News AMD Ryzen 3000: AGESA 1.0.0.3ABBA und neue Firmware kurz vor dem Start

Taxxor

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Damals mit der AGESA 1002 und ohne RAM OC kam ich glaube schon nur auf 4600-4650, wo CB bei ca 4850 liegt.
Jetzt mit RAM OC liege ich eher bei 4570-4600
 
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bad_sign

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sifusanders

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Hast du den Mod selbst gemacht oder gabs das für dein Board zum Download?
ich hab den Mod nicht selbst gemacht, ist aber theoretisch mit jedem Board möglich. In diesem Fall hab ich das BIOS von the-stilt bekommen (is nen thread im overclocker Forum).
Davor haben wir auf dem Ryzen-RAM-OC-Discord, die Bios selbst gemoddet - bzw. ich mir modden lassen xD
 

Floppes

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Wen interessiert denn der Boosttakt vom 3700X?
Das ist ein rausselektierter 3800X.

Schön und gut, wenn der 4.4GHz erreicht.
Der baugleiche 3800X kann das längst.

Viel wichtiger ist, dass die 4.6GHz beim 3900X und die 4.7GHz beim 3950X erreicht werden.
Die 4.4GHz und 4.5GHz von 3700X und 3800X sind für die Architektur keine Kunst.
Da geht's nur um die Siliziumqualität, die dort eben niedriger ist.

Alle Ryzen3000er haben die gleichen Chiplets, von daher ist es einfach nichts Besonderes, wenn ein 3700X den beworbenen Boosttakt erreicht.
Ein bisschen schneller und es wäre eh ein 3800X geworden oder er hätte ggf Einzug in einen Ryzen9 gehabt.
Naja was soll Taxxor mit seinem 3700x erreichen? Ist doch der Siliziumqualität seiner CPU entsprechend.
Bei dem ganzen Thema ging es doch u.a. darum, dass auch eine große Anzahl von 3700x, 3600x und 3600 den Takt nicht erreicht haben. Mit Agesa AB hat meine 3700x den Takt nicht erreicht und nur 4300,5 Mhz in der Spitze geboostet. Mit A und später ABBA allerdings wieder 4.4Ghz.

Klar sollten die 3900x und 3800x besser gebinned sein, was entsprechend eingepreist wurde. Ich erwarte von AMD, dass die das jetzt auch in Ordnung bringen.
 

yummycandy

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Ich finds immer noch schade, daß keiner auf das SDK eingeht. Dabei bietet das anscheinend eine Menge Möglichkeiten.

Enabling a consistent experience across monitoring utilities is important to us. That’s why we’re announcing the September 30 release of the AMD Ryzen Master Monitoring SDK that will allow anyone to build a public monitoring utility that can reliably report a range of key processor metrics in a consistent manner. Altogether, there are 30+ API calls within the first SDK release, but we’ve highlighted a few of the more important or interesting ones below:
  • Current Operating Temperature: Reports the average temperature of the CPU cores over a short sample period. By design, this metric filters transient spikes that can skew temperature reporting.
  • Peak Core(s) Voltage (PCV): Reports the Voltage Identification (VID) requested by the CPU package of the motherboard voltage regulators. This voltage is set to service the needs of the cores under active load, but isn’t necessarily the final voltage experienced by all of the CPU cores.
  • Average Core Voltage (ACV): Reports the average voltages experienced by all processor cores over a short sample period, factoring in active power management, sleep states, Vdroop, and idle time.
  • EDC (A), TDC (A), PPT (W): The current and power limits for your motherboard VRMs and processor socket.
  • Peak Speed: The maximum frequency of the fastest core during the sample period.
  • Effective Frequency: The frequency of the processor cores after factoring in time spent in sleep states (e.g. cc6 core sleep or pc6 package sleep). Example: One processor core is running at 4GHz while awake, but in cc6 core sleep for 50% of the sample period. The effective frequency of this core would be 2GHz. This value can give you a feel for how often the cores are using aggressive power management capabilities that aren’t immediately obvious (e.g. clock or voltage changes).
  • Various voltages and clocks, including: SoC voltage, DRAM voltage, fabric clock, memory clock, etc.
 

Taxxor

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@yummycandy naja das ist ja nichts was Ryzen Master nicht schon alles besitzt. Das SDK hilft jetzt nur den anderen Tools die Werte genau so auslesen zu können, wie Ryzen Master es tut
 

Robo32

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Wie kann denn sowas sein? Eine der sechs großen Säulen von Intels Innovation ist doch "Security" :)
Du hast das mit der Sicherheit falsch verstanden...
Früher hat man RAIDs für höhere Datenverfügbarkeit und Backups für deren Sicherheit genutzt - beides ist mit Intel nicht mehr notwendig da die Daten jetzt auf sehr viele Rechner verteilt werden können was nebenbei noch Geld spart^^
 

Baal Netbeck

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Taxxor

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Bei bis zu 1,5V ergibt das für den einzelnen Kern viel höhere Ströme.
Muss aber ja auch nicht zwingend sein, je nachdem wie hoch die Leistungsaufnahme eines einzelnen Kerns ausfällt, können die Ströme auch gleich hoch sein und die höhere Leistungsaufnahme nur durch die Spannungserhöhung kommen.

Die SMU Core Power liegt bei mir laut HWInfo bei ca 12W im Singlecore.
Bei den 1,48V würde das 8A entsprechen. Das entspricht auch so dem Core Current Sensor, wenn man die gelegentlichen Spikes auf bis zu 19A rausnimmt.

