6/9 Gamerheadsets im Test I : Vier Headsets für Spieler im Vergleich

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Steelseries 5H V2 USB

Bei dem Steelseries 5H V2 USB handelt es sich um ein weiteres Headset, das den Mehrkanalton nur simuliert. Steelseries bedient sich dabei sehr einfacher Mittel und paart das hauseigene 5H V2 mit einem USB-Adapter, der im neuen Paket dann für virtuellen 7.1-Sound sorgen soll. Technische Unterschiede gibt es darüber hinaus keine zwischen den beiden Geräten. Hier entscheidet weitgehend der Wille des Benutzers, ob das Headset an eine Soundkarte angeschlossen werden soll, oder über die universale Schnittstelle Anschluss findet. Preislich schlägt sich diese Entscheidung mit einer Differenz von etwa 10 Euro nieder. Das Steelseries 5H V2 kostet etwa 59, das Steelseries 5H V2 USB etwa 69 Euro. Damit rangieren beide Produkte noch am unteren Rand der Preisspanne, die wir in diesem Teil der Artikelserie gewählt haben.

Anders als das eDimensional AudioFX Pro 5.1 wirkt das Steelseries-Headset aber nicht nur auf dem ersten Blick solide. Es besticht vielmehr durch eine auch im Detail sehr solide Verarbeitungsqualität. Das beginnt bei dem sehr sauber eingelassenen Kopfpolster und der ebenso akkurat befestigten Velourpolsterung an jeder Ohrmuscheln und endet beim sehr sauber geformten Gehäuse. Dieses besteht aus Kunststoff und wurde im Falle unseres Testobjektes anthrazit lackiert. Qualitativ ist das kein Quantensprung, angesichts der Preisklasse gibt es aber nichts zu meckern. Im Gegenteil: Im direkten Vergleich mit dem eDimensional AudioFX Pro 5.1 dominiert das Steelseries-Headset sogar überdeutlich. Neben der sehr guten Haptik sorgen auch einige pfiffige Details dafür, dass das Steelseries 5H V2 USB selbst etwas teureren Produkten nahe kommt.

Steelseries 5HV2

Zu diesen pfiffigen Details gehört etwa, dass der Mikrofonarm komplett in der linken Ohrmuschel versenkbar ist. Komplett eingefahren sieht man nur noch die Mikrofonkapsel selbst, die dann in einer speziellen Nische der Ohrmuschel Platz findet. Dieses Feature hat den positiven Nebeneffekt, dass der Mikrofonarm sehr elastisch sein muss. Er ist in der Tat derart formbar, dass quasi jeder Wunsch nach Ergonomie mit ihm erfüllt werden kann. Ebenfalls sehr positiv fällt die Stoffummantelung des Kopfhörerkabels auf, die ebenso wie bei anderen Headsets mit dieser Eigenschaft für eine einfachere Handhabung des Kabels sorgt. Einfach ist auch der Transport des Headsets. Es lässt sich nämlich in drei Teile zerlegen: jeweils eine linke und rechte Ohrmuschel sowie den Kopfbügel. Trotz dieser Eigenschaft wirkt es im zusammengebauten Zustand nicht klapprig. In Relation zur Preisklasse ist die Verarbeitung sehr gut.

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