News Coffee Lake-H: Acht Kerne von Intel in Kürze auch im Notebook

Volker

Ost 1
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#1
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#2
Zwischen Basis- und Turbo-Takt liegen Welten im Notebook
was absolut logisch ist. Je mehr Kerne bei gleichbleibender TDP umso kleiner muss der Base Clock ausfallen. Der Turbo ist natürlich unverändert hoch, gerade wenn er nur wenige Kerne betrifft.

Normal halt.
 

Dr. MaRV

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#3
Vor dem Hintergrund, dass Notebooks immer dünner und die Kühllösungen immer kleiner werden, verstehe ich nicht, warum man hier immer mehr Kerne bringt. Der Basistakt geht dadurch runter, was bei Anwendungen die weniger auf auf viele Kerne optimiert sind, von Nachteil ist. Der extrem hohe Turbotakt wird so gut wie gar nicht genutzt, weil er nur in Szenarien greift, die mittlerweile fern jeder Praxis sind.
 

alex_k

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#4
Wie lange ist es her, dass intel keinen Sinn darin sah, mehr als 4 Kerne in der CPU für Endkunden anzubieten? Ich hab meinen Ryzen 7 1700X schon eine Weile, und freue mich, wenn es mehr und mehr Software gibt, die auch mit 8 Kernen und 16 Threads umgehen kann.
 
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#5
Leider nein, leider gar nicht.

Den 8750H in meinem Notebook habe ich mit neuer WLP, -150mV Core Voltage und Anpassungen bei Short Power Max, Power Max und Core Icc Max dazu bekommen, dass er nicht mehr throttelt und auch unter (CPU) Volllast mit 3,7Ghz auf allen Kernen unterwegs ist. Dabei verbraucht er dann laut HWInfo ~37 Watt und erreicht 85 Grad.

Kommt die GPU dazu, laufe ich ins thermische Limit und es wird gedrosselt.

Da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie im gleichen 14nm++ Herstellungsverfahren 8 Kerne in das 45 Watt Notebook Korsett gedrückt werden sollen.

Die Milchmädchen Rechnung wäre hier ja: 33% mehr Kerne im gleichen Verfahren, bei gleichem Takt verbrauchen auch 33% mehr Strom. Da wäre ich bei ~50 Watt. Und das jeweils ausgehend von einem Chip, der mit deutlichem Undervolting läuft. Wenn Intel auch noch werbewirksam mit höheren Taktraten punkten will, wird es mMn ganz ganz eng.

Schon der 8850H läuft ja in vielen Notebooks nachweislich über der "Kotzgrenze"...

Leider gibt es in dem speziellen Segment keine AMD Alternative zu kaufen, also erwarte ich im Notebook Segment erst nach dem nächsten Shrink (Intel in 10nm oder AMD in 7nm) wieder interessante Produkte.
 
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#6
Vor dem Hintergrund, dass Notebooks immer dünner und die Kühllösungen immer kleiner werden, verstehe ich nicht, warum man hier immer mehr Kerne bringt.
Sehe ich ähnlich.
Selbst in Gaming Notebooks spielt die CPU-Leistung in der Regel eine untergeordnete Rolle und die beschränkte Kühlleistung würde ich eher für die GPU nutzen.
Mmn. wären viele Gaming Notebooks mit einer 4C/8T CPU die "anständige" Taktraten fahren kann besser dran als einem 6-8 Kerner der das Kühlsystem nur unnötig belastet.
 

Loro Husk

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#8
Leider nein, leider gar nicht.

Den 8750H in meinem Notebook habe ich mit neuer WLP, -150mV Core Voltage und Anpassungen bei Short Power Max, Power Max und Core Icc Max dazu bekommen, dass er nicht mehr throttelt und auch unter (CPU) Volllast mit 3,7Ghz auf allen Kernen unterwegs ist. Dabei verbraucht er dann laut HWInfo ~37 Watt und erreicht 85 Grad.

Kommt die GPU dazu, laufe ich ins thermische Limit und es wird gedrosselt.

Da kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie im gleichen 14nm++ Herstellungsverfahren 8 Kerne in das 45 Watt Notebook Korsett gedrückt werden sollen.

