Asus CT-479 Pentium M Adapter im Test : Sockel doch mal um!

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Asus CT-479 Pentium M Adapter im Test: Sockel doch mal um!

Wer sich heute ein neues Intel-System zusammenstellt, der hat es nicht leicht. Immer neue Prozessoren haben eine immer höhere Leistungsaufnahme. Dies schlägt sich nicht nur auf die Stromrechnung nieder, sondern auch auf die Kühlung der CPU. Durch immer größere und immer lautere CPU-Kühler wird versucht, den Hochofen CPU auch im Hochsommer auf Betriebstemperatur zu halten. Eine Besserung dieser Lage ist bis Ende 2006 nicht in Sicht. Erst dann wird mit dem „Conroe“ ein Desktop-Prozessor erscheinen, der neben erhöhter Leistung auch eine geringere Stromaufnahme verspricht.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit zum Stromsparen, welche sogar aus demselben Hause kommt, aus dem auch die hitzköpfigen Pentium 4- und Pentium D-Prozessoren stammen: den Intel Pentium M. Bei diesen eigentlich für Notebooks konzipierten CPUs verbraucht selbst das aktuelle Topmodell Pentium M 780 mit einer angegebenen Verlustleistung von 27 Watt nicht einmal ein Viertel der 130 Watt, die ein Dual-Core Pentium D Extreme Edition mit 3,2 GHz aufnimmt. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven, schließlich lässt sich so ein Pentium M wesentlich leichter und vor allem ruhiger kühlen, als dies bei so manchen Desktop-Prozessoren der Fall ist.

Doch bevor man einen solchen Prozessor in seinen PC einbauen kann, müssen weitere Investitionen getätigt werden. Entsprechende Mainboards sind vergleichsweise teuer und bieten nicht ganz den Komfort von Desktop-Mainboards. Die Prozessoren selbst können ebenfalls nicht unbedingt als Schnäppchen bezeichnet werden und besitzen einige unscheinbare Nachteile wie fehlendes Hyper-Threading oder 64-Bit-Unterstützung. Auch der Frontside-Bus ist mit 533 MHz vergleichsweise gering - da kommt schnell die Frage auf, ob sich der Aufwand eigentlich lohnt.

Die Antwort

Intel Pentium M (Dothan) und Pentium 4 (Northwood)
Intel Pentium M (Dothan) und Pentium 4 (Northwood)

Eine Lösung liefert Asus mit dem Pentium M Adapter CT-479, der es ermöglicht, eine solche Notebook-CPU auf einem Sockel 478-Mainboard zu installieren. Dadurch kann der Anwender all die Vorteile einer solchen Basis weiterhin nutzen, und das zu einem relativ günstigen Preis.

Sofern man ohnehin schon ein Asus-Mainboard mit seiner Sockel 478 nutzt, hat man hier eine gute Möglichkeit, seine schon vorhandene Hardware weiterhin zu nutzen und dazu eine potente, aktuelle und stromsparende CPU einzusetzen, da selbst die neuesten Dothan-Prozessoren mit dem CT-479 verwendet werden können. Ein Grund für ComputerBase, sich den Adapter einmal genauer anzusehen.

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Themen:
  • Thomas Hübner E-Mail Twitter Google+
    … hat ComputerBase im Jahr 1999 gegründet und in der Vergangenheit selbst ausführlich über die Entwicklung der PC-Architektur geschrieben.
  • Pierre Wisnia E-Mail
    … hat von Juni 2005 bis März 2008 Artikel für ComputerBase verfasst.