Fußball-Stammtisch (2011) (Regeln im 1. Beitrag beachten!)

Wer wird Deutscher Meister 2011?


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wenn man sich die spielweise der eliteclubs die mit stars gespickt sind so ansieht, sieht man aber zum teil doch sehr deutliche unterschiede in der ausbildung dieser spieler, was taktik, stellungsspiel und technik angeht. wer da nicht sauber steht, sauber den ball stoppen und sauber weiterpassen kann, kann sich direkt n andern verein suchen. wenn man das dann mit dem teilweise sehr verunsichert wirkendem gestocher vergleicht, das den großteil der deutschen oder auch niederländischen liga ausmacht, versteht man auch schnell, was der dritte grund neben dem geld und prestige ist. desweiteren gibt es in jeder der europäischen liga mehr als 3 mannschaften die regelmäßig in den int. wettbewerben vertreten sind.
 
AW: Fussball-Stammtisch (2011) (Regeln im 1. Beitrag beachten!)

Zum Thema Geld im Fussball: Ich denke man muss einen ganz großen Unterschied machen zwischen

a) Vereinen, die Schulden haben ohne Ende, wozu z.B. die Italiener sowie Barca + Real gehören und

b) Vereinen, die großzügige Geldgeber haben. Das können entweder
i) Geldgeber in Form von Sposoren wie bei Bayern oder auch
ii) private Investoren wie bei Hoffenheim, ManCity oder PSG sein.
Wolfsburg, Leverkusen oder Leipzig sind imo Sonderfälle, da ja durchaus auch Werbezwecke verfolgt werden und die Vereine nicht lediglich als "Spielzeug" dienen.

Das angestrebte Financial Fairplay würde bei a) greifen, nicht aber bei b). Bei letzterem gibt es in der BuLi zumindest die 50+1 Regel, um ein zu großes Eingreifen der Investoren zu verhindern.

Warum immer über Teams wie Wolfsburg gemeckert wird kann ich nicht ganz nachvollziehen, da wird von fehlender "Tradition" geredet. Na ja, Hoffenheim wurde 1899 gegründet, hat es damit mehr Tradition als bspw. Bayern?
Aber auch die wären ohne Geld gar nichts, das "Großwerden" hat zwar deutlich länger gedauert, aber das war schließlich auch eine ganz andere Zeit.

Der Begriff der "Tradition" im Fussball muss sich also auf die Erfolge beziehen, die ein Verein einfahren konnte. Somit werden heute die "Traditionsclubs" der 2030er zu Erfolgen geführt. Dass dafür Geld verwendet wird, sollte eigentlich klar sein, und schließlich haben alle etwas davon, wenn der Sport nicht stagniert sondern durch finanzstarke Partner eine Zukunft hat.
 
Schulden sind solange vollkommen irrelevant, solange der Verein zahlungsfähig ist. Ein Verein ist ein Unternehmen wie Volkswagen. Die finanzieren sich auch über Kredite.
Natürlich sollte man aufpassen, dass der Leverage-Effekt nicht zieht, aber sonst...
 
Meiner Ansicht nach nennt man einen Verein "Traditionsverein", wenn er schon zu der Zeit Erfolg gehabt hat, in der der Erfolg noch nicht so sehr vom Geld abhing. Deshalb fallen Vereine wie Wolfsburg und vor allem Hoffenheim da durch.
 
Dann wäre aber z.B. Dortmund oder Bremen auch kein wirklicher Traditionsverein, da die viele Erfolge erst später hatten.

Zum Thema Schulden: Wenn man aber gerade eben noch die Zinsen der Kredite zahlen kann, darf das nicht der Anspruch eines "Unternehmens" sein, das funktioniert nur über einen begrenzten Zeitraum. Irgendwann gibt es 1, 2 schlechte Jahre und schon ist das Chaos perfekt. Dass diese Vorgehensweise heute auch bei VW so üblich ist, macht die Sache nicht besser.
 
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Dortmund hatte in den 60er Jahren mit den Meisterschaften und Europaopkal der Pokalsieger schon sehr früh Erfolge;)
 
Ob Dortmund in den Augen anderer ein Traditionsverein ist, juckt mich herzlich wenig. Ich selbst möchte das nicht beurteilen. Wozu so eine Diskussion?
 
@ xStram

Wenn ein Verein 1.Liga gespielt hat, gehört er für mich schon dazu. Man muss nicht erst Meister werden, um von "Erfolg" reden zu können.
Für eine kleine Stadt wie Kaiserslautern oder auch Mönchengladbach ist es doch schon toll, wenn sie überhaupt 1.Bundeslga spielen.
 
TRadition hat was mit Alter zu tun, mit einer Historie, egal ob erfolgreich oder nicht.
Ist halt so, dass Hoffenheim für mich und viele sehr unbekannt waren, die haben auch ihre Historie, aber sind natürlich künstlicht innerhalb von wenigen Jahren mit fetten Geldspritzen nach oben getragen worden.
deshalb ist es natürlich für viele Fans von "normal" entwickelten Vereinen so negativ gegenüber solchen Clubs.
Bei Wolfsburg war es so, dass die auch nur mit viel Geld von VW von der grauen Maus irgendwann hochgerüstet wurden. das kann einfach garnicht gut ankommen, das wäre so, als wenn ein 5er Kanditat, sich bessere Noten kaufen würde, fänden die Mitschüler auch nicht dolle.
 
