News EU-Urheberrechtsreform: Entscheidung für Upload-Filter und Leistungsschutzrecht

Andy

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#1

Roche

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#3
Das muss man sich mal geben... da entscheiden quasi 25 Hanseln über Gesetze für ganz Europa... ein Irrsinn!
 
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#7
Ein schwarzer Tag für die EU. Die Content Mafia hat gesiegt. Alle anderen haben verloren.
 

Schnitz

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#8
Es bleibt die Entscheidung des Parlaments abzuwarten. Aber dieser Lobbyismus muss endlich enden. Es sollte nicht nach Geldbündeln sondern Zweckmäßig gehandelt werden. Wieder mal schlechte PR für die EU und zu unrecht für die Demokratie.

Suchmaschinenbetreiber wie Google sollen künftig Gebühren an Presseverlage zahlen, wenn Artikel aus den Online-Angeboten in den Suchergebnissen auftauchen.
Das schießen sich die "großen Zeitungen" selbst ins Knie. Sie werden nicht mehr von Google geliefert und gehen endgültig unter. Nur die schlauen Zeitungen die nichts von Google verlangen oder sogar Geld geben werden überleben und wachsen.
 

nille02

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#9
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#11
Ich habe sehr viel Zeit investiert um zu mobilisieren ... zu dieser Abstimmung vergeblich.
Nun liegt die Hoffnung auf die letzte und Finale Abstimmung.

@Roche - ja, ist so.
Ich habe den Parlamentarischen Betrieb des Landtags NRW "erlebt".
Gesetzte werden, anders als viele glauben, nicht im Plenum diskutiert und ausgearbeitet, sondern in den zuständigen Ausschüssen. Dort sitzen nur eine hand voll leute - Referenten / experten.
Manch eine Diskussion über Forumulierungen läuft in der Obleute runde oder inoffizell (was ok ist). Jedoch sollte man nicht glauben, dass es hunderte von leute sind, welche über Gesetzten brüten - wäre auch nicht praktikabel. - kein Vorwurf an dich

Die Menschen wählen Partien, für Themen die sie durchsetzten sollen - und die Parteien setzten sich nunmal dafür ein.

---
(vielleicht sollte ich mal einen Thread machen, in dem ich parlamentarischen Betrieb der unterschiedlichen Ebene erkläre)
 
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#12
In allen Berichten werden Memes als Beispiel herangeführt. Ehrlich gesagt, wäre das wohl das letzte, dem ich nachtrauern würde. Ja, manche sind witzig - aber so what?

Gibt es keine brisanteren Dinge?

Ich wäre dafür, dass einfach mal alle großen Seiten ihre Dienste in der EU einstellen.
 
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#13
Und beides wird scheitern wie das leistungsschutzrecht in deutschland.

Wenn es schon die cia nicht schafft bilder in datenströmen zu filtern und das an supercomputern, wie sollen es dann server schaffen. Bei millionen uploads auf die plattformen müssen milliarden gigabyte täglich in datenbanken mit milliarden beispielen geprüft werden.

Die leistungsschutzidee seh ich sogar noch kritischer. Wer hindert bing oder google denn daran, einfach keine nachrichtenseiten mehr zu listen. Und wer nicht gelistet ist bekommt weniger clicks, weniger werbeeinnahmen und dadurch weniger geld.
 

Zockmock

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#14
Wird bestimmt genauso ein Erfolg wie die EU Cookie-Warnungen.
Ich hoffe das die "Großen" einfach alle Verlage auslisten und dann Geld für die Auflistung verlangen.

Was den Uploadfilter angeht ... ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll und
wie man sich die Umsetzung vorstellt.
Die meisten Leute wissen wohin sie gehen müssen um illegale Dinge zu bekommen.
Was dann aber auf Facebook, Google und Twitter zukommt, darauf bin ich mal sehr
gespannt.
 

Berserkerbase

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#17
Ich frage mich, wie die das bewerkstelligen wollen mit den Filtern ? Woher soll die ganze Rechenleistung kommen ? Die müssen die Dateien zwischenpuffern und dann bewerten. na das wird ein Spaß.
Und was machen die Filter wenn ich eine verschlüsselte Datei hochladen will?
 
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#18
Eine verschlüsselte Datei interessiert ja nicht, schließlich veröffentlicht Google oder wo auch immer du es hochlädst damit nichts urheberrechtlich geschütztes.

Die Rechenleistung dafür wird von Facebook, Google und Co. kommen, die dafür das nötige Kleingeld haben. Kleinere Betreiber werden den Upload-Filter dann entweder von denen mieten, oder dicht machen. Beide Varianten sind schrecklich, denn beides endet damit, dass die großen Konzerne den Informationsgehalt des Internets lenken.
 
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#19
Wertungsfreier Hinweis:
Bei der News könnte man ansonsten meinen, das würde für das gesamte Netz gelten.


"Cloud-Anbieter sowie traditionelle Online-Marktplätze sollen nicht erfasst werden. Auch Webseiten wie Online-Enzyklopädien, wissenschaftliche Archive oder Open-Source-Entwicklungsplattformen, die aus nicht-kommerziellen Zwecken den Zugang zu geschützten Inhalten anbieten, bleiben außen vor. " Quelle Heise.de
 
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