Schenker XMG Ultra 17 im Test: Benchmarks in Apps und Games

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Jan-Frederik Timm 174 Kommentare

Für die nachfolgenden Benchmarks wurde das XMG Ultra 17 mit einem vollständig aktualisierten „Windows 10 Version 1809“ sowie dem Treiber GeForce 419.67 ausgestattet. Alle Spiele-Benchmarks wurden in zwei verschiedenen Szenarien durchgeführt: Einmal direkt nach dem Start des Spiels (mit „kalter“ GPU) und einmal nach einer Aufwärmphase im Spiel (mit „warmer“ GPU). Die Ergebnisse fielen allerdings identisch aus, weshalb das Notebook nur einmal in den Diagrammen zu finden ist.

Die Spiele-Diagramme enthalten der besseren Übersicht halber nur die Kennung der jeweils verwendeten GPUs. Die folgende Liste ordnet den GPUs die jeweils verwendeten Notebooks zu:

  • GeForce RTX 2080 Mobile – XMG Ultra 17 (2019)
  • GeForce RTX 2080 Max-Q – Razer Blade 15 (2019)
  • GeForce RTX 2070 Max-Q – Gigabyte Aero 15 (2019)
  • GeForce GTX 1080 Mobile – Gigabyte Aorus X7 DT
  • GeForce GTX 1070 Max-Q – Razer Blade 15 (2018)

Leistung in Spielen

Im Durchschnitt über die vier getesteten Spiele kann die mobile GeForce RTX 2080 im XMG Ultra 17 in Full HD 31 Prozent gegenüber dem Vorgänger, der mobilen GeForce GTX 1080 im Gigabyte Aorus X7 DT, zulegen. Der Zugewinn zwischen den Mobile-Varianten fällt damit größer aus als im Vergleich GeForce GTX 1070 Max-Q zu GeForce RTX 2070 Max-Q. Gegenüber der GeForce RTX 2080 Max-Q im Razer 15 beträgt der Zugewinn noch 18 Prozent.

In Ultra HD ist der Zugewinn zum Vorgänger mit 40 Prozent noch mal deutlich größer. Gegenüber dem Razer 15 mit GeForce RTX 2080 Max-Q sind es in diesem Fall 28 Prozent mehr FPS.

Das nachfolgende Rating enthält auch die Ergebnisse ausgewählter Desktop-Grafikkarten von Nvidia. Diese Benchmarks wurden auf einem auf 4,7 GHz übertakteten Core i7-8700K erstellt. Notebook-GPUs, denen nur eine 45-Watt-CPU zur Verfügung steht, haben in diesem Vergleich damit einen kleinen Nachteil. Das XMG Ultra 17 hat ihn mit Core i9-9900K quasi nicht. Denn der All-Core-Turbo dieser CPU liegt ebenfalls bei 4,7 GHz und wird in Spielen in der Regel nicht durch ein Verbrauchslimit eingebremst. Damit steht die mobile GeForce RTX 2080 im XMG Ultra 17 in diesem Rating im Vergleich zu den anderen mobilen GPUs etwas besser da. Gebremst wird der Einfluss der CPU durch die Nutzung von Ultra HD – eine bewusste Entscheidung.

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Performancerating UHD mit Desktop-GPUs
Einheit: Prozent
    • Nvidia GeForce RTX 2080 FE
      100,0
    • GeForce RTX 2080 Mobile
      91,7
    • Asus GeForce RTX 2070 Turbo
      76,6
    • GeForce RTX 2080 Max-Q (kalt)
      72,8
    • Nvidia GeForce GTX 1080 FE
      71,9
    • GeForce RTX 2080 Max-Q (warm)
      71,7
    • GeForce GTX 1080 Mobile (kalt)
      65,9
    • GeForce GTX 1080 Mobile (warm)
      65,3
    • Nvidia GeForce GTX 1070 FE
      57,6
    • GeForce RTX 2070 Max-Q (kalt)
      55,3
    • GeForce RTX 2070 Max-Q (warm)
      50,6
    • GeForce GTX 1070 Max-Q (kalt)
      50,1
    • GeForce GTX 1070 Max-Q (warm)
      48,6
    • Nvidia GeForce GTX 1060 FE
      0,0
    • Nvidia GeForce RTX 2060 FE
      0,0

Im Durchschnitt liegt das XMG Ultra 17 nur noch acht Prozent hinter der GeForce RTX 2080 Founders Edition. Die GeForce RTX 2070 für Desktop-PCs wird geschlagen. Der größten Max-Q-Variante ist das hingegen nicht vergönnt.

Leistung in Anwendungen

Bei den Anwendungen, die die CPU fordern, landet das XMG Ultra 17 mit Core i9-9900K genau dort, wo es die maximal erlaubte Package-Power von 100 Watt hat vermuten lassen: Quasi auf Augenhöhe mit dem Core i9-9900K bei maximal 95 Watt im Corsair One i160. Gegenüber einem Core i9-9900K, der immer den maximal erlaubten Turbo abrufen darf, fehlen damit im Durchschnitt acht Prozent.

Leistung Laufwerke

Das Testmuster kam mit einer 1 TB großen Samsung 970 Evo Plus (Test) im M.2-Formfaktor daher. Die NVMe-SSD mit 96-Lagen-3D-NAND erreicht die Leistung, die zu erwarten war.

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