DSL-Ersatz Planung aufgrund Ressourcenmangels

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Der Moloch

Lieutenant
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Hallo zusammen.

Ich bin vor zweieinhalb Wochen in meine neue Wohnung gezogen (Mietwohnung in einem Einfamilienhaus) und habe vor fast vier Wochen einen Neuanschluss bei der Telekom bestellt. Es handelt sich dabei um MagentaZuhause S mit LTE Hybrid, da an meiner Adresse maximal DSL mit 16 MBit/s zu Verfügung steht oder eben Mobilfunk. Aufgrund eines Ressourcenmangels konnte der Auftrag erstmal nicht bestätigt werden und die angebliche technische Überprüfung "läuft" nun auch seit fast vier Wochen, ohne jegliche Rückmeldung bis jetzt.

Ergo habe ich mir erstmal einen LTE Router zusammen mit einer o2 Testkarte besorgt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Der Empfang hier ist sehr gut und ich habe immer zwischen 80-150 MBit/s. Spät nachts habe ich auch schon 190 MBit/s gemessen. Aus diesem Grund habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie es weiter geht. Die einzigen für mich sinnvollen DSL-Ersatze sind Mobilfunktarife mit ungebrenztem Datenvolumen.

Aufgefallen sind mir o2 my Home, green Data Unlimited von MobilcomDebitel und Speedbox XL von der Telekom. Der Telekom Tarif ist mir definitv erstmal zu teuer. o2 bietet mir my Home nur in der M Variante, also auf 50 MBit/s gedeckelt an, was aber wenigstens anliegen würde. Am attraktivsten erscheint mir erstmal also die green Data Unlimited.

Jetzt frage ich mich nur, ob ich einen monatlich kündbaren Vertrag nehme. Das bedeutet bei Mobilcom 90€ für die Fritz!Box 6850 LTE und 40€ Anschlusspreis, also 130€ einmalig. Da ich die Fritz!Box für überbewertet halte und mir mein Huawei B535-333 bereits praktisch mehr Leistung bietet als die 6850 theoretisch maximal liefern kann, wollte ich diesen behalten und die 6850 verkaufen. Damit sollte ich zumindest die einmaligen Kosten wieder reinholen können. Natürlich nur, sofern ich die 6850 überhaupt verkaufen darf bei der monatlich kündbaren Variante, was mir aufgrund der hohen Einmalkosten plausibel erscheint.

Deshalb wollte ich fragen, ob meine Planung für euch plausibel ist oder ich irgendwas übersehen habe. Freenet Funk habe ich bewusst ausgeschlossen, solange die Prozesse gegen die AGB laufen und die eintägige Kündigungsfrist für beide Seiten gilt.
 
Zitat von Der Moloch:
Natürlich nur, sofern ich die 6850 überhaupt verkaufen darf bei der monatlich kündbaren Variante, was mir aufgrund der hohen Einmalkosten plausibel erscheint.
AGBs lesen? Aber nur mal als Gedankenidee: Du mietest einen Ferrari für einen Tag, fährst aber mit deinem Golf. Darfst du den Ferrari dann verkaufen?
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler)
AGB selber gelesen? Nur mal so als Gedankenidee: Wenn du ebenfalls keine Ahnung hast, solltest du eventuell keine Fragen zum Thema beantworten.
 
Zitat von Der Moloch:
an meiner Adresse maximal DSL mit 16 MBit/s zu Verfügung steht
Kein Kabel-Internet?
Kein FTTH?
Kein anderer Provider, der bereits auf Vectoring ausgebaut hat?

Die Wahrscheinlichkeit, dass es bei dir nur 16MBit/s über Festnetz gibt, ist mittlerweile sehr gering.
Hier gibt's detaillierte Infos, was alles an deiner Adresse verfügbar ist: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Telekommunikation/Breitband/breitbandatlas/start.html
 
@BlubbsDE

In den von dir verlinkten Dokumenten steht nichts zu den Eigentumsverhältnissen zur Fritzbox beim monatlich kündbaren Vertrag. Einen Tarif ohne Hardware (Sim only) gibt es ebenfalls nicht. Der Laufzeitvertrag unterscheidet sich nur dadurch von der monatlich kündbaren Variante, dass die Box entweder 1,00 oder 89,99 kostet und der Vertrag 5€ teurer ist. Ich vermute, du kennst dich ebenfalls nicht aus und mutmaßt lediglich.

@bondki

Das stimmt, aber wie man hier sieht, gibt es immer Leute, die nicht helfen, sondern obwohl sie ebenfalls ahnungslos sind, hier ihren Senf dazu geben, der dann auch noch falsch ist. Ich würde niemals jemanden angehen, der mir tatsächlich helfen will, weil er sich auskennt.
Ergänzung ()

@bender_

Ja, es ist tatsächlich so. Die schnellste Festnetzanbindung ist DSL mit 16 MBit/s. Ich wohne auf einem Bauernhof im Außenbereich eines kleinen Dorfes. Deshalb brauche ich entweder Hybrid oder reinen Mobilfunk.
 