Die Milchmädchen Rechnung wäre hier ja: 33% mehr Kerne im gleichen Verfahren, bei gleichem Takt verbrauchen auch 33% mehr Strom. Da wäre ich bei ~50 Watt. Und das jeweils ausgehend von einem Chip, der mit deutlichem Undervolting läuft. Wenn Intel auch noch werbewirksam mit höheren Taktraten punkten will, wird es mMn ganz ganz eng.

Schon der 8850H läuft ja in vielen Notebooks nachweislich über der "Kotzgrenze"...

Leider gibt es in dem speziellen Segment keine AMD Alternative zu kaufen, also erwarte ich im Notebook Segment erst nach dem nächsten Shrink (Intel in 10nm oder AMD in 7nm) wieder interessante Produkte.
Welchen Laptop hast du?
 

d3nso

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#9
Intel kann auch 10-16 Kerne in den Notebook Sektor bringen, am besten mit 4.5GHz Boost, nützt nur nix wenn die Dinger in 90% der Fälle durch die billige Kühllösung unter Baseclock throtteln... :freak:
 

Dezor

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#10
Der Basistakt geht dadurch runter, was bei Anwendungen die weniger auf auf viele Kerne optimiert sind, von Nachteil ist.
Genau dafür ist der Turbo da. Wenn nur wenige Kerne genutzt werden, bringt der Turbo einiges. Ursprünglich war der Turbo nicht als dauerhafter Maximaltakt auf allen Kernen gedacht sondern dafür, dass kurze umfangreiche Aufgaben schneller abgearbeitet werden können.
 
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#11
Generell kann man mehr Kerne immer begrüßen, aber da hier noch immer die gleiche Fertigung und gleiche Architektur zum Einsatz kommt. Bei gleicher TDP kann man da nicht viel reißen. Ob jetzt 8 Kerne langsam laufen oder 6 schneller macht in vielen Anwendungen dann auch nicht mehr viel aus. Erst mit einer kleineren Fertigung machen 8 Kerne wirklich Sinn, wenn diese auch mit entsprechenden Takt laufen können.
 
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#12
Mich wundert der Optimismus 1Q19. Bei den Preisen für Intel Prozessoren dürfte AMD wohl richtig Happy sein!
Wer nichts hat kann auch nichts verkaufen.
Im Moment würde ich mir auf jeden Fall den R2700(X) zulegen. Die phantasie-Preise für den 8700 wird wohl niemand berappen.
 
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#13
Da sieht mein X240 mit i5-4300U (2 Kerne + 2 HT) schon ein wenig alt aus. Aber es reicht völlig aus. Immer mehr Kerne machen auch nur Sinn, wenn die Programme damit auch umzugehen wissen. Und natürlich kommts auch darauf an, was man mit einem Notebook macht. Office und Internet geht auch mit älteren CPUs mit weniger Kernen problemlos.
 
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#14
Vor dem Hintergrund, dass Notebooks immer dünner und die Kühllösungen immer kleiner werden, verstehe ich nicht, warum man hier immer mehr Kerne bringt. Der Basistakt geht dadurch runter, was bei Anwendungen die weniger auf auf viele Kerne optimiert sind, von Nachteil ist. Der extrem hohe Turbotakt wird so gut wie gar nicht genutzt, weil er nur in Szenarien greift, die mittlerweile fern jeder Praxis sind.
nachdem intel es endlich eingesehen hat mehr und mehr Kerne anzubieten müssen jetzt noch die Kunden überzeugt werden dass das nichts schlechtes ist :freak:

btw.: es wird auch weiterhin 2/4/6 kerner zu kaufen geben...
 
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#15
XPS 15 9570 mit Thermal Grizzly Kryonaut als WLP und den oben genannten Werten gemessen bei Video Konvertierung mittels Handbrake und Cinebench.

Bei den wenigen Spielen, die ich zocke, laufe ich dann aber bei rund 90 Grad ins CPU Limit. Da variiert natürlich der Boost Takt der CPU durch die unterschiedliche Beanspruchung noch mal deutlich mehr und die Kerne sind auch längst nicht so gleichmäßig ausgelastet wie bei Handbreak oder Cinebench.
CPU und GPU gleichzeitig über die beiden kleinen Heatpipes zu kühlen ist wohl physikalisch einfach unmöglich (Ist aber auch nicht der Anspruch des Notebooks).

