Razer Blade Pro im Test: Luxuriöses Gaming-Notebook mit UHD & G‑Sync auf 17,3 Zoll 7/8

Robert Kern 77 Kommentare

Lautstärke und Akkulaufzeit

Die Leistungsfähigkeit des Razer Blade Pro kommt nicht ohne Zugeständnisse. Trotz teurer Vapor-Chamber-Kühlung verlangen die Abmessungen nach schnell drehenden Lüftern, die in Spielen mit 55 Dezibel (A) 40 Zentimeter vor und 50 Zentimeter über dem Notebooks die maximale Lautstärke aller in diesem Test erwähnten Konkurrenzgeräte toppen. Leise können auch die nicht genannt werden, das Blade Pro ist nur lauter. Nervig: Der Lüfter bleibt nicht in allen Spielen konstant auf einem Drehzahlniveau, sondern springt kontinuierlich hin und her. Beim An- und Auslaufen grollt das Kühlsystem sehr tief wie ein weit entfernter Motor.

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Leerlauf Windows:
    • Acer Predator 15
      0,0
      Hinweis: nicht messbar
    • Acer Predator 15 + Zusatzlüfter
      0,0
      Hinweis: nicht messbar
    • Razer Blade Pro
      0,0
      Hinweis: nicht messbar
    • Schenker XMG U507 Ultimate
      32,0
  • Nach 30 Minuten Anno 2205:
    • Schenker XMG U507 Ultimate
      38,0
    • Acer Predator 15
      40,0
    • Acer Predator 15 + Zusatzlüfter
      43,0
    • Razer Blade Pro
      55,0

Wird lediglich die CPU gefordert, bleibt das Blade pro deutlich leiser: Nach 15 Minuten Prime95 zeigt das Messgerät lediglich 38 Dezibel an. So laut ist die getestete Konkurrenz in Spielen. In diesem Szenario kommt es dann auch nicht zum ständigen Auf und Ab der Lüfter. Überzeugen kann das Blade Pro im normalen Arbeitseinsatz unter Windows: Das Kühlsystem bleibt hier in der Regel unhörbar.

Das große UHD-Display zehrt am Akku

Razer hat einen sehr großen Akku im Blade Pro verbaut: 99 Wattstunden sind deutlich über dem Durchschnitt. In den USA dürfen zum Beispiel auch keine größeren Akkus mit ins Flugzeug genommen werden. Andere Hersteller versuchen erst gar nicht, mit großen Energiespeichern die Laufzeit von Gaming-Notebooks auf niedrigem Niveau zu verlängern. Lange Laufzeiten bietet aber auch das Razer Blade Pro so nicht.

22 Einträge
YouTube-Akkutest 200 cd/m²
Angaben in Stunden, Minuten
    • Apple iPad Pro 9,7"
      12:20
    • Apple iPad Air 2
      11:56
    • Apple iPad mini 2
      11:29
    • Microsoft Surface Book i7 (Notebook)
      11:28
    • Google Pixel C
      11:27
    • Dell Venue 8 7840
      11:07
    • Huawei MediaPad X1 7.0
      10:35
    • Google Nexus 9
      10:15
    • Sony Xperia Z4 Tablet
      8:58
    • Lenovo Yoga Tab 3 Pro
      8:30
    • Samsung GalaxyTab Pro S
      8:30
    • Apple iPad Pro
      7:56
    • Huawei MediaPad M2 10.0
      7:36
    • Dell Latitude 7370
      7:32
    • Huawei MateBook Core m5
      7:28
    • Acer Switch Alpha 12
      6:48
    • Microsoft Surface 3
      6:37
    • Sony Xperia Z3 Tablet Compact
      6:26
    • Microsoft Surface Pro 3 i5
      6:02
    • Microsoft Surface Pro 4 i5
      6:00
    • Telekom Puls
      6:00
    • Nvidia Shield Tablet
      5:42
    • Microsoft Surface Pro 4 m3
      5:30
    • Acer Aspire Switch 10
      4:56
    • Acer Predator 15 (2016)
      4:25
    • Razer Blade Pro
      3:35
    • Microsoft Surface Book i7 (Tablet)
      2:30
    • Schenker XMG U507 Ultimate
      2:25

Im Vergleich zum Acer Predator 15 mit kleinerem Display und Full HD fällt die Laufzeit im YouTube-Dauertest bei normierten 200 cd/m² um knapp eine Stunde kürzer aus. Im Leerlauf unter Windows hält das Notebook 5 Stunden und 43 Minuten durch. Im Alltag ohne Spiele oder besondere Anforderungen an die CPU wie beim Rendern liegt die Laufzeit damit eher bei drei bis vier als bei fünf Stunden. Das ist immerhin genug Zeit, um ein Fußballspiel auf dem Küchentisch zu streamen, ein paar Bilder oder Videos zu bearbeiten und hochzuladen oder für einen halben Arbeitstag mit Web-Browsing.

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