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Ich schreibe es dir auch gerne aus: Mein Tipp an dich lautet, lies die AGBs. Warum soll das jemand anderes für dich tun?
Die FritzBox kostet bei Idealo neu 213€. Warum solltest du sie für 130€ von Mobilcom verkauft bekommen + einen Monat unbegrenzt LTE? Damit ist jetzt auch mein Vergleich mehr wie begründet.
Wenn du meine Antwort nicht verstehst, ach was solls..
 
Dein Vergleich ist egal, die Fritte kostet bei mobilcom einmalig 89,99€ + 39,99€ Anschlussgebühr. Der Green Data Unlimited 49,99€ ist monatlich kündbar (derzeit 10€ Rabatt pro Monat für bis zu 24 Monate).

EDIT: Mit 24 Monate Bindung gibs die Fritte für 1€ und bekommt 15€ Rabatt pro Monat
 
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@Nogrod: Dann bin ich in der Tat falsch und mir nicht zu Schade den Fehler einzugestehen. Dann sind es ja 180€ im Monat was man mit FritzBox Verkauf praktisch aufwiegen kann. Ganz schöner Kampfpreis von denen. Da habe ich heute was gelernt!
 
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Ich hab meine 7590 FB für 90€ mit dem Vertrag bekommen als diese noch weit über 200€ gekostet hat.
 
Tatsächlich. Und was ist dann präzise(r)?
 
Aus der FAQ vom Breitbandatlas:
"Wie kann ich mich informieren, welcher Anbieter an einem bestimmten Ort Breitbandversorgung anbietet?

Wählen Sie eine Adresse in der Karte durch Klicken oder nutzen Sie die Suchfunktion im Kartenfenster. Der Infobereich links zeigt dann, welche Anbieter Breitbandanschlüsse am gewählten Ort zur Verfügung stellen. Die Anzeige erfolgt jeweils für ein Gebiet mit einer Größe von 250 x 250 Metern (zukünftig 100 x 100 Meter) und gilt nicht zwangsläufig für alle darin liegenden Adressen"


So weit ich weiss sind direkte Verfügbarkeitschecks beim jeweiligen ISP das Erfolgsversprechendste, allerdings helfen die weniger dabei herauszufinden welche ISPs alle einer bestimmte Adresse versorgen... Bei den "grossen" ISPs ist das nicht so schlimm, Telekom, Vodafone, 1&1 und O2 hat man schnell durch, aber bei den kleineren lokalen ISPs wird es da problematischer...

Jetzt würde ich gerne sagen der Breitbandatlas wäre eine gute Methode um all die ISPs zu finden die zumindest in nächster Nähe Anschlüsse versorgen, aber wenn ich meine aktuelle Adresse eingebe meldet der Atlas als Anbieter:
Deutsche Telekom AG
Telefónica Germany GmbH & Co OHG
Vodafone GmbH

D.h. andere bundesweite Reseller der Telekom DSL-Anschluesse wie 1&1, easybell.de (die beide meine Adresse versorgen, laut dem jeweiligen Check) oder tal.de werden nicht aufgefuehrt. IMHO hift der Breitbandatlas um zu sehen ob eine Adresse nominell mit "Breitband" erschlossen ist, viel mehr aber auch nicht, zumindest mit der aktuellen Oberflaeche.
 
Gab es da nicht mal einen "Trick" indem man erst "Call Start" bestellt, der bereits gestellt werden muss und dann auf ADSL upgraded?

Falls dem so wäre:
Nimm eine "alte" günstige DSL-Fritzbox die LTE per USB kann wie z.B. eine 7490/7430/7362SL und ein altes LTE Handy mit USB Tethering, kombiniert mit einer Freenet Funk SIM Karte, bis der Festnetzanschluss läuft.
Oder natürlich jeden anderen Router der das kann, muss keine Fritzbox sein.
 
Ich wurde heute angerufen und aufgeklärt, dass wohl eine Querkabelerweiterung notwendig sein könnte. Welche Maßnahmen genau nötig sein werden, wisse man noch nicht, ich werde aber im 14-Tagesrhythmus über den aktuellen Stand informiert. Man hat mir auch Zwischenlösungen angeboten, aber die waren entweder trotz LTE auf 16 MBit/s beschränkt oder aber bei unbegrenzter Geschwindigkeit mit begrenztem Volumen. Immerhin wurde der Auftrag erstmal nicht storniert.

Ich denke, ich werde mich also erstmal für eine der von mir erwähnten Übergangslösungen entscheiden.
 
Zitat von h00bi:
Gab es da nicht mal einen "Trick" indem man erst "Call Start" bestellt, der bereits gestellt werden muss und dann auf ADSL upgraded?
Lies mal seine Beiträge. Er will keine DSL-Ersatz-Planung sondern eine LTE-Ersatz-Planung. Nicht DSL ist wegen Ressourcenmangels aus, sondern Hybrid wird ihm nicht angeboten.
 
DSL ist wegen Ressourcenmangels raus, weshalb auch Hybrid raus ist, weil es DSL erfordert. Deshalb erstmal LTE only.
 
Naja in der Theorie kann Ressourcenmangel beides sein, sowohl kein freier DSL Port (bei ADSL echt unwahrscheinlich glaube ich) oder die LTE Zelle ist bereits durch zu viele Hybridkunden belastet.
Vielleicht kann @AndreasOK das mal checken, wenn du Infos zum Standort nennst.
Das @Telekom hilft Team ist da auch hilfreich.
 
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