TeamViewer Motive 3

Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Kein Wunder, wenn deren Highlights darin bestehen, dass sie den Hulk als Ersatzfahrer starten lassen. ;)
 
Na nu? Hat McLaren zu Stärke zurückgefunden? Ich hatte schon befürchtet, dass sie das Auto komplett verhunzt haben.
 
Und der Aston grauenhaft Lahm. Ich befürchte ja wirklich, dass wir Vettels letzte Saison sehen. :(
 
Bl4cke4gle schrieb:
Na nu? Hat McLaren zu Stärke zurückgefunden? Ich hatte schon befürchtet, dass sie das Auto komplett verhunzt haben.
Stärke ist relativ. Der Rückstand zur Spitze ist trotzdem sehr deutlich.
Aber McLaren vor Mercedes gefällt.
 
Albon fährt erstmal 57 runden auf dem harten reifen, bevor er in der letzten runde für die weichsten reingeholt wird und am ende 10er wird. Hat sich ewig auf dem siebten platz gehalten.

Mega strategie bei Williams. Top gefahren von Albon.

57 Runden alte reifen?
giphy.gif
 
Der harte Reifen hält wohl wirklich ewig. Aber das ist schon ganz gut.
Dafür hatte der Medium auf dieser Strecke wohl sehr zum Graining geneigt. Zumindest bei vielen Teams.

Und RedBull geht womöglich den Weg von Alpine. Zuerst auf Leistung entwickelt und die Zuverlässigkeit verbessert man mit den erlaubten Updates. Schließlich sind die Motoren bis 2026 eingefroren.
 
Definitiv. Der Ferrari ist zuverlässig und immer schnell.
Der Ferrari lässt sich offenbar auch leichter abstimmen und bekommt die Reifen immer in das magische Fenster.
Dazu können die sich durch den besten Motor leisten, auch mit mehr Luftwiderstand zu fahren.
 
Wird am Ende wohl doch weniger spannend. Und AM Katastrophe pur …
 
Die Strecke ist halt immer noch nicht gut zum überholen... Das der gelbe Reifen bei vielen schlechter als der Weiße ging hilft da natürlich auch nicht.

Ferrari in einer eigenen Liga, Mercedes das Maximum rausgeholt und schön das Albon einen Punkt geholt hat. Schade für Alonso.
 
Man könnte fast meinen, dass der Ausflug in andere Rennserien Alonso, Albon und MAG besser gemacht haben. Hätte RBR Albon schon im letzten Jahr freigegeben, dann wäre er nicht nur in der DTM gefahren, sondern wohl auch in der Langstrecke (WEC, ELMS oder so).
 
Wahnsinn was Ferrari für eine Job gemacht hat.
RB zwar nah dran, aber müssen scheinbar mehr Risiko bei der Leistung gehen um an der Scuderia dran zu bleiben. Schade das AM so einen kack Job gemacht hat,trotz diesem großen Budget.
 
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Die Aussage Vettels, das es unmöglich ist zu wissen wie das Auto Bremst, ist schon hart. Offenbar ist der AM immer langsam aber manchmal auch nicht berechenbar, das ist natürlich absoluter Käse so.
 
Vor allem fragt man sich ja was da bei AM schief läuft. Man hat bereits früh begonnen das neue Auto zu entwickeln, hat mit Mercedes Power eine solide Basis, aber das drum und dran passt irgendwie einfach nicht. Für Vettel find ich es sehr schade, weil das sieht nach einer weiteren vergeudeten Saison aus und ich denke dann wird er auch aufhören.

Ferrari kann sich eigentlich diese Saison nur selbst schlagen. Ich glaube auch nicht das Mercedes oder Red Bull hier noch einen Step Richtung Ferrari machen, sondern eher das Mercedes einen Step Richtung Red Bull gelingt und diese dann um die restlichen Podestplätze hinter den Ferraris kämpfen.

Ich frage mich nur wie Ferrari das ganze gelungen ist. Ich dachte durch das Tokensystem etc. sei es unmöglich solch einen massiven Vorsprung zu haben.

Was glaubt Ihr wie oft Leclerc noch lets go in dieser Saison sagt?
 
Ich sage mal ganz provokant, war doch klar, dass in der ersten Saison nach einer großen Regeländerung eins der Teams einfach die beste Umsetzung schafft. Ist dieses Mal eben Ferrari. Die anderen Teams können nur über die Zeit aufholen.
 
