Fußball-Stammtisch 2017 Teil II (1. Beitrag beachten)

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Eigentlich gibt es jetzt keine Favoriten mehr. Wie schnell du an der Sonne bist, konnten wir ja gestern in Rom erleben. Und nach der ersten Halbzeit in Manchester war Pool auch kurz vor dem Abgang.

​Denk mal an den Dreckssieg von Chelsea beim Finale dahoam.
 
FrankenDoM schrieb:
Aber erstmal muss man heute Sevilla packen. Ein Selbstläufer ist das eher nicht. .

Gibt echt mehr als genug Leute die genau das denken. Halte ich vA. nach dem Hinspiel auch für naiv. Da hat man gesehen wie man mit schnellem Spiel in die Spitze den Bayern ordentlich wehtun kann.
 
Lipovitan schrieb:
Schon ironisch wie Barca auf Grund ihrer Leistung in der Liga als beste Mannschaft der Welt gehandelt wird und so aus der CL fliegt. So präsentiert sich für mich keine Mannschaft die sich "beste Mannschaft der Welt" betiteln möchte.

Barca hat halt irgendwie das Bayern Problem, wie oft waren die Bayern in den letzten 20 Jahren so oft Meilenweit vor anderen Teams in der Liga, hat bis zum Achtelfinale alles auch in der CL dominiert und irgendwann im Viertelfinale oder Halbfinale hat man dumme Niederlagen kassiert und war raus.
Aber zum Glück hat man Madrid in Spanien, dadurch wirkt die Liga vermeintlich stark.
 
Was etwas blöd ist ist das bei uns 6 Spieler gelbgefährdet sind - darunter Boa, Kimmich, Ribery :rolleyes: und Lewy.
Ne Sperre von denen kann man sich nicht wirklich leisten.

Ansonsten halte ich Jupp nicht für so dumm da so passiv reinzugehen wie barca, unsere Stärke ist es nicht die Hinspielführung über 90min zu verwalten aber das wissen wir auch. Ich glaube das geht von Anfang an los ohne Abtasten - Jupp will denen sofort zeigen wer Herr im Haus ist und die wollen uns überrumpeln um uns ausm Konzept zu bringen...
 
@NoD: Genauso muss es auch laufen. Das wird auch laufen heute Abend. Jupp weis das schon richtig einzuschätzen, egal was manch ein überheblicher Bayernfan denken mag ;)

Naja Boa täte noch am wenigsten weh. Finde den aktuell nicht so stark. Wer sind die anderen 2?

@oemmes: Geb ich Dir recht, ist ja auch nur meine persönliche Einschätzung was den Rest der CL Saison betrifft :)
 
Boa ist so ein Spieler bei dem merkt man immer erst wie wichtig er ist wenn er nicht auf dem Platz steht - Süle ist im Spielaufbau und bei den langen Diagonalbällen (noch?) nicht so stark, im Umkehrschluss kann der Gegner dann gezielt Hummels angehen. Beide IV am Spielaufbau hindern funktioniert hingegen personell nicht weil sonst das Mittelfeld offen steht.

Die anderen 2 sind Tolisso und Rudy, da die aktuell aber eher nicht in der Startelf stehen düfte das nicht so problematisch sein.


Zum BVB:
Hab ich eben erst gelesen: https://spielverlagerung.de/2018/04...aet-verschiedene-aspekte-zum-stoeger-debakel/
Ich denke das zeigt ziemlich gut wie sehr das aktuelle (bzw kaum vorhandene) System die Leistung des einzelnen runterzieht - wenn du nur noch damit beschäftigt bist Löcher zu Stopfen stehst du am Ende immer als Dummer da.

Der Konzeptwechsel von Tuchels Ballbesitz Positionsspiel über Bosz Offensivpressing zu Stögers Defensiv-wasauchimmer war da auch nicht hilfreich.
 
@NoD.sunrise: dass der BVB aktuell kein System zu haben scheint und eher alles so kreuz und Qeuer und auf gut Glück passiert...ja das sieht man seit Anfang der Saison. Unter Bosz war es vogelwild. Unter Stöger hinten stabiler, aber nach vorne geht kaum was. Spielkultur sieht anders aus. Die Eregbnisse in der Liga sind echt verwunderlich.