Im Multicore sind es ziemlich genau 9W pro Kern, bei 1,22V enspricht das ca 7,5A

Und die 9W kommen auch gut hin, denn x8 sind das 72W, mit allen Nachkommastellen sind es vielleicht auch bis 73W bleiben noch 15W für I/O.
 
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Baal Netbeck

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Muss aber ja auch nicht zwingend sein, je nachdem wie hoch die Leistungsaufnahme eines einzelnen Kerns ausfällt, können die Ströme auch gleich hoch sein und die höhere Leistungsaufnahme nur durch die Spannungserhöhung kommen.

Die SMU Core Power liegt bei mir laut HWInfo bei ca 12W im Singlecore.
Natürlich kommt die höhere Leistungsaufnahme pro Kern, durch die höhere Spannung....und wie soll sie denn geringer im sc sein?

Und was hwinfo ausliest ist hat oft völlig daneben.
 

Taxxor

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Natürlich kommt die höhere Leistungsaufnahme pro Kern, durch die höhere Spannung....und wie soll sie denn geringer im sc sein?
Ich habe nicht gesagt dass sie geringer sein sollte, mit 12W zu 9W ist die Leistungsaufnahme ja schon mal 33% höher.
Aber du meintest ja dass die Ströme im SC höher sein würden, was aber ja nicht sein muss, wenn die höhere Spannung bereits komplett für die höhere Leistungsaufnahme verantworlich sein kann.

Damit die Ströme im SC wirklich höher als im MC sind, müssten die Kerne im SC schon 20W verbrauchen.
Und was hwinfo ausliest ist hat oft völlig daneben.
Ergibt zusammengenommen aber bei mir zumindest Sinn.

Und wenn man die Messungen von CB nimmt, besteht zwischen Idle und 1Thread Teillast ein Delta von 18W, Teile davon stammen dann auch vom I/O Die also kommen die 12W pro Kern im SC ganz gut hin.
 
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Baal Netbeck

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Aber du meintest ja dass die Ströme im SC höher sein würden, was aber ja nicht sein muss, wenn die höhere Spannung bereits komplett für die höhere Leistungsaufnahme verantworlich sein kann.
Auch wenn es kein wirklich ohmscher Leiter ist....das der Strom ansteigt wenn man die Spannung anhebt ist simple Physik....damit das nicht passiert, müsste der Widerstand genauso wie die Spannung ansteigen....was sich nur durch eine höhere Temperatur erreichen ließe....zumindest im einschaltmoment der SC Last kann das noch nicht passiert sein.

Aber genau kann ich das nicht sagen ohne nicht selbst Erfahrungen mit zen2 zu haben....kann also gut sein, das deine 12W stimmen....ich werde mir irgendwann auch Zen2 kaufen und dann Mal sehen was ich beobachten kann.
 

Taxxor

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Auch wenn es kein wirklich ohmscher Leiter ist....das der Strom ansteigt wenn man die Spannung anhebt ist simple Physik....damit das nicht passiert, müsste der Widerstand genauso wie die Spannung ansteigen
Bei ohmschen Leitern bin ich noch dabei, aber wie das bei CPUs aussieht, davon hab ich keine Ahnung, nehmen wir aber einfach mal an der Widerstand ist immer konstant.

Mal die 9W aus HWInfo genommen bei 1,22V und somit 7,5A.
Der Widerstand wäre demnach 0,16Ohm.
Mit einer Spannung von 1,5V bei 0,16Ohm hätten wir 9,4A und somit 14W. Ist jetzt im Grunde auch keine große Abweichung zu den 12W^^
 

Ned Flanders

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Selbst Cinebench ist mir grundsätzlich zu wider, denn ich will die beworbenen Boost-Frequenzen im Alltag sehen und nicht bei fiktiven Benchmarks. Sorry AMD, nicht mit mir!
Ich hab mal mit meinem outdated ;-) Ryzen 2600x aus langerweile mal ein bisle rumgeboostet. Der erreicht den SCB unter Cinebench auch nicht. Aber in Real World Anwendungen schon.

Ich hab lange überlegen müssen ob ich irgendeine CPU kritische reine singlethread Software hab, aber ich habe eine.

"PerlPrimer"

Was Die Software macht ist für nicht Biologen/Mediziner schwer zu erklären, aber am Ende auch nicht wichtig.

Das Ergebnis ist:

Single Core Boost bei 10min Dauerlast auf einem Kern ist durchschnittlich 4.2GHz max. 4.25GHz min 4.15GHz
Im Vergleich Cinebench R20: durchschnittlich 3.98GHz max. 4.15GHz min. 2.7 GHz (wohl kurz geparkt).

Zeigt halt wie unterschiedlich Volllast sich verhalten kann. Nur weil eine CPU unter Cinebench den vollen Boost nicht erreicht zeigt das einfach nicht, das sie es generell nicht tut.

Falls das mal einer auf einem 3000er testen will... dauert 3 min. Ich reich die mini Anleitung per PN durch.
 

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Summerbreeze

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@Ned Flanders Ich hab zwar noch keinen Ryzen, ich würde das aber trotzdem gern mal probieren, weil bei mir ist auch nix mit dem max. Boosttakt unter CB.
Ich habs runter geladen. Und weiter?
 

Floppes

Lt. Junior Grade
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