Zu der Lage bei Am hat meiner Meinung nach ein User bei formel1.de das richtige gesagt, also kopiere ich das Mal schamlos 😉

"Das Problem des Teams sind genau die Veränderungen die stattfinden. Snafzauer ist nicht ohne Grund "abgehauen" als er die Chance hatte bei Alpine anzudocken. VJM hat früher das Team machen lassen und sich dann über Erfolge gefreut, Stroll will mit Gewalt nach oben und das ruiniert alles. Ein Geschäftsmann der sich in die Teamangelegenheiten und bei Misserfolgen nicht wohlwollend sagt "ok, ihr schafft das schon" sondern beim ersten Saisonrennen gleich eine Wutrede hält, so dass die Teammitglieder mit hängenden Köpfen herumlaufen, der macht wohl eher etwas falsch. Wenn alle Angst vor eigenen Fehlern haben, dann werden Dinge verschwiegen, dann fliessen die Informationen nicht vollständig, dann verliert man an jeder Ecke Performance. Das war bei Ferrari auch nicht anders bevor Marchionne verstarb, wobei der scheinbar dazugelernt hatte, nachdem er erst selbst aufgetrumpft hatte, ist in folgenden Jahren eher in den Hintergrund getreten, Binotto bekam Freiheiten, das "Klima der Angst" was man Ferrari nachsagte reduzierte sich und der Erfolg kam zurück - unabhängig von der Motorepisode hat Ferrari viele gute Autos gebaut, die dem Topteam Nr.1 nur knapp unterlegen waren. Stroll macht für mich genau den gleichen Fehler, nur noch viel schlimmer. Wenn kreative Prozesse gefordert sind, einfach mal kollektiv allen in den Arsch treten und dann in den Meetings mitreden.
Und wenn es um Leistungsentfaltung geht, dann braucht es das "Umfeld" die "Zone" wie sie Hamilton und Verstappen bekommen und nicht Druck,Druck,Druck, das bindet kognitive Ressourcen und da machen dann alle Menschen, auch Fahrer eher Fehler.
Ich würde gerne sehen, dass das Umfeld verbessert wird, vorher will ich die Fahrer nicht als Totalausfall bezeichnen. Stroll's Art zu fahren mag ich nicht, aber er ist heute damit relativ gut durchgekommen - dafür wo das Auto steht. Vettel hat einen Fehler gemacht, dumm gelaufen, aber bei schwer fahrbarem Auto (Vermutung), Druck und geringer Trainingszeit, kein Wunder. Unter Druck konnte Vettel schon bei Ferrari selten Glanzleistungen liefern und hat im Titelkampf 2019 sein Auto vielfach überfahren. Mögen bessere Tage kommen für das Team - so sehr ich auch Lawrence Stroll unsympathisch finde."

User: Sportsman
Link zum Original Zitat: https://www.formel1.de/forum/viewtopic.php?t=74552
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja das ist aber schon viel Kaffeesatzlesen aus einer Wutrede. Sind wir mal ehrlich, wie es intern aussieht, können wir bei AM nicht wissen und warum Snafzauer gewechselt hat, auch reine Spekulation. Ich könnte jetzt hier auch einige naheliegende Gründe in den Raum werfen, ob das der Wahrheit entspricht? Fraglich.

Das geht von, dass er die neue Philosophie im Team nicht vertreten wollte, bis hin zu Gehaltszahlungen usw. da könnte man viele Möglichkeiten stricken. Natürlich wird irgendwas nicht gepasst haben, sonst wechselt man nicht.
 
Red Bull ist am Ferrari dran, wenn die Umstände passen und sie etwas Gewicht einsparen können. Das jetzt zweimal ein Problem mit der Benzinanlage aufgetreten ist, ist blöd, aber die Saison ist noch lang. Solange das Standartbauteil nicht aufgrund der Konstruktion (Leitungsverläufe, Wärmeentwicklung, etc.) aufgibt, seh ich da noch Potential für enge Rennen.

Bei dem Rennen haben sie das Setup für die Reifen einfach viel schlechter hinbekommen als Ferrari, die Temperatur war höher als erwartet und das Auto entsprechend falsch eingestellt. Weiters denke ich das langes Nachfahren immer noch ein Nachteil ist und Verstappen auch deswegen die Reifen schneller kaputt gemacht hat im Vergleich zu Leclerc (+ die Kurve die er einfach nicht mag).

Wenn Mercedes noch ein bissl was findet, vor allem beim Motor, könnte das ein schöner Dreikampf werden. Dazu McLaren und Alpin in Schlagdistanz.
 
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