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Auch erwähnswert wenn man Tradition bei einem Verein definieren möchte ist meiner Ansicht nach eine lange Rivalität zu anderen Vereinen. Das macht dann auch schon sehr viel aus in einer Fankultur.
Unteranderem vielleicht auch von welchen Leuten der Verein gegründet wurde und welche Gesellschaft sich als Anhang sah. In Wien war Rapid der Arbeiterclub und die Austria der Verein von den Wohlhabenden und den Reichen.
Auch nicht uninteressant sind bestimmte Dinge wofür ein Verein bekannt ist. Zum Beispiel die "YB-Viertelstund" und die "Rapid-Viertlstunde", gibts schon fast ein Jahrhundert und dafür bekannt. Wird bei beiden Vereinen schon immer in jedem und wirklich jedem Spiel eingeklatscht.

Erfolge finde ich jetzt persönlich recht nebensächlich. Erfolge haben nichts mit Tradition zu tun meiner Ansicht nach.
 
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Hat Hoffenheim sich nicht einen Turnverein einverleibt, um eine alte Jahreszahl benutzen zu können? :confused_alt:
 
Komisch, dass noch keiner was zum Länderspiel gegen Brasilien gepostet hat? Liegt wahrscheinlich daran, dass es nur ein Freundschaftsspiel ist.
Mir ist aber dennoch daran gelegen, dass wir gewinnen. Denn so oft kommt das ja nicht vor gegen diesen Gegner.
Dass Özil nicht dabei ist, finde ich nichtmal so schlimm, da Götze ja sehr gut drauf ist. Ich denke, er kann ihn angemessen ersetzen, wenn er in der Mannschaft klarkommt.
Ich hoffe, dass auch Reus endlich mal einen Einsatz bekommt.
 
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Ich hege die Hoffnung das dieses Länderspiel etwas vom (schon wieder) nervigen Saison Alltag ablenkt ;)
 
Falls das falsch rüberkam: Für mich sind Vereine wie Dortmund oder Bremen sehr wohl Traditionsvereine, ebenso Gladbach und Kaiserslautern. Mit Erfolg meine ich nicht zwingend Titel, da reichen wie erwähnt wurde einige Saisons in der 1.Liga. Das sieht man wie ich finde gut in Augsburg, da gab es zwar auch eine Investorengruppe, aber dann wurde auch seit Jahren konsequent auf diesen Traum der 1.Liga hingearbeitet.

Wolfsburg ist ja auch schon einige Jährchen in der 1.Liga, trotzdem wird ihnen von vielen das Engagement von VW vorgeworfen. Dabei könnte das eben auch in einigen Jahren als Traditionsverein gelten. Es stört mich eben etwas, dass alles, was nicht schon "ewig" dabei ist, so negativ bewertet wird.

Nach der Definition von -SouL ReaveR- könnte man doch auch Leverkusen als Traditionsverein titulieren (was ich nicht für falsch halten würde), da es ursprünglich eine Werkself war, die immer noch eine starke Rivalität zu Köln pflegt.

Was ich mit meinem vorherigen Post auch klarstellen wollte: Teams wie ManCity werden auch immer genannt, wenn es um Clubs geht, die mit dem Geld um sich werfen und verschuldet sind und denen man unbedingt Einhalt gebieten muss.
 
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Fußball ist Geschäft. Jeder Profibereich ist ein "Unternehmen". Nicht ohne Grund sind die "Lizenzspieler" eines Vereines noch einmal extra ausgegliedert. Ich denke in Deutschland geht das ganze doch alles sehr fair ab, und es wird sich auch nie durchsetzen, dass man hier einen Verein ähnlich wie ManCity führen kann.

Ob nun Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim - oder neuerdings RB Leipzig. Ich habe mit denen echt 0 Probleme.
 
xStram, hab ich vor Monaten ja auch schonmal gesagt. Tradition muss nunmal erst aufgebaut werden, und viele lassen ihnen gar nicht die Chance. Egal, wo sie ihr Geld herholen, in 30 Jahren ist Wolfsburg für jeden normal und ein Traditionsverein. Also wen interessierts.

@kachiri: Leverkusen war damals auch mein Beispiel. Leverkusen ist für jeden einer der Traditionsvereine - unabhängig davon, dass die auch einen fetten Sponsor hinter sich haben. Man hat sich über einen langen Zeitraum dran gewöhnt, und es ist kein Problem mehr. Wird bei WOB genauso sein.
 
Ob nun Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim - oder neuerdings RB Leipzig. Ich habe mit denen echt 0 Probleme.

Ich hab mit denen eigentlich auch kein Problem. Mit Geld lässt sich nunmal ne Menge anstellen. Das ist nicht nur Vereinen wie Bayern München vorbehalten.
Allerdings fehlt bei Vereinen wie Wolfsburg und vor allem Hoffenheim noch was, um sie "Traditionsvereine" nennen zu können.
 
Arda Turan ist für 13 Millionen Euro zu Atletico Madrid gewechselt :(
unser bester Mann weg :(
Der Präsident hat sein Gehalt verdoppelt, aber der Mediendruck war zu enorm.

Erst Topal zu Valencia, jetzt Arda zu Madrid,
unsere genialen Spieler verlassen uns.
 
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Ich halte von diesem Gerede um "Traditionsvereine" nicht viel. Ist das nicht ein Versuch der Anhängerschaften weniger erfolgreicher Clubs, sich ein wenig Glanz ans Revers zu heften, um nicht völlig mausgrau zu erscheinen?

Mir sind professionell aufgezogene Projekte wie Hoffenheim ehrlich gesagt lieber als solche trostlosen 08/15-Vereine wie Bochum oder Duisburg...
 
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