verfügbar sind. Besonders in Halo macht sich dies durch extrem lange Abschnitte ohne Ladezeiten sehr angenehm bemerkbar. Auch beim direkten Laden von DVD ist für ordentliches Tempo gesorgt. Schließlich hat sich Microsoft für ein 5-fach DVD-Laufwerk entschieden (PS2 - 2fach), dass zudem meist mit maximaler Geschwindigkeit arbeiten kann, da die Spiele von außen nach innen gebrannt sind. Deutlich unter die 5x Geschwindigkeit fällt die Lesegeschwindigkeit also erst, wenn tatsächlich die volle Kapazität der 9GB DVDs genutzt wird, was bei Spielen sicher eher selten der Fall sein wird. Eine letzte Spielerei ermöglicht die Festplatte noch. Echte Musikfans können sich für Spiele eigene Hintergrundmusik von CD auf die Festplatte überspielen um sie dann z.B. während des Rennens aus dem Autoradio erklingen zu lassen.

8MB Memory Card
8MB Memory Card

Nun aber endgültig genug der Theorie, und ran an die Kartons!

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