4/6 Huawei Ascend G700 im Test : Dual-SIM und 5,0 Zoll für 230 Euro

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Performance & Oberfläche

Genauso geschickt wie beim Display gehen die Produktverantwortlichen bei der Performance-Ausstattung vor. Hier bewegt sich das Gebotene auf den ersten Blick in sehr guten Gefilden, schließlich bekommt man eine Quad-Core-CPU mit 1,2 GHz sowie in der Preisklasse ungewöhnliche zwei Gigabyte Arbeitsspeicher geboten.

Dass sich das G700 bei anspruchsvolleren Tätigkeiten wie Spielen die ein oder andere Denk- und Ladepause gönnt, sollte aber stutzig machen. Und tatsächlich handelt es sich beim MT6589-SoC aus dem Hause Mediatek um eine Fertigung, die kostengünstig auf das Einsteigersegment abzielt, was entsprechende Einschnitte bedeutet.

Trotzdem stolpert das Angebot nicht über den SoC, denn auch wenn die PowerVR-SGX-544-GPU mit 286 MHz bei Spielen an ihre Grenzen stößt: Im alltäglichen Gebrauch macht sich der in zeitgemäßen 28 nm gefertigte SoC nicht negativ bemerkbar. Beim normalen Navigieren über die Oberfläche wird man, wenn das G700 nach teilweise bis zu fünf Sekunden dann mal entsperrt ist, zu keiner Zeit merkliche Ruckler bemerken können. Und auch die Multimedia-Wiedergabe geht, von einigen Rucklern direkt zum Start von Videos, flüssig von der Hand.

Was für den Alltag völlig ausreichend ist, ist in Benchmarks und damit für Technik-Enthusiasten allerdings nebensächlich. Deswegen wird hier quer durch alle Tests deutlich, dass der MT6589 eben nicht in der ersten Liga spielt, was sich in einer durchweg schlechten Platzierung niederschlägt.

In puncto Oberfläche kommt die nicht mehr topaktuelle Android-Version 4.2 zum Einsatz. Außerdem integriert Huawei die eigene Emotion UI, die sich insbesondere durch die Abwesenheit eines App-Drawers von anderen Oberflächen abhebt und damit etwas der Icon-Verteilung unter iOS ähnelt.

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