Naja, ich erwarte erst mit Ice Lake in 10nm wieder neue und interessantere CPUs. Irgendwas in die Richtung 6/8 Kerne @4Ghz bei 30-35 Watt. Oder AMD bringt bis dahin gescheite 6/8 Kern CPUs in 7nm auf den mobilen Markt. (Und die OEMs verbauen die auch in "vernünftigen" Notebooks)
 
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#16
Auf einmal geht was bei Intel. Zumindest auf dem Papier, da der 9900K wohl kaum lieferbar sein wird.
Die Kernoffensive tut uns allen gut. Das bringt bei 4-6 Kerne gute Preise.
Jetzt nochmal so ein Sprung wie auf die 1.000er Reihe von nV und die Notebooks sind wahre Monster!
 
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#17
Jetzt nochmal so ein Sprung wie auf die 1.000er Reihe von nV und die Notebooks sind wahre Monster!
Dadurch das die CPU-Architektur und die Fertigung noch immer die gleiche ist, kann ich mir nur schwer vorstellen das die effektive Systemleistung und Anwendungsleistung bei diesen 8-Kern CPUs merkbar besser sein wird als bei der Vorgängergeneration. Die laufen garantiert bei 90% der Notebooks ins TDP Limit wenn auch nur über wenige Minuten Vollast anliegt.
Größere Sprünge werden wir im CPU Bereich so lange nicht mehr sehen, bis ein neuer Durchbruch bei der Fertigungstechnologie stattgefunden hat.
 

estros

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#18
Mein Kumpel hat ein Dell Notebook (eines der dickeren, nicht so ein dünnes Ding wie der eines Users hier, und bei ihm läuft der 6C/12T performanter als sein alter 4C/8T beim Videoschnitt. Das hat sich für ihn schon gelohnt. 8 Kerne sind dann nochmal was oben drauf, ich denke aber, dass Kerne auch hier wichtiger sein werden als Takt (P/W) und am Ende beim Rendering und Videoschnitt profitiert.

Mit einer GPU kombinieren würd ich die Notebooks aber auch nicht, der Stromverbrauch wäre zu hoch fürs Kühlsystem.
Auf einmal geht was bei Intel. Zumindest auf dem Papier, da der 9900K wohl kaum lieferbar sein wird.
Der 9900K wird es nur im Desktop geben, du solltest den Artikel nochmal in Ruhe lesen. Das wird eine H 8C/16T CPU.
 

Int3l

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#19
Der Volker wieder am start hier.

Auch wenn es den Notebook markt was anhebt ist Intel grade trozdem Cuck Company 2018.

>Lieferprobleme bei 14nm
>Schlecht klakuliert, billion dollar Company btw.
>4 neue Platformen seit 2015 inkl. z390
>Alle basieren auf dem selben chipsatz
>trotzdem passt selten was cross gen.
>Benchmarks erstmal faken
>"Das ist richtig so muh"
>Neuer benchmark zeigt gegenteil
>"War alles in den specs reee"

Kann mir keiner sagen das das nicht mentally disabled ist.

Habe einen i5 6600k also kein Fanboi beta male geheule please.
BINGO! Buzzword Bingo macht immer wieder Spaß :D
 
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#20
[...]Größere Sprünge werden wir im CPU Bereich so lange nicht mehr sehen, bis ein neuer Durchbruch bei der Fertigungstechnologie stattgefunden hat.
Je nach Auslegung erwartet uns mit TSMCs 7nm im nächstes Jahr ein erster Durchbruch. Zumindest mit den 7nm+ Generation als erster EUV Chips dürfte man danach auf jedem Fall von einem Durchbruch sprechen.

Mal sehen wann die beiden Prozesse in kaufbare Produkte umgemünzt werden und was genau dabei herum kommt.
Und wo und wann sich Intel mit seinen 10nm dagegen positioniert.

Bis dahin kann man aber durchaus wild spekulieren, wie noch Leistung gewonnen werden kann.

Vlt. entwickelt Intel ja den "Kaby-Lake-G Frankenstein AMD EMIB Hybrid" Chip weiter. Legt man da eine neue CPU Maske auf, bei der die IGPU rausfliegt, minimiert man die Chip Fläche schon mal gewaltig und kann evtl. eher auf 10nm umsteigen.

Klar, rein hypothetisch und eher unwahrscheinlich, aber man kann ja mal spekulieren.
 
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