4/9 Gamerheadsets im Test I : Vier Headsets für Spieler im Vergleich

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Logitech G35

Das Logitech G35 kann ausschließlich über USB mit dem PC verbunden werden. Bei anderen Probanden setzen die Hersteller oft auf eine Kombination aus Miniklinken-Stecker und optionaler USB-Soundkarte oder einem USB-Konverter. Im Falle des Logitech-Headsets kann man sich die Anschaffung einer Soundkarte also sparen, da man sie ohnehin umgeht, wenn man das Produkt nutzt. Das ist auch deshalb notwendig, weil Logitech dem Headset eine recht umfangreiche Software beilegt, mit der man etwa die Stimme verzerren kann.

Logitech G35

Anders als bei allen anderen Headsets des Testfeldes sind bei Logitech sämtliche Steuerelemente sowohl für das Mikrofon als auch für die Kopfhörer auf der Außenseite der linken Ohrmuschel angebracht. In direkter Nähe befindet sich auch das ausklappbare Mikrofon, das auf den ersten Blick recht starr wirkt, tatsächlich aber einige elastische Fähigkeiten aufweist und sich so biegen und auch um die eigene Achse drehen lässt. Ebenfalls auf der linken Seite findet das USB-Kabel einen Anschluss an das Headset. Das Kabel selbst wird dabei von einer sehr soliden Stoffhülle geschützt, die wesentlich elastischer ist als ein üblicher Kabelüberzug. Das ist aber auch notwendig, da das Kabel fest mit dem Headset verbunden ist und im Schadensfall nicht einfach ausgetauscht werden kann.

Das Headset wirkt insgesamt sehr solide verarbeitet und ist mit einer robusten, gummiähnlichen Oberfläche überzogen. Weder das Ausziehen des Kopfbügels noch das Ausklappen des Mikrofons offenbart allzu schwache Komponenten. Auch die Stoffbespannungen mit Kunstleder sind sehr akkurat und größtenteils gleichmäßig. Einzig die Polsterung des Kopfbügels sieht wellig aus, was daran liegt, dass das Kopfpolster nicht am Rand des Kopfbügels befestigt wurde sondern weiter mittig. Es ergibt sich daher ein kleiner Spalt zwischen der Polsterung und dem Träger. Angesichts der Preisklasse ist der Gesamteindruck aber durchaus zufriedenstellend und dem des eDimenional AudioFX Pro 5.1 bereits deutlich überlegen.

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