Razer Blade Pro im Test: Luxuriöses Gaming-Notebook mit UHD & G‑Sync auf 17,3 Zoll 2/8

Robert Kern 77 Kommentare

Kleiner Core i7, große GTX 1080

Für das Razer Blade Pro gibt es drei Ausstattungsvarianten, die sich nur hinsichtlich der Kapazität der zwei M.2-SSDs im RAID0-Verbund unterscheiden. In der Einstiegskonfiguration für 4.200 Euro addieren sich zwei 265-GB-SSDs auf 512 GB. Die nächste Ausbaustufe bietet 1 TB (2 × 512 GB) für 4.500 Euro und in der kostspieligsten Variante für 5.000 Euro kommen zwei Steckkarten auf 2 TB Speicherplatz.

1080-Desktop-Grafikchip und kleiner mobiler Core i7
1080-Desktop-Grafikchip und kleiner mobiler Core i7

Ansonsten tragen alle Blade-Pro-Konfigurationen das Konglomerat aus Intel Core i7-6700HQ, 32 GB DDR4-RAM (aufgelötet) mit 2.133 MHz und Nvidia GeForce GTX 1080 für Notebooks. Der 17,3-Zoll-Bildschirm mit IGZO-Technologie sticht in zweierlei Hinsicht hervor: Erstens ist es das einzige Display am Markt mit der UHD-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln sowie G-Sync-Unterstützung, zweitens ist auch Touch auf 17,3 Zoll noch eine Seltenheit.

Durchweg schnelle Anschlüsse

Bei den Anschlüssen trägt das Blade Pro die von einem Desktop-Replacement erwartbaren drahtlosen und kabelgebundenen Verbindungsmöglichkeiten. Mit WLAN nach 802.11ac und Gigabit-Ethernet von Killer gelangt das Blade Pro in Netzwerke, das Funkmodul beherrscht Bluetooth in der Version 4.1. Im Drahtlosnetzwerk ist das Blade Pro während des Tests stabil mit 866,7 MBit/s ohne Verbindungsabbrüche eingebunden.

Cardreader; USB 3.1 Typ C mit Thunderbolt 3; USB 3.0; HDMI 2.0
Cardreader; USB 3.1 Typ C mit Thunderbolt 3; USB 3.0; HDMI 2.0
Gigabit-LAN, 2x USB 3.0, Audio-Kombo
Gigabit-LAN, 2x USB 3.0, Audio-Kombo

Dem HDMI-2.0-Port sind 4K- (4.096×2.160) und UHD-Auflösung (3.840×2.160) bei 60 Hz zu entlocken und der USB-3.1-Port unterstützt mit Thunderbolt 3 zwei hochauflösende externe Displays, Hubs mit Peripherie oder aber besonders schnelle SSDs.

Modell Razer Blade Pro
Display 17,3 Zoll, UHD (3.840 × 2.160), IGZO, Touch,
G-Sync, 255 ppi, 100% Adobe RGB
Prozessor Intel Core i7-6700HQ,
2,6 GHz (3,5 GHz Turbo), 45 Watt
Grafik Intel HD 530 (IGP),
Nvidia GeForce GTX 1080, 8 GB GDDR5X
Arbeitsspeicher 32 GB DDR4-2.133
Festplatte 512 GB/ 1 TB / 2 TB SSD (2×PCIe RAID0)
WLAN Killer Wireless-AC 1535 802.11a/b/g/n/ac
LAN Killer E2400 Gigabit-Ethernet 10/100/1.000
Bluetooth 4.1
Akku 99 Wh, 250W-Netzteil
Lautsprecher Built-in Stereo
Eingabegeräte ClickPad, Chroma Chiclet-Tastatur, Razer mechanical Low-Profile-Switches
hintergrundbeleuchtet 16,8 mio. Farben, Multi-Touchscreen
Anschlüsse HDMI 2.0, Kombo-Audio, 3 × USB 3.0, USB 3.1 Type C TB3,
SDXC-Cardreader, Gbit-Ethernet
Sonstiges 2 MP Webcam, Dual-Mikro
Abmessungen 424 × 281 × 22,5 mm
Gewicht 3,54 kg (inkl. Akku)
Betriebssystem Windows 10 Home 64Bit
Preis 4.199 Euro (512 GB) / 4.499 Euro (1 TB) / 4.999 Euro (2 TB)
250W-Netzteil mit 20-30mm Höhe
250W-Netzteil mit 20-30mm Höhe

Teil des Lieferumfangs ist ein 250W-Netzteil, das den 99 Wattstunden großen Akku in rund zwei Stunden komplett auflädt. Unter der Last von Benchmarks bei gleichzeitigem Aufladen des Akkus genehmigte sich das zwei Zentimeter flache Netzteil auch etwas mehr als 220 Watt. Rund um den Kaltgerätestecker ist die Bauhöhe drei Zentimeter, so dass es leicht aufgebockt steht.

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