12/22 Audiostreaming im Test : Mit Teufel und Sonos Musik im ganzen Haus

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Sonos Control

Sonos setzt bei der Control genannten Fernbedienung auf ein direkt vertraut wirkendes Design, das sich grob an modernen Smartphones oder MP3-Playern mit großem Bildschirm orientiert. Das Gehäuse besteht zum Großteil aus Kunststoff, weist allerdings eine gummierte Rückseite im geriffelten Design auf, die das Verrutschen auf glatter Fläche verhindert. Durch die Quaderform der Sonos Control zeigt der Bildschirm der Fernbedienung nicht zum Nutzer, wenn man sie flach hinlegt. Eingesetzt in die Ladestation wird aber eine ähnlich schräge Ansicht wie bei Teufel realisiert.

Sonos Controller
Sonos Controller

Auch bei der Sonos-Fernbedienung werden die meisten wesentlichen Eingaben über einen Touchscreen vorgenommen. Anders als beim minimalistischen Raumfeld-Design werden allerdings eine Stummtaste, eine Lautstärkewippe sowie ein Home-Button für die Menüsteuerung zusätzlich am unteren Rand der Fernbedienung angeboten.

Sonos Controller
Sonos Controller
Gummierte Unterseite des Sonos Controller
Gummierte Unterseite des Sonos Controller
Sonos Controller
Sonos Controller
Sonos Controller
Sonos Controller

Bedingt durch die zurückhaltende anthrazite Farbgebung und die einfache Form wirkt die Sonos Control wesentlich unauffälliger als Teufels Gegenstück. Das führt auch zu einem Abzug beim Wertigkeitseindruck, obwohl es tatsächlich an der Verarbeitung der Sonos-Fernbedienung nicht viel zu meckern gibt. Zwar neigen die leicht versenkten Kontaktpunkte am unteren Rand der Fernbedienung leichter dazu Dreck anzusammeln als die flachen Kontaktpunkte der Raumfeld-Fernbedienung. In puncto Spaltmaße, Haptik, Gewicht und Oberflächenanmutung gibt es nichts zu beanstanden. Für die Sonos Control spricht, dass sie einfacher transportiert werden kann – etwa in der Hosentasche – was bei Teufel, vor allem durch die besondere und ausladende Form, nicht geht.

Sonos Control - Die Bedienung

Sonos setzt bei der Control genannten Fernbedienung auf einen kapazitiven Touchscreen, der auch schon bei einer leichten Berührung reagiert. Das 3,5 Zoll große Display löst mit 640 × 480 Pixeln ausreichend gut auf. Die Reaktion auf Eingaben erfolgt wesentlich schneller als bei der Teufel-Fernbedienung und die Fehlerquote ist geringer. Es kommt seltener zu falsch erkannten Eingaben als bei der Raumfeld-Fernbedienung und auch die Reaktion der anderen Netzwerkkomponenten auf Befehle (etwa ein Titelwechsel) erfolgt fast verzögerungsfrei.

Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller
Impressionen des Menüs auf dem Sonos Controller

Sonos hält sich bei der Gestaltung der Menüs viel häufiger an Listen als Teufel. Einzig das Basismenü weist ein Zwei-Spalten-Design auf, in dem die wichtigsten Anlaufstellen direkt ausgewählt werden können. In den jeweiligen Untermenüs gilt die Diktatur der durchzuscrollenden Listen. Das ist nicht immer vorteilhaft, insbesondere, weil sich dadurch schnell sehr viele kaskadenartig aufgebaute Untermenüs ergeben, durch die man sich schrittweise durchklicken muss. Dass hierbei immerhin die Reaktionsgeschwindigkeit der Sonos Control der von Teufels Raumfeld Controller überlegen ist, kann als kleiner Ausgleich dafür angesehen werden.

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