6/7 be quiet! Dark Rock Pro 3 CPU-Kühler im Test : Die 2. Neuauflage des Doppelturmriesen

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Semipassiv & Referenzbelüftung

Wir betrachten zunächst die Leistung des Dark Rock Pro 3 im semipassiven Betrieb ohne Serienlüfter. Es kommen nur die Gehäuselüfter (800 respektive 500 U/min) unseres Testsystems aktiv zum Einsatz. Damit dieser Modus praxisnah bleibt, zügeln wir die Übertaktung der Test-CPU auf 3,5 GHz bei gleichzeitiger Senkung der CPU-Kernspannung auf 1,144 Volt.

Vervollständigend bieten wir eine Übersicht, die alle Kühler mit identischer Lüfterbestückung zeigt. Aufgrund der weitreichenden Kompatibilität kommt hierbei eine 120-mm-Belüftung zum Einsatz (Alpenföhn Wingboost 120, maximal 1.620 U/min, 108 m³/h).

Referenzlüfter Alpenföhn Wing Boost 120
Referenzlüfter Alpenföhn Wing Boost 120

Obwohl der Dark Rock Pro 3 kein ausgewiesener Passivkühler ist, sind seine Leistungen ohne direkte Belüftung beachtlich. Im Vergleich reiht er sich mit nur knappem Abstand hinter Passivspezialisten wie dem Zalman FX100 oder dem Thermalright HR-22 ein. Verglichen mit dem Vorgänger Dark Rock Pro 2 können wir leichte Verbesserungen bescheinigen.

Mit 120-mm-Einzelbelüftung (zentral zwischen den Türmen verbaut) kann der Dark Rock Pro 3 nicht ganz mit der starken Tower-Konkurrenz mithalten. Hier reicht der fokussierte Luftstrom nicht aus, um beide Kühltürme adäquat zu durchdringen, sodass ein gewisser Wärmestau entsteht. Gute Single-Tower-Kühler mit schmalem Radiator sind einzeln ventiliert daher meist im Vorteil. Mit Doppellüfter-Referenzbestückung entspannt sich die Situation aus Sicht der Twin-Tower-Kontrahenten. Hier liegt der Dark Rock Pro 3 im vorderen Mittelfeld, wobei der Vorgänger stets auf Distanz gehalten werden kann.

Dargestellt sind die arithmetischen Mittel der Durchschnittstemperaturen der vier Prozessorkerne (Intel Core i5-2500K) im fünfzehnminütigen Auslastungsintervall nach erreichtem Maximaltemperatur-Plateau.

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