Wir brauchen nächstes Jahr einen Trainer, der eine andere und frische Kultur in den Club bringt. Neue Ideen. Ein passendes Konzept und eine Idee vom Fußball, die zu Dortmund passt. Und: wir brauchen fähige Spieler. an beiden Seiten mangelt es. Eine Mammutaufgabe, die da auf uns wartet. Wenn wir es diese Saison auf ein CL Rang schaffen...dann hat wohl wer da oben im Himmel (obwohl ich nicht daran glaube), mächtig mitgeholfen.
 
Der Konzeptwechsel von Tuchels Ballbesitz Positionsspiel über Bosz Offensivpressing zu Stögers Defensiv-wasauchimmer war da auch nicht hilfreich.
Die machen mir oft den Eindruck, dass sie mittlerweile so verwirrt sind, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie überhaupt spielen (sollen). So ein System funktioniert ja nur, wenn es bei allen automatisiert ist.
 
@getexact: Wenn ich das so lese was Du schreibst, dann blutet mir das BVB Herz gewaltig und die Schwarz-Gelbe Seele schmerzt. Leider hast Du recht. Die Ergebnisse sind nicht wirklich verwunderlich, weil in der Mannschaft viele Spieler einfach unheimlich viel Qualität haben. Da sind einige Spieler die ein Spiel alleine entscheiden können und durch solche Geistesblitze gewinnst du halt doch die Spiele. Batchy an einen guten Tag ist ne Waffe, Reus, Götze usw. können ja auch kicken.
Wir brauchen halt einen Trainer wie Du ihn beschreibst, aber wer soll das sein?

PS: ja, auch einige Spieler müssen getauscht werden ;)

@NoD: Du hast mit Boa schon recht, ich wollte damit auch nur sagen, dass der von den genannten 4 am wenigsten weh tun würde :)
 
@FrankenDoM: ja das wird die Frage sein, wer das einbringen kann. Es muss eine Handschrift erkennbar sein und er muss den Club nach vorne bringen. Das können nur ganz wenige Trainer. Nagelsmann ist für mich jemand, der noch einige Jahre braucht. Er macht das nicht schlecht in Hoffenheim, aber Dortmund ist zu groß für ihn. Kovac könnte es vom Charakter her schaffen. Sicherleich kein Taktikfuchs, aber ein Menschenkenner, der eine Mannschaft motivieren und formen kann, wie mir scheint. Der die jungen mitreißen kann und die alten auf seine Seite bringt. Der hat Esprit, Erfahrung und Ausstrahlung. Und das in seinem jungen alter. Ansonsten müsste man in die Ferne schauen. Aber ausländische Trainer haben in Dortmund bisher nicht so gut funktioniert. Ich bin für einen deutschen Trainer. Und ich hoffe Sammer lässt da auch seine Eindrücke und Ideen mit einfließen.

Was ich mir immer denke: es kann kaum noch schlechter werden. Es kann fast nur bergauf gehen.
 
getexact schrieb:
Was ich mir immer denke: es kann kaum noch schlechter werden. Es kann fast nur bergauf gehen.

Ich befürchte es geht noch viel schlechter und das beziehe ich nicht nur auf den Tabellenplatz.

Ich halte von Kovac gar nichts, mir wäre Nagelsmann lieber, wobei ich Dir da recht gebe, Zeit wird der noch brauchen. Sind aber eigentlich beide raus, zumindest wurde das von Frankfurt und Hoffenheim klar kommuniziert.

Ein Deutsch sprechender Trainer ist mMn auch Pflicht.
 
Warum immer deutsch sprachig? In der Mannschaft spricht auch nicht jeder deutsch.

Zumal sollten die Jungs die meist alle auf dem Gymnasium waren/sind so firm sein Englisch j s deutsch zu sprechen.

So grenzt man sich unnötige die Trainer Wahl ein.

Plakativ kann man also sagen fachlich kann der Typ ne Niete sein Hauptsache der Typ spricht deutsch..... und deutsch ist nicht gleich deutsch, Versuch mal ein Schweizer oder Bayern zu verstehen wenn der mal ins reden kommt.

Für mich ist die fachliche Kompetenz wichtiger wenn der Typ deutsch kann gut ansonsten reicht auch englisch aus.
 
Siehe Ancelotti oder Bosz oder Nevio Scala oder Trappatoni...

Also das seh ich anders @Seiyaru2208, auch wenn Du mit dem was Du im Bezug auf Englisch und so weiter durchaus recht hast.
 
Ich glaube es ist eine Sache des Verständnis, weil in jeder Sprache gibt es "Phrasen" die je nach Kontext unterschiedliche Deutungen haben, zudem möchte Borussia Dortmund sicher irgendwann wieder dahin kommen, das möglichst viele Spieler auch in der N11 vertreten sind und man viele starke deutsche Nationalspieler in den eigenen Reihen hat.
Auch um eben Identifikation zu schaffen.
Von daher, der Kader besteht zur Hälfte aus Deutschen und zur Hälfte aus Legionären.

Das klingt Stumpf aber vielleicht muss man bei einem fremdsprachigen Trainer auch mal 2 Tage früher anfangen, alle auf die "Schulbank" bringen um Missverständnisse und einfache Dinge für alle klar zu Regeln.
Ich meine es gibt ja schon "Codes" auf dem Platz dafür wenn ein Gegenspieler von hinten kommt oder z.B. den Ball laufen gelassen werden soll aber auch die sind häufig deutsch angehaucht.

Mir wäre ein Simeone auch mal lieb aber auch internationale Top-Trainer sind ja jetzt sicher nicht supergeil auf einen Job bei uns, eben weil es attraktivere Stationen gibt, vor allem mit wärmeren Ländern, schöneren Städten, mehr Geld, mehr Stars usw.
 
@Frank

Conte, Raneri, guardiola,Morinio, Klop, Wen’ger, Benitez,Pochettino



um jetzt mal die bekanntesten aus der PL zu nennen sind auch keine native‘s ein Moyes nativ englisch sprechend ist auch bei Manu gescheitert.

Und auch in Deutschland hatten ausländische Trainer schon Erfolg bestes Beispiel Pep so richtig deutsch könnte er auch nicht.

Das ist für mich kein valides Argument, würde die These stimmen hätte keiner dieser oben genannten Trainer Erfolg bei seinem vereinen.

Davon mal abgesehen besteht der bvb Kader aktuell aus 11 Spielern die NICHT aus dem deutschsprachigen Raum kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
HanneloreHorst schrieb:
Von daher, der Kader besteht zur Hälfte aus Deutschen und zur Hälfte aus Legionären.

Das hat ganz andere Gründe als die genannte "Identifikation" und das ca. Verhältnis ergibt sich einfach aus den Vorgaben und der sinnvollen Kadergröße:

http://www.kicker.de/news/fussball/...887/artikel_dfl-kippt-auslaenderregelung.html
https://www.dfl.de/de/hintergrund/transferwesen/local-player-regelung.html


Welcher nicht deutsch sprechende Trainer (außer Guardiola) hat denn große Erfolge in den letzten 20-30 Jahren in der Liga gesammelt? So ein Clown wie Mourinho oder ein Conte z.B. würden hier doch sang und klanglos untergehen.
 
@Seiyaru2208: naja natürlich ist die führende Eigenschaft nicht unbedingt die Sprache. Man geht im Grunde bei keinem gehandelten Trainer von einer Nulpe aus. Vieles ist einfach auch einfach mal eine Blackbox. Worin sich Training und Ansprache usw von Trainer zu Trainer unterscheidet können wir nur erraten. "Taktik" ist die große Unbekannte. Viele halten das Thema im Fußball als überschätzt an. Manche überspannen den Bogen und interpretieren aus jeder Bewegung auf dem Spielfeld einen höheren Sinn. Die Wahrheit liegt wie meistens irgendwo in der Mitte.

Ich hab es schon mal gesagt: Klopp war nicht nur Trainer. Er war viel mehr als das. Er hat den Laden einen Richtung vorgegeben. Den Club zusammen mit anderen weiterentwickelt und war Aushängeschild für unseren Club. Klopp hat einen Status bei seinen Clubs erreicht, dass nur er selbst sich kündigen kann. Das war in Mainz so, das war in Dortmund so und das ist in Liverpool so, weil die Leute auf seine Arbeit zu 100% vertrauen. Egal was kommt.

Du brauchst also einen Trainer mit Ausstrahlung und mehr als nur Trainerkenntnisse. Du wirst von so einem Club wie Dortmund sonst überrollt. Es reicht nicht wie Stöger am Seitenrand zu stehen und ne BVB Cappy aufzusetzen. Du musst den Club leben. Das wollen die Fans. Die Spieler, alle. Stöger leitet nur das Training und sitzt auf der Bank. Mehr scheint aktuell nicht drin zu sein.

Bosz war zu klein. Auch er saß nur regungslos da und hat es über sich ergehen lassen. Ein Tuchel war eine Furie. Immerhin etwas Leben. Auch wenn oft falsch kanalisiert. Tuchel wollte zu radikal den Club verändern und hat die Menschen drumherum vergessen, was ein Klopp vorher einfach komplett anders gemacht hat.

Ich glaube einfach, dass es ein Mindestmaß an Identifikation braucht, um bei so einem Club wie Dortmund auf Dauer erfolgreich zu arbeiten. Du musst mehr sein als ne Marionette unten am Platz und ne Cappy aufhaben.

Und da fällt mir kein ausländischer Trainer ein. Denn es geht hier nicht vordergründig um die Sprache der Spieler. Sondern auch mit den Angestellten, mit dem Stuff, mit den Fans will gesprochen werden. Klopp konnte alle mitreißen. Ich denke einfach, dass ein deutschsprachiger Trainer in einem deutschen Club mehr bewegen kann. Wenn er den Mut hat. Mut hat in meinen Augen Kovac. Hat keine Berührungsängste, ist authentisch. Und zeigt in Frankfurt mit Aktionen wie die lebenslange Mitgliedschaft, dass er mehr sein will für einen Club.

Das gefällt mir sehr und ich bin überzeugt, dass wir so jemanden benötigen.
 
@Seiyaru2208: Pep hat schon Deutsch gelernt als er aus Barcelona weg ist, sprich ein Jahr bevor er in München angefangen hat. Deine anderen gehen nach England und sprechen dort die Landessprache, English die sie in der Schule gelernt haben, mit Leuten bei denen English die Muttersprache ist, zumindest beim Großteil.

In Deutschland sollen sie English sprechen mit den Spielern welche hauptsächlich Deutsch als Muttersprache haben. Für mich durchaus ein Unterschied.

Auch die Bayern und Dortmund suchen eher nach jemand der Deutsch spricht wie man hört.

Für mich durchaus ein Argument.

Wie strempe schon sagt, wer außer Pep, welcher ein Jahr vorher schon Deutschkurse nahm, hatte in BL in den letzten 20 Jahren Erfolg und wie viele sind sang und klanglos gescheitert? Selbst Holländer die ja recht nah an uns dran sind.

@getaxcted: Ich glaube aber nicht, dass Bosz oder Stöger daran scheitern, dass sie nicht wie Psychopathen die Linie rauf und runter rennen. Umgekehrt glaube ich nicht, dass es Pep, Tuchel oder Klopp erfolgreich macht, dass sie genau das tun.
Die tun das nicht aus Kalkül, die sind so. Ich flipp vor dem TV auch regelmäßig ein wenig aus, aber nicht um zu Frau, Nachbarn oder sonst wenn zu ärgern, ich bin einfach so... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bayern Spieler haben alle gesagt das wenn es hart auf hart kam englisch gesprochen wurde nix deutsch. Und deutsch ist eine der schwersten sprachen die du lernen kannst da ist ein Jahr nicht viel was man auch gemerkt hatte.

In England spielen mehr Spieler die keine native‘s sind


https://www.transfermarkt.de/premier-league/legionaereeinsaetze/wettbewerb/GB1

In die Bundesliga hat sich bis Carlo kein fremdsprachige top Trainer verirrt.

Die Aussage von strempe das conte usw. sang und klanglos untergehen würden ist plakativ und absolut haltlos. Sowas kann man erst seriös sagen wenn düse Trainer in der Liga waren.
 
Ebenso ist ein deutschsprachiger Trainer nicht automatisch Erfolg bringend. Aber er hat es einfacher mit Umfeld, Presse, seinen Chefs (Präsidium/Vorstand) zu kommunizieren. Nicht umsonst hat die Presse Klopp (auch) wegen seiner kernigen Ausdrucksweise geliebt und gefeiert. Bis auf Flasche leer wirst du das nicht von einem nicht deutsch sprechenden Trainer hören und dann bist du schnell in der Clown Ecke.

Auch so Seitenlinienkasper wie Stepanovic oder Schäfer (ok, da gabs noch keine Coaching Zonen) hatten nur mäßigen Erfolg. Ein Hitzfeld hat doch auch keine Kilometer an der Seitenlinie abgelaufen. Aber Stöger passt doch zum BvB. Wenn der (mal) lächelt hats gleich die Vereinsfarben im Mund ;)

@Seiyaru
Die beiden Namen habe ich nicht umsonst gewählt. Das sind zwei Trainer die überaus "schwierig" sind bzw als "schwiergi" gelten und mit einer weiteren Hürde der Sprachbarriere noch mehr anecken. Aber DU kannst Watzke ja mal den heißen Tip geben. Wobei mit schwierigen Trainern kann er ja nicht